Montag, 15. Januar 2007
 
Wem 'Sonnenlischt' nicht reichte...
Für den habe ich gerade Nachschub aufgetrieben:

Travemünster Assis - Steig auf

Nicht nur, daß dieser Track über die tightesten Beats von die konkret krass Ghetto verfügt, nein, die Homies klären uns darüber auf, daß wir quasi mal wieder einen Trend verschlafen haben - Gangstas im 911er waren uns doch eh schon immer suspekt. Denn wer glaubte schon, daß sich ein Straßenkind so eine teure Schrottkarre leisten kann, nur weil er klein- Schwesterlein auf den Strich schickte? Niemand? Genau. Und hier erhalten wir jetzt auch den ultimativen Beweis: Denn ein echter Ganster fährt Bike, nichts motorisiert oder so, nein, die ganz krasse Version die mit den Füßen vorangetrieben wird.

Boah, Kinder, laßt mich mitspielen!

via portey Pinnwand
 

 
Lachgummis
...sind übrigens ein tolles Wortspiel.
 

 
Email von der GEZ?
Wer Post von der GEZ kennt, weiß, daß sich dieser Verein grundsätzlich unverschämt verhält.
Deswegen werden vermutlich viele nicht zweimal nachdenken, wenn ihnen in diesen Tagen eine Email ins Haus flattert, die eine Nachzahlung von kanpp 450 Euronen verlangt.
Pech gehabt, denn statt einer Rechnung ist das anhängede Dokument mal wieder ein Trojaner, der den eigenen Rechner infiziert und vermutlich zum Spamverschicken oder anderen netten Dingen mißbraucht.
Dann sollte man es doch lieber so machen wie bei jedem Schreiben, das die GEZ verschickt: ignorieren und die blöde Tussi aus dem Werbespott vor der Tür versauern lassen.
 
Von: ericpp um 11:45hnet | 0 Kommentare | kommentieren

 
Auf der Suche nach dem perfekten Trick
Colorade Springs im Jahre 1899: Bei dem Physiker Nikola Tesla (Link zum englischen Artikel, weil der Deutsche wirklich etwas knapp ist) klopft ein ungewöhnlicher Gast an: Der Magier Robert Angier will eine Maschine gebaut bekommen um seinen verhaßten Konkurrenten Alfred Borden zu übertreffen.
Und eigentlich hat er noch eine weitere Rechnung offen, seit seine Frau unter Umständen 'verschied', an denen Borden nicht ganz unschuldig war.
In einer Folge von Rückblenden erfährt man häppchenweise, was bis zu diesem Zeitpunkt passiert ist. Der gemeinsame Beginn als Assistenten eines bekannten Bühnenmagiers, nach dem tragischen Tod von Angiers Frau Julia dann der Aufstieg beider zu den bekanntesten Künstlern Londons - und immer wieder die Rivalität der beiden die darin gipfelt, daß Angier seine ihn liebende Assistentin Olivia in die Händes des Konkurrenten treibt.
Am Ende der Geschichte sitzt Borden in der Todeszelle - für den Mord an Angier. Doch was ist genau vorgefallen?
Die Filmtechnik, die mit dreifacher Rückblende - Todeszelle - Colorado - London - arbeitet, verwirrt am Anfang ein wenig. Wenn man das überwunden hat, erwartet einen aber ein opulenter Film mit einer verblüffenden Auflösung (die ich deswegen auch nicht hier verrate).
Bei den Bildern muß man sich glücklicherweise nicht auf Kostümorgien einstellen, bis auf die Vorstellungen beherrschen eher bescheidene Personen das Bild. Vielmehr stellt der Film im Ganzen - so wie auch die Tricks der Magier - den technischen Wandel dar. Währen am einen Ende der Welt Tesla mit neuartigen Glühbirnen experimentiert oder Blitze im Dutzend billiger flackern läßt, leben die Protagonisten noch im Kerzenlicht - was durch die Beleuchtung im Film dargestellt wird.
Und eigentlich erwartet man nur noch, daß Aleister Crowley seinen Auftritt hat.

Wer es mag, Mysterien aufzudecken, sollte ihn sich auf jeden Fall ansehen: The Prestige
 
Von: ericpp um 01:20hmovie | 0 Kommentare | kommentieren