Mittwoch, 20. Mai 2009
 
Aus Asse gelernt
hehe...

Bisher ist es ja noch nichtmal ersichtlich, ob es technisch überhaupt funktionieren kann. Aber um die Dreckschleudern von Kohlekraftwerken weiter betreiben ausbauen zu können und trotzdem die Kyoto- Ziele nicht massiv zu mißachten, wollen die großen Stromkonzerne ja gerne das entstehende CO2 unterirdisch einlagern.
Das ist zwar nicht ganz so gefährlich wie Atommüll der ganze Landstriche über Jahrhunderte verseuchen kann, aber auch alles andere als harmlos - wenn das Zeug durch ein Leck entwischt, verdrängt es die Atemluft, und dann möchte ich mich nicht in der Nähe aufhalten.

Um für dieses Risiko zumindest teilweise entschädigt zu werden, wollen die Bundesländer (und es gibt nur einige wenige, wo die Einlagerung überhaupt möglich ist) deswegen eine Steuer auf die Einlagerung erheben.
Das kann ich nur begrüßen, immerhin nähert sich so der Kohlestrom an seine tatsächlichen Kosten an.

Noch lieber würde ich es ja sehen, wenn die AKW- Betreiber ebenfalls die realen Kosten für Atommüll und die Sicherheit der Kraftwerke tragen würden, und diese nicht einfach auf den Steuerzahler abgewälzt werden.