Samstag, 12. März 2005
 
Eine schwarze Präsidentin?
Eigentlich fast zu unglaublich um wahr zu sein:
Ein Land das bisher fast nur von weißen, protestantischen Männern regiert wurde, in wenigen Ausnahmefällen (z.B. Kennendy) auch mal von einem (weißen, männlichen*gg*) Katholiken - soll 2008 eine schwarze Frau an seine Spitze wählen?

Der Grund ist aber einfach: Derzeit bereitet sich die betrogene Präsidentengattin und irgnedwo in New York als Politikerin aktive Hillary Clinton daran, sich für diesen Posten aufzustellen, natürlich für die Demokraten, für die ihr mann 'I never had sex with this woman' Bill bereits 8 erfolgreiche Jahre im Weißen Haus verbracht hat. Die Republikaner mögen das gar nicht, fürchten gar eine zweite Ära Clinton und planen wohl, ein kleines Zickenduell aufzuziehen.
Dafür wird derzeit 'Condi' Rice ganz massiv aufgebaut - hat sie es doch erst vor kurzem zur außenministerin gebracht. Da andere aussichtsreiche Kandidaten (Jeb Bush wird in Florida gebraucht um den Wahlausgang sicherzustellen, und Dick Cheney braucht Urlaub) derzeit nicht zur Verfügung stehen, scheint es sogar sehr warscheinlich, daß Frau Rice zur Spitzenkandidatin wird. Mit dieser Taktik könnten sie sogar Erfolg haben, könnte Condoleeza doch nicht nur Sympathiepunkte bei liberalen Wählern machen die für die neoliberale und christlich- fundamentalistische Politik nicht viel über haben, und gilt Frau Clinton doch eher als Hausdrache erster Güte, was man ja auch ungern an der Spitze der Nation hätte.

Die Chancen hängen natürlich stark davon ab, wie sich Condi in den nächsten 4 Jahren schlagen wird, aber als Außenminister[in] hat sie genug Chancen, ihre Fähigkeiten unter Beweis zu stellen. Derzeit kokettiert sie allerdings noch rum, und will gar nix zum Thema sagen - kluge Frau das.
(thanx an die netzteitung)