Dienstag, 28. August 2007
 
Nicht Multimedia- oder nicht Multitasking- fähig?
Das Problem, daß Windows öfter mal zu doof ist, zwei Sachen gleichzeitig zu machen, ist ja bekannt. Legt man eine leere CD ein, hängt sich der Windows Explorer erstmal auf bis er entschieden hat den Brenner zu starten, antwortet irgendein Dienst im Netzwerk nicht schnell genug, steht meist alles außer Firefox. Was tut man da als braver Anwender? Genau: Surfen!

Aber es geht noch doller. Mark Russinovich, russischer Hacker, Sysinternals- Gründer und in neuerer Zeit Entwickler bei Microsoft berichtet über ein besonderes Designfeature von Windows Vista:

So ist das Spitzenstück der Redmond'schen Softwareentwicklung so klug designt worden, daß es bei Wiedergabe von Multimedia- Dateien einfach mal die Netzwerkverbindung ausbremst. Das wirkt sich zwar erst aus, wenn man ein Gigabit- Netzwerk sein eigen nennt, dann aber massiv. So muß man sich künftig entscheiden: Will ich lieber Musik hören, oder Dateien ins Netzwerk kopieren?

Inzwischen ist den Konsorten bei Winzigweich aber aufgefallen, was das für ein Schwachsinn war und gelobt Besserung.
 
Von: ericpp um 17:37hnet | 0 Kommentare | kommentieren

 
Schützlingparade
Ich hab grad mal nachgeschaut, wieviele Schützlinge hier schon durchgezogen sind - dank unserer feinen Software hinterlassen sie ja so ne Art Visitenkarte. Und sie waren alle dabei, der nette Koreaner, den ich am Liebsten auf ein Kimchi eingeladen hätte, die vielen Chinesen, die Amerikaner, die Deutschjapaner, aber auch die Promenadenmischungen die meist die schwerste Arbeit machen.

19 an der Zahl, wow, sag ich da nur. Dazu kommen noch die vereinzelten, die ich direkt in der Firma betreue, sei es weil der Kunde es saueilig hat, oder weil sie zu schwer sind - wobei die ja nichts dafür können, aber Aluminiumkarosserie ist eben nur bei Autos ein Verkaufsargument.

Ein Schützling steht noch hier rum, und einen weiteren werde ich die Tage zu mir einladen. Wenn die durch sind, könnte erstmal wieder Ruhe angesagt sein - war mir auch ganz Recht wäre - sind halt schon anstrengend die Jungs.
 
Von: ericpp um 02:57hjobbing | 0 Kommentare | kommentieren

 
Montag, 27. August 2007
 
Witzige Mobilfunker
verkaufen uns ein Blackberry, und dazu nen Vertrag, mit dem wir es nichtmal benutzen können.

Kollege M2 freut sich grade wie ein Schnitzel - da kann das Andocken an unseren Server ja nicht funktionieren...
 
Von: ericpp um 18:05hlive | 0 Kommentare | kommentieren

 
Gott sprach
'Seid furchtbar und vermehret Euch!'

Ich finde, das haben wir doch toll gemacht. Keine Ahnung, warum er jetzt sauer auf uns ist.
 

 
Sonntag, 26. August 2007
 
Timing
Die Aufbackbrötchen brauchen ca. 10 Minuten
Der Kaffee ebensolange.

Na dann: Frühstück!
 

 
Und dann war da noch Kollegin K.
...die sich am Mittwoch einen Strafzettel wegen Falschparkens verdient hatte - bzw. wegen Parkens ohne ausgelegte Parkuhr, aber wie auch immer.

Nun passierte das, während sie uns in der Mittagspause zum Dönermann fuhr, und grade mal 200m Luftlinie von ihrer Wohnung weg - entsprechend groß war dann auch der Spott von Kollege M3 und mir ihr gegenüber (ja, manchmal muß man fies sein...)

Donnerstagmorgens, pünktlich zur Öffnung, stand sie dann übrigens bei der Zulassungsstelle. Denn damit der Strafzettel (die werden seit neulich mit der Post geschickt, am Auto gibts maximal noch nen freundlichen Zettel) ankommt, muß das Auto unter einer Adresse zugelassen sein, unter der auch ein Briefkasten hängt an den sie rankommt - was bei ihrer alten Wohnung, die sich vor 'nur' 16 Monaten verlassen hat, eben nicht mehr der Fall ist.

Wer glaubt, die Pointe schon gelesen zu haben, der irrt. Denn der Grund, warum ich das niederschreibe ist meiner eigenen Doofheit gewidmet.Den was tue ich freitagmorgens? Ich schwinge mich auf Claudines Sattel und wir machen uns zu zweit auf den Weg zur Arbeit, endlich mal wieder, seit Langem. Irgendwann, mitten auf dem Weg, fällt mir ein, wo ich am Vortag mein Auto geparkt hab - nämlich mitten in der Parkuhrzone, Mist pferdammter! Jetzt heißt es warten, ob ein Städtischer Beamter seine Runde gemacht hat, denn in Frankfurt hängen sie netterweise nicht mal ne Benachrichtigung unter den Scheibenwischer.

Nur gut, daß Kollegin K. die Story nicht kennt...
 
Von: ericpp um 05:48hlive | 0 Kommentare | kommentieren

 
Durchwachsen
Eins vorweg: Die Musik war gut. Vielleicht sollte ich doch mal im Monza vorbeischauen, auflegen können die Jungs jedenfalls.

Aber eigentlich hätte ich auch direkt allein loslaufen können. S. war dummerweise überhaupt nicht auf Unterhaltung ausgelegt, dafür aber im leichten Kaufrausch. So durfte ich meine Ratschläge beim Schmuck abgeben, und bei diesem Tinnef, mit dem man eine Wohnung so toll vollstellen kann. Ich hab ja nix gegen Tinnef, oder gegen Schmuck, aber ich kauf sowas auch äußerst selten auf einem Volksfest.

Hab ich eigentlich schon erwähnt, was das für ein Gedränge war? Die Vollpfosten die das Ding geplant haben gehören jedenfalls mal in einen Hühnerkäfig gesperrt - ein wenig mehr Platz zum Laufen hätten sie ja wirklich mal lassen können, ich war ja wirklich nicht allein unterwegs. Vernuftbegabte menschliche Wesen hätten jedenfalls die Hälfte der Stände in die Seitenstraßen verfrachtet, am Besten die Freßstände, dann hätte man daneben nämlich direkt genug Sitzgelegenheiten schaffen können...

S. hab ich jedenfalls nach ganz viel Gedränge, Sitzplatzsuche mit Essen (nein, der Schutzgeist hatte vorher gegessen, weil er nicht auf Kirmesfraß steht), noch mehr Gedränge, Einkaufsberatung und Dumanpflaumenlassen verloren. Wie? Ich sagte, ich gehe in ein Zelt, und ging da auch rein. Dort tanzte ich ein wenig, und als ich rauskam war dort keine S. mehr. Da mir die Musik nicht gefiel bin ich ein paar Stände weiter (Monza, wie oben geschrieben), habe das dann auch per SMS kommuniziert - was aber offensichtlich niemanden interessiert hat, oder zumindest nicht die S. die die SMS bekommen hat. Aber okay, soviel dazu.

Ansonsten hab ich dann noch viel getanzt, jede Menge schöne Augen gesehen und aus Mangel an trinkbaren Alternativen doch endlich mal das Radeberger probiert. Nungut, mein Lieblingsbier wirds nicht werden, aber ich hoffe doch mal, daß man es küftig auch in Frankfurt häufiger bekommen wird - dann muß ich zumindest nicht eine der anderen Plörren der gleichnamigen Brauerei (leider wohnen die ja hier) kaufen.
 
Von: ericpp um 04:32hnight | 0 Kommentare | kommentieren

 
Samstag, 25. August 2007
 
Was weiß Wikipedia über Minimal?
Wenn ich schonmal grad auf Wikipedia Links zu Techno raussuche, dann stolpere ich auch mal über verwandte Artikel, man klickt sich halt so durch.

Interessant finde ich da den Eintrag zu Minimal (Techno)

Außer, daß er ein wenig stärker ausgebaut werden könnte, gefällt mir die etwas Köln- zentrierte Aufstellung der DJs nicht ganz. Ich zitiere einfach mal ganz frech:
Erfolgreiche Interpreten in Deutschland sind Dominik Eulberg , Matthias Tanzmann, Wolfgang Voigt (alias Mike Ink), Steve Bug, Thomas Brinkmann, Florian Meindl sowie das Produzentenduo Moritz von Oswald und Mark Ernestus. Die Minimal-Techno-Szene der Stadt Köln, für die vor allem Voigts Label Kompakt steht, wurde auch international bekannt (teilweise wurde dafür der Begriff Sound of Cologne verwendet).
Weltweit zählen Richie Hawtin, Troy Pierce, Robert Hood, John Tejada, Robag Wruhme, Daniel Bell, Magda und Ricardo Villalobos zu den populärsten Vertretern.
Dabei bitte ich den Leser, seine Aufmerksamkeit enfach mal auf das Who-is-Who der weltweiten Vertreter zu richten und ihn zu bitten mir zu sagen, was ihm dabei auffällt.

Genau: Berlin liegt nicht in Deutschland!

Denn fast alle Genannten (bis auf Robag Wruhme[Jena] und John Tejada [k.A.]) sind in den letzten Jahren in die Hauptstadt gezogen und haben die Spreemetropole (zusammen mit dem 'Deutschen' Steve Bug) zu einem Minimal- Mekka gemacht.

Bei allem Lokalpatriotismus, aber auch verglichen mit Berlin ist Köln eine tolle Stadt, und hat diese Verfälschung nicht wirklich nötig.

Fazit: Artikel in die Tonne kloppen und neu schreiben.
 
Von: ericpp um 19:19hmusic | 0 Kommentare | kommentieren

 
Lieber abschreiben statt recherchieren?
da gehen mal wieder ein paar GEZ- Euro an einen faulen Schreiberling. Schreibt doch der WDR- Sender 1Live über die Loveparade:
Neben Techno sollen verstärkt auch andere elektronische Musikrichtungen wie Dance und House präsentiert werden.
Nun habe ich grade keine Ahnung was mit 'Dance' gemeint sein soll (hoffentlich nicht 'Eurodance' - diese Sparte hielt ich seit einem Jahrzehnt für tot...) aber besonders viel Techno gabs auf der Loveparade schon ewig nicht mehr zu hören, sondern wohl eher Trance - was ja auch erstmal korrekt ist, immerhin ist es die Musik, die man am meisten (vor Allem in Großdissen oder im Radio) zu hören bekommt.

Fazit: Nicht nur Pressemitteilungen abschreiben sondern auch mal wen fragen der sich damit auskennt.
 

 
Der letzte seiner Art
Brüderlein, einer der letzten Handy- Verweigerer, hat sich nun auch so einen Sprechknochen geholt. Sehr fein, dann kann ich ihn auch mal mit ner frechen SMS belästigen *freu*
 
Von: ericpp um 17:43hlive | 0 Kommentare | kommentieren

 
Pirates of the Caribbian
Antigua und Barbuda sind ein Zwerg, wirtschaftlich wie politisch. Gerade mal 60 Tausend Menschen leben auf diesen beiden Inseln. Trotzdem gibt es dort natürlich Firmen, die Geschäfte machen wollen, sogar übers Internet.

Unter Anderem haben sich dort sehr viele Glücksspielfirmen angesiedelt. Nun mag man von der Branche halten was man mag - ich zum Beispiel kann mir nur wenige dümmere Methoden vorstellen, mein teures Geld zu verjubeln - aber als vernunftbegabter Mensch sollte man das selbst entscheiden können.
Nicht selbst entscheiden dürfen das nämlich unter Anderem die Bürger der Vereinigten Staaten von Nordamerika, deren Regierung dafür Sorge trägt, daß sie gar nicht erst in Versuchung kommen, Online in der Karibik zu spielen.
Für das zarte Pflänzlein Wirtschaft ist das natürlich ein herber Schlag.
Zum Glück gibt es aber die WTO und das GATS- abkommen, das genau so etwas verhindern will. Und da die Schorsch Bush- Regierung nicht auf die WTO hören will, darf man auf Antigua und Barbuda jetzt zu Gegenmaßnahmen greifen - und besinnt sich auf alte Tradiotionen: bis Ende des 18. Jahrhunderts waren die Inseln nämlich auch ein Rückzugsort für Piraten.
Und an diese will man jetzt anknüpfen, und die Urheberrechte für US- amerikanische Erzeugnisse aussetzen.
Damit, so hofft man, kann man die Einkommensverluste ausgleichen und Druck auf den großen Nachbarn im Norden auswirken damit dieser seine Politik überdenke.

Es ist schon manchmal toll, zuzusehen, welche Auswirkungen die Globalisierung (hier: des Glücksspiels) haben kann, und dadurch anderen Globalisierungstendenzen (hier: der industriellen Schaffung von 'Kulturgütern') so richtig schön in den Arsch tritt.
 
Von: ericpp um 16:47hpolitics | 0 Kommentare | kommentieren