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Donnerstag, 31. Januar 2008
*plopp*
Den 'Bölkstoff'- Verschluß der Flensburger- Flasche fand ich ja schon immer witzig - den Inhalt dagegen weniger.
Umso besser, daß es hier in der Rhön die Rother Brauerei gibt, die ein überaus süffiges Naß in Flaschen mit einem ebensolchen Verschluß füllen.
Umso besser, daß es hier in der Rhön die Rother Brauerei gibt, die ein überaus süffiges Naß in Flaschen mit einem ebensolchen Verschluß füllen.
Schnüff- tschi!
Ui, da hat mich mal wieder so eine leichte Breitseite an Schnupfenviren erwischt.
Ich hab ja den Verdacht, daß es das offenstehende Bürofenster Anfang der Woche war, daß ich, obwohl ich das kalte Ziehen im Rücken nicht so toll fand, aus irgendwelchen Dünkeln hab offenstehenlassen.
Nunja, jetzt hab ich den Salat, niese gelegentlich lautstark durchs Büro, was aber ganz und gar untergeht da Kollegin K. mit einem richtig fiesen Husten aufwarten kann.
mmmh, einfach mal nen Tag daheimbleiben, Heizung an, den Tisch voll mit Teelichtern stellen und den Mist ausschwitzen - das wärs. Aber wenn ich dran denke, wie mich mein Arbeitsplatz dann am Montag erwarten würde, laß ich das lieber, bin ja noch zu 95% einsatzfähig...
Ich hab ja den Verdacht, daß es das offenstehende Bürofenster Anfang der Woche war, daß ich, obwohl ich das kalte Ziehen im Rücken nicht so toll fand, aus irgendwelchen Dünkeln hab offenstehenlassen.
Nunja, jetzt hab ich den Salat, niese gelegentlich lautstark durchs Büro, was aber ganz und gar untergeht da Kollegin K. mit einem richtig fiesen Husten aufwarten kann.
mmmh, einfach mal nen Tag daheimbleiben, Heizung an, den Tisch voll mit Teelichtern stellen und den Mist ausschwitzen - das wärs. Aber wenn ich dran denke, wie mich mein Arbeitsplatz dann am Montag erwarten würde, laß ich das lieber, bin ja noch zu 95% einsatzfähig...
Dienstag, 29. Januar 2008
Haben Sie sich auch schonmal über ein Programm geärgert?
Grade wo ich bei Notes war ist mir das mehr oder minder offizielle, aber zumindest basisdemokratische Verzeichnis für mistige Softwareprodukte eingefallen: Dreckstool.de
Halt, jetzt bitte nicht lachen! Die Sache ist todternst. Hierbei handelt es sich quasi um die letzte Instanz, die letzte Möglichkeit, einem Softwarehersteller und natürlich der großen weiten Welt klarzumachen, daß ein bestimmtes Produkt einfach nur kacke ist.
Und wer sich die Toplisten der vergangenen Jahre anschaut, wird auch verstehen, warum ich eine Verknüpfung zu Lotus hergestellt habe - das berühmt berüchtigte Notes war nämlich über die Jahre der Marktführer.
Das scheint ja ein wenig zurückgegangen zu sein. Eine wunderbare Möglich für neue Produkte, in Topränge aufzusteigen. Und vielleicht hat auch der ein oder andere Leser hier etwas beizutragen?
Halt, jetzt bitte nicht lachen! Die Sache ist todternst. Hierbei handelt es sich quasi um die letzte Instanz, die letzte Möglichkeit, einem Softwarehersteller und natürlich der großen weiten Welt klarzumachen, daß ein bestimmtes Produkt einfach nur kacke ist.
Und wer sich die Toplisten der vergangenen Jahre anschaut, wird auch verstehen, warum ich eine Verknüpfung zu Lotus hergestellt habe - das berühmt berüchtigte Notes war nämlich über die Jahre der Marktführer.
Das scheint ja ein wenig zurückgegangen zu sein. Eine wunderbare Möglich für neue Produkte, in Topränge aufzusteigen. Und vielleicht hat auch der ein oder andere Leser hier etwas beizutragen?
Anhänge die die Welt nicht braucht
Emails von Usern, die mit Lotus Notes geschlagen sind, erkennt man sofort. Da hängt nämlich immer diese Globus- Grafik an.
Liebe Notes- Admins: Kann man das nicht abschalten? Ich kuck nämlich jedes Mal rein weil ich viele Kunden hab, die Bilder an ihre Mails anhängen, ohne sie auch im Text zu erwähnen. Und das nervt einfach, immer und immer wieder dieses blöde Standard- Clipart zu sehen.
Liebe Notes- Admins: Kann man das nicht abschalten? Ich kuck nämlich jedes Mal rein weil ich viele Kunden hab, die Bilder an ihre Mails anhängen, ohne sie auch im Text zu erwähnen. Und das nervt einfach, immer und immer wieder dieses blöde Standard- Clipart zu sehen.
Konfliklösungsstrategie
Irgendwie erinnert mich die Geschichte ja an vor zwei Jahren. Ein Regierungschef hat aus eigener Dummheit (und weil dem Wähler endlich aufgefallen ist daß er kacke ist) für seine Partei ein richtig mieses Ergebnis eingefahren.
Alles brüllt: 'Jetzt laß mal das Mädel ran!'
Nur dieser Ex- Chef in Spe will das nicht einsehen und einfach mal weiterregieren.
Eigentlich könnten wir uns das Theater ja sparen, weil wir uns ausmalen können, wie es ausgeht. Und da ich persönlich das Gelaber von Angie wie von Kurt Beck bereits satt habe, die jeweils ihre/n Parteigenoss/i/e/n an der Spitze einer neuen Regierung sehen, schlage ich vor, das anders zu regeln - zum Beispiel durch tanzen:
It is like that, Run D.M.C. vs Jason Nevins - MyVideo
Wenn sich das System bewährt, kann man dieses Modell sicher auch für die Besetzung anderer Posten anwenden - zum Beispiel den Aufsichtsratsvorsitzenden der Deutschen Bank oder von VW, für die EU- Ratspräsidentschaft, oder vielleicht sogar für den Papst.
Denn die Vorteile liegen auf der Hand: Der Bewerber kann neben kreativen Konfliktlösungsstrategien auch seine körperliche Fitness unter Beweis stellen, was dem Wähler zeigt, daß er dem Amt gesundheitlich gewachsen ist und nicht mitten in der Legislaturperiode schlapp macht wie Weiland Sharon. Außerdem ist es eine tolle Möglichkeit für die Führungskräfte dieser Welt, endlich mal wieder einen Schritt auf die Jugend zuzugehen und ihnen ernsthaft als Vorbild zu dienen.
Alles brüllt: 'Jetzt laß mal das Mädel ran!'
Nur dieser Ex- Chef in Spe will das nicht einsehen und einfach mal weiterregieren.
Eigentlich könnten wir uns das Theater ja sparen, weil wir uns ausmalen können, wie es ausgeht. Und da ich persönlich das Gelaber von Angie wie von Kurt Beck bereits satt habe, die jeweils ihre/n Parteigenoss/i/e/n an der Spitze einer neuen Regierung sehen, schlage ich vor, das anders zu regeln - zum Beispiel durch tanzen:
It is like that, Run D.M.C. vs Jason Nevins - MyVideo
Wenn sich das System bewährt, kann man dieses Modell sicher auch für die Besetzung anderer Posten anwenden - zum Beispiel den Aufsichtsratsvorsitzenden der Deutschen Bank oder von VW, für die EU- Ratspräsidentschaft, oder vielleicht sogar für den Papst.
Denn die Vorteile liegen auf der Hand: Der Bewerber kann neben kreativen Konfliktlösungsstrategien auch seine körperliche Fitness unter Beweis stellen, was dem Wähler zeigt, daß er dem Amt gesundheitlich gewachsen ist und nicht mitten in der Legislaturperiode schlapp macht wie Weiland Sharon. Außerdem ist es eine tolle Möglichkeit für die Führungskräfte dieser Welt, endlich mal wieder einen Schritt auf die Jugend zuzugehen und ihnen ernsthaft als Vorbild zu dienen.
Montag, 28. Januar 2008
Deutsch: Eine Sprache die die Welt nicht versteht
Da will man mal soeben ein Ticket für eine kleine feine Tanzveranstaltung kaufen, und dann kommt man an solche Eingabefelder:

Was bitteschön ist die Zahlungsmethode 'Ins kurze' - und wiso zum Fuck kann ich die nicht auswählen?
Naja, muß ich wohl dochmal beim Plattenladen meiner Wahl vorbeistapfen.

Was bitteschön ist die Zahlungsmethode 'Ins kurze' - und wiso zum Fuck kann ich die nicht auswählen?
Naja, muß ich wohl dochmal beim Plattenladen meiner Wahl vorbeistapfen.
Autsch!
Das muß doch weh tun. Und auch, wenn es im Medizinischen gern 'Scheide' genannt wird: nein, da gehört kein Messer rein!
Und vor Allem keins mit 18cm Länge.
Hat die gute Frau da was falsch verstanden? beim Onleinspiegel.
Und vor Allem keins mit 18cm Länge.
Hat die gute Frau da was falsch verstanden? beim Onleinspiegel.
If I had a hammer
Wer das im Titel erwähnte Liedlein kennt ahnt schon, was die Handwerker heute in aller Morgenfrühe getan haben.
Zum Glück für sie war ich jedoch zu platt, um nach meinem eigenen zu greifen und ein wenig zurückzuhämmern - ist aber auch besser so.
Und immerhin ist so ein wenig Gehämmer längst nicht so nervig wie eine Schlagbohrmaschine.
Zum Glück für sie war ich jedoch zu platt, um nach meinem eigenen zu greifen und ein wenig zurückzuhämmern - ist aber auch besser so.
Und immerhin ist so ein wenig Gehämmer längst nicht so nervig wie eine Schlagbohrmaschine.
eine Art romantische Komödie
Der koreanische Regisseur Park Chan-Wook hat sich mit seiner Rachetrilogie, bestehend aus 'Mr. Vengeance', 'Old Boy' und 'Lady Vengeance' durchaus einen Namen gemacht. Damit hat 'I'm a Cyborg but that's okay' erstmal wenig zu tun. Aber von vorne:
Young-gun glaubt sie sei ein Cyborg. Das ist erstmal nicht weiter schlimm. Ihre Großmutter hielt sich für eine Maus und hat ihr Leben trotzdem gut gemeistert - zumindest bis sie von der etwas aus der Art geschlagenen Tochter in ein Pflegeheim eingeliefert wurde.
Young-gun landet nach einem 'Unfall' in der Radiofabrik ebenfalls bald in der Psychiatrie- dafür sorgt dann die Tochter ihrer Großmutter. Das geht aber nun gar nicht, denn sie muß Großmutter noch ihr Gebiß vorbeibringen. Um sich aber aus der Gewalt der 'Weißkittel' zu befreien, muß sie in der Lage sein, ihr Mitleid zu überwinden, und Mitleid ist nur die schlimmste der sieben Todsünden für Cyborgs.
Doch zum Glück gibt es Il-sun, der anderen ihre Fähigkeiten stehlen kann. Und zufälligerweise könnte er Mitleid sehr gut gebrauchen - wenn er denn wollte. Erstmal ärgert er aber viel lieber die anderen Insassen der Klinik, indem er ihnen mehr oder weniger willkürlich ihre liebenswerten Macken stiehlt, oder mit 'Zins' zurückgibt.
Währenddessen wird Young-gun schwächer. Denn als echter Cyborg verschmäht sie 'Menschenfutter' und versucht sich stattdessen mit Batterien aufzuladen.
Il-Sun, der das als einziger bemerkt hat, sucht nach einem Weg ihr zu helfen...
Der Film bietet eine grandiose Ideendichte auf, die wieder einmal zeigt, wo aktuell Kinogeschichte geschrieben wird. Wenn Young-gun mit Kaffeautomaten Spricht, ihr Radio aufbaut um Nachrichten von anderen Cyborgs zu empfangen, oder die ersten, scheuen Annäherungsversuche von Il-sun. Hier ist nichts Klischee, oder schonmal gewesen (wenn doch, hab zumindest ich es noch nicht so gesehen) Young-guns Akkustand wird durch farbig leuchtende Zehen dargestellt wird, sie kann durch Düsen in ihren Schuhen fliegen, und aus ihren Fingern verschießt sie tödliche Kugeln, während die Patronenhülsen aus ihrem Mund fliegen - eine Szene, die trotz ihrer Blutigkeit spielerisch und surreal bleibt.
Ganz abgedreht wird es allerdings, als Il-sun dank gestohlener Gesangsgaben zu jodeln anfängt und Young-gun mitsamt Bett auf eine schweizer Alm getragen wird. Das hab ich auch mal als Video rausgesucht:
Dazwischen gibt es aber auch ruhigere Momente, denn neben dem eigenen Wahnsinn gibt es auch andere widrige Lebensumstände, die es zu meistern gibt. Und auch wenn mir einige Szenen, zum Beispiel die, wo Young-gun das erste Mal ißt, etwas zu langatmig vorkamen, entschädigt spätestens die nächste Einstellung bei Weitem.
I'm a Cyborg but that's okay ist ein Film mit einer originellen Storry, grandiosen Einfällen und Charakteren, gut gespielt, und reizt sowohl Tränendrüse als auch Lackmuskeln - Letztere aber ungleich häufiger - und die Sehnerven kommen auch nicht grade zu kurz.
Da der Film nicht synchronisiert wurde, läuft er als koreanischer O-Ton mit Untertiteln - was Freunde des fenöstlichen Kinos freut sollte, Kinogänger mit halbwegs vorhandenen Lesekenntnissen sollten sich davon aber bitte nicht abschrecken lassen. Denn es lohnt sich, und neben den Texten bleibt auch genug Zeit, sich die Bilder anzusehen.
Also, auf ins Programmkino eurer Wahl, ihr werdet es kaum bereuen.
Young-gun glaubt sie sei ein Cyborg. Das ist erstmal nicht weiter schlimm. Ihre Großmutter hielt sich für eine Maus und hat ihr Leben trotzdem gut gemeistert - zumindest bis sie von der etwas aus der Art geschlagenen Tochter in ein Pflegeheim eingeliefert wurde.
Young-gun landet nach einem 'Unfall' in der Radiofabrik ebenfalls bald in der Psychiatrie- dafür sorgt dann die Tochter ihrer Großmutter. Das geht aber nun gar nicht, denn sie muß Großmutter noch ihr Gebiß vorbeibringen. Um sich aber aus der Gewalt der 'Weißkittel' zu befreien, muß sie in der Lage sein, ihr Mitleid zu überwinden, und Mitleid ist nur die schlimmste der sieben Todsünden für Cyborgs.
Doch zum Glück gibt es Il-sun, der anderen ihre Fähigkeiten stehlen kann. Und zufälligerweise könnte er Mitleid sehr gut gebrauchen - wenn er denn wollte. Erstmal ärgert er aber viel lieber die anderen Insassen der Klinik, indem er ihnen mehr oder weniger willkürlich ihre liebenswerten Macken stiehlt, oder mit 'Zins' zurückgibt.
Währenddessen wird Young-gun schwächer. Denn als echter Cyborg verschmäht sie 'Menschenfutter' und versucht sich stattdessen mit Batterien aufzuladen.
Il-Sun, der das als einziger bemerkt hat, sucht nach einem Weg ihr zu helfen...
Der Film bietet eine grandiose Ideendichte auf, die wieder einmal zeigt, wo aktuell Kinogeschichte geschrieben wird. Wenn Young-gun mit Kaffeautomaten Spricht, ihr Radio aufbaut um Nachrichten von anderen Cyborgs zu empfangen, oder die ersten, scheuen Annäherungsversuche von Il-sun. Hier ist nichts Klischee, oder schonmal gewesen (wenn doch, hab zumindest ich es noch nicht so gesehen) Young-guns Akkustand wird durch farbig leuchtende Zehen dargestellt wird, sie kann durch Düsen in ihren Schuhen fliegen, und aus ihren Fingern verschießt sie tödliche Kugeln, während die Patronenhülsen aus ihrem Mund fliegen - eine Szene, die trotz ihrer Blutigkeit spielerisch und surreal bleibt.
Ganz abgedreht wird es allerdings, als Il-sun dank gestohlener Gesangsgaben zu jodeln anfängt und Young-gun mitsamt Bett auf eine schweizer Alm getragen wird. Das hab ich auch mal als Video rausgesucht:
Dazwischen gibt es aber auch ruhigere Momente, denn neben dem eigenen Wahnsinn gibt es auch andere widrige Lebensumstände, die es zu meistern gibt. Und auch wenn mir einige Szenen, zum Beispiel die, wo Young-gun das erste Mal ißt, etwas zu langatmig vorkamen, entschädigt spätestens die nächste Einstellung bei Weitem.
I'm a Cyborg but that's okay ist ein Film mit einer originellen Storry, grandiosen Einfällen und Charakteren, gut gespielt, und reizt sowohl Tränendrüse als auch Lackmuskeln - Letztere aber ungleich häufiger - und die Sehnerven kommen auch nicht grade zu kurz.
Da der Film nicht synchronisiert wurde, läuft er als koreanischer O-Ton mit Untertiteln - was Freunde des fenöstlichen Kinos freut sollte, Kinogänger mit halbwegs vorhandenen Lesekenntnissen sollten sich davon aber bitte nicht abschrecken lassen. Denn es lohnt sich, und neben den Texten bleibt auch genug Zeit, sich die Bilder anzusehen.
Also, auf ins Programmkino eurer Wahl, ihr werdet es kaum bereuen.
Sonntag, 27. Januar 2008
Mehr Tee
Man könnte es auch als einen Spontankauf sehen. Denn geplant war die Anschaffung nicht, und trotzdem bin ich gestern mit einer Teekanne samt Teeeinsatz heimgegangen.
Irgendwie stand ich so im Laden davor, und dann sind mir wieder diese unendlichen Meilen an Supermarktregalen in den Sinn gekommen, in denen der Tee nur lose abgepackt zum Kauf angeboten wird. Also warum nicht die Infrastrukur schaffen, damit ich auch diese Tees genießen kann - und da mein Bodumat eher leidlich zum Teebereiten geeignet ist, fiel mir die Entscheidung doch recht einfach.
So, und jetzt gebt mir mal bitte ein paar Tips für leckere, ausgefallene Teesorten, die man kannenweise genießen kann!
Irgendwie stand ich so im Laden davor, und dann sind mir wieder diese unendlichen Meilen an Supermarktregalen in den Sinn gekommen, in denen der Tee nur lose abgepackt zum Kauf angeboten wird. Also warum nicht die Infrastrukur schaffen, damit ich auch diese Tees genießen kann - und da mein Bodumat eher leidlich zum Teebereiten geeignet ist, fiel mir die Entscheidung doch recht einfach.
So, und jetzt gebt mir mal bitte ein paar Tips für leckere, ausgefallene Teesorten, die man kannenweise genießen kann!
So was wie alte Bekannte
Freitag war ich denn doch mal wieder im Cocoon. Nachdem ich im letzten Jahr schon die möglichen Tiefpunkte (komme samstags oder: komme wenn Sven da ist) mitgenommen hatte, jetzt also mal ein Abend mit ordentlicher, und vor allem tankbarer Musik.
Ordentliche Musik heißt in diesem Falle: richtig alte Hasen im Business der elektronischen Musik. Einmal war es Tom Wax. Der hatte anno '95 zusammen mit seinem Parnter Thorsten Adler als Awex den Acid Track 'It's our future' rausbracht - weitere Veröffentlichungen folgten, mehrere davon stehen bei mir im Schrank rum, man könnte also sagen, daß ich den Kram mochte.
Als DJ habe ich ihn das erste Mal 2001 erlebt. Da hatte er grade keine gute Phase. Irgendwie war er in den Wirkungskreis von Tallas sogenanntem 'Technoclub' gekommen, und so mußten der Ärmste auch einige von Tallas Platten auflegen - was mir nicht so gut gefiel. Aber davon ließ er sich zum Glück nicht aufhalten, und so hat er sich wieder weit nach vorne gespielt. Als Host einer wöchentlichen Radioshow im staatlich kontrolierten Radio und auch als DJ kann er endlich seine künstlerische Freiheit wieder ausleben und gute Musik in die Gehörgänge stupsen.
Sein Set begann mit meldiösem Techno, ab und an gabs was minimaleres eingestreut und wurde gegen Ende einen Tick härter, bevor er an die Ehrengäste des Abends übergab.
Die nannten sich Hardfloor und ja schon wirklich ewig im Geschäft. Als ich begann, mich für die Musik zu interessieren, waren sie auf jeden Fall schon da. Niemand sonst hat hierzulande so lange so viel für Acid getan, dadurch einen verdienten Kultstatus in Japan erreicht, durfte Remixes für Depeche Mode oder New Order machen - nicht nur 4 von 5 Aliens würden Hardfloor weiterempfehlen.
Demnach war der Sound des anderthalbstündigen Livesets auch schon vorgegeben: Acid in allen Facetten. Genug um die müden Schutzgeistknochen ein wenig zu schütteln, außerdem putzt das auch so fein die Ohren
Das einzig schade war das Pult, hinter dem die Herren Zenker und Bondzio aufspielten: Dadurch, daß es vorne abgeschlossen war, konnte man leider nicht sehen, welche geheiligte Machinerie sie aufgebaut hatten, oder wie sie diese bedienten - ich hätter gerne mal den ein oder anderen Blick auf ihre Finger geworfen - schade, aber ansonsten waren die beiden definitiv ein Genuß.
Das Publikum war übrigens ebenfalls sehr angenehm, diesmal gabs auch keine Schlagen an der Garderobe, und das, wo der Laden doch recht gut gefüllt war - naja, bis aufs Micro zumindest, armer Frank Sen ;o) Und so langsam gewöhn ich mich auch an die Rauchfreiheit. Immerhin zieht der Cocoon das konsequent durch und stellt für Raucher (jetzt - im Dezember war da noch ein Extra- Raum, der aber definitiv nicht gelungen war) nur eine Fläche im Außengehege bereit.
Und zum Abschluß gibts noch ein wenig Musik in den Kommentaren, damit sich der geneigte Leser auch was unter Acid vorstellen kann.
Ordentliche Musik heißt in diesem Falle: richtig alte Hasen im Business der elektronischen Musik. Einmal war es Tom Wax. Der hatte anno '95 zusammen mit seinem Parnter Thorsten Adler als Awex den Acid Track 'It's our future' rausbracht - weitere Veröffentlichungen folgten, mehrere davon stehen bei mir im Schrank rum, man könnte also sagen, daß ich den Kram mochte.
Als DJ habe ich ihn das erste Mal 2001 erlebt. Da hatte er grade keine gute Phase. Irgendwie war er in den Wirkungskreis von Tallas sogenanntem 'Technoclub' gekommen, und so mußten der Ärmste auch einige von Tallas Platten auflegen - was mir nicht so gut gefiel. Aber davon ließ er sich zum Glück nicht aufhalten, und so hat er sich wieder weit nach vorne gespielt. Als Host einer wöchentlichen Radioshow im staatlich kontrolierten Radio und auch als DJ kann er endlich seine künstlerische Freiheit wieder ausleben und gute Musik in die Gehörgänge stupsen.
Sein Set begann mit meldiösem Techno, ab und an gabs was minimaleres eingestreut und wurde gegen Ende einen Tick härter, bevor er an die Ehrengäste des Abends übergab.
Die nannten sich Hardfloor und ja schon wirklich ewig im Geschäft. Als ich begann, mich für die Musik zu interessieren, waren sie auf jeden Fall schon da. Niemand sonst hat hierzulande so lange so viel für Acid getan, dadurch einen verdienten Kultstatus in Japan erreicht, durfte Remixes für Depeche Mode oder New Order machen - nicht nur 4 von 5 Aliens würden Hardfloor weiterempfehlen.
Demnach war der Sound des anderthalbstündigen Livesets auch schon vorgegeben: Acid in allen Facetten. Genug um die müden Schutzgeistknochen ein wenig zu schütteln, außerdem putzt das auch so fein die Ohren
Das einzig schade war das Pult, hinter dem die Herren Zenker und Bondzio aufspielten: Dadurch, daß es vorne abgeschlossen war, konnte man leider nicht sehen, welche geheiligte Machinerie sie aufgebaut hatten, oder wie sie diese bedienten - ich hätter gerne mal den ein oder anderen Blick auf ihre Finger geworfen - schade, aber ansonsten waren die beiden definitiv ein Genuß.
Das Publikum war übrigens ebenfalls sehr angenehm, diesmal gabs auch keine Schlagen an der Garderobe, und das, wo der Laden doch recht gut gefüllt war - naja, bis aufs Micro zumindest, armer Frank Sen ;o) Und so langsam gewöhn ich mich auch an die Rauchfreiheit. Immerhin zieht der Cocoon das konsequent durch und stellt für Raucher (jetzt - im Dezember war da noch ein Extra- Raum, der aber definitiv nicht gelungen war) nur eine Fläche im Außengehege bereit.
Und zum Abschluß gibts noch ein wenig Musik in den Kommentaren, damit sich der geneigte Leser auch was unter Acid vorstellen kann.
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