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Dienstag, 6. Februar 2007
Einblick

Toll an der Nacht ist auch, daß man in alle Läden reinschauen kann und trotzdem keine Angst haben muß, daß die weibliche Begleitung sich gleich von der Seite löst um ein paar Bankkonten zu plündern.
PS: Der Raum läuft nach hinten nicht schmal zu, aber extra groß ist der Laden auch nicht.
Der Spion der aus der Email kam
Anläßlich des Safer Internet Days der EU und aufgrund eines gestrigen Urteils aus Karlsruhe will ich mir mal die Mühe machen, ein paar Sachen zusammenzuschreiben.
Erstmal ist mir aufgefallen, daß in den Medien kein Zusammenhang hergestellt wird zwischen der sog. 'Onlinedurchsuchung' und den Trojanern, die uns immer wieder per Email ins Haus flattern. Dabei dürfte die Arbeitsweise, wenn es denn schon einen funktionieren 'Bundestrojaner' gibt, nicht viel anders sein: man wird versuchen, diesen möglichst unauffällig auf das Zielsystem zu bringen - entweder durch einen Emailanhang (sehr verdächtig), vermutlich aber wird man versuchen, ihn per USB- Stick oder CD an Verdächtige geben. Funktioniert die Installation, wird das Ding jetzt aber nicht wild beginnen, die Festplatte zu scannen (schon weil zu auffällig), sondern sich wohl eher in den Hintergrund schalten, die Tastatur abhorchen um Chat- und Emailtexte mitzubekommen, den Internetverlauf abzuspeichern, Paßwörter für Webseiten (und das Bankkonto natürlich) abzuhören, und vielleicht noch ins Adreßbuch schauen ob man dort die aktuelle Handynummer von Osama findet. Das Ganze muß natürlich noch regelmäßig über Internet an die Strafverfolgungsbehörden übertragen werden, was vermutlich, um eine Personal Firewall zu umgehen, per Scriptaufruf über den Webbrowser passieren wird. Im Großen und Ganzen wird er also den Großen Lauschangriff auf den heimischen PC ausweiten.
Viel anders geht ein 'Trojaner aus der freien Wirtschaft' auch nicht vor. Er ist an den gleichen Daten interessiert. Da er jedoch mit einer Enttarnung rechnen muß (immerhin wurde er millionenfach ins Netz geschickt), brauch er nicht ganz so sparsam mit den Ressourcen seines Wirts umzugehen. Er kann vorhandene Virenscanner atackieren und lahmlegen und sich in ein Botnetz einreihen, eine 'Zombie- Armee' die seine Beherrscher dafür benutzen, weitere Trojaner zu versenden, Spam zu verschicken oder auch um andere Webseiten (zum Beispiel Antispamseiten) anzugreifen. Der 'Internet Evangelist' Vint Cerf schätzt, daß jeder vierte PC der am Hinternet hängt, Mitglied eines solchen Botnetzes ist - zusammengenommen haben diese Netze eine 'Macht', die auch große Suchmaschinen oder epay in die Knie zwingen können, einzelne Netze tun dies bereits mit kleineren Websites wie Online- Casinos.
Was tut ein Benutzer (oder sollte er tun!), wenn er festställt oder vermutet, daß sein Rechner mit einem solchen Schädling infiziert ist? Genau, er sichert seine Daten, versucht das Ding zu entfernen und wird, wenns nicht anders geht, sein System neu installieren. Im Anschluß wird er sich eventuell nach alternativen Webbrowsern und Email- Software umsehen, die nicht so anfällig ist wie das, was mit dem Betriebssystem mitgeliefert wird. Sobald man sich durch etwas bedroht fühlt, ergreift man Gegenmaßnahmen.
Wie aber geht jemand mit seinem PC um, der sich eh ständig bedroht sehen muß? Wird er jeden Mist anklicken, den man ihm zusteckt? Hat er keine Firewallsoftware? Nutzt er nicht eventuell Browser oder Emailprogramme die ihre Daten verschlüsseln und an Orten ablegen auf die Pappa Staat grad gar nicht vorbereitet ist? Wir sprechen hier im Fall der anvisierten Zielgruppe 'potentieller islamischer Terrorist' immerhin von einer Clientel die bevorzugt jung und männlich ist, sich also technisch gut auskennen dürfte und ohne Geschlechtspartnerin (weil wir heben uns ja für die 77Weintrauben Jungfrauen auf) auch genug Zeit haben dürfte, seinen PC genügend abzuschirmen.
Es geht aber auch anders: Ein potentieller Terrorist oder auch jemand der mit dem Terrorismus sympatisiert kann eine Infektion provozieren und den Trojaner in einen 'Doppelagenten' wandeln. Das ist ganz einfach: Man füttert ihn einfach mit den Informationen, die man ihm geben möchte - richtigen, falschen, ganz egal. Technik unterscheidet nicht zwischen richtiger und falscher Information, das kann sie gar nicht. Sie kann auch niemandem in die Augen schauen um zu sehen ob er die Wahrheit spricht. Neben der ungefährlichen aber ziemlich teuren Vorstellung, daß sich eine Gruppe gelangweilter Jugendlicher aus Spaß zum Staatsfeind Nr. 1 hochstapeln könnte, fallen mir noch ganz andere Szenarien ein: Rechtsradikale können bewußt falsche Informationen über Aufmärsche streuen um dann ungestört am anderen Ende der Stadt ihre braunen Fahnen zu schwenken, und wer sagt, daß die Computer des BKA immun gegen einen Trojanerangriff sind - vor Allem wenn er sich bereits in der eigenen Datenbank befindet?
Erstmal ist mir aufgefallen, daß in den Medien kein Zusammenhang hergestellt wird zwischen der sog. 'Onlinedurchsuchung' und den Trojanern, die uns immer wieder per Email ins Haus flattern. Dabei dürfte die Arbeitsweise, wenn es denn schon einen funktionieren 'Bundestrojaner' gibt, nicht viel anders sein: man wird versuchen, diesen möglichst unauffällig auf das Zielsystem zu bringen - entweder durch einen Emailanhang (sehr verdächtig), vermutlich aber wird man versuchen, ihn per USB- Stick oder CD an Verdächtige geben. Funktioniert die Installation, wird das Ding jetzt aber nicht wild beginnen, die Festplatte zu scannen (schon weil zu auffällig), sondern sich wohl eher in den Hintergrund schalten, die Tastatur abhorchen um Chat- und Emailtexte mitzubekommen, den Internetverlauf abzuspeichern, Paßwörter für Webseiten (und das Bankkonto natürlich) abzuhören, und vielleicht noch ins Adreßbuch schauen ob man dort die aktuelle Handynummer von Osama findet. Das Ganze muß natürlich noch regelmäßig über Internet an die Strafverfolgungsbehörden übertragen werden, was vermutlich, um eine Personal Firewall zu umgehen, per Scriptaufruf über den Webbrowser passieren wird. Im Großen und Ganzen wird er also den Großen Lauschangriff auf den heimischen PC ausweiten.
Viel anders geht ein 'Trojaner aus der freien Wirtschaft' auch nicht vor. Er ist an den gleichen Daten interessiert. Da er jedoch mit einer Enttarnung rechnen muß (immerhin wurde er millionenfach ins Netz geschickt), brauch er nicht ganz so sparsam mit den Ressourcen seines Wirts umzugehen. Er kann vorhandene Virenscanner atackieren und lahmlegen und sich in ein Botnetz einreihen, eine 'Zombie- Armee' die seine Beherrscher dafür benutzen, weitere Trojaner zu versenden, Spam zu verschicken oder auch um andere Webseiten (zum Beispiel Antispamseiten) anzugreifen. Der 'Internet Evangelist' Vint Cerf schätzt, daß jeder vierte PC der am Hinternet hängt, Mitglied eines solchen Botnetzes ist - zusammengenommen haben diese Netze eine 'Macht', die auch große Suchmaschinen oder epay in die Knie zwingen können, einzelne Netze tun dies bereits mit kleineren Websites wie Online- Casinos.
Was tut ein Benutzer (oder sollte er tun!), wenn er festställt oder vermutet, daß sein Rechner mit einem solchen Schädling infiziert ist? Genau, er sichert seine Daten, versucht das Ding zu entfernen und wird, wenns nicht anders geht, sein System neu installieren. Im Anschluß wird er sich eventuell nach alternativen Webbrowsern und Email- Software umsehen, die nicht so anfällig ist wie das, was mit dem Betriebssystem mitgeliefert wird. Sobald man sich durch etwas bedroht fühlt, ergreift man Gegenmaßnahmen.
Wie aber geht jemand mit seinem PC um, der sich eh ständig bedroht sehen muß? Wird er jeden Mist anklicken, den man ihm zusteckt? Hat er keine Firewallsoftware? Nutzt er nicht eventuell Browser oder Emailprogramme die ihre Daten verschlüsseln und an Orten ablegen auf die Pappa Staat grad gar nicht vorbereitet ist? Wir sprechen hier im Fall der anvisierten Zielgruppe 'potentieller islamischer Terrorist' immerhin von einer Clientel die bevorzugt jung und männlich ist, sich also technisch gut auskennen dürfte und ohne Geschlechtspartnerin (weil wir heben uns ja für die 77
Es geht aber auch anders: Ein potentieller Terrorist oder auch jemand der mit dem Terrorismus sympatisiert kann eine Infektion provozieren und den Trojaner in einen 'Doppelagenten' wandeln. Das ist ganz einfach: Man füttert ihn einfach mit den Informationen, die man ihm geben möchte - richtigen, falschen, ganz egal. Technik unterscheidet nicht zwischen richtiger und falscher Information, das kann sie gar nicht. Sie kann auch niemandem in die Augen schauen um zu sehen ob er die Wahrheit spricht. Neben der ungefährlichen aber ziemlich teuren Vorstellung, daß sich eine Gruppe gelangweilter Jugendlicher aus Spaß zum Staatsfeind Nr. 1 hochstapeln könnte, fallen mir noch ganz andere Szenarien ein: Rechtsradikale können bewußt falsche Informationen über Aufmärsche streuen um dann ungestört am anderen Ende der Stadt ihre braunen Fahnen zu schwenken, und wer sagt, daß die Computer des BKA immun gegen einen Trojanerangriff sind - vor Allem wenn er sich bereits in der eigenen Datenbank befindet?
Körperemail? ähm *hust*
Nein, der Schutzgeist vertreibt sich seine Zeit nicht mit schmutzigen Sachen. Eigentlich wollte ich schauen, was mir die Wikipedia an nützlichen Links zu Emails bieten kann, und bin dann wohl beim Artikel zu bemalten Töpfen und anderen Haushaltsgegenständen gelandet.
Wobei es mich dann schon freut, daß Fensteremail keine Technik für den elektronischen Schriftverkehr ist - das riecht nämlich nach einer Technik, die von Spammern sehr schnell ausgenutzt werden würde.
Wobei es mich dann schon freut, daß Fensteremail keine Technik für den elektronischen Schriftverkehr ist - das riecht nämlich nach einer Technik, die von Spammern sehr schnell ausgenutzt werden würde.
Doppelt weltmeisterlich

Paßt grad so schön zur Jahreszeit.
Dienstag, 6. Februar 2007
Es gibt richtig schöne Graffiti

Das hier gehört aber definitiv nicht dazu, ist dafür aber ein sehr gelungenes Beispiel für einen verunglückten Anbiederungsversuch.
Office- Anhänge
Nach Spam dürfte die Flut an witzigen, gut gemeinten oder einfach nur unterhalteden Mails den größten Teil des weltweiten Emailverkehrs ausmachen - schon allein wegen der Größe der Anhänge.
Daß ein Video ein wenig Platz braucht, ist da noch zu verkraften - immerhin kriegt man dafür auch was geboten. Anders sieht es aus, wenn ein simpler Witz (den man meist auch schon vor Jahren irgendwo gelesen hat) liebevoll zu einer 20- seitigen Powerpoint- Präsentation 'aufgewertet' wurde.
Und was ich heute zum ersten Mal hatte, war eine solche Powerpoint- Präsi, eingebettet in ein Word- Dokument.
...dabei wärs doch in einer Excel- Tabelle viel besser untergebracht gewesen...
Daß ein Video ein wenig Platz braucht, ist da noch zu verkraften - immerhin kriegt man dafür auch was geboten. Anders sieht es aus, wenn ein simpler Witz (den man meist auch schon vor Jahren irgendwo gelesen hat) liebevoll zu einer 20- seitigen Powerpoint- Präsentation 'aufgewertet' wurde.
Und was ich heute zum ersten Mal hatte, war eine solche Powerpoint- Präsi, eingebettet in ein Word- Dokument.
...dabei wärs doch in einer Excel- Tabelle viel besser untergebracht gewesen...
Montag, 5. Februar 2007
Im Herzen des Ufos
Jetzt halte ich mich für einen der Welt größen Fans elektronischer Musik, wohne in Frankfurt, und kenn das Cocoon noch nicht von innen. Gut, schuld hat auch der Laden selbst, denn viele der anwesenden Künstler (zum Beispiel den Sven und sein Küken) interessieren mich ja mal die Bohne.
Aber trotzdem wurds doch langsam mal Zeit, die vielgelobte Räulichkeit mal von innen zu sehen. Dazu hatte ich mir, auch wegen S., einen housigen Termin ausgesucht - die Lokalheroen von Envy Music sollten aufspielen - das kann ja nicht so wild sein...
Gut, fangen wir erstmal mit dem Inneren an. Svens Intention soll es ja gewesen sein, daß sich der Besucher wie in einem Ufo fühlt (Jetzt heißt der Bau, der den Cocoon beherbergt ja schon so, aber das war wohl nicht gemeint), und das ist wirklich gut gelungen:
Die Wände, deren Aussehen organischem Gewebe nachempfunen ist (auch wenn sie nur aus Beton sind) umschließen den dreieckigen Hauptclub. Alle Ecken sind abgerundet. In den Wänden sind gepolsterte Nischen zum Ausruhen eingelassen. Der Boden ist durch Stufen unterteilt, es gibt mehrere Podeste für Gogos (und Besucher die sich dafür halten). Die DJ- Kanzel thront wie ein Insektüber der Szenerie und außen gibts eine schöne große Sitzecke wo man die Musik gedämpft hören und trotzdem noch plauschen kann.
Der edlen Ausstattung angemessen sind demnach auch die Preise - was einen besonders ärgert, wenn man statt nem richtigen Bier nur so ein blödes Frauenbier mit Namen 'Gold' in die Hand gedrückt bekommt - vom leckeren koffeeinhaltungen Wasser war auch nichts zu sehen - kann man das ändern?
So, aber wodurch bei mir vor Allem ein gemischter Eindruck zurückgeblieben ist, war die Party selber.
Eigentlich sollte ich es schon gewohnt sein, zu den Senioren auf einer Party zu gehören - aber das da schlug wirklich alles. Wenn ich schätzen darf, hätte ich den Großteil auf unter 20 geschätzt. Dazu waren die Weiblichkeiten auch noch massiv aufgetussit (gibts das Wort? Wenn nicht: Jetzt gibts es) - Schminke bis zur Unkenntlichkeit, der Trend scheint auch wieder zu hochackigen Schuhen zu gehen (incl. Pfennigabsätzen), und Kleidung in allen Schnittrichtungen, aber vor Allem knapp - also muß der Schutzgeist schon mal aufpassen wo er hinschaut, nicht daß man ihn für einen Pädophilen hält. Achja, und wo er hingreift, denn der Laden war sehr schnell voll - sehr voll, wie ich betonen muß.
Die DJs konnten mich leider nicht wirklich überzeugen - die Groove Rebels, eigentlich Helden des Abends, machten einen auf Hitschlampen und spielten mit einem Set auf, zu dem neben einigen wenigen Klassikern der elektronischen Musik größtenteils Rock- und Popsongs enthielt, die nach Schema F angespielt wurden, mit einem Sample über einen Housebeat weitergeführt und dann in den nächsten Popsong übergeleitet wurden - was für die erste Halbe stunde noch witzig war, ging spätestens bei Michael Jackson und den Beastie Boys mal gar nicht mehr. Flucht ins Mikro, Füße hochlegen, später wiederkommen, wo (vermutlich der Dreyer) wieder House auf die Plattenteller brachte - endlich tanzen. Irgendwann zwischen 4 und 5 gabs dann wohl noch einen Wechsel, der sich vor Allem in der Qualität der Übergänge niederschlugen, dafür gabs endlich richtig viel Platz und der Altersschnitt hatte sich auch erhöht - vermutlich taten den Kids die Pumps- geplagen Füße weh. Jetzt konnte man also endlich richtig tanzen - aber dafür machte es definitiv nicht mehr soviel Spaß.
Immerhin konnte ich meine Tanzlust ausleben, aber für meinen nächsten Besuch in diesen Hallen werde ich wohl eher einen Freitag aussuchen - für diese Art von House bin ich wohl definitv zu alt.
Aber trotzdem wurds doch langsam mal Zeit, die vielgelobte Räulichkeit mal von innen zu sehen. Dazu hatte ich mir, auch wegen S., einen housigen Termin ausgesucht - die Lokalheroen von Envy Music sollten aufspielen - das kann ja nicht so wild sein...
Gut, fangen wir erstmal mit dem Inneren an. Svens Intention soll es ja gewesen sein, daß sich der Besucher wie in einem Ufo fühlt (Jetzt heißt der Bau, der den Cocoon beherbergt ja schon so, aber das war wohl nicht gemeint), und das ist wirklich gut gelungen:
Die Wände, deren Aussehen organischem Gewebe nachempfunen ist (auch wenn sie nur aus Beton sind) umschließen den dreieckigen Hauptclub. Alle Ecken sind abgerundet. In den Wänden sind gepolsterte Nischen zum Ausruhen eingelassen. Der Boden ist durch Stufen unterteilt, es gibt mehrere Podeste für Gogos (und Besucher die sich dafür halten). Die DJ- Kanzel thront wie ein Insektüber der Szenerie und außen gibts eine schöne große Sitzecke wo man die Musik gedämpft hören und trotzdem noch plauschen kann.
Der edlen Ausstattung angemessen sind demnach auch die Preise - was einen besonders ärgert, wenn man statt nem richtigen Bier nur so ein blödes Frauenbier mit Namen 'Gold' in die Hand gedrückt bekommt - vom leckeren koffeeinhaltungen Wasser war auch nichts zu sehen - kann man das ändern?
So, aber wodurch bei mir vor Allem ein gemischter Eindruck zurückgeblieben ist, war die Party selber.
Eigentlich sollte ich es schon gewohnt sein, zu den Senioren auf einer Party zu gehören - aber das da schlug wirklich alles. Wenn ich schätzen darf, hätte ich den Großteil auf unter 20 geschätzt. Dazu waren die Weiblichkeiten auch noch massiv aufgetussit (gibts das Wort? Wenn nicht: Jetzt gibts es) - Schminke bis zur Unkenntlichkeit, der Trend scheint auch wieder zu hochackigen Schuhen zu gehen (incl. Pfennigabsätzen), und Kleidung in allen Schnittrichtungen, aber vor Allem knapp - also muß der Schutzgeist schon mal aufpassen wo er hinschaut, nicht daß man ihn für einen Pädophilen hält. Achja, und wo er hingreift, denn der Laden war sehr schnell voll - sehr voll, wie ich betonen muß.
Die DJs konnten mich leider nicht wirklich überzeugen - die Groove Rebels, eigentlich Helden des Abends, machten einen auf Hitschlampen und spielten mit einem Set auf, zu dem neben einigen wenigen Klassikern der elektronischen Musik größtenteils Rock- und Popsongs enthielt, die nach Schema F angespielt wurden, mit einem Sample über einen Housebeat weitergeführt und dann in den nächsten Popsong übergeleitet wurden - was für die erste Halbe stunde noch witzig war, ging spätestens bei Michael Jackson und den Beastie Boys mal gar nicht mehr. Flucht ins Mikro, Füße hochlegen, später wiederkommen, wo (vermutlich der Dreyer) wieder House auf die Plattenteller brachte - endlich tanzen. Irgendwann zwischen 4 und 5 gabs dann wohl noch einen Wechsel, der sich vor Allem in der Qualität der Übergänge niederschlugen, dafür gabs endlich richtig viel Platz und der Altersschnitt hatte sich auch erhöht - vermutlich taten den Kids die Pumps- geplagen Füße weh. Jetzt konnte man also endlich richtig tanzen - aber dafür machte es definitiv nicht mehr soviel Spaß.
Immerhin konnte ich meine Tanzlust ausleben, aber für meinen nächsten Besuch in diesen Hallen werde ich wohl eher einen Freitag aussuchen - für diese Art von House bin ich wohl definitv zu alt.
Who the Fuck is Tom?
Jetzt hab ich mich mal eben bei MySpace angemeldet und hab da schon den ersten Freund: Tom.
Tom? Moment, ich keinn keinen Tom. Raus mit dem Wicht, ich laß mir doch nicht von so ner komischen Website vorschreiben wer meine Freunde sind.
Tom? Moment, ich keinn keinen Tom. Raus mit dem Wicht, ich laß mir doch nicht von so ner komischen Website vorschreiben wer meine Freunde sind.
Erinnerung

Und glaubt mir: Es hat mich viel Mühe gekostet, das schön zu schießen.
Fast wie Geld drucken
Derzeit legt Burger King regelmäßig einen Satz Rabattmarken zu diversen Zeitungen bei. Das ist eine tolle Gelegenheit für Kollegen M. und mich, ab und an mal bei dem Laden vorbeizuschauen und günstig zu speisen.
Dabei bringt Kollege M. aber immer den Gutscheinblock mit, weil ich 'abe ja gar keine Zeitung.
Das müssen die Marketingfuzzis vom BK auch gemerkt haben, und da nicht jeder einen so netten Kollegen M. hat, darf man sich seinen Gutschein jetzt auch online ausdrucken.
Fazit: Ein günstiges Mittagsmahl für S. und mich, weil Kochen war zeitlich leider nicht mehr drin.
Ich find das ja schon sehr kundenfreundlich - aber womit macht der BK dann überhaupt noch Profit wenn jeder mit frisch gedruckten Gutscheinen anwatschelt?
Dabei bringt Kollege M. aber immer den Gutscheinblock mit, weil ich 'abe ja gar keine Zeitung.
Das müssen die Marketingfuzzis vom BK auch gemerkt haben, und da nicht jeder einen so netten Kollegen M. hat, darf man sich seinen Gutschein jetzt auch online ausdrucken.
Fazit: Ein günstiges Mittagsmahl für S. und mich, weil Kochen war zeitlich leider nicht mehr drin.
Ich find das ja schon sehr kundenfreundlich - aber womit macht der BK dann überhaupt noch Profit wenn jeder mit frisch gedruckten Gutscheinen anwatschelt?
Samstag, 3. Februar 2007
Fassade

Ich bin ja gar nicht dazu gekommen, viel von Mannheim zu fotografieren. Aber das hier darf dann doch noch sein - das Engelhardhaus an den Planken - Quadrat Q6.
Der Bau ist zwar ein ziemlicher Klotz, aber dank der schön gearbeiteten Fassade auf jeden Fall trotzdem einen Blick wert.
Let's do it once again
Wenn wir schonmal beim Geldausgeben und beim Planen für dieses Jahr sind, fällt mir ein: Da geht doch noch was.
Was? Genau, ein Besuch der ersten elektronischen Veranstaltung des neuen Jahren - des Schutzgeists inoffizieller Sommeranfang since '01 - der Time Warp - Maimarkthalle Du siehst mich auch dieses Jahr wieder!
Das Lineup ist, schon fast traditionell, wenig innovativ und lockt vor Allem mit denjenigen die auch letztes Jahr schon da waren, aber zum Glück gibts auch ein paar wenig häufig erlebte Acts wie Tiga, Extrawelt oder James Holden - dazu habe ich vielleicht - nach zwei weniger tollen Erlebnissen letzes Jahr (dank der seltsamen Timetable vom Green & Blue und der noch seltsameren Türpolitik von dem Ding im Offenbacher Hafen) die Möglichkeit, Ame in vollem Glanze zu erleben - und wenn es dann noch Richie schaffen sollte, den Sven von Micro und Mischpult fernzuhalten, dann, ja dann, kann ich mich auf eine der besten TW überhaupt freuen. Und als 'Trostpreise' stehen ja auch noch Hell, Magda oder Shinedoe an den Decks.
Rettungstruppe Aufi! Im Delirium lagern schon meine Tickets.
Was? Genau, ein Besuch der ersten elektronischen Veranstaltung des neuen Jahren - des Schutzgeists inoffizieller Sommeranfang since '01 - der Time Warp - Maimarkthalle Du siehst mich auch dieses Jahr wieder!
Das Lineup ist, schon fast traditionell, wenig innovativ und lockt vor Allem mit denjenigen die auch letztes Jahr schon da waren, aber zum Glück gibts auch ein paar wenig häufig erlebte Acts wie Tiga, Extrawelt oder James Holden - dazu habe ich vielleicht - nach zwei weniger tollen Erlebnissen letzes Jahr (dank der seltsamen Timetable vom Green & Blue und der noch seltsameren Türpolitik von dem Ding im Offenbacher Hafen) die Möglichkeit, Ame in vollem Glanze zu erleben - und wenn es dann noch Richie schaffen sollte, den Sven von Micro und Mischpult fernzuhalten, dann, ja dann, kann ich mich auf eine der besten TW überhaupt freuen. Und als 'Trostpreise' stehen ja auch noch Hell, Magda oder Shinedoe an den Decks.
Rettungstruppe Aufi! Im Delirium lagern schon meine Tickets.
Ein schöner Abend
Auch wenn ich das Pünktlich- Dasein noch ein wenig üben muß (das aber immerhin durch Mitbringen von Naschzeug wieder ausgleichen konnte) wars ein sehr schöner Abend.
Viel gesprochen und trotz der etwas lauten Musik sogar viel von dem verstanden was die bloggende Damenwelt gesprochen hat, mir aus einer wundergroßen Tapas- Auswahl meine Favoriten herausgepickt und diese genossen, einen Abend lang Hahn im Korb sein, trotzdem nicht laut rumkrähen müssen, und dann das Gefühl zu haben, daß doch kaum Zeit vergangen ist als dann endlich der Aufbruch droht - aber es konnte ja nicht jede so ausschlafen wie meine Wenigkeit
Ein Wiedersehen ist schon geplant. Ohne Frau Morgenstern hätte ich das sicher gar nicht mitbekommen daß diese beiden ein Konzert im näheren Umkreis zelebrieren. Dabei warte ich seit dem letzten Open Air mit den Rosen auf eine Fortsetzung - und das war immerhin 2003. Nun konnte ich es gar nicht mehr erwarten, mein Ticket zu ordern, und ja! Die Webseite der beiden bietet das direkt mal an - und sogar günstiger als der große Ticketversender mit den häßlichen Computerausdrucken. Fein, damit ist meine Karte ab jetzt unterwegs.
Viel gesprochen und trotz der etwas lauten Musik sogar viel von dem verstanden was die bloggende Damenwelt gesprochen hat, mir aus einer wundergroßen Tapas- Auswahl meine Favoriten herausgepickt und diese genossen, einen Abend lang Hahn im Korb sein, trotzdem nicht laut rumkrähen müssen, und dann das Gefühl zu haben, daß doch kaum Zeit vergangen ist als dann endlich der Aufbruch droht - aber es konnte ja nicht jede so ausschlafen wie meine Wenigkeit
Ein Wiedersehen ist schon geplant. Ohne Frau Morgenstern hätte ich das sicher gar nicht mitbekommen daß diese beiden ein Konzert im näheren Umkreis zelebrieren. Dabei warte ich seit dem letzten Open Air mit den Rosen auf eine Fortsetzung - und das war immerhin 2003. Nun konnte ich es gar nicht mehr erwarten, mein Ticket zu ordern, und ja! Die Webseite der beiden bietet das direkt mal an - und sogar günstiger als der große Ticketversender mit den häßlichen Computerausdrucken. Fein, damit ist meine Karte ab jetzt unterwegs.
Wasserturm

Dabei sind mir zwei Dinge aufgefallen:
1. komm ich seltsamerweise meist nachts dazu, bilder zu schießen und
2.sollte ich diese doch viel öfters hier onlein stellen
Nunja, daraus folgernd nehm ich mir vor, ab heute täglich ein nächtliches Bild online zu stellen.
Den Anfang macht das Wahrzeichen einer Neckarmetropole, und hoffen wir doch, daß noch ein paar Bilder folgen werden.
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