Freitag, 2. Februar 2007
 
Elektromagnetischer Puls
Das fiese an Atombomben ist ja nicht nur, daß sie uns alle totmachen - nein, viel Schlimmer: Im Zeitpunkt der Explosion senden sie einen elektromagnetischen Puls aus, der alle eletronischen Geräte im weiten Umkreis zerstört.
Das heißt, daß wir im Falle eines Atombombenabwurfen nicht nur sterben müssen - nein, wir müssen die Zeit bis zum Tod auch noch ohne Computer, Internet und sogar ohne Fernseher verbringen.

Es gibt aber auch kleinere Varianten vom Elektromagnetischen Puls. Einen solchen sendet mein Gasboiler immer dann aus, wenn er seine Flamme entzündet. Den mag mein kleiner tragbarer CD- Player aber nicht, der nicht weit davon entfernt geparkt ist und hängt sich auf - nicht immer, aber grundsätzlich immer dann wenn ich in der Badewanne liege (öhm...) Im Endeffekt habe ich dann die Wahl, aufzustehen und das Ding kurz vom Strom zu nehmen damit ich es wieder einschalten kann oder einfach ohne Musik liegenzubleiben.

Aber ich habe schließlich noch Glück gehabt. Denn wäre der Puls stärker und würde sich aufs ganze Haus auswirken, hätten mich die Nachbarn sicher schon zu Kaltwasser verurteilt - schließlich ist nicht jeder froh darüber wenn er sich alle halbe Stunde einen neuen Computer kaufen muß - und dann hätte sich auch das mit der Badewanne erledigt.
 

 
Tomaten esse ich ja grundsätzlich ungewaschen
Aber eben habe ich beschossen, zumindest mal drüber nachzudenken, von dieser Tradition abzuweichen. Und das ging so:

Ich eß so ganz gemütlich mein Frühstückspäckchen Cocktailtomaten, immer schön Augen am Monitor weil man muß die Zeit ja auch sinnvoll nutzen und seh beim Blick nach unten etwas staubflusenartiges im Tomatennest. Das war natürlich keine Staubfluse, sondern ein lustiger Pilz der sich von einer Tomate aus durch die Weltgeschichte ausbreitete.

....zumindest diese Tomaten habe ich schnellstens gewaschen, die angefallenen aussortiert und dann dem Rest mit weitaus weniger Appetit verspeist.
 

 
Donnerstag, 1. Februar 2007
 
Vista testen?
Seien wir doch mal ehrlich.
Ein so komplexes System wie Vista nur 30 Tage lang testen zu dürfen ist ja schon fies.
Bis dahin hat man sich zwar an die neue Ansicht gewöhnt, die Internas kennt man aber noch lange nicht - und soll plötzlich zahlen.

Doch nein! Es gibt Abhilfe. Jeff Atwood erklärt auf seiner Website ein offizielles Microsoft- Feature, mit dem man diese Galgenfrist verlängern kann. Also nochmal 30 Tage. Und den Befehl kann man nochmal ausführen was noch 30 Tage gibt, und nochmal 30 Tage, gibt am Ende also ganze 120 Tage 'Probezeit' vor dem Kauf.
Und sollte man bis dahin festgestellt haben, daß einem Vista Home Schlagmichtot nicht gefällt, kann man das ganze nochmal mit Vista Home Schlagmichrichtigtot wiederholen - und dann natürlich auch noch mit den anderen vielen Versionen von Vista.
Wenn man sich dann endlich entschieden hat, welche Version man wirklich kaufen will, gibt es Vista sicher auch schon in einer Version, aus der die meisten Fehler rausgemacht wurden - und seien wir mal ehrlich: Ein Betriebssystem das tut was es soll das kann man auch mal bezahlen.
 

 
Ich will vor die Tür
Draußen sonnte es vor sich hin, aber ich muß malochen - das find ich nicht nett. Immehin darf ich noch hoffen, daß das schöne Wetter noch bis morgen Mittag hält - ab morgen Abend gibts ja vermutlich wieder das Wochenend- obligatorische Waschküschenwetter.
 

 
Trollinger
*sing* Trollinger wissen mehr *sing*

So oder so ähnlich war mal die Titelmelodie der Kinderausgabe von 'Wer wird Millionär': 1, 2 oder 3

Und egal wie scheiße die Kinder geraten hatten, am Ende standen sie vor eine Riesenwand voll mit Spielzeug und durften sich was aussuchen.
Vor einer Wand mit Speilzeug darf ich morgen leider nicht stehen - schade aber auch - dafür aber vor einem kleinen Raum wissbegieriger Kollegen. Und die Situation um 22:00 Uhr war noch: Zero Vorbereitung.

Inzwischen steht eine kleine Powerpoint- Präsentation (na eigentlich eher eine in Openoffice, aber sein wir heut mal nicht so...) plus ein kleines OO- Dokument das ich für die Freunde der Kommerziellen Software auch nochmal nach .pdf exportiert hab. Ersteres zum Vortragen, Letztere zum Verteilen hinterher.

Letztendlich bleibt mir noch zu sagen: Danke liebe Schwaben, für dieses leckere Getränk, das mir das Schreiben grade ein weng versüßt und erleichtert hat. Und ob ich wirklich richtig steht, seh ich wenn das Licht angeht.

Gute N8 für heute.
 

 
Mittwoch, 31. Januar 2007
 
Nachtspaziergang
 

Sie fühlt sich gut an, die neue. Schnell aus der Tasche gezogen, den verborgenen Punkt gefunden und gedrück und schon ist sie einsatzbereit.
In das leichte Vibrieren, wenn das Objektiv ein- oder ausfährt, kann ich mich verlieben - das weiß ich jetzt schon.
Und auch ohne Blitz, der mehr Aufmerksamkeit auf mich ziehen würde als ich verdient hab, fängt sie den Anblick der Umgebung ein - wobei beim Blitz schon brauchbarere Bilder rauskommen.
Gut, jetzt heißt es, mich mit ihr vertraut machen, ihre geheimen Lustpunkte ausfindig zu machen und auch die verborgensten Qualitäten aus ihr herauszukitzeln.
 

 
Montag, 29. Januar 2007
 
Der Himmel über dem Main
richtig schee...
 

 
Kätzchen im Hinterkopf
Gut schlafen zu können war ja noch ein erwünschter Effekt, aber das leichte Brummen im Hinterkopf - zumindest direkt nach dem Aufstehen - sollte definitiv nicht sein - zumindest nicht schon nach zwei Gläsern.

Die Frage wäre jetzt nur: Welches Glas wars?