Dienstag, 1. Dezember 2020
 
RIP Arecibo
Jetzt hast du nicht mal mehr deinen eigenen Abriß erlebt. Stattdessen nun dein Absturz.

So, als hättest du nochmal selbst entscheiden wollen, wann du abtrittst. Nicht darauf warten wolltest, bis die Bagger angekarrt werden.
 
Von: ericpp um 14:29hscience | 0 Kommentare | kommentieren

 
Freitag, 20. Dezember 2019
 
Und dann hat's schon wieder Boing gemacht
Neulich die 747 Max und Moritz...
Heut der Starliner.

Liebe Boing- Ingenieure, könnt Ihr euch bit mit etwas beschäftigen was Ihr auch könnt?
 
Von: ericpp um 17:32hscience | 0 Kommentare | kommentieren

 
Donnerstag, 3. Mai 2018
 
Code Writer
Microsoft hat in Windows 10 ja auch einen fancy Texteditor mit dunklem Hintergrund eingebaut.
Atom und Konsorten lassen grüßen.
Und wenn das schon mal drauf ist, dann testet der Schutzgeist den natürlich auch.

Leider braucht das Ding unendliche 5 Sekunden zum Laden - für ein Tool, das nur Buchstaben anzeigt, definitiv zu lang. Wird also nicht mein Standardprogramm werden, tut mir Leid, Herr Nutella.
Immerhin tut es ansonten, was es soll, und zeigt Dateien menschenlesbar und mit ein wenig Syntax- Highlighting an. Damit erfüllt es seinen Zweck, das elende Notepad zu ersetzen, schonmal.

Einen kleinen Wehrmutstropfen hab ich aber noch gefunden: Und zwar arbeit ich häufiger mal mit Dateien, die die Extension .inf verwenden. Die unterstützt das Tool leider nicht so gut und bietet kein Syntax Hightlighting und kein Öffnen mit im Windows- Kontextmenü an.

Schlimmer jedoch: Das Ding kann die Komfortfunktion von Windows 95 nicht: Drag+Drop, da verweigert es einfach!
Bei dem oben erwähnten Dateityp .inf heißt daß, daß ich das Programm aufgrund "fehlender Unterstützung" weder über Kontextmenü, noch durch Reinziehen öffnen kann.
Stattdessen heißt es "Zurück ins jahr 1994" und erst das Programm starten, und dann die Datei über den "Öffnen"- Dialog erhangeln.

Hier bitte nacharbeiten, Microsoft! So bleibt es halt doch eine Krücke, und weit weg davon, irgendwann mal zum Lieblingstool erkoren zu werden.
 
Von: ericpp um 11:53hscience | 0 Kommentare | kommentieren

 
Montag, 18. August 2014
 
iGrütze
Zum Glück muß ich iTunes nicht benutzen.
Aber da ich es grade mal testweise (nein, nicht auf meinem Rechner, bin ja nicht des Wahnsinns) installiert habe hab ich mal bisschen mit rumgespielt.

Dabei fiel mir eine Option auf: "Datei ins AAC- Format konvertieren"
Kann man ja mal versuchen. Nun sollte man vielleicht noch dazusagen, daß das AAC- Format Ende der 90er- Jahre entwickelt wurde, und damit mal mindestens 5 Jahre neuer ist als .mp3 - man sollte also eigentlich erwarten, daß, wenn man eine .mp3- Datei in AAC umwandelt, die resultierende Datei bei gleicher Qualität geringfügig kleiner ausfällt. Daß man an der Qualität eventuell noch 'drehen' könnte hatte ich ja gar nicht erst erwartet, Apple- Produkte werden schließlich für DAUs entwickelt, und so war die Konvertierungs- Option schon so tief versteckt daß bloß niemand von der Zielgruppe ausversehen drüberfällt, und im Endeffekt passierte halt alles ohne weitere (zumindest auch ohne dumme) Rückfragen automatisch.

Aber zurückkommend auf die Dateigröße war ich dann doch etwas überrascht, als ich mir dann die Dateiinfos der resultierenden .m4a- Datei anschaute. Die war nämlich nicht kleiner, auch nicht gleich groß, sondern gleich mehr als doppelt so groß wie die Ursprungsdatei - von 5,7MB hoch auf 11,9Megabyte. Jetzt frage ich mich natürlich, womit Apple die Größe aufgefüllt hat? Ist das DRM von iScheiß wirklich so klobig?
 

 
Mittwoch, 15. Januar 2014
 
0x80300024 oder: Wie peinlich ist Windows 8?
Grade dufte ich bei der manuell Installation von Windows 8.1 assistieren.
Obwohl auf der Festplatte genug freier Speicher vorhanden war quittierte das System den Installationsversuch mit der aussagekräftigen Fehlermeldung man solle sein 'Medienlaufwerk prüfen.

Die Lösung war dank Google zwar schnell gefunden - und zwar müssen jegliche zusätzliche Festplatten oder SSDs abgeklemmt werden, aber ich frage mich doch, was das bitteschön soll?
Hier in der Firma war das ja gar nicht das Problem, aber ich stelle mir vor, da sitzt jemand daheim und will seinen einzigen Rechner neu aufsetzen, hat grade frisch partitioniert und sitzt dann vor dieser Kacke? Solche Fehler sollten, grade in dieser kritischen Phase, zumindest selbsterklärend sein - wobei ich ja nichtmal verstehe, warum Windows 8 da überhaupt ein Problem mit hat.

Ich kenne nicht eine Linux- Distribution die sich so zickig anstellen würde, nichtmal annhähernd.
 
Von: ericpp um 11:28hscience | 0 Kommentare | kommentieren

 
Dienstag, 17. Januar 2012
 
Sysinternals ist die Ratiopharm der IT
Ich google mich grade auf der Suche nach einer Lösung durchs Netz - das übliche Problem: etwas was seit Windows 2000 bis Windows 7 funktionierte wurde mit Win7 SP1 abgeschaltet.
Und natürlich findet man nirgends was Brauchbares, denn alle Seiten schlagen noch die alte Lösung vor - oder schlimmer: die Klickibunti- Variation - was etwas blöd ist wenn es gescriptet funktionieren soll.
Dann, beim 3. oder 4. Suchanlauf endlich mal auf einer Seite geladendet wo der Autor mehr Ahnung von der Sache zu haben scheint als der Schutzgeist, und was nennt der Alternative? Genau, ein Tool von Sysinternals. Ganz nach dem Motto 'Da gibts doch auch was von ...' Das werd ich jetzt mal testen, und bin auch ganz zuversichtlich.
Vielleicht sollte ich künftig einfach immer erst dort vorbeischauen?

Achsuuu, eine kleine Bitte hätte ich in dem Sinne noch an den Sysinternals- Chef Mark Russinovich: Bitte bitte, fang nicht an mit Porsche- Aktien zu spekulieren, und renn auch nicht irgendie über irgendwelche Bahngleise - wir brauchen Dich noch!
 
Von: ericpp um 12:38hscience | 0 Kommentare | kommentieren

 
Donnerstag, 27. Oktober 2011
 
Hail Eris
Wußten Sie übrigens, daß wir fast einen 10. Planeten mit Namen der griechichen Göttin der Zwietracht bekommen hätten.
Stattdessen haben wir den 9. Planeten abgezogen bekommen wodurch der alte Schüttelreim 'Mein Vater Erklärt Mir Jeden Sonntag Unsere Neun ähem...' keinen Sinn mehr macht.

Aber hey, dafür wurden Pluto und Eris immerhin zu den Ahnen einer neuen Himmelskörperklasse erklärt, den Plutoiden, die weit größer als Asteroiden sind, aber zu klein und zu weit draußen, als daß man sie als Planeten anerkennen würde. Und es soll viele von ihnen geben - man muß sie nur erstmal finden.
 
Von: ericpp um 08:21hscience | 0 Kommentare | kommentieren

 
Mittwoch, 12. Oktober 2011
 
Daß es in Bayern Dinosaurier gibt
...war mir ja schon immer klar. Ratzinger, Stoiber, SBeckstein - alles Mitglieder einer aussterbenden Spezies. Und dieser Guttenberg erst - der mußte sogar nach Übersee fliehen.

Ganz anders das, was sie grade aus der Erde holen: ein 135 Millionen Jahre alten Raubsaurierbaby - falls sie nicht nachträglich feststellen, daß es sich nur um so ein blödes Alien aus V handelt (würde vom Timing her ja auch passen) wäre das das vollständigst erhaltene Dinoskelett Europas.

Scheinbar haben die Bayern aber langsam Dinosauriermangel. Schließlich wurden sie nicht nur vom Guttizwerg, sondern auch von Stoiber (Brüssel) und Ratzi (Rom) verlassen. Um also nicht bald ganz dinolos dazustehen haben sie das Skelelett zum Kulturgut erklärt - was ich übrigens gut finde. Im Gegenzug könntet Ihr der Kath. Kirche oder dem Mutantenstadel den Kulturstatus und die Staatliche Förderung aberkennen, na wie wärs?
 
Von: ericpp um 20:22hscience | 0 Kommentare | kommentieren

 
Dienstag, 27. September 2011
 
Futter für Anhänger von Verschwörungs- und Welteruntergangstheorien
Gleich zwei wichtige historische Schriften, die häufig für abstruse Thesen herhalten mußten stehen seit dieser Woche zum Download bereit.

Einmal der sog. Codex Dresdensis, das ist die Maya- Schrift aus der diverse Leute (unter Anderem auch R. 'Spielbergle' Emmerich) das Jahr 2012 für den nächsten Weltuntergang herausgelesen haben. Die Schrift steht sowohl zum direktlesen, als auch als .PDF- Download bereit. Wie wärs also mit einem Urlaub auf Yucatan, um die Rolle dann in Ruhe in Chichen Itza zu studieren?

Wer mehr auf religiöse Texte aus dem Nahen Osten steht für den gibt es ebenfalls ein besonderes Schmankerl: Die ersten 5 Schriftrollen von Qumran stehen beim Israel Museum zum Download bereit. jetzt kann man also - ein paar Hebräisch- order Aramäisch- Kenntnisse vorausgesetzt - herausfinden, welche Übersetzungsfehler es in den letzten 2000 Jahren in die Bibel geschafft haben oder welche Abschnitte vielleicht gar neu dazugekommen sind.

Viel Spaß beim schmökern wünscht der Schutzgeist!
 
Von: ericpp um 08:12hscience | 0 Kommentare | kommentieren

 
Dienstag, 20. September 2011
 
Ich weiß was Du gestern gekuckt hast
Zugegeben, die Brisanz von sog. 'intelligenten' Stromzählern ist aktuell mangels Verbreitung noch nicht sehr hoch.
Trotzdem ist es interessant, was man bei der FH- Münster herausgefunden hat: Nämlich, daß man anhand der Meßdaten, die so ein Teil im 2- Sekunden- Abstand zum Stromversorger kabelt, erkannen kann, was derjenige grade auf seiner Glotze betrachtet.
Tcheschisch geht das wohl so ab, daß ein Fernseher, je nachdem ob er dunkle oder helle Bilder darstellt, unterschiedlich viel Strom 'verbraucht'. Und da sich in Filmen die Hell- und Dunkel- Szenen nicht immer an der gleichen Stelle befinden, hinterläßt ein Film, was den Stromverbrauch angeht, einen eindeutigen Fingerabdruck. Natürlich wird der durch andere elektrische Geräte im Haushalt überlagert, aber die Spannungsänderungen wenn z.B. ein Licht eingeschaltet ist lassen sich wohl recht gut rausfiltern.

Was ließe sich denn mit den Daten anfangen?

Bei einem entsprechenden Versorgung der Bevölkerung mit neuen Stromzählern ließen sich so zum Beispiel die Einschaltquoten für Fernsehsendungen ermitteln. Man könnte nebenher auch feststellen, wer in der Werbepause durch die Botanik zappt (und ihn mit einer höheren kwH- Gebühr abstrafen). In weniger freien Ländern könnte man aber so ganz einfach feststellen, wer einen 'Feindsender' schaut, ganz ohne einen Blockwart oder iM an der Wohnungstür lauschen zu lassen - wie man es hierzulande gern tat.
Und wehe, Sie sind morgens nicht um punkt 5 aus dem Bett und haben den Morgenturn- Kanal eingeschaltet. Dann steht ruckzuck ein Trupp Animateure vor der Tür um Sie im Laufschritt zu Ihrer zehn Kilometer entfernten Arbeitsstelle zu begleiten.