Dienstag, 6. Februar 2007
 
Es gibt richtig schöne Graffiti


Das hier gehört aber definitiv nicht dazu, ist dafür aber ein sehr gelungenes Beispiel für einen verunglückten Anbiederungsversuch.
 

 
Office- Anhänge
Nach Spam dürfte die Flut an witzigen, gut gemeinten oder einfach nur unterhalteden Mails den größten Teil des weltweiten Emailverkehrs ausmachen - schon allein wegen der Größe der Anhänge.

Daß ein Video ein wenig Platz braucht, ist da noch zu verkraften - immerhin kriegt man dafür auch was geboten. Anders sieht es aus, wenn ein simpler Witz (den man meist auch schon vor Jahren irgendwo gelesen hat) liebevoll zu einer 20- seitigen Powerpoint- Präsentation 'aufgewertet' wurde.

Und was ich heute zum ersten Mal hatte, war eine solche Powerpoint- Präsi, eingebettet in ein Word- Dokument.

...dabei wärs doch in einer Excel- Tabelle viel besser untergebracht gewesen...
 

 
Montag, 5. Februar 2007
 
Im Herzen des Ufos
Jetzt halte ich mich für einen der Welt größen Fans elektronischer Musik, wohne in Frankfurt, und kenn das Cocoon noch nicht von innen. Gut, schuld hat auch der Laden selbst, denn viele der anwesenden Künstler (zum Beispiel den Sven und sein Küken) interessieren mich ja mal die Bohne.

Aber trotzdem wurds doch langsam mal Zeit, die vielgelobte Räulichkeit mal von innen zu sehen. Dazu hatte ich mir, auch wegen S., einen housigen Termin ausgesucht - die Lokalheroen von Envy Music sollten aufspielen - das kann ja nicht so wild sein...

Gut, fangen wir erstmal mit dem Inneren an. Svens Intention soll es ja gewesen sein, daß sich der Besucher wie in einem Ufo fühlt (Jetzt heißt der Bau, der den Cocoon beherbergt ja schon so, aber das war wohl nicht gemeint), und das ist wirklich gut gelungen:
Die Wände, deren Aussehen organischem Gewebe nachempfunen ist (auch wenn sie nur aus Beton sind) umschließen den dreieckigen Hauptclub. Alle Ecken sind abgerundet. In den Wänden sind gepolsterte Nischen zum Ausruhen eingelassen. Der Boden ist durch Stufen unterteilt, es gibt mehrere Podeste für Gogos (und Besucher die sich dafür halten). Die DJ- Kanzel thront wie ein Insektüber der Szenerie und außen gibts eine schöne große Sitzecke wo man die Musik gedämpft hören und trotzdem noch plauschen kann.
Der edlen Ausstattung angemessen sind demnach auch die Preise - was einen besonders ärgert, wenn man statt nem richtigen Bier nur so ein blödes Frauenbier mit Namen 'Gold' in die Hand gedrückt bekommt - vom leckeren koffeeinhaltungen Wasser war auch nichts zu sehen - kann man das ändern?

So, aber wodurch bei mir vor Allem ein gemischter Eindruck zurückgeblieben ist, war die Party selber.
Eigentlich sollte ich es schon gewohnt sein, zu den Senioren auf einer Party zu gehören - aber das da schlug wirklich alles. Wenn ich schätzen darf, hätte ich den Großteil auf unter 20 geschätzt. Dazu waren die Weiblichkeiten auch noch massiv aufgetussit (gibts das Wort? Wenn nicht: Jetzt gibts es) - Schminke bis zur Unkenntlichkeit, der Trend scheint auch wieder zu hochackigen Schuhen zu gehen (incl. Pfennigabsätzen), und Kleidung in allen Schnittrichtungen, aber vor Allem knapp - also muß der Schutzgeist schon mal aufpassen wo er hinschaut, nicht daß man ihn für einen Pädophilen hält. Achja, und wo er hingreift, denn der Laden war sehr schnell voll - sehr voll, wie ich betonen muß.
Die DJs konnten mich leider nicht wirklich überzeugen - die Groove Rebels, eigentlich Helden des Abends, machten einen auf Hitschlampen und spielten mit einem Set auf, zu dem neben einigen wenigen Klassikern der elektronischen Musik größtenteils Rock- und Popsongs enthielt, die nach Schema F angespielt wurden, mit einem Sample über einen Housebeat weitergeführt und dann in den nächsten Popsong übergeleitet wurden - was für die erste Halbe stunde noch witzig war, ging spätestens bei Michael Jackson und den Beastie Boys mal gar nicht mehr. Flucht ins Mikro, Füße hochlegen, später wiederkommen, wo (vermutlich der Dreyer) wieder House auf die Plattenteller brachte - endlich tanzen. Irgendwann zwischen 4 und 5 gabs dann wohl noch einen Wechsel, der sich vor Allem in der Qualität der Übergänge niederschlugen, dafür gabs endlich richtig viel Platz und der Altersschnitt hatte sich auch erhöht - vermutlich taten den Kids die Pumps- geplagen Füße weh. Jetzt konnte man also endlich richtig tanzen - aber dafür machte es definitiv nicht mehr soviel Spaß.

Immerhin konnte ich meine Tanzlust ausleben, aber für meinen nächsten Besuch in diesen Hallen werde ich wohl eher einen Freitag aussuchen - für diese Art von House bin ich wohl definitv zu alt.
 
Von: ericpp um 00:45hnight | 0 Kommentare | kommentieren

 
Who the Fuck is Tom?
Jetzt hab ich mich mal eben bei MySpace angemeldet und hab da schon den ersten Freund: Tom.

Tom? Moment, ich keinn keinen Tom. Raus mit dem Wicht, ich laß mir doch nicht von so ner komischen Website vorschreiben wer meine Freunde sind.
 

 
Erinnerung
Standort der früheren Synagoge im Ostend.
Und glaubt mir: Es hat mich viel Mühe gekostet, das schön zu schießen.
 
Von: ericpp um 22:31hnightshots | 0 Kommentare | kommentieren

 
Fast wie Geld drucken
Derzeit legt Burger King regelmäßig einen Satz Rabattmarken zu diversen Zeitungen bei. Das ist eine tolle Gelegenheit für Kollegen M. und mich, ab und an mal bei dem Laden vorbeizuschauen und günstig zu speisen.
Dabei bringt Kollege M. aber immer den Gutscheinblock mit, weil ich 'abe ja gar keine Zeitung.
Das müssen die Marketingfuzzis vom BK auch gemerkt haben, und da nicht jeder einen so netten Kollegen M. hat, darf man sich seinen Gutschein jetzt auch online ausdrucken.
Fazit: Ein günstiges Mittagsmahl für S. und mich, weil Kochen war zeitlich leider nicht mehr drin.
Ich find das ja schon sehr kundenfreundlich - aber womit macht der BK dann überhaupt noch Profit wenn jeder mit frisch gedruckten Gutscheinen anwatschelt?
 

 
Samstag, 3. Februar 2007
 
Fassade


Ich bin ja gar nicht dazu gekommen, viel von Mannheim zu fotografieren. Aber das hier darf dann doch noch sein - das Engelhardhaus an den Planken - Quadrat Q6.

Der Bau ist zwar ein ziemlicher Klotz, aber dank der schön gearbeiteten Fassade auf jeden Fall trotzdem einen Blick wert.
 

 
Let's do it once again
Wenn wir schonmal beim Geldausgeben und beim Planen für dieses Jahr sind, fällt mir ein: Da geht doch noch was.

Was? Genau, ein Besuch der ersten elektronischen Veranstaltung des neuen Jahren - des Schutzgeists inoffizieller Sommeranfang since '01 - der Time Warp - Maimarkthalle Du siehst mich auch dieses Jahr wieder!

Das Lineup ist, schon fast traditionell, wenig innovativ und lockt vor Allem mit denjenigen die auch letztes Jahr schon da waren, aber zum Glück gibts auch ein paar wenig häufig erlebte Acts wie Tiga, Extrawelt oder James Holden - dazu habe ich vielleicht - nach zwei weniger tollen Erlebnissen letzes Jahr (dank der seltsamen Timetable vom Green & Blue und der noch seltsameren Türpolitik von dem Ding im Offenbacher Hafen) die Möglichkeit, Ame in vollem Glanze zu erleben - und wenn es dann noch Richie schaffen sollte, den Sven von Micro und Mischpult fernzuhalten, dann, ja dann, kann ich mich auf eine der besten TW überhaupt freuen. Und als 'Trostpreise' stehen ja auch noch Hell, Magda oder Shinedoe an den Decks.

Rettungstruppe Aufi! Im Delirium lagern schon meine Tickets.
 
Von: ericpp um 13:35hnight | 0 Kommentare | kommentieren

 
Ein schöner Abend
Auch wenn ich das Pünktlich- Dasein noch ein wenig üben muß (das aber immerhin durch Mitbringen von Naschzeug wieder ausgleichen konnte) wars ein sehr schöner Abend.

Viel gesprochen und trotz der etwas lauten Musik sogar viel von dem verstanden was die bloggende Damenwelt gesprochen hat, mir aus einer wundergroßen Tapas- Auswahl meine Favoriten herausgepickt und diese genossen, einen Abend lang Hahn im Korb sein, trotzdem nicht laut rumkrähen müssen, und dann das Gefühl zu haben, daß doch kaum Zeit vergangen ist als dann endlich der Aufbruch droht - aber es konnte ja nicht jede so ausschlafen wie meine Wenigkeit

Ein Wiedersehen ist schon geplant. Ohne Frau Morgenstern hätte ich das sicher gar nicht mitbekommen daß diese beiden ein Konzert im näheren Umkreis zelebrieren. Dabei warte ich seit dem letzten Open Air mit den Rosen auf eine Fortsetzung - und das war immerhin 2003. Nun konnte ich es gar nicht mehr erwarten, mein Ticket zu ordern, und ja! Die Webseite der beiden bietet das direkt mal an - und sogar günstiger als der große Ticketversender mit den häßlichen Computerausdrucken. Fein, damit ist meine Karte ab jetzt unterwegs.
 

 
Wasserturm
Der Schutzgeist war wieder seine Kamera ausführen. Da sich die lebenden Objekte (außer dem Schutzgeist selbst...) leider ein wenig gegens Fotografiertwerden Gesträubt haben, habe ich mich dann mehr auf die Objekte konzentriert, die sich nicht zur Wehr setzen.

Dabei sind mir zwei Dinge aufgefallen:
1. komm ich seltsamerweise meist nachts dazu, bilder zu schießen und
2.sollte ich diese doch viel öfters hier onlein stellen

Nunja, daraus folgernd nehm ich mir vor, ab heute täglich ein nächtliches Bild online zu stellen.
Den Anfang macht das Wahrzeichen einer Neckarmetropole, und hoffen wir doch, daß noch ein paar Bilder folgen werden.
 

 
Freitag, 2. Februar 2007
 
Elektromagnetischer Puls
Das fiese an Atombomben ist ja nicht nur, daß sie uns alle totmachen - nein, viel Schlimmer: Im Zeitpunkt der Explosion senden sie einen elektromagnetischen Puls aus, der alle eletronischen Geräte im weiten Umkreis zerstört.
Das heißt, daß wir im Falle eines Atombombenabwurfen nicht nur sterben müssen - nein, wir müssen die Zeit bis zum Tod auch noch ohne Computer, Internet und sogar ohne Fernseher verbringen.

Es gibt aber auch kleinere Varianten vom Elektromagnetischen Puls. Einen solchen sendet mein Gasboiler immer dann aus, wenn er seine Flamme entzündet. Den mag mein kleiner tragbarer CD- Player aber nicht, der nicht weit davon entfernt geparkt ist und hängt sich auf - nicht immer, aber grundsätzlich immer dann wenn ich in der Badewanne liege (öhm...) Im Endeffekt habe ich dann die Wahl, aufzustehen und das Ding kurz vom Strom zu nehmen damit ich es wieder einschalten kann oder einfach ohne Musik liegenzubleiben.

Aber ich habe schließlich noch Glück gehabt. Denn wäre der Puls stärker und würde sich aufs ganze Haus auswirken, hätten mich die Nachbarn sicher schon zu Kaltwasser verurteilt - schließlich ist nicht jeder froh darüber wenn er sich alle halbe Stunde einen neuen Computer kaufen muß - und dann hätte sich auch das mit der Badewanne erledigt.
 

 
Tomaten esse ich ja grundsätzlich ungewaschen
Aber eben habe ich beschossen, zumindest mal drüber nachzudenken, von dieser Tradition abzuweichen. Und das ging so:

Ich eß so ganz gemütlich mein Frühstückspäckchen Cocktailtomaten, immer schön Augen am Monitor weil man muß die Zeit ja auch sinnvoll nutzen und seh beim Blick nach unten etwas staubflusenartiges im Tomatennest. Das war natürlich keine Staubfluse, sondern ein lustiger Pilz der sich von einer Tomate aus durch die Weltgeschichte ausbreitete.

....zumindest diese Tomaten habe ich schnellstens gewaschen, die angefallenen aussortiert und dann dem Rest mit weitaus weniger Appetit verspeist.