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Freitag, 29. September 2006
Zum Thema Familienehre
...hätte ich doch auch noch einen Schwank beizutragen.
Es ist schon ein paar Jährchen her, da stand ich einer Bekannten (nennen wir sie hier schlicht und einfach K.) bei, als sie mit ihrem Freund Schluß machen wollte. Dieser hingegen sah das ja mal gar nicht ein, stellte ihr weiter nach und brachte es sogar fertig, bei ihren Eltern zu klingeln, die ihn auch bereitwillig hereinließen.
Im Nachhineine begründeten sie diese Entscheidung damit, daß sie ja nicht zulassen könnten, daß ihre Tochter hier einfach mit ihm Schluß mache, sonst würde sie doch schnell zur Dorfmatratze verkommen (was sich ja nicht nur schlecht auf den Ruf des Töchterlein, sondern auch auf den der Eltern auswirken würde), und das ließe die elterliche Fürsorgepflicht nicht zu. Ich war ein wenig sprachlos.
Nun, die Sache erledigte sich in den nächsten Tagen dann doch auf halbwegs friedliche Weise. Allerdings hatten die Eltern in einer Sache Unrecht: Trotz der ein oder anderen sexuellen Eskapade (die ich sicher nicht alle mitbekommen habe) hat sie ihren Ruf durch etwas ganz Anderes versaut: nämlich durch ihren kreativen Umgang mit der Wahrheit.
Ob das auch auf den Familienruf zurückgefallen ist?
Es ist schon ein paar Jährchen her, da stand ich einer Bekannten (nennen wir sie hier schlicht und einfach K.) bei, als sie mit ihrem Freund Schluß machen wollte. Dieser hingegen sah das ja mal gar nicht ein, stellte ihr weiter nach und brachte es sogar fertig, bei ihren Eltern zu klingeln, die ihn auch bereitwillig hereinließen.
Im Nachhineine begründeten sie diese Entscheidung damit, daß sie ja nicht zulassen könnten, daß ihre Tochter hier einfach mit ihm Schluß mache, sonst würde sie doch schnell zur Dorfmatratze verkommen (was sich ja nicht nur schlecht auf den Ruf des Töchterlein, sondern auch auf den der Eltern auswirken würde), und das ließe die elterliche Fürsorgepflicht nicht zu. Ich war ein wenig sprachlos.
Nun, die Sache erledigte sich in den nächsten Tagen dann doch auf halbwegs friedliche Weise. Allerdings hatten die Eltern in einer Sache Unrecht: Trotz der ein oder anderen sexuellen Eskapade (die ich sicher nicht alle mitbekommen habe) hat sie ihren Ruf durch etwas ganz Anderes versaut: nämlich durch ihren kreativen Umgang mit der Wahrheit.
Ob das auch auf den Familienruf zurückgefallen ist?
I Pimped up my Claudine
Okay, ein wenig übertrieben, und überflüssige Leuchtdingens mag ich ja erst recht nicht - die Gründe kann ich mal bei Gelegenheit darniederlegen - aber da die Tage kürzer und die Nächte dunkler werden, mußte ich dann doch mal den elektrischen Kreislauf meiner Claudine wieder in Ordnung bringen. Das Rücklicht, das bisher praktischerweise von der Satteltasche verdeckt wurde, habe ich an ihren Po verpflanzt, und auch nach vorne hin leuchtet sie wieder - hoffen wir mal, daß der neue Winkel nicht wieder abbricht, scheint ja ne Sollbruchstelle zu sein.
Hach, jetzt kann ich auch mal noch um halb 8 irgendwo in einen laden gehen ohne beim Rauskommen sprichwörtlich im Dunkeln zu stehen.
Hach, jetzt kann ich auch mal noch um halb 8 irgendwo in einen laden gehen ohne beim Rauskommen sprichwörtlich im Dunkeln zu stehen.
Los Patatas Picantes fantastica

Eigentlich ein sehr sehr einfaches Rezept, und weils so einfach ist, schreib ichs einfach mal so auf, wie ichs gemacht hab. Das machts zumindest interessant für die, die keinen Türken um die Ecke haben.
Was brauchen wir
mindestens 500g kleine Kartöffelchen
2EL Olivenöl
2 TL türkische Paprika edelsüß *
1 TL Kreuzkümmel
1 TL Salz
10 kleine getrocknete Chillies**
Ein wenig Petersilie
Vorgehensweise
Erstmal hingehen und den Backofen aufheizen - 200° nach Pappa Celsius dürfens dann schon sein.
Währen wir warten könnten wir doch... Genau! Die Kartoffeln nehmen, waschen und mit einem Messer die Haut jeweils mehrmals einritzen.
Dann schnippeln wir die Chillies klein und vermischen sie mit Öl, Kümmel, Salz und Paprika zur Marinade und wälzen die Kartoffeln üppig darin.
nachdem das passiert ist, legen wir alles auf ein Backblech und schieben es in den Ofen. Ab und an dürfen wir auch mal den Ofen aufmachen, die Patatas drehen und wieder zumachen.
Nach ca. 40 Minuten können wir sie dann rausholen und anrichten. Die Petersilie darf jetzt als Deko drüber, und falls zufällig noch Tomaten da sind - die tun sich auch sehr schön mit den Kartoffeln.
Fazit: Am Besten schmecken sie frisch und warm, aber auch kalt sind sie noch ein Genuß.
*Im Gegensatz zu Supermarktpaprika ist das beim Türken erworbene Paprika auch in der Ausführung Edelsüß schon mit einer angenehm spürbaren Schärfe versehen. Wer also nicht das Glück hat, richtigen türkischen Paprika beim Dealer seines Vertrauens erwerben zu können, muß die Chilidosis erhöhen.
**Alternativ tuts auch Cayennepfeffer - bitte einfach nach Gusto dosieren
**Alternativ tuts auch Cayennepfeffer - bitte einfach nach Gusto dosieren
Nachtrag: Solltet Ihr sie zufällig einmal auf einem Büffetisch sehen, greift schnell zu - erfahrungsgemäß haben sie eine geringe Halbwertszeit.
Freitag, 29. September 2006
Eine Verschwörung in der Bronzezeit

Das Jahr der Hyänen von Brad Geagley
Mord in der Stadt der Toten - na das fällt doch sicher nicht auf. Doch, wenn es sich um eine Priesterin handelt und wir dazu im alten Ägypten sind, dann schon. Die Bürgermeister von Theben sind in hellem Aufruhr und suchen händeringend nach jemandem, der diesen Fall lösen kann.
Das soll ausgerechnet Semerket sein, der eigentlich genug mit seinen eigenen Problemen zu tun hat. Trotzdem stürzt er sich in den Fall, der ihn durch das Tal der Könige, den Harem des Pharao, die Unterwelt von Theben und mehrmals in Lebensgefahr bringt. Wird er die den Mörder finden können?
Nach 'Tod und Teufel' schon wieder ein Hysterienschinken auf dem Nachttisch des Schutzgeistes, ei liest der denn nichts anderes? Doch, schon, aber heute muß es nochmal was historisches sein, hab ich so beschlossen.
Das Buch ist top, sag ich einfach mal so. Dank der lebensnahen Charaktere bekommt man sehr viel mit vom Leben, von den Tradition und den Gesetzten im alten Ägypten zur Zeit von Ramses III. - Faszinierendes wie Unangenehmes. Und auch der Kriminalfall in der Geschichte ist gelungen. Als Leser, der bereits im Voraus über die Motive der Figuren denen Semerket begegnet bescheid weiß, ist man nur gespannt darauf, was er ihnen entlocken oder wie er ihren Fallen, die im Laufe der Geschichte immer fieser werden, entkommen kann.
Also soviel sei dem, der das noch nicht im Titel erraten hat prophezeit: es geht um was ganz Großes.
Und wen ich jetzt noch nicht abgeschreckt habe der mag es sich schnappen und mir erzählen ob ich richtig lag.
Farewell and thanks for no fish
Es ist schon ein Fluch, in einer Kleinstadt zu arbeiten.
So kann man seine Lust auf Sushi in der Mittagspause höchstens im Tiefkühlfach des örtlichen Discounters befriedigen *würgh*
Aber niemals nicht sollte man auf die Idee kommen, so wie wir heute Nachmittag, uns ins Auto zu schwingen um die nahegelegene Großstadt aufzusuchen. Nicht wegen der Fahrerei, die ist rechnerisch noch drin, aber da gibt es immer diese unvorhergesehenen Zwischenfälle - wie den, daß das Sushilokal recht voll war. Zwar waren Sitzplätze zu ergattern, allerdings macht das Essen zwischen den Tellern und Reste der vorher hier Sitzenden keinen Spaß - und das Personal das abräumen könnte hatte wohl grade Mittagspause
Nachdem diese Erkenntnis gereift war, blieb als Alternative dann nur der Gang zum gammelfleischfreien Qualitätsdönermann.
Aber es war trotzdem eine nette Fahrt.
So kann man seine Lust auf Sushi in der Mittagspause höchstens im Tiefkühlfach des örtlichen Discounters befriedigen *würgh*
Aber niemals nicht sollte man auf die Idee kommen, so wie wir heute Nachmittag, uns ins Auto zu schwingen um die nahegelegene Großstadt aufzusuchen. Nicht wegen der Fahrerei, die ist rechnerisch noch drin, aber da gibt es immer diese unvorhergesehenen Zwischenfälle - wie den, daß das Sushilokal recht voll war. Zwar waren Sitzplätze zu ergattern, allerdings macht das Essen zwischen den Tellern und Reste der vorher hier Sitzenden keinen Spaß - und das Personal das abräumen könnte hatte wohl grade Mittagspause
Nachdem diese Erkenntnis gereift war, blieb als Alternative dann nur der Gang zum gammelfleischfreien Qualitätsdönermann.
Aber es war trotzdem eine nette Fahrt.
Türme im Nebel
Früh morgens im Herbst...
Die Nebelschaden, die über die Stadt ziehen lassen die Straßen und Häuser zwar unberührt, lassen die Spitzen der Bankhochäuser aber nicht mehr erahnen - so als würden sie kein Ende haben.
Die Nebelschaden, die über die Stadt ziehen lassen die Straßen und Häuser zwar unberührt, lassen die Spitzen der Bankhochäuser aber nicht mehr erahnen - so als würden sie kein Ende haben.
Mittwoch, 27. September 2006
Crash
Wie schnell man Windows ins Straucheln bringen kann indem man nach der Installation auf die Idee kommt, den SATA- Controller von Compatible in den AHCI- Modus umzuschalten
Nachtrag: Dafür nimmt die blöde Gurke jetzt aber brav ihre SATA- Treiber bei der Installation - sehr schön.
Nachtrag: Dafür nimmt die blöde Gurke jetzt aber brav ihre SATA- Treiber bei der Installation - sehr schön.
Nachdenklich
Wenig Lust, durch Klein- Bloggersorf zu wandern, wenig Interesse daran durch die Fenster der kleinen Blogghäuser zu schauen.
Stattdessen kommen die Gedanken hoch. Schutzgeist, was hast Du dieses Jahr erreicht, wer wird sich im Guten, wer im Schlechten an dich erinnern. Wer wird gerne Deine Telefonnummer aus der verstaubtesten Eckes seines Handyspeichers hervorkramen und anrufen, einfach um 'hallo' zu sagen. Bei wem wirst Du das gerne tun?
Was hast Du den Winter durch vor, und gibts doch einfach zu: Ein Computerspiel einlegen und erst im Frühling wieder die Nase an die frische Luft strecken, das konntest Du vor Jahrjahrjahren das letzte Mal, daran hast Du doch längst die Lust verloren.
Schau doch lieber, daß Du ein wenig rauskommst, rumreist, Du weißt doch wie das geht. Freunde wiedersehen, ein wenig feiern, damit Du das Lächeln nicht verlierst.
Zuu ruhig werden und sollen die nächsten Monate nicht werden, und das ist auch gut so.
Und außerdem sollte ich, nachdem er sich in den letzten sonnigen Wochen wieder verabschiedet hatte, meinen Nestbautrieb wieder beleben.
Stattdessen kommen die Gedanken hoch. Schutzgeist, was hast Du dieses Jahr erreicht, wer wird sich im Guten, wer im Schlechten an dich erinnern. Wer wird gerne Deine Telefonnummer aus der verstaubtesten Eckes seines Handyspeichers hervorkramen und anrufen, einfach um 'hallo' zu sagen. Bei wem wirst Du das gerne tun?
Was hast Du den Winter durch vor, und gibts doch einfach zu: Ein Computerspiel einlegen und erst im Frühling wieder die Nase an die frische Luft strecken, das konntest Du vor Jahrjahrjahren das letzte Mal, daran hast Du doch längst die Lust verloren.
Schau doch lieber, daß Du ein wenig rauskommst, rumreist, Du weißt doch wie das geht. Freunde wiedersehen, ein wenig feiern, damit Du das Lächeln nicht verlierst.
Zuu ruhig werden und sollen die nächsten Monate nicht werden, und das ist auch gut so.
Und außerdem sollte ich, nachdem er sich in den letzten sonnigen Wochen wieder verabschiedet hatte, meinen Nestbautrieb wieder beleben.
Samstag, 23. September 2006
Bis 12 geschlafen
Buch zuende gelesen, durch die Stadt gelaufen, Menschen gesehen, ihre Mimik, ihren Blick beobachtet, weitergelaufen, nichts kaufen wollen, irgendwann wieder daheim angekommen.
mmmh, das nennt man dann wohl einen ereignislosen Tag.
Und keine Antwort von Ihr, eine kurze SMS hätte mir ja schonmal gereicht - na immerhin hat das Handy zurückgefunkt, daß die SMS angekommen ist.
mmmh, das nennt man dann wohl einen ereignislosen Tag.
Und keine Antwort von Ihr, eine kurze SMS hätte mir ja schonmal gereicht - na immerhin hat das Handy zurückgefunkt, daß die SMS angekommen ist.
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