Freitag, 17. März 2006
 
Da merkt man
daß man reif fürs Wochenende ist. Die letzte, die wirklich letzte Email des Tages und der Woche, die natürlich an einen Kollegen gehen soll und mit einem unformellen 'Hi' beginnt, geht an den Kunden raus *argh*
Irgendwie mach ich mir das langsam zur Gewohnheit - letzte Woche hab ich was ähnlich geschafft, und da sogar noch mit der Geschäftsleitung auf CC.
 

 
Donnerstag, 16. März 2006
 
Dr. Kinopolis
Filme sind doch was tolles. So schöne Bilder, so tolle Stories und so feine happy Endings und wenn man die daheim kuckt, kann man sich auch so fein auf der Couch ausstrecken...

Moment Couch? Gibts da nicht einen Berufszweig, der sein Geld damit verdient, daß es sich die Kundschaft auf der Couch bequem macht - das muß man doch mit einander verbinden können.

Auf diesen Gedanken kam jetzt nicht nur ein Psychologe, sonderen derer direkt zwei: Der Londoner Doc Wooder mit seiner Movie Therapy und die amerikanische Therypeuthin Birgit Woltz mit ihrer Cinematherapy.
Letztere hat sogar eine schöne lange Liste für Leute, die sich lieber selbst kurieren möchten.

Film gegen Rezept auf Telepolis
 

 
Ab und an mal ein Glas umschmeißen
...natürlich mit Inhalt - und schon hat man wieder einen sauberen Schreibtisch.
Wie schnell das geht, wenn man keine Lust hat, seinen Arm in Fanta zu baden.
 

 
Als ob H5N1 nicht reicht
Jetzt kriegen Katzen auch schon Computerviren.

Zugegeben, eine kleine Winzigkeit brauchts noch damit das klappt: einen RFID- Chip, aber den haben bereits viele Katzen im Ohrmärkchen oder unter der Haut. Sind die Teile wiederbeschreibbar, kann man sie mit einem Code füttern, der auf beim Auslesen die Software des Lesegeräts befällt, sich auf weiter Chips schreibt oder gar versucht, vom Lesegerät aus weitere Angriffe zu starten - eben das, was ein Computervirus so tut.
Und da man auf so einem Chip normalerweise kein Mc Afee installiert, schlummern diese Viren dort möglicherweise Jahrelang.

Bis gestern war das Ganze noch reine Theorie, aber Andrew Tanenbaum von der Freien Universität Amsterdam (Für Linuxer: ja, der Tanenbaum) hat seinen ersten Virus präsentiert. Der Code bringt eine Auslesesoftware zum Absturz und schreibt sich auf weitere Chips. Genausogut könnte er sich auch ins Internet einwählen und richtig böse Sachen machen - die Szenarien sind vielfältig.
Katze mit Computervirus auf Heise onlein
Das gleiche etwas ausführlicher bei Telepolis
Is your cat infected with a Coputer Virus? Der Vortrag von Tanenbaum

PS: Was würde wohl passieren, wenn solche Viren im Sommer zufällig auf WM- Tickets auftauchen und das Spielgeschehen lahmlegen würden? Müßte die Fifa dann die Eintrittsgelder zurückerstatten?
 

 
Mittwoch, 15. März 2006
 
Heute noch nicht um Deine Meinung gefragt worden?
Dann bitte hier lang.
Frau Bonafide hat sich die Mühe gemacht, ihren Themenwust umzusortieren und mit schreiend witzigen Bezeichnungen zu versehen. Diese verlangen jetzt nach Deiner Stimme. Ohne rotschwarzgelbgrünrosa Strapse, einfach nur lesen, lachen, abstimmen.
 

 
Was ein Scheiß!
Seit Langem Langem ist die 01058 mal wieder die günstigeste Nummer zum Teflonieren.
Blöd, daß ich die, seit einem, wegen Pfennigsbeträgen angestoßenen Inkassoverfahren nicht mehr benutze.
Naja, nehm ich halt die nächst- teurere.
 

 
schwuler Nazikommunist
Auf der Suche nach dem ultimativen Schimpfworte - nach einem Wortungetüm, das jeden der es ausstößt zum absoluten Cretin deklariert, und jeden, der damit beschimpft wird, ehrt, habe ich mich mal gaaanz tief in die Psyche meines präpubertierenden Ichs vorgewagt - in Erinnerungen aus einer Zeit, in der Fernsehen gaaanz cool, Mädchen noch doof waren und die Eltern langsam nervig wurden.

Herausgekommen sind die klassischen 3 Feindbilder der 80er Jahre: Schwule weil 'bäh wie kann man nur', Kommunisten und Nazis, weil das immer die waren, die in den coolen Amifilmen reihenweise kreipieren durften.

Ja, ich war damals naiv. Und eben deswegen, als Erinnerung daran, wie ernst ich damals das Nichnazischwuloderkommunistensein genommen habe, und als Erinnerung daran, daß es noch viel zuviele, auch erwachsene, Menschen gibt, die genau das auch heute versuchen:
Bloß nicht auffallen, um keinen Preis Verdächtiges tun, niemals zum Außenseiter werden, einfach nur ein dummes Schaf in einer großen Herde sein wollen.
 

 
Dienstag, 14. März 2006
 
Echt verstrahlt
Wer kennt es nicht schon - das völlig talentfrei vorgetragene Liedlein 'Wo bist Du mein Sonnenlicht' - eine wahrhaft raffiniert Parodie auf die Lah'n - Kultur.

Und wir haben uns doch alle gefragt: Wo nehmen die drei Jungs das Selbstbewußtsein her, sich so in der Öffentlichkeit zu präsentieren.

Die Bunte und T- Onlein haben die Antwort für uns: Einer der drei lustigen Pfälzer arbeitet(e) in einem Kernkraftwerk - bestimmt hat er seine Freunde ab und an zum Spielen mitgenommen. Das ist doch mal ein Fall für die IAEO - wer weiß was uns sonst noch bevorsteht.
 

 
So Kuhl find ich das jetzt nicht
Die Frankfurter SPD empfiehlt, doch ein wenig mehr Rot aufzutragen, wenn Frau von der männlichen Franktion vernachlässigt wird.
Damit scheint sie die Lacher auf ihrer Seite zu haben, aber ob das auch wirklich mehr Leute an die Wahlurnen locken wird?

Via Heise: Die Kuh- Lady in Red

Was mich dabei ein wenig wundert: warum ist der Stier so schwarz - soll man da hineininterpretieren, daß die Roten am Ende doch wieder nur die gefickten sind?
Und überhaupt: was macht diese Partei, daß man ihnen seine 96 Häkchen schenken soll? Nur für den Spot kriegen sie die nämlich nicht - zumindest nicht von mir.
 
Von: ericpp um 13:07hfun | 0 Kommentare | kommentieren

 
Hupps - wo ist der Abend hin
Da hämmert man mal kurz ein paar Nägel in die Küchenwand, rührt eine kleine Salatsoße an und führt sich selbst in eine neue Schlacht gegen das Papier, und schon ists elf Uhr.
Jetzt noch ins Internet?
Na lieber nicht, sonst wirds wirklich spät...
 
Von: ericpp um 10:54hlive | 0 Kommentare | kommentieren