Mittwoch, 1. Februar 2006
 
Masern
Bananen mit großen Flecken sind eklig. meist verbergen sich unter den Flecken matschige Stellen, die vom Alter oder vom Stößen herrühren.
Aber richtig hübch sind Bananen die mit vielen kleinen Flecken gemastert sind. Da weiß man: die sind reif und gesund.
 

 
Grüntee am Morgen vertreibt keine Sorgen
Ich sollte vielleicht doch wieder auf Earl Grey umsteigen - der enthält wenigstens Koffein.
 

 
Dienstag, 31. Januar 2006
 
Saudi Arabien boykottert Gummibärchen?
Was soll man von jemandem erwarten, der nichtmal weiß, woraus Haribo seine durchaus leckeren Fruchbären herstellt?
Wenn er für Spiegel schreibt und auch noch Henryk M. Broder heißt, wahrlich nichts Gutes.

Da hat eine Zeitung versucht, Kritik an einer Religionsform zu nehmen, die sich derzeit sowiso den Angriffen aus allen Lagern von Rechts bis links ausgesetzt sieht. Diese Zeitung will es witzig machen und denkt deswegen an ein Comic, übersieht aber, daß in der behandelten Religionsform ein Bilderverbot gilt, das explizit auch den Religionsgründer mit einschließt. Folglich sind die Anhänger des Propheten jetzt sauer auf diejenigen die den Bart des Propheten zu malen wagten.
Nach langem Hin und Her hat die Zeitung eingesehen, daß sie über ihr Ziel hinausgeschossen ist und entschuldigt sich bei den Moslems.

Und was macht der Broder? Genau, schreibt direkt mal einen Kommentar, wie kurz davor wir stehen, in eine totalitäre Unterdrückung durch die Muslime abzurutschen, zieht Vergleiche mit Rushdie und würde wohl am Liebsten lebensgroße Plakate von Mohammed an jede Hauswand kleben, nur ums den Kameltreibern da unten mal richtig zu zeigen.

Ja, es hat sich was geändert seit dem 11. September. Man findet inzwischen an jeder Häuserecke einen Haßprediger der seine geBildeten Mitbürger im Gleichschritt gegen den ungläubigen Feind schicken will - und nicht jeder dieser Prediger trägt einen Bart.
Intelligente Lösungsansätze scheint dagegen kaum mehr einer zu finden, wie auch Europas Politiker bewiesen haben, die sich von Bush und Achmedinedschad willenlos in die Bald-ist-Krieg- Schleife haben ziehen lassen. Jetzt muß nur noch schnell die Hamas so sehr verärgert werden, daß sie jede Zusammenarbeit verweigern und das Karussell wird sich noch eine Nummer schneller drehen.
Dagegen kann ich den Schritt der Dänen nur begrüßen. Den Kopf zu neigen und sein Bedauern mitzuteilen, bevor noch wirklich jemand zu Schaden - das kann leider nicht jeder.
 

 
Wenn 13...
Unglück bringt, wiviel Unglück bringt dann ein 13- zeiliges SQL- Script? Vor Allen Dingen, wenn das Ergebnis mehr als nutzlos ist...

Mist, nochmal von vorne.

Update: Warum nicht gleich so? Mit einem mehrfach gejointen, dafür nur 8 Zeilen langen Script, sieht das Ergebnis schon viel besser aus.
 
Von: ericpp um 11:05hlive | 0 Kommentare | kommentieren

 
Dienstag, 31. Januar 2006
 
Abstand
S. sucht andere Wege der Freizeitgestaltung, andere Musik, hat Angst zu vereinsamen in dem Kaff das sie sich ausgesucht hat, sehnt sich nach Nähe - glaubt, diese in 'der Szene' nicht finden zu können.
Vielleicht hat sie ja sogar Recht, oder bin ich das bessere Beispiel?
Ich weiß nur nicht, ob diese beabsichtigte Umorientierung klappen kann, ob sie sich nicht selbst verleugnet. Ich konnte mich nicht dran gewöhnen 'erwachsen zu spielen' und zahle lieber den Preis. Vielleicht kommt sie aber über den Schritt hinaus und findet Gefallen daran - vielleicht meldet sie sich trotzdem nocht?
 
Von: ericpp um 00:37hthoughts | 0 Kommentare | kommentieren

 
Und das Gesicht wird länger
Man sollte es nicht glauben daß heute Montag ist - ich fühle mich schon wieder wie Freitag [hoho, laßt uns Menschen essen gehen!]

Naja, nee, doch eher wie Montag, soviel Arbeit und leider noch 4 Tage Zeit sie zu erledigen. A Propos 4 - wer möchte wissen wie sich 4 Stunden Telefonieren anfühlen darf gerne zu mir Kontakt aufnehmen - aber bitte per Email.

Und jetzt geh ich sterben schlafen...
 

 
Freitag, 27. Januar 2006
 
Sinnlichkeiten
Wer heutzutage nach dem Schlucken von Viagra noch ans Poppen denkt, betreibt Geldverschwendung. denn das Beste an der blauen Pille, sind die Farbverschiebungen die sich nach dem Einnehmen einstellen.
Die Effekte können zwar nicht ganz mit der Wirkung von LSD mithalten, dafür ist der Stoff aber legal.

Und wer in den nächsten sieben Tagen wichtige Prüfungen oder Vorträge abzuleisten hat, sollte doch lieber was zum Poppen suchen. Das entspannt, senkt den Blutdruck und sorgt, dank ausgeglichenerem Charakter für ein besseres Ergebnis.

Selbst Hand anzulegen, oder nur zu kuscheln, zeigen zwar auch Wirkung, sind aber lange nicht so erfolgreich.
Und wer, streng nach streng christlichem Gebot, ganz auf Körperkontakt verzichtet, bei dem sinkt die Ausgeglichenheit in einen Keller von astronomischen ausmaßen - was natürlich nich bedeutet, daß er dadurch automatisch nicht besteht, aber er wird wohl am meisten bei einer Prüfung zu leiden haben.

Die Ergebnisse und das Thema finden sowohl die FAZ, Telepolis als auch der Onleinspiegel so toll, daß sie unbedingt drüber schreiben mußten.

Und einen Trost hab ich noch an alle Nichtchristen, die grade niemanden zur Hand haben, mit dem sie sich ins wilde Sexgetümmel stürzen möchten: Zur Not tuts sicher auch eine allabendliche Kuschelsession mit einer Katze, einem Pferd oder Kaninchen. Damit dürftet Ihr, dank fehlender (und bitte, nein, probierts nicht!) Penetration zwar nicht den höchsten Level der Ausgeglichenheit erreichen können, aber sicher ein gesundes Mittelmaß.
 

 
Sony gibt Prestigeprodukt auf
Seit 1999 Weltmarktführer, na eigentlich Monopolist weil einziger Anbieter eines Produktes das Tausende Kunden, und dabei sowohl Technikfreaks als auch Tierfreunde ins Herz geschlossen haben.
Die Rede ist von Sonys Aibo. Die erste Serie, noch als 'limitierter Protoyp' angeboten verkaufte sich so gut, daß eine Serienproduktion und eine kontinuierliche Weiterentwicklung folgte. Die robotikforschung nutzte ihn, mit veränderter Programmierung, intensiv, und vor Allem auf dem asiatischen Markt war der gar nicht mal so günstige 'Robotorhund' der Renner. Das Unternehmen begann sogar mit der Entwicklung eines zweibeinigen Gefährten - dem Qrio - den der Markt allerding nie sehen wird. Denn mit beiden ist seit gestern Schluß. Sony muß sparen und will sich auf seine Kerngeschäft konzentrieren - also auf diverse HiFi Geräte, seine Playstaytion und natürlich auf die Produktion von Filmen und (zusammen mit Bertelsmann von minderwertiger) Musik.

Ich denke mal, damit macht Sony einen Fehler. Sie geben eine ausbaubare Position in einem Markt auf, der sich eigentlich erst gebildet hat. Den werde jetzt ander Unternehmen einnehmen. Und zusätzlich verspielen sie durch diese Politik auch viel Sympathie. Aibo steht für die Verbindung von Technik mit Gefühl, und war damit das perfekte Aushängeschild für einen Konzern der Unterhaltungselektronik an den Mann bringen möchte.

Das ist vorbei. Ab sofort ist Aibo frei, was sicher auch die Aibo- Community erkennen wird, die schon immer Vorstellungen von ihrem Haustier hatte, die der Hersteller nicht unbedingt teilte.

Die entstandene Lücke werden andere Hersteller sicher in Kürze füllen, aber mich beschleicht der Verdacht, daß Sony diesen Schritt bereuen wird.

Wer jetzt noch schnell eins der elektronsichen Haustiere ergattern möchte, kann das ganz unbesorgt tun. Noch sind sie im Handel, und Sony verspricht gar einen Support bis 2011.

Einschläferung auf Heise
Beerdigung auf Golem
 

 
Erkenntnisse des Tages
Unsere Software ist bis auch ein paar Schwierigkeiten 'sonst ganz nett'

Und für nächste Woche wünsche ich mir nette Kunden mit netten Problemen und nicht immer nur den Kram den die Kollegen nicht erledigen wollen.

Übrigens: Das rumänische Handynetz bietet die bisher mit Abstand schlechteste Gesprächsqualität die ich bisher ertragen mußte.

Nachtrag: Und wenn es noch so lange dauert, ich krieg auch den schwierigsten Call gelöst.
 
Von: ericpp um 14:07hlive | 0 Kommentare | kommentieren