Donnerstag, 27. Oktober 2005
 
Bibi Blocksberg und Benjamin Blümchen sind nicht politisch korrekt?
Bei dem was manche Forscher so erforschen könnte man fast von akuter Langeweile ausgehen.

So hat der Passauer Politikforscher Gerd Strohmeier die beliebten Hörspiele von Benjamin Blümchen und Bibi Blocksberg auf politische Aussagen durchleutet.
Dem strammen Bayern sind die Botschaften die dort vermittelt werden zu links: Umweltschutz, Demokratie, oder kritischer Journalismus, das gehört sich doch nicht. Die Kinder sollen lieber Respekt vor Obrigkeit (also korrupten Politikern oder lächerlichen Pozilisten) und den (noch korrupteren) Wirtschaftslenkern lernen. Und Pazifistmus ist natürlich auch ganz böse.

Deswegen ist es auch ganz und gar nicht in Ordnung, daß die öffentlichen TV- Anstalten wie ZDF und KiKa solchen kommunistischen Kram senden.

Mich würde ja mal interessieren, was der gute Herr dazu sagt, daß in bayrischen Klassenzimmern bis heute das maßstabsgetreue Abbild eines toten Mannes hängt - werden die Kinder damit nicht zur Abstumpfung gegenüber Gewalt und Tod erzogen? Ist es da kein Wunder, daß sie irgendwann mit Killerspielen anfangen?
Den Artikel hab ich bei der Tagessau entdeckt: Böses linkes Gedankengut für die armen Kleinen

Der Spiegel hats wohl im Original:
Interview mit Gerd Strohmeier
Auszüge aus der Analyse des 'Hexenwerks
 
Von: ericpp um 01:48hfun | 0 Kommentare | kommentieren

 
Montag, 24. Oktober 2005
 
Frau 2.0
Bei Marc haben wir am Wochenende über Sinn oder Unsinn von Internet 2.0 diskutiert, aber die technische Entwicklung geht ja auch an anderen Fronten weiter.
Ein Tapferer Brite, der Titten für überflüssig hält, will das ändern, indem er elektronische Gadgets einbaut. Ein .mp3- Player, ein Navigationssystem, alles soll möglich sein. Und natürlich werden diese Geräte nicht über Drücken an der Brustwarze bedient - obwohl man das sicher auch als Upgrade erhalten kann.
Und damit die Frau auch was davon hat, können sich solche Geräte natürlich durch Vibrationen zu Wort melden - so wie es Handies ja heutzutage auch schon tun.
Die Anwendungsmöglichkeiten sind endlos, ist er sich sicher.

Ob dann der Trend zur Zweit- und Drittfrau gehen wird? Die mit der eingebauten Anlage fürs Wohnzimmer, die mit dem Navi fürs Auto und die kuschelige (weil ohne Extras) fürs Bett?
 

 
Sonntag, 23. Oktober 2005
 
Clausellinas
Aha, wieder was gelernt.
Das ist also eine neue Sorte Satsumas, und ich war schon am grübeln, ob es sich um eine ganz eigene Mutation Neuzüchtung handelt.

Als die ersten eßbaren Orangenfrüchte des Jahres laß ich die mal gelten, aber gegen Clementinen können sie nicht anstinken.

Mandarinen und Clementinen bei Fruitlife.de
 

 
Kommisar Word
Anscheinend haben es noch nicht alle gelernt: Was man einmal in eine .DOC- Datei reinschreibt, bleibt darin stehen, selbst wenns am Bildschirm nicht mehr angezeigt wird.
Ob die UNO das jetzt auch gelernt hat? Zumindest sollte man es annehmen, nachdem Journalisten im Untersuchungsbericht über den Mordfall am ehemaligen Libanesischen Ministerpräsidenten Hariri (der immerhin schon zur, für nahöstliche Verhältnisse sensationellen, Zedernrevolution geführt hatte) Namen fanden, deren Träger ganz zufällig in einem gewissen Nachbarland hohe politische Ämter bekleiden.
Schon toll, wenn Arbeitserleichtungen wie die Möglichkeit, Dokumente per Email zu verschicken, gleich dazu genutzt werden, sein Hirn abzuschalten und es sich ganz leicht zu machen.
Als reiner Konsumente solcher Nachrichten finde ich es zwar interessant, mitzubekommen, wie Berichte und Studien aufgehübcht werden um den Leser von der Meinung der Autoren zu überzeugen, diejenigen, die Betroffenen dürften das allerdings nicht begrüßen, hängt doch oft genug ihr Job (oder gar Ihr Kopf) daran.
 

 
Leer, weiß, darauf wartend, wieder mit Leben gefüllt zu werden
Jeder Schritt, eigentlich jedes Geräusch, hinterläßt einen Nachhall, ein komisches Geräusch, das mir einflüstert, daß dies nicht mehr mein Zuhause ist.

Nach tagelangem Putzen, Abkleben, Streichen, Nochmalstreichen, Abkleben, Streichen, Abkleben, Streichen und Putzen sieht sie jetzt wieder annähernd so aus wie ich sie bezogen hatte. Die Fenster - scheiß drauf, das kann auch der neue Mieter machen.
Jetzt fehlt eigentlich nur noch, daß ich mit dem Vermieter einmal durchlaufe, mir seinen Segen geben und ihm den Schlüssel überlasse.
Ich frage mich, ob er inzwischen ein Nachfolger hat - aber warscheinlich eher nicht, sonst hätte er schon Druck ausgeübt daß ich mit der Renovierung schneller fertigwerde.

Ein wenig frech fand ich allerdings, daß er es schon gewagt hat, meinen Namen vom Briefkasten abzukratzen - hey, mein Nachsendeantrag läuft erst ab Montag! - was eh recht nutzlos war da er noch keinen neuen aufgeklebt hatte. Aber warscheinlich hat da einfach nur seine zickige Gattin ihre Pseudowut dran ausgelassen, der traue ich solche Unsinnsaktionen auch eher zu.
 
Von: ericpp um 16:11hlive | 0 Kommentare | kommentieren

 
Samstag, 22. Oktober 2005
 
To- Do- List
Küche einweihen (ja, war lecker)
Lampen kaufen
sowas wie schöne Vorhänge finden
Computer aufbauen und den restlichen Schmodder in den Keller bringen (juhu, ich hab nen Keller!)
mich an die rote Lampe im Schlafzimmer gewöhnen
 

 
12 Stunden on line?
Bei jedem anderen Menschen würde ich denken das geht nicht. Aber Ihr traue ich das wirklich zu: daß sie, wegen ganz dringender Downloads, das Modem über Nacht brummen läßt, Geld spielt ja keine Rolle und für DSL war eben einfach noch keine Zeit. (Okay, ein wenig zynisch von mir...)
Das heißt aber auch, daß ich sie nicht erreichen kann, weil ihr Handy defunct ist. Argh! Ich hasse sowas.
 
Von: ericpp um 12:30hlive | 0 Kommentare | kommentieren