Freitag, 25. Februar 2005
 
Und dann war da noch der Selbsttest


bist du ein mitläufer?
mmmh, hätt ich ja garnicht von mir erwartet. Aber bei weniger als zwei Handvoll Fragen ist das wohl etwas unscharf.
Danke an eria

Arrgh! Wiso muß der Typ das Bild auf Lycos ablegen - Der einzige Webhoster der keine Bilder rausrückt wenn man Cookies blockt - und natürlich blocke ich Cookies von einer Firma die mich nötigen will ihre kack- Cookies zu akzeptiern.
So, Mußte mal gesagt werden: Kinder, legt Eure Bilder woanders ab!
 

 
Achsu, da war ja noch ein Traum
...an den ich mich erinnern konnte, als ich am Mittwoch aufgestanden bin - muß wohl die Vorfreude auf die Demo gewesen sein:

Keine Ahnung wiso, aber anscheinend hat mich das Arbeitsamt an die hessische Polizei vermittelt wo ich ein Praktikum abzuleisten habe. Dieses beginnt, wie man sich denken kann, am 23.02.2005. Ich bin dann auch direkt zur Autobahnstreife eingeteilt und soll mit einem Kollegen dem Konvoi von Herrn Bush folgen - mit etwas Abstand man weiß ja nie. So fahren wir denn die menschenleere Autobahn entlang, es ist trübe, keine Ahnung, 7 Uhr morgens. Plötzlich sind vor uns Autowracks auf der Straße und wir wundern uns woher die Kommen.
Des Rätsels Lösung ist, daß ein böser böser Terrorist es geschafft hat, tonnenweise Schnee auf die Autobahn zu schaufeln. Und da niemand mit so etwas gerechnet hat, hatte kein einziges Fahrzeug des Konvois Winterrreifen aufgezogen. Dazu dann noch die Tatsache daß Amis eh nicht im Winter autofahren können ergab sich eine Massenkarambolage. Leider bin ich aufgewacht, bovor der Herr Presidänt gefunden wurde.
Jetzt erzählt mir aber bitte kein Traumdeuter daß ich gerne Schnee auf irgendwelche Autobahnen schaufeln möchte. Ich hab ja nichtmal ne Schneeschippe - echt nicht!
 
Von: ericpp um 01:25hfun | 0 Kommentare | kommentieren

 
Donnerstag, 24. Februar 2005
 
Freiwillige Selbstzensur für Suchmaschinen
Jetzt gibt es sie endlich nicht nur offiziell, sondern auch einheitlich: die freiwillige Selbstzensur für Suchmaschinen.

Mit im Boot sind sie alle als brauchbar bekannten Suchinstrumente. Natürlich geht es den Betreibern darum, einen Stempel für Kinderfreundlichkeit zu kriegen - was ich ihnen ja nichtmal absprechen will - Werbung für Kinder bringt sicher viel Geld ein. Aber leider fehlt bei allen Produkten der 'Ich bin volljährig'- Haken.
So wird es also in Zukunft noch ne Nummer schwerer, sich über die Absichten von Organisationen zu informieren die für 'verfassungsfeindlich' erklärt wurden und darf sich ganz und gar auf die Meinungsbildung durch inkompetente Massenmedien verlassen - so wie es sich ja auch gehört.

Und damit das auch klappt, wurden die zu befolgenden Zensurrichtlinien vom Medienriesen Bertelsmann formuliert - wenns da nicht klingelt?

Schon schade, daß wir Deutschen so wenige medienkompetenz haben, daß man uns solche Maßnahmen zumuten muß. Oder sind es gar nur die Lenker aus Politik und Wirtschaft die nicht darüber verfügen und nur von der eigenen Inkompetenz auf die der Anderen schließen?

Suchmaschinen bald noch unbrauchbarer bei Golem
 

 
Schon wieder ein Skandal fürs konservative Amerika
Ja, die armen Anständigen.
Nicht nur, daß sie gezwungen sind, Bush zu wählen damit nicht so 'liberales Gesocks' wie der Kerry das Land regieren darf.
Jetzt werden ihre moralichen Werte sogar schon in Zeichentrickserien angegriffen. So geschehen bei den Simpsons. Auf der Suche nach Gags die noch nicht ausgelutscht sind wurde in der letzten Folge die Schwulenehe eingeführt und Held Homer S. wird natürlich zum Priester der die gleichgeschlechtlichen Paare trauen darf.
Obwohl damit ein Thema aufgegriffen wird, daß in den letzten Monaten einfach aktuell war - auch in Amerika - sehen das die Verfechter der einzig wahren Moral anders:
Sie fordern die Einführung einer Zensur, denn natürlich darf über so etwas nicht gesprochen werden, und vor Allem auch nicht vor Kindern - die könnten ja auf falsche Gedanken kommen und sich gegegseitig...

Kopfschüttelnd, man stelle sich eine TV- Serie in Saudi- Arabien vor, wo keine Frau gesteinigt wird - nicht auszudenken.

Und jetzt kuck ich mir die aktuelle Folge der desperate housewives an, angeblich outet sich da Andrew Van de Kamp als schwul - könnte witzig werden.
 
Von: ericpp um 22:40hpolitics | 0 Kommentare | kommentieren

 
Wi Wa Wojtyla
Der gute Mann ist ja in letzter Zeit mehr im Krankenhaus denn in Freiheit.

Ob er seiner Firma damit was Gutes tut, daß er darauf besteht, selbst auf dem Zahnfleisch noch weiterrregieren zu wollen? Wenn er will - er ist ja unfehlbar, darf er das ja sogar. In den letzten paarhundert Jahren gabs eh nur einen Weg für Päpste aus dem Job auszusteigen und das war: Abnippeln. Nein, von der Rücktrittsmöglichkeit macht man ungern Gebrauch, wenn man schonmal zum Diktator auf Lebenszeit ernannt worden ist - und ist das Reich auch noch so klein.

Es geht ja nicht darum, ob er dank Parkinson mal ein paar Tropfen Meßwein verschüttet. Aber praktisch liegt ja das komplette Tagesgeschäft der Simon Inc. lahm.
Und das zu einer Zeit, wo der Weltpolitik ein paar zum Frieden gemahnende Worte ganz gut täten. Aber wenn Karol mal aufm Damm ist stellt er ja lieber unpassende Holocaust- Vergleiche an.

blöd auch.
 
Von: ericpp um 22:11hpolitics | 0 Kommentare | kommentieren

 
Wenn Engel auf Reise gehen scheint die Sonne
Das erklärt, warum man gestern keine Sonne gesehen hat, denn die einzigen die ungehindert reisen konnten waren wohl alles Andere als Engel.
Denn damit 'Schorsch Busch' ungehindert eine nachträgliche Kappensitzung im Mainzer Schloß abhalten konnte, wurde die Stadt samt aller umliegenden autobahnen gesperrt - und damit der gesamte Verkehr in Rhein/Main lahmgelegt.
Wer klug war blieb also daheim, fein bewacht von Polizeihundertschaften. Wer weniger klug war (c'est moi) begab sich raus in die Kälte um in der Gesellschaft von gleichgesinnten lustige Spruchbänder (ebenso bewacht von Hundertschaften) durch die Gegend zu tragen.
Gleichgesinnte zu finden die ebenso unklug sind war gar nicht mal so schwer. G. ist ein richtiger Veteran im Demogeschäft, S. dagegen genauso jungfräulich wie ich, dafür hat sie aber ein lustiges Spruchband organisiert, oder eher ein Karikaturband? Naja, ein Bild auf einem Band ohne Spruch aber lustig. Und sie brauchte Träger dafür - Das sagten G. und ich nicht nein.
Nach einem ausgiebigen Frühstück fuhren G. und ich also mit der Straßenbahn (hey, die war ja gar nicht lahmgelegt) gen Innenstadt. Die Bahn war sehr leer, niemand schien zum einkaufen zu fahren, niemand zur Arbeit. Vorm bahnhof sah es dann schon anders aus - hier sammelten sich bereits Demonstranten an, um dann die 200 Meter zum Stadthaus zu laufen, wo beireits eine laute Musik gespielt wurde. Da es noch eine Stunde bis zum Start war, kehrten wir erstmal zum Kaffeetrinken ein. Draußen wars zu kalt zum Rumstehen (was wir aber eh noch tun sollten). Im anschluß holten wir S. vor ihrer Haustür ab und schauten uns auf dem Weg zum Demobeginn noch die Absperrungen an. Überzeugt davon, eh nicht bis zum Schorsch durchkommen zu können stellten wir uns strategisch günstig (und viel zu weit weg von der Bühne um irgendein Wort zu verstehn - aber wir wollten ja auch mitlaufen und nicht zuhören) am hintersten Ende des Platzes auf. Um uns her verteilten Iranische Kommunisten, Nepalesen, aber auch ganz normale deutsche Sozialisten ihre Handzettel, wehten die roten Fahnen mit dem Konterfei von Marx, die Pace- Fahne und jede Menge selbstgesaltete Plakate und Bänder.
Leider waren heute wirklich keine Engel unterwegs, denn zu den leichten Minusgraden kam ein - für Mainzer Verhältnisse - recht lebhaftes Schneegestöber dazu. Okay, eigentlich wars harmlos aber da die Reden kein Ende nehmen wollten, und wir uns deswegen noch eine Stunde lang nicht vom Fleck rührten näherte sich unsere Körpertemperatur flott dem absoluten Nullpunkt an um dort zu verweilen.
Doch endlich konnte es losgehen, und G. und ich sahen auch zum ersten Mal, was wir eigentlich hochhalten durften - und ja, es ist sehr gelungen:

Ja doch, in Bewegung friert man weniger. Nachdem also das Laufen unser Blut etwas in Wallung gebracht hatte, ließ auch die Blaufärbung unserer Gesichter wieder nach. Insgesamt liefen wir 3/4. der Strecke mit, vorbei an Wohnhäusern aus denen die Bewohner Banner der Solidarität ausgehangen hatte, Bei einigen ging sogar richtig Party ab mit sozialistischen Kampfliedern von alten DDR- Vinyls (nehme ich von der Klangqualität her an), andere filmten nur was so alles vorbeigetragen wurde.
Irgendwann hielten wir die Kälte dann doch nicht mehr, und so kehrten wir, als der Zug grade beschloß, wieder eine Stehparty abzuhalten ins nächste Lokal ein um uns mit kolumbianischem Gold wieder aufzuwärmen. Es war mittlerweie auch gegen drei Uhr - und da drei eine so schön Zahl ist beschlossen wir einstimmig, daß drei Stunden Frieren auch genug ist. Etwas später gesellte sich dann auch A. dazu - und während sich G. und S. verabschiedeten weil sie gerne daheim nach dem Rechten schauen wollten gings dann doch nochmal raus in die Kälte - diesmal in Richtung Domplatz den die Bushes eben verlassen hatten. Doch viel näher als in Sichtweite des Zeltes, das als Sichtschutz gegen bitterböse Terroristen dienen durfte, kamen wir nicht heran - trotz Abwesenheit der hohen Herrschaften hielt die grüne Garde die No Go- Zone weiterhin aufrecht - So kamen wir den auch in den Genuß zuzuschauen wie eine Mutter mit Kind eskortiert über den Platz geleitet wurde - sie könnte ja ihren Nachwuchs nach dem mächtigsten Mann der Welt schmeißen.
Noch flott ein paar Fotos geschossen, viel zu sehen gabs eh nicht mehr und dann gings wieder ins Warme wo K. bereits wartete und wir den Abend mit ein paar Bierchen beschlossen.

Ein paar Bildchen setz ich gleich noch in die Comments.
 

 
Dienstag, 22. Februar 2005
 
Laut jammernd an die Weltspitze
Ja, die deutsche Wirtschaft zeigt uns mal wieder wie man es macht. Während die Produktivität soweit ansteigt daß sich die USA massivst verschulden müssen um uns alles abkaufen zu können, steigt hierzulande gleichzeitig der Anteil des für die Produktion überflüssigen Anteils der Bevölkerung.
Und der Kapitalabfluß, der dazu benutzt wird, Politik und Arbeitnehmer weiterhin zum Lohnverzicht zu erpressen, wird zum Aufkauf der ausländischen Wirtschaft mißbraucht - anstatt deutsche Stellen abzubauen wie immer behauptet wird (wobei man natürlich beides als Mißbrauch ansehen kann da sie, nicht einmal anteilig, dem 'Produktionsfaktor Arbeit' zugute kommen).
Erfolgreicher gehts nicht mehr auf Telepolis
Daß dann ein deutscher Kanzler gerne dem amerikanischen Imperator Präsidenten die Schuhe küßt weil er weiß, daß ein Nachlassendes Interesses in Überssee an deutschen Produkten einen Kollaps der hiesigen Wirtschaft bedeuten würde, wird da um einiges klarer. Müssen also bald deutsche Soldaten im Irak verbluten damit Mercedes weiter Autos nach Kalifornien verschiffen kann?
Denn würde Bush von heute auf morgen seine Kriegshandlungen einstellen und den Staatshaushalt wieder auf Friedenswirtschaft zurückstellen (so daß denn für ihn möglich ist, ohne ums Leben zu kommen) würde den Amis ja das viele Geld fehlen daß nur durch Schuldenmachen reinkommt und derzeit dafür benutzt wird, um im Weltsupermarkt einzukaufen.

In dem Sinne kann ich auch die Aussage einiger Menschen verstehen, daß die Amis auch für uns kämpfen. Auch wenn sie mir nicht gefällt und ich mich frage, wie lange das noch gutgeht.
 
Von: ericpp um 18:36hpolitics | 0 Kommentare | kommentieren

 
Liebe Google- Sucher
Ich glaube nicht, daß man wegen Bush die Autobahnen bis Bielefeld sperren wird - zumindest nicht morgen. In der hinsicht kann ich Euch beruhigen.

 

 
Viagra für Babies
Was sich jetzt anhört wie das systematische moralische Verderben von Kleinkindern ist aber so wild nicht.

Züricher Ärzte haben einfach nur herausgefunden daß der Wirkstoff der das aufrecht hält was sonst nicht mehr will auch dafür sorgt, daß die Lunge von Neugeborenen besser funktioniert.

Blaue Pille für die Kleinen bei der netzeitung
 

 
Bestes Stück durchs Klo gespült
Eine besonders grausame Rache führte eine US- Amerikanerin an ihrem Ex- Liebhaber aus.
Sie schnitt seinen Penis mithilfe eines Küchenmessers ab und spülte ihn dann durchs Klo.
Dann fuhr sie den Entmannten ins Krankenhaus.

Dank hilfreicher Klemptner konnte das Stück jedoch wirklich wieder aus der Scheiße gezogen und angenäht werden.
Die Frau jedoch erwartet jetzt ein paar Jährchen Knast.

Meldung dank Spiegel: Rauhe Sitten in Alaska
 
Von: ericpp um 15:10hfun | 0 Kommentare | kommentieren

 
Sonntag, 20. Februar 2005
 
Festgebissen
Wenn ich mir mal ein Problem vorgenommen habe, dann lasse ich nicht mehr los.
So war ich heute... ja doch, gute 4h bei einer Familie, bei der ein WLAN mehr schlecht denn recht lief. Eigentlich lief es gar nicht mehr. Und dabei hatte ich es letzte Woche so schön eingerichtet. Aber - Oh lieber Vrführeffekt - kaum ist der Man with the Plan aus dem Haus, geht alles darnieder und von 5 wunderbar funktionierenden PCs blieb ein einziger online - und der wurde denn auch prompt zu einer Daueronline- Strafe verdonnert.
Nun trete ich also wieder auf den Plan und flitze mit dem ältesten Sohn des Kunden von Zimmer zu Zimmer und von PC zu PC. Ganz schlimm: der Win98- Rechner. Treiberupdate, wiederholte Eingabe von WEP- Schlüssel,Neustarts Mass- die- Meng - nichts wollte den Rechner zu einer dauerhaften Mitarbeit überreden.
So nahm ich mir denn die XP- Kisten vor. Doch auch hier das gleiche: Die Dinger zickten rum ohn' End.
Mehr durch Zufall kamen wir dann dahinter, daß die Kisten sehr bereitwillig online gingen wenn von einem anderen Rechner auf das Webinterface des Routers zugegriffen wurde - und dann blieben die Dinger auch bis zum nächsten Neustart oben.
Das kann doch nicht sein, denken sich da die logisch operierenden grauen Zellen. Aber doch! Die vier Karten, USB- Sticks von einem großen Hersteller der mit N anfängt schienen wirklich Probleme zu haben, den Router zu finden - obwohl SSID, Kanal und sonstiges Geraffels bekannst waren - also nix mit 'verstecktem Funknetzwerk' wo sowas ja zu den üblichen Problemen gehört.
Um das zu verifizieren wurde also mein Noty gezückt, und, oh Wunder, der Asus- Stick ging direkt online - und schaffte das auch nach einem Systemneustart.

Was nun tun? Auf meinen schönen WLAN- Stick muß ich jetzt für ne Woche verzichten Den hab ich beim Kunden gelassen, damit dieser genau durchtesteten kann, obs damit wirklich eine Verbesserung gibt. Wenn dem so ist steht dann wohl eine Reklamation der bestehenden und die Neuanschaffung von 5 frischen Asus- Geräten an, damit die arme Familie odentlich online gehen kann. Denn die derzeitige Situation daß man an einem PC was tun muß´damit der nächste ins Netz kann ist so nicht erträglich.
Sowas kommt also bei raus, wenn man sich vom Elektrodiscounter die günstigsten Geräte andrehen läßt. Und das auch noch, wo meine Karte nur um Winzigstel teurer war, aber eben per Versand, denn Asus gibts in Mainz leider nur von nem Fachhändler und mit Wartezeit - Wäre da vielleicht ein Geschäft draus zu machen?
 
Von: ericpp um 00:07hjobbing | 0 Kommentare | kommentieren

 
Und Klausur
war ja gestern auch noch.
Die ist wohl etwas in die Hose gagangen - hab mein Script daheim liegenlassen und mußte deswegen das von A. mitbenutzen, bei dem leider zwei Kapitel fehlten - Wiso bin ich auch so doof und hör nicht korrekt zu wenn Frau Dozentin erzählt daß man die Unterlagen benutzen darf.
Zum Bestehen wirds wohl trotzdem reichen - aber es ist keine Glanzleistung gewesen, nein nein nein.
 

 
Aussprache - oder so ähnlich
Mitten in der Nacht. Über eine Stunde unterwegs auf einer verschneiten Bundesstraße Vater Rhein entlang konnte ich das Thema dann endlich anschneiden.

Das war die Rückfahrt von einem sehr vergeblichen Ausflug dessen Genuß ich uns dann doch nicht vermiesen wollte - aber das schafften wir dank Nichtausdenpöttenkommen und heftigstem Schneegestöber, Schnee auf der Autobahn und Schnee Schnee Schnee sowie viel zuvielen Besuchern für einen viel zu kleinen Club sogar von selber. So langsam sollte ich auch mal klüger werden und wissen daß Headliner auch in kleineren Städten ein größeres Publikum anziehen und auf kleine Feiertouristen die sich eine Anfahrt von 100km oder mehr oder auchn Bißchen weniger leisten eben doch keine Rücksicht genommen wird. Wir kamen bis zur Tür und nicht weiter. Und meine, dank einer anstrengenden Fahrt eh schon geknickte Stimmung erreichte sehr bald den Tiefpunkt und ich drängte zum Aufbruch.

So fanden wir uns dann beide schlecht gelaunt wieder auf dem Rückweg auf eben jener Bundesstraße wieder. Und ich wollte wissen, hören was mir doch eh schon bekannt war.
Viel Neues gabs nicht zu hören. Die Gefühle, die nie so wirklich erblühten, denen ich aber gerne eine Chance gegeben hatte, verkümmert, verdrängt, verjährt. Dazu würde ich sie eh nicht verstehen - wenn man keine Chance dazu bekommt stimmt das sicher.
Dann gings weiter über Pläne, Träume und ich durfte wieder feststellen wie sehr sie versuchte meine Ratschläge zu ignorieren, oder zu entschuldigen daß sie sie nicht beachten kann. Ihr Job, den sie nicht mag aber ohne den sie auch nicht kann darf mal wieder für alles herhalten.
Die Sache, daß sie eine phantastische Begabung hat, für sich Unangenehmes zu ignorieren wollte sie erst nicht sehen. In dem Sinne ist es wohl wirklich besser, getrennter Wege zu gehen, denn wenn sie die Entscheidungen für ihr Leben doch alleine treffen will, ist eine Partnerschaft nicht möglich. Dagegen fiel ihr negativ (hallo?) auf, daß ich gerne ihren Ratschlägen lauschte. Sie käme sich ja schon wie eine Lehrerin vor.
Zuletzt gings dann über die eigenen Pläne? Familie, Gedöns, Traumpartner, Fehler bei der Partnerwahl. Ich wär ja immerhin schon eine Verbesserung gewesen. Aber jetzt müßte der Wahre bald ran, sonst klappts ja nicht mehr mit den Plänen.
Und was ist mit meinen? Pläne, Träume - die hatte ich mal. Einige gingen in Erfüllung, andere starben qualvoll. Für wen oder was soll ich denn auch großartige Pläne schmieden? Ich schaue daß ich meinen Spaß habe und freue mich mit jedem der mir über den Weg läuft. Aber großartig Energie für ein Luftschloß verschwenden kommt mir nicht mehr in den Sinn.
Eine Traumfrau? Nein, da habe ich kein Gesicht, keine Haar- oder Augenfarbe und keine Figur vor Augen. Und Charaker? Kannn ich auch nur sagen was ich nicht will.

Noch schläft sie nebenan. Irgendwann heute Nachmittag wird sie heimwärts fahren. Ob eine Freundschaft draus wird? ich weiß es nicht zu sagen.