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Dienstag, 14. Oktober 2008
Altes Haus!

Heute muß es mal ein wenig größer sein, damit dieses Prachtstück auch zur Geltung kommt: Eine Ruine, wie sie der Kulissenbauer für ein Spukschloß nicht besser hinbekommen hätte. Die Fenster eingeworfen oder vernagelt, das Dach bereits halb eingefallen, die hölzerne Fassadenverkleidung löst sich bereits von den Wänden und damit sie den Passanten nicht auf den Kopf plumst wurde ein provisorischer Baldachin ums Haus rumgebaut,
Die Schlösser und Ketten mit denen das Haus vor unbefugten Besuchern geschützt wird rosten ebenso wie die Fenstergritter im Erdgeschoß vor sich hin, und am strahlendsten leuchten die westlich anmutenden Malereien, die zu einer Seitengasse hin angebracht sind.
Ein paar weitere wundervolle Bilder gibts gleich als Kommetar.
Wenn Blinde über Farbe und so
Kollege A. lästert gerade über die Zeiten, zu denen manche Leute zur Arbeit erscheinen und wie lange sie mittags zu speisen pflegen, und wenn er den Laden leiten würde wäre alles ja anders und so.
Anlaß war, daß uns Chefchen gestern anläßlich unseres aktuellen Arbeitspensums nahegelegt hatte, auch mal etwas länger zu bleiben, wenn es nötig ist. Da die meisten von uns eh schon nach dieser Regel arbeiten hielt ich diese Ankündigung eigentlich für überflüssig - manche Kollegen waren trotzdem am auslegen, was das jetzt konkret bedeute.
Und genau da rein platzt der Kollege A. dann mit seiner Ankündigung.
Mal abgesehen davon, daß er der einzige ist der nicht festangestellt ist und deswegen das kleineste Problem mit Überstunden haben dürfte - die stellt er eben ganz einfach in Rechnung - ist er, zumindest nach meiner Meinung, nicht gerade ein glänzendes Beispiel für Arbeitsmoral. Der hats nämlich richtig gut drauf, für ihn unangenehme Jobs (weil sie Denkarbeit verlangen) an die bösen 'High skilled'- Kollegen abzudrücken.
Ob das einfacher wird, wenn er sie vorher beschimpft?
Anlaß war, daß uns Chefchen gestern anläßlich unseres aktuellen Arbeitspensums nahegelegt hatte, auch mal etwas länger zu bleiben, wenn es nötig ist. Da die meisten von uns eh schon nach dieser Regel arbeiten hielt ich diese Ankündigung eigentlich für überflüssig - manche Kollegen waren trotzdem am auslegen, was das jetzt konkret bedeute.
Und genau da rein platzt der Kollege A. dann mit seiner Ankündigung.
Mal abgesehen davon, daß er der einzige ist der nicht festangestellt ist und deswegen das kleineste Problem mit Überstunden haben dürfte - die stellt er eben ganz einfach in Rechnung - ist er, zumindest nach meiner Meinung, nicht gerade ein glänzendes Beispiel für Arbeitsmoral. Der hats nämlich richtig gut drauf, für ihn unangenehme Jobs (weil sie Denkarbeit verlangen) an die bösen 'High skilled'- Kollegen abzudrücken.
Ob das einfacher wird, wenn er sie vorher beschimpft?
Die alten Griechen Ionier
Daß sich Griechen und Türken nicht immer ganz grün waren*, ist glaube ich bekannt. Was machen die Türken aber, wenn sie beim Buddeln auf jede Menge Kunstwerke stoßen, die in einem Kulturkreis geschaffen wurden, den wir hierzulande, nunja, als Griechisch bezeichnen würden?
Nunja, man vermeidet es einfach, von Griechen zu sprechen. Es gibt ja soviele andere Namen, die das Kind genauso gut bezeichnen. Und so gibt es jede Menge Funde aus Ionien (die von Griechischen Siedlern bewohnte Küste Kleinasiens) und noch mehr Funde aus der Zeit des Hellenismus (Die stark griechisch beeiflußte Kulturepoche die ab Alex dem Großen von Griechenland über Kleinasien bis Persien und Ägypten reichte), natürlich ohne zu erklären, woher diese tollen Wörter stammen.
In den entssprechenden Karten der kulturell wertvollen Orten sind (heutige) griechische Städte entsprechend auch höchstens als Nebenschauplätze eingezeichnet.
Trotzdem fand ich diese Perspektive interessant. Denn einerseits bekam man in Instanbul natürlich größtenteils Stücke zu sehen, die in Asien gefunden wurden (incl. Troja), denn Griechenland hatte sich zu diesem Zeitpunkt bereits, zumindest zum Teil, unabhängig gemacht. Und andererseits sind diese Beiträge nicht gerade unbedeutend und halten einen Vergleich mit dem was zur gleichen Zeit in Athen & Co. entstand locker stand - man denke nur an die beiden Weltwunder Mausoleum und Artemistempel, die beide in der heutigen Türkei standen (und von denen noch ein paar Restchen zu sehen sein sollen).
Als kleinen Bleistift habe ich das folgende exqusite Kunststück ausgesucht. Es ist Teil eines Reliefs, das den Kampf der Götter (links im Bild: Athene) gegen die Giganten (nicht zu verwechseln mit den Titanen) darstellt. Besonders schön ausgearbeitet ist der Gigant rechts im Bild.

Nunja, man vermeidet es einfach, von Griechen zu sprechen. Es gibt ja soviele andere Namen, die das Kind genauso gut bezeichnen. Und so gibt es jede Menge Funde aus Ionien (die von Griechischen Siedlern bewohnte Küste Kleinasiens) und noch mehr Funde aus der Zeit des Hellenismus (Die stark griechisch beeiflußte Kulturepoche die ab Alex dem Großen von Griechenland über Kleinasien bis Persien und Ägypten reichte), natürlich ohne zu erklären, woher diese tollen Wörter stammen.
In den entssprechenden Karten der kulturell wertvollen Orten sind (heutige) griechische Städte entsprechend auch höchstens als Nebenschauplätze eingezeichnet.
Trotzdem fand ich diese Perspektive interessant. Denn einerseits bekam man in Instanbul natürlich größtenteils Stücke zu sehen, die in Asien gefunden wurden (incl. Troja), denn Griechenland hatte sich zu diesem Zeitpunkt bereits, zumindest zum Teil, unabhängig gemacht. Und andererseits sind diese Beiträge nicht gerade unbedeutend und halten einen Vergleich mit dem was zur gleichen Zeit in Athen & Co. entstand locker stand - man denke nur an die beiden Weltwunder Mausoleum und Artemistempel, die beide in der heutigen Türkei standen (und von denen noch ein paar Restchen zu sehen sein sollen).
Als kleinen Bleistift habe ich das folgende exqusite Kunststück ausgesucht. Es ist Teil eines Reliefs, das den Kampf der Götter (links im Bild: Athene) gegen die Giganten (nicht zu verwechseln mit den Titanen) darstellt. Besonders schön ausgearbeitet ist der Gigant rechts im Bild.

Dienstag, 14. Oktober 2008
Mädchenturm

Warum jemand auf die Idee kommt, auf einen winzigen Felsen mitten im Wasser einen Turm draufzupflanzen ist für spätere Generationen nicht immer nachvollziehbar. So entstehen Legenden und Märchen.
Zu diesem Turm heißt es, daß ein Sultan einst eine Tochter hatte und von ihr träumte, daß sie sterben mußte, weil sie von einer giftigen Schlange gebissen wurde. Also wählte er einen garantiert schlangenfreien Ort für sie aus: einen Turm mitten im Bosporus, nur mit Booten zu erreichen.
Aber wie es mit Träumen so ist lassen sie sich schwer überlisten. Und so kam es, daß die Tochter eines Tages einen Korb mit frischem Obst überbracht bekam - und in diesem Obst versteckt lauerte die Schlange, die auch sofort zubiß und die Vorhersage des Traumes erfüllte.
links im Hintergrund das ist übrigens die Seeseite des Topkapi- Palastes plus Hagia Sophia, aber das nur so am Rande...
Galatabrücke

Zwischen Alt- Istanbul und dem Stadtteil Beyoglu (ehemals eine Genuesische Kolonie mit Namen Galata) liegt diese Brücke und nein, die vielen Leute mit den Angeln gehen keiner Freizeitbeschäftigung nach - das ist ihr täglich Brot das sie hier - häufig bis tief in die Nacht - aus dem Wasser holen.
Im unteren 'Stockwerk' der Brücke gibt es übrigens Restaurants, in denen man den Fisch auch essen kann - mit den Angelruten im Blickfeld.
Es geschah im Nachbarland
Ich muß zugeben, ich finde sowohl den Beitrag von Titanic als auch von der Spiegel- Humorecke zum Haider- Tod witzig.
Und niveavoller als den Angehörigen das Mikro unter die Nase zu halten sind sie allemal.
Und niveavoller als den Angehörigen das Mikro unter die Nase zu halten sind sie allemal.
Wenn man über den Teufel schreibt
Hatten wir es gestern nicht mit Mr. Oizo?
Nun, mein Wunsch, den guten Mann mal wieder zu erleben könnte recht bald in Erfüllung gehen - ist der doch bald, man höre und wundere sich nicht, im Rahmen einer Promotiontour von Levi's, in 'schland und den angrenzenden Nachbarländern unterwegs und gastiert am 24.10. inFrankfurt Offenbach im Hafen 2.
Weitere Zwischenstationen für den fidelen Franzosen sind: Zürich und Wien, München sowie Hamburg. In Köln und Berlin schauen die Jungs zwar auch vorbei, aber ohne den guten Oizo. Armes Köln, armes Berlin
Nun, mein Wunsch, den guten Mann mal wieder zu erleben könnte recht bald in Erfüllung gehen - ist der doch bald, man höre und wundere sich nicht, im Rahmen einer Promotiontour von Levi's, in 'schland und den angrenzenden Nachbarländern unterwegs und gastiert am 24.10. in
Weitere Zwischenstationen für den fidelen Franzosen sind: Zürich und Wien, München sowie Hamburg. In Köln und Berlin schauen die Jungs zwar auch vorbei, aber ohne den guten Oizo. Armes Köln, armes Berlin
Sonntag, 12. Oktober 2008
Was macht eigentlich
...Mr Oizo?
Hierzulande ist der Gute ja nur durch seinen Jeans- Hit 'Flat Beat' bekannt, aber er war seitdem alles andere als tatenlos. Neben Regiearbeit bei zwei Filmen und einigen Musikvideos hat er auch weiter selbst Musik gemacht - unter Anderem mit Sebastian Tellier, den Frankfreich dieses Jahr zum Grand Prix gechickt hatte.
Und dann ist er auch noch als DJ unterwegs, Wie sich das anhört, durfte ich - es war mein persönliches Highlight auf einer musikalisch tollen aber organisatorisch etwas verkorsten Verantstaltung - bei der diesjährigen Melt! erleben. Und da ich grade über einen der wirklich seltenen Mitschnitte eines seiner Livesets gefallen bin möchte ich Euch das nicht vorhalten. Folgt einfach dem Link. Ich finde ja, es lohnt sich.
Und hier noch einen kurzen Ausschnitt von seinem Melt- Auftritt - für die die zweifeln, ob sie sich das Set ziehen wollen.
Hierzulande ist der Gute ja nur durch seinen Jeans- Hit 'Flat Beat' bekannt, aber er war seitdem alles andere als tatenlos. Neben Regiearbeit bei zwei Filmen und einigen Musikvideos hat er auch weiter selbst Musik gemacht - unter Anderem mit Sebastian Tellier, den Frankfreich dieses Jahr zum Grand Prix gechickt hatte.
Und dann ist er auch noch als DJ unterwegs, Wie sich das anhört, durfte ich - es war mein persönliches Highlight auf einer musikalisch tollen aber organisatorisch etwas verkorsten Verantstaltung - bei der diesjährigen Melt! erleben. Und da ich grade über einen der wirklich seltenen Mitschnitte eines seiner Livesets gefallen bin möchte ich Euch das nicht vorhalten. Folgt einfach dem Link. Ich finde ja, es lohnt sich.
Und hier noch einen kurzen Ausschnitt von seinem Melt- Auftritt - für die die zweifeln, ob sie sich das Set ziehen wollen.
Samstag, 11. Oktober 2008
Arme Katze
Daß man es mit Tierliebe auch übertreiben kann ist ja bekannt, aber DAS fällt garantiert nicht mehr unter den Begriff 'Liebe'.
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