Montag, 20. Oktober 2008
 
Und heute dann auch erfahren, wie die Finanzkrise ausgelöst wurde
Da ist nämlich irgendwer hingegangen und hat das Konto von unserem französischen Freund Sakozy ausgeräumt.
Weg, einfach so.
Und weil da plötzlich soviel Geld fehlte, zog das eine Kettenreaktion nach sich, bis dann auch die Lehmann- Brüderlein umkippten und ein gewisser Josef A. über die Dächer um Frankfurt um Hilfe rief (jaja, inzwischen will ers nicht mehr gewesen sein...)

Und die Moral von der Geschicht'?
Keine Ahnung, vielleicht daß nicht nur die kleinen Deppen Opfer von Onlinebankingbetrug werden?
 
Von: ericpp um 19:28hthoughts | 0 Kommentare | kommentieren

 
Flotte Versprechen
Am Wochenende flatterte mir ein kleiner Werbebrief in die Fingerchen, der für mein gutes Geld ähnlich viele Zinsen versprach wie noch vor Kurzem die isländische Kaupthin.

Nicht von irgendeiner Bank wohlgemerkt, sondern von der hochwohlgeschätzten Ackermann'schen Deubank.

Wäre mir der Aufsichtsratsvorsitzende nicht so grund- unsympathisch, würde ich mir ja fast überlegen, meine paar Kröten für ein Jahr dort zu parken.

Also Deutsche Bank, wie wärs: Schickt diesen arroganten Herren heim, und ich überlegs mir nochmal. Ich würde mich nämlich schämen, wenn ich von dem Zinsen annehmen müßte.
 
Von: ericpp um 18:47hthoughts | 0 Kommentare | kommentieren

 
Dicke- Finger- Tag
Da teste ich jetzt seit Stunden an so ner blöden Grütze rum, nur um am Ende festzustellen, daß ich da einen Buchstabendreher drin hab.
Da kann das ja nicht funzionieren!
 
Von: ericpp um 17:10hlive | 0 Kommentare | kommentieren

 
Sonntag, 19. Oktober 2008
 
Schleimige Angelegenheit
Irgendwann in den 80ern gab es sie sogar mal als Spielzeug zum Anfassen: Schleimbälle (Link zu einem Werbespot oder Foto erwünscht, bitte einfach in die Kommentare posten!). Und es gibt allerlei glibberige Dinge zum Essen - von Wackelpudding über Marmelade bis hin zu Gummibärchen. Da erstere nicht mal mehr durch Google zu finden sind und man mit letzteren nicht unbedingt spielen sollte, haben sich kluge Leute etwas Neues ausgedacht: Ein Computerspiel mit Schleimbällen.

Das hört sich auf den ersten Blick reichlich unspektakulör an, schaut man sich das Spielprinzip aber genauer an, ist man schnell begeistert:
Diese Schleimbälle kleben nämlich aneinander, was sich unter Anderem dazu nutzen läßt, Türme zu bauen. Das sieht ein wenig so aus, wie ein Statikmodell, das der alte Gaudi angefertigt hat um zu testen ob seine Bauten auch halten was er sich von ihnen verspricht - und verhält sich auch ähnlich: Kann das Gerüst die Last nicht mehr tragen, kommt es ins Trudeln und knickt ein - oder Schlimmeres.

Doch 'Tower of Goo' war nur der Anfang. Die Entwickler haben das ursprüngliche Prinzip zu einem abendfüllenden Film Spiel ausgebaut, das für Tage oder Wochen an den PC fesseln kann: World of Goo.

Ging es in obigem Prototyp nur darum, eine bestimmte Höhe zu erreichen, gilt es nun, möglichst viele der schleimigen Bälle zum Levelausgang zu bugsieren. Das erinnert an den Cmputerspiele- Klassiker 'Lemmings', und diese Ähnlichkeit ist zumindest erwünscht. Ähnlich wie die pixeligen Freunde aus Amiga- Tagen sind auch die kleinen Schleimbällchen liebevoll animiert, lassen die Augen kullern, jauchzen wenn man dem Ausgang näher kommt, und schreien um Hilfe, wenn man sie mit dem Mauszeiger packt. Dazu passt die Musik, die, je nach Aufgabenstellung mal dramatisch, mal meditativ daherkommt, und natürlich auch das liebevolle Leveldesign, dessen Zeichnungen zwischen einfach süß bis zum morbiden Stil der Filme von Tim Burton reicht. Und spätestens, wenn eine besonders wackelige Konstruktion in sich zusammenstürzt, stellt sich mehr als ein Schmunzeln ein.

Damit es nicht langweilig wird, gesellen sich in höheren Leveln neue Arten von Schleimern hinzu, die neue Lösungsmöglichkeiten bringen, aber natürlich steigen damit auch die Anforderungen des Leveldesigners. Und um die Motivation nochmal ein wenig zu steigern, darf man mit den im Verlauf des Spiels geretteten kleinen Goos in mit allen anderen Goo- Spielern (derzeit etwas über 16.000) um die Wette bauen. Wer schafft es, den höchsten Turm zu bauen, der nicht einstürzt wenn man den letzten noch übrigen Goo obendraufsetzt?

Das Spielen der - natürlich kostenlosen - Demo kann ich auf jeden Fall nur empfehlen. Sie enthält den kompletten ersten von 5 Levels. Ein sechster Level soll nächstes Jahr noch dazukommen, wenn es Spiel auch offiziell in Europa gibt. Inoffiziell darf man es natürlich heute schon - für den Preis einer Musik- CD - via Paypal erwerben*.

*was ich auch getan habe

So, und letztlich möchte ich noch zwei besonders positive Dinge herausstellen:
- Erstmal gabs beim Bestellen ein Problem. Paypal hatte bestätigt, aber von 2D Boy bekam ich keine Antwort. Gut, kann ja ein wenig dauern, Heute morgen immer noch nichts. Also mal einen kurzen Text ins dafür vorbereitete Formular gehackt und mich drauf vorbereitet, daß ich morgen eine Antwort kriege... Aber nichts da! Keine 5 Minuten (!) später hatte ich eine persönliche Mail von Kyle im Kasten inclusive Downloadlink. Ich meine - wie spät ist es aktuell noch bei denen da drüben?
- Und löblich erwähnen sollte man in Zeiten von Spore natürlich auch die Kopierschutz- Politik von 2D Boy. Die sieht nämlich so aus: Es gibt keine, nur einen Downloadlink. Wer fürchtet, daß das Spiel in ein paar Jahren, wenn Kyle und Ron keine Lust mehr auf Goos haben, wegen fehlerhaftem Schlüssel oder plötzlich fehlendem Server nicht mehr installiert werden kann dessen Furcht sei hiermit genommen - der Kauf ist für immer. Und das ist auch gut so.

Und hier noch ein Trailer - enjoy:


Gefunden habe ich das Spiel übringes dank diesem Artikel bei Telepolis.

Das Erstellen von Screenshots spare ich mir mal, ich glaube, der Trailer sagt mehr als genug aus.
 
Von: ericpp um 15:54hgamez | 0 Kommentare | kommentieren

 
Freitag, 17. Oktober 2008
 
Bombig
Und natürlich gibts auch bei uns im Team diese formschön bombigen Headsets - wer braucht da noch Terroristen, wenn man sich das Zeug schon so ins Haus liefern läßt?

Zum Glück hat zumindest der Schutzgeist ein anderes Modell
 

 
Eine tolle Aktion des Managements
Erst bürden sie uns, weil in letzter Zeit soviele Jobs von unzufriedenen Kunden eintrudeln, nochmal einen Stapel mehr Arbeit auf. Jetzt sollen wir nämlich jeden Kunden nochmal extra anrufen bevor wir einen Job abschließen können.

Naja, ist ja klar, wir Frotsäue dürfen für das gradestehen was andere Stellen verbrochen haben.

da dadurch jetzt aber die eigentliche Arbeit liegenbleibt bzw. sich noch mehr hochstaut sollen wir jetzt samstags antanzen. An zweien in Folge! Bin mal gespannt was unser Betriebsrat dazu sagt...
 

 
Mittwoch, 15. Oktober 2008
 
Dokumentenbetrachter not included
Millionen (nagut, tausende) von Softwareherstellern haben für ihre Programme Hilfedateien erstellt. Früher im .hlp- Format, mittlerweile als .chm.

Vermutlich um die Hersteller zum Überarbeiten ihrer Doku zu zwingen legt Microsoft keinen Reader mehr für .hlp- Dateien zu Vista bei. Der geneigte Vista- Nutzer soll wohl seinen Softwarehersteller nerven...

Da kann man ja nur hoffen, daß die Softwarehersteller nicht auf die Idee kommen, ihre Dokumente künfitg direkt als .pdf zu erstellen um solchen Aktionen von Seiten Microsoft künftig zu entgehen. Denn wer weiß wann es den hohen Herrn in Redmond paßt, .chm abzuschalten?
 
Von: ericpp um 18:35hnet | 0 Kommentare | kommentieren

 
Sultan Ahmed
aka: Blaue Moschee:


Sie ist nicht die größte Moschee von Istanbul, aber aufgrund ihrer exponierten Lage direkt im historischen Viertel und ihrer Tollen Außenansicht ist sie die bekannteste.
Der innere Eindruck leidet leider ein wenig unter den 4 'Elefantensäulen' die nötig sind um die Kuppel zu tragen - und unter den Touristenmassen.
Trotzdem sollte man mal durchgelaufen sein - so wie alle Touristen.

Daß die Moschee 6 statt der sonst für Sultansmoscheen üblichen 4 Minarette hatte, sorgte übringes promt für Mecker aus Mekka - weil dort die bisher einzige Moschee mit 6 Türmen stand. Daraufhin bekam Mekka seinen 7. Turm und alles war wieder gut.

Mehr Bilder aus dem Innenraum gibts gleich in den Kommentaren.