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Donnerstag, 24. Juli 2008
Faulheit hat auch seine Vorteile
Man stelle sich das mal vor: Dieses Buch wurde im 4. Jahrhundert nach Christi Bohrung in Ähgüptn geschreiben, und 18hundergehzufuß in einem Papierkorb auf dem Sinai wiedergefunden.
...Man stelle sich vor, jemand hätte in der Zwischenzeit einfach mal den Papierkorb gelehrt.
...Man stelle sich vor, jemand hätte in der Zwischenzeit einfach mal den Papierkorb gelehrt.
Unbescheiden wie ich bin
...hab ich mich heut morgen mal über eine große Sache gefreut.
Nämlich über einen Spritpreis von 1,509 statt 1,609
Nämlich über einen Spritpreis von 1,509 statt 1,609
Mittwoch, 23. Juli 2008
Tach, ich bin der Michael
Achja, gestern war erster Arbeitstag mit neuer Frisur. Die Kollegen die mich eh jeden Tag sehen, hatten ja kein Problem damit, mich wiederzuerkennen, einige andere wußten aber nichts mit dem 'Neuen' anzufangen.
Kollege H. meinte gar, ich sehe dem Schutzgeist so ähnlich - ob ich denn sein Bruder sei...
Das hab ich natürlich bestätigt.
Kollege H. meinte gar, ich sehe dem Schutzgeist so ähnlich - ob ich denn sein Bruder sei...
Das hab ich natürlich bestätigt.
Dienstag, 22. Juli 2008
Hallo US- Militär!
Falls Ihr noch Bedarf an ein paar hochdekorierten Generälen habt: Ich stelle mich gern zur Verfügung.
Woodstock meets Hillsborough
Da kann man schon Mitleid haben mit den armen Veranstaltern vom Melt- Festival. Erst verkaufen sie im Vorfeld viel mehr Eintrittskarten als erhofft, und dann kommen die Leute auch noch alle auf einmal und wollen aufs Gelände um Musik zu hören.
Daß man dafür ein obligatorisches Eintrittsbändchen braucht, ist das kleinere Problem, es muß nur genug Leute geben, die diese Bändchen auch im Tausch gegen die Tickets hergeben. Ist dem nicht der Fall, kommt es schnell zu einem Stau, mit einhergendem Gedränge.
Genau das ist dann am Freitag auch passiert. Und da die armen Securities sich ebenfalls überfordert fühlten, versuchten sie einfach mal, die komplette Bändchenausgabe zuzumachen. Bauzäune schieben kann so einfach sein. Doch leider auch für das inzwischen umso genervtere Publikum. Der dazu einsetzende Regen (es sollte zumindest der einzige in dieser Nacht bleiben) tat sein Übriges. An allen Stellen wurde der Zaun aufgerissen, Menschen stürmten rein (immerhin auch der einzige überdachte Teil weit und breit), irgendein Sicherheitsmann kam an, brüllte etwas auf vogonisch, riß den Zaun zu während irgendwo anders schon wieder eine neue Lücke entstand.
Irgendwann war ich dann auch mal drin, drückte, schob mich vorwärts. Wollten die da vorne nicht vielleicht mal ein paar Leute mehr hinstellen? Naja, immerhin ist es trocken, dann kann mein T-Shirt das auch mal anfangen, es wieder zu werden. Immer noch Gedränge, genervte Wachleute, Schreie, schlechte Laune die sich aufstaut, Unfähigtkeit, und tief in mir drin brodelt das Gefühl, doch viel zu alt für diesen Mist zu sein. Aber schließlich habe ich auch für diesen Mist bezahlt, und das Drängeln hat ja schon fast seinen speziellen Eventcharakter - die lassen sich halt noch was einfallen, und das kann man sicher auch in zwei Jahren noch beim Lagerfeuer erzählen.
Irgendwann halte ich dann doch mein Bändlchen in Händen, bekomme es ums Handgelenk gelegt, und jetzt nur zurück, durch den Schlamm, zum Busshuttle - erstmal ins Zeit zurück, Kleider wechseln, und dann rein aufs Gelände und endlich feiern.
Die schlechte Laune hielt aber noch einige Stunden an, und jeder hatte seine eigene Strategie, damit fertig zu werden. Ich, durch einen Konsumverzicht, sprich bis auf ein wenig Wasserholen blieb ich den Getränkeständen fern. Andere schienen verzweifelt auf der Suche nach besonderen Stimmungshebern zu sein. Zumindest wurde ich noch nie so oft nach bewußtseinserweiternden Substanzen gefragt wie in dieser Nacht.
Und morgen erzähl ich mal, wie die Musik war.
Daß man dafür ein obligatorisches Eintrittsbändchen braucht, ist das kleinere Problem, es muß nur genug Leute geben, die diese Bändchen auch im Tausch gegen die Tickets hergeben. Ist dem nicht der Fall, kommt es schnell zu einem Stau, mit einhergendem Gedränge.
Genau das ist dann am Freitag auch passiert. Und da die armen Securities sich ebenfalls überfordert fühlten, versuchten sie einfach mal, die komplette Bändchenausgabe zuzumachen. Bauzäune schieben kann so einfach sein. Doch leider auch für das inzwischen umso genervtere Publikum. Der dazu einsetzende Regen (es sollte zumindest der einzige in dieser Nacht bleiben) tat sein Übriges. An allen Stellen wurde der Zaun aufgerissen, Menschen stürmten rein (immerhin auch der einzige überdachte Teil weit und breit), irgendein Sicherheitsmann kam an, brüllte etwas auf vogonisch, riß den Zaun zu während irgendwo anders schon wieder eine neue Lücke entstand.
Irgendwann war ich dann auch mal drin, drückte, schob mich vorwärts. Wollten die da vorne nicht vielleicht mal ein paar Leute mehr hinstellen? Naja, immerhin ist es trocken, dann kann mein T-Shirt das auch mal anfangen, es wieder zu werden. Immer noch Gedränge, genervte Wachleute, Schreie, schlechte Laune die sich aufstaut, Unfähigtkeit, und tief in mir drin brodelt das Gefühl, doch viel zu alt für diesen Mist zu sein. Aber schließlich habe ich auch für diesen Mist bezahlt, und das Drängeln hat ja schon fast seinen speziellen Eventcharakter - die lassen sich halt noch was einfallen, und das kann man sicher auch in zwei Jahren noch beim Lagerfeuer erzählen.
Irgendwann halte ich dann doch mein Bändlchen in Händen, bekomme es ums Handgelenk gelegt, und jetzt nur zurück, durch den Schlamm, zum Busshuttle - erstmal ins Zeit zurück, Kleider wechseln, und dann rein aufs Gelände und endlich feiern.
Die schlechte Laune hielt aber noch einige Stunden an, und jeder hatte seine eigene Strategie, damit fertig zu werden. Ich, durch einen Konsumverzicht, sprich bis auf ein wenig Wasserholen blieb ich den Getränkeständen fern. Andere schienen verzweifelt auf der Suche nach besonderen Stimmungshebern zu sein. Zumindest wurde ich noch nie so oft nach bewußtseinserweiternden Substanzen gefragt wie in dieser Nacht.
Und morgen erzähl ich mal, wie die Musik war.
Dienstag, 22. Juli 2008
You are here von Nathan Fake
Ob sich Schnitzelchen und Myspaceopfer darauf einlassen könnten, wenn das während eines Feuerwerks läuft?
Kabelsalat
Am Wochenende gings auf Tour - deswegen kam ich letzte Woche auf die Idee, ich könnte ja nochmal flott den Kameraakku laden. Wär ja doof, irgendwo an der frischen Luft - z.B. unter angerosteten Schaufelradbaggern - zu stehen und dann meldet die Kamera Heißhunger auf Saft und schaltet sich ab.
Genau das passierte dann aber am Wochenende. Nicht nur stand ich unter angerosteten und in allen Farben und Formen leuchtenden Schaufelradaggern - nein, dazu meinte die Kamera auch noch, sie habe jetzt keine Lust mehr, weil ich ihr keinen Saft gegeben hatte.
Des Rätsels Mysterium löste sich denn auf, als ich mir das verwendete Netzteil genauer anschaute - da hatte ich in aller Eile wohl zum Netzteil der alten Cam gegriffen - der Stecker fürs Netzteil ist gleich, obwohl es sich um einen ganz anderen Hersteller handelt. Es klappte natürlich trotzdem nicht, weil das alte Netzteil nicht genug Spannung brachte- spannende Sache, nicht?
Genau das passierte dann aber am Wochenende. Nicht nur stand ich unter angerosteten und in allen Farben und Formen leuchtenden Schaufelradaggern - nein, dazu meinte die Kamera auch noch, sie habe jetzt keine Lust mehr, weil ich ihr keinen Saft gegeben hatte.
Des Rätsels Mysterium löste sich denn auf, als ich mir das verwendete Netzteil genauer anschaute - da hatte ich in aller Eile wohl zum Netzteil der alten Cam gegriffen - der Stecker fürs Netzteil ist gleich, obwohl es sich um einen ganz anderen Hersteller handelt. Es klappte natürlich trotzdem nicht, weil das alte Netzteil nicht genug Spannung brachte- spannende Sache, nicht?
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