Mittwoch, 28. November 2007
 
Das nennt man doch Dilettantismus
Als Daten zur Afghanistan- Mission unserer KSK- Jungs angefordert wurden, behauptete die Bundeswehr, diese Daten seien gelöscht worden.
Irgendwie sei eine Sicherung schiefgelaufen, und damit man nicht doch noch ausversehen nochmal was wiederherstellen kann, wurde angeordnet, die Backups ganz zu vernichten.

Nun ist es ja schon dämlich genug, nicht richtig auf seine Backups aufzupassen, noch dämlicher ist es, keine Rettung der Daten durch Profis zu probieren. Wenn dann aber die finale Vernichtung der Sicherungsfestplatten so dilettantisch geschieht, daß auf einmal alles wieder da ist, nachdem man auf öffentlichen Druck hin doch Profis vorbeigeschickt hat - ja dann stinkt das nach einem ganz anderen Dilettantismus - daß man nämlich einfach nur zu blöd ist, Beweise zu vernichten.

Wetten, von der angekündigten Aufklärung werden wir nie was hören?
 
Von: ericpp um 17:37hpolitics | 0 Kommentare | kommentieren

 
Zitat des Tages
Der Bürger darf nicht so behandelt werden, als sei er ein potenzieller Straftäter

Gefunden u.A. bei heise

Tja, Schäuble, wenn sich dem die Richter vom Bundesverfassungsgericht anschließen wars das mit Deiner Vorratsdatenspeicherung, und die Größte Verfassungsbeschwerde aller Zeiten lacht als Letztes.

Und Du darfst raten, wem ich die Daumen drücke.
 

 
Spiel mir das Lied vom (anstehenden) Tod
Das war mir aber auch noch nicht bekannt, daß das BIOS einfach mal so Musik abspielen kann.

Na immerhin beweist es Geschmack und greift in die Klassikschublade - es gibt u.A. Beethovens Elise auf die Ohren.

Wobei ich die Aussage von Microsoft dazu auch witzig finde: Nein, das ist kein Fehler, Dein Lüfter ist kaputt. Wenn mein Autradio anfängt, Vivaldi zu spielen fahr ich schließlich auch nicht in die Werkstatt um die Klimaanlage zu prüfen
 

 
9 Prozent
9%How Addicted to Apple Are You?

New York Dating

...und ich mußte mir Mühe geben, überhaupt Punkte zu bekommen.

via Rene
 

 
Number one
Hach, ich wußte doch, daß er gut ist.

Jetzt ist es quasi amtlich. Das Jounal Frankfurt hat dem Shisan Sushi einen ersten Platz in seiner jährlichen Essensbibel 'Frankfurt geht aus' beschert.

Nicht daß ich dieses Urteil wirklich brauchte - immerhin ist dieses gemütliche Lokal bereits ganz ohne fremdes Zutun auf meine Favorite Sushi- Liste ganz nach oben gestiegen, aber es bestätigt meinen guten Geschmack
 
Von: ericpp um 13:06h'bout food | 0 Kommentare | kommentieren

 
Dienstag, 27. November 2007
 
Wenn zwei sich streiten
Eine schlecht konfigurierte virtuelle Maschine kann tödlich sein...

Da will man mal kurz das Handy an den Rechner klemmen um ein paar Fotos zu übertragen, und dann will das Doofe Dingen nicht - der Speicher sei nicht formatiert.

Nun glaubte ich ja, es besser zu wissen, klemmte das Teil also wieder ab vom Draht - normalerweise hätte der Speicher jetzt auf dem Handy wieder sichtbar sein müssen. War er aber nicht.

Na gut, dann die harte Tour - Handy aus, Handy wieder ein. Aha, Speicher wieder da. Dann mal geprüft was so alles an VMs läuft und bei der dritten wurde ich dann fündig - da war das USB aktiv, was dummerweise bedeutet, daß die VMWare der Meinung ist, alle USB- Geräte seien ihr. Sind sie aber nicht. Also runter mit dem System, und schon konnte ich das Handy auch ungefährdet wieder anhängen.

Und die VM hat jetzt auch kein USB mehr. Standardmäßig lösch ich sowas ja wenn ich ne neue VM erstelle - einfach weils noch viel viel nerviger wird, wenn man zwei oder drei VMs aktiv hat und die sich alle mit dem Horst- Betriebssystem um die USB- Gräten prügeln.
Nur die ein oder andere alte ist mir da wohl durchgewischt...
 
Von: ericpp um 19:38hnerv | 0 Kommentare | kommentieren

 
Wo kommt diese komische Datei immer her
Irgendwie kommts mir ja ein wenig inkonsequent von Microsoft vor - auf der einen Seite bauen sie immer mehr komische Animationen in ihre Fensteroberfläche ein, generieren für Bilder Ordner Filme etc Vorschauen bis zur Vergasung und ich warte eigentlich nur noch drauf, daß der Taschenrechner bei jeder Rechenoperation erstmal eine 10- sekündige Animation von nem Rechenschieber in Action einblendet.
Auf der anderen Seite speichert dieses Explorerdingens die Vorschauen zwischen, weil deren Generieren sonst zu lange dauern tät.

Dummerweise mag ich genau Letzteres aber nicht, einerseits weils auf Dauer viel Plattenplatz wegnimmt, aber viel mehr, weils nervt immer und überall diese Sinnlosdateien mit Namen 'thumbs.db' rumgammeln zu haben.
Das machte zwar auch XP schon so, aber dem konnte man es recht schnell abgewöhnen, ein Klick in den Ordneroptionen reichte.
Unter Vista fehlt aber die Stelle für diesen Klick.

Und offenbar haben auch noch nicht viele danach gesucht. Ich habs trotzdem gefunden, meiner bevorzugten Suchmaschine sei Dank. Microsoft hat diese Einstellung nämlich in die Group Policies verschoben. mmmh, macht ja auch Sinn, dann reichts als Admin aus, den Mist einmal per Verfügung zu deaktivieren und schon ist Ruhe. Nur ich armer Einzelplatzuser muß an jeder Vista- Installation einzeln rumschrauben...
 
Von: ericpp um 12:30hnerv | 0 Kommentare | kommentieren

 
Wissen auf Papier ist doch irgendwie totes Wissen
Je mehr ich ans Internet gewachsen bin, desto weniger nutze ich papiergebundes Wissen - ganz besonders wenn es um Wissen zu Computern geht.

Nicht daß ich das mit Absicht tue, aber Wissen auf Papier hat halt so seine Nachteile:
Papiernes Wissen ist richtig schwer und nimmt viel Platz weg - So ein voller DIN A4- Ordner wiegt schon ein paar Gramm, und direkt neben dem Monitor will ich ihn auch nicht stehen haben.
Entsprechend heißt es 'Big Lauferei' wenns mal drum geht, was 'nachzuschlagen' - Und meist hat man das begehrte Wissen dann doch nicht zur Hand.
Zusätzlich ist die Beschaffung nicht grade günstig. Ein Zeitschriftenabo für Wissen, das nach zwei Jahren total veraltet ist, ists mir einfach nicht wert. Und Gedruckte Bücher kosten fast noch mehr, und auch wenn ich die gerne zur Unterhaltung habe, beim Arbeiten am PC stört es dann schon eher, wenn man den Blick immer wieder vom Monitor ab und zu so nem analogen Trägermedium hinwenden muß - grade wenn es darum geht, was für die Arbeit nachzuschlagen.

Dagegen liebe ich die digitale Recherche. Mit den richtigen Suchbegriffen findet man zu nahezu jedem Thema tagesaktuelle Dokumentation. Manchmal muß man etwas länger suchen, manchmal auch seine Englischkenntnisse bemühen, aber dafür gibt es Wissen aus unterschiedlichen Blickwinkeln, oft noch mit Kommentaren versehen die beim Verstehen und Umsetzen helfen, und selbst die kryptischsten Befehle lassen sich einfach per Copy+Paste transferieren statt mühsam abtippen. Neben Speichern läßt sich auch einfach ein Bookmark setzen und wenn man in einem halben Jahr nochmal nachschaut, findet man die Seite aktualsiert vor.

Wie ich dazu komme, das grade so zusammenzuschreiben - möchte der geneigte Leser wissen? Nun, gestern war es mal so weit. Ich hatte eine Kleinigkeit nachzuschlagen - einen SQL- Befehl. Und da ich sowas doch recht selten tue, dachte ich mir, bemühe ich doch mal meinen SQL- Ordner, den ich vor vier Jahren bei einem Lehrgang angelegt hatte. Guter Lehrgang übrigens, hab dabei viel gelernt. Allerdings war das was ich tun wollte darin nur unzureichend beschrieben. Und dafür trag ich das fette Teil hin- und her? Nach dann doch knapp 10 Minuten mit meiner bevorzugten Suchmaschine hatte ich dann jedoch ein passendes Scriptbeispiel gefunden und konnte meinen Einzeiler *schäm* erstellen.
 

 
Sonntag, 25. November 2007
 
Kommata, oder: ist das schlimm
Seit der Cabman vor Kurzem in einem Kommentar meinte, ein Satz ohne Komma sei kein richtiger Satz, überprüf ich meine ellenlangen Sätze nach dem Schreiben immer nochmal, ob ich auch alle nötigen Kommata gesetzt hab.

Und das Schlimmste: Manchmal setz ich sogar noch ein paar ein, nur so um sicher zu gehen. Will ja keine Sätze schreiben, die dann keine sind. Außerdem erhöht es dann doch die Lesbarkeit, was mir sicher der ein oder andere Leser danken wird, zumindest insgeheim.

Und PS: der Plural von 'Komma' ist: 'Kommata' - wir sagen zur Mehrzahl vom 'Fotoalbum' ja auch nicht: 'Albums'
 

 
Ausgeflogen
Bevor Schwesterlein mich besucht, grade bevor die mich besucht, putz ich ja gerne ein wenig - weil ich weiß daß sie auf einen sauberen Haushalt Wert legt und ihr Gatte ebenso.

Na gut, im Endeffekt hätte ich mir die Putzerei gleich sparen können, denn natürlich haben sie noch dreckige Ecken gefunden - aber hey, wer putzt schon jede verdammte Ecke? Freiwillig! Pah!

Und nicht nur vorher hat man sauberzumachen, sondern auch nach dem Besuch. Genug Kram für eine Stunde Spülen bleibt zurück, und dazu haben sie Sachen in den Schrank geräumt, vor Allem an Stellen geräumt, wo ich sie zu Lebtag nicht suchen würde. Eigentlich müßte man ihnen ja verbieten, irgendwas in die Küche oder darin hin- und herzuräumen, vielleicht häng ich ja für den nächsten Besuch einen Zettel auf.

Schlimmer aber ihr Umgang mit Papier. Nein, nicht die Gebruachsrolle auf der Toilette, sondern diese Werbeblättchen, die unangenehmerweise immer im Briefkasten landen. Um Letzteren sauberzuhalten greif ich Ersteres, nehms mit in die Wohnung und sammle es an dedizierter Stelle. Schwesterlein imd Gatte sollten diese Gepflogenheit so langsam kennen. Trotzdem greifen sie regelmäßig einige der Broschüren heraus und nehmen sie zur Lektüre mit ins wohnzimmer. Blättchen von Läden die sie eh nie besuchen werden, ja bringen mir gar einen Werbekalender aus einem Supermarkt mit - Ich hätte in meiner Werbeblindheit nichtmal registriert, daß die sowas überhaupt haben.
 

 
Samstag, 24. November 2007
 
Regenbogen
Es ist zwar schon knapp 3 Wochen her, aber hier rein muß es trotzdem. Als ich nämlich mal so ebne durchs Bürofenster nach draußen schaute, packte mich der wunderbare Impuls und ich joggte quer durchs Großraumbüro zu meiner Tasche, packte die Cam und das Ergebnis sah dann so aus:

 

 
Karriereplanung
Ich habe grade beschlossen, in Japan eine Kneipe aufzumachen.

Ich werde sie Toshi Bar nennen.

Oh ja, ich seh schon die Markenrechtsanwälte marschieren....