... newer stories
Freitag, 18. August 2006
Wer kennt Raimar Kliemen?
Bis diese Woche kannte ich ihn nicht.
Aber das wollte Raimar wohl ändern, und hat sich dafür einen ganz gewitzten Trick ausgedacht: Er behautet nämlich seit Kurzem, er heiße Virtual Dub.
Virtual Dub? Ei das hab ich doch auch auf der Festplatte, kenn ich den Raimar etwa doch? Nein, mitnichten, denn VirtualDub heißt ein freies Videoschnittsystem, das ich übirgens nur empfehlen kann.
Wie kommt es also, daß sich der Raimar jetzt einfach so nennt, fürchtet er denn nicht eine Verwechslungsgefahr? Offensichtlich nicht, denn die Verwechslung kommt ihm sehr zugute, gibt es doch außer mir noch viele viele andere Leute, die VirtualDub kennen und auch von ihrer Website aus verlinken.
Das ist auch voll in Ordung, denn wer kennt schon den Raimar. Das gefällt dem Raimar jetzt aber gar nicht, denn er verschickt lustige Briefe an diese Leute in denen er von diesen Leuten Geld verlangt, weil ihm ja der Name gehöre.
Stimmt nicht, sagen einhellig die von Heise Online und Golem.de befragen Anwälte, denn immerhin hat VirtualDub die älteren Rechte, und eine Videoschnittsoftware bietet der Raimar auch nicht an, und erst recht keine die Open Source wäre.
Will er etwa gar nur unbedarfte Internetuser abzocken um sich einen Urlaub in der Tschechei zu finanzieren?
Wie auch immer, es ist jedenfalls nicht zu vermuten, daß der Raimar damit viel Geld verdienen wird. Eher ist zu vermuten, daß er über kurz oder lang seine lustigen Briefe an den Falschen schickt und der ihm dann einen teuren Prozeß an den Hals jagt.
Aber das wollte Raimar wohl ändern, und hat sich dafür einen ganz gewitzten Trick ausgedacht: Er behautet nämlich seit Kurzem, er heiße Virtual Dub.
Virtual Dub? Ei das hab ich doch auch auf der Festplatte, kenn ich den Raimar etwa doch? Nein, mitnichten, denn VirtualDub heißt ein freies Videoschnittsystem, das ich übirgens nur empfehlen kann.
Wie kommt es also, daß sich der Raimar jetzt einfach so nennt, fürchtet er denn nicht eine Verwechslungsgefahr? Offensichtlich nicht, denn die Verwechslung kommt ihm sehr zugute, gibt es doch außer mir noch viele viele andere Leute, die VirtualDub kennen und auch von ihrer Website aus verlinken.
Das ist auch voll in Ordung, denn wer kennt schon den Raimar. Das gefällt dem Raimar jetzt aber gar nicht, denn er verschickt lustige Briefe an diese Leute in denen er von diesen Leuten Geld verlangt, weil ihm ja der Name gehöre.
Stimmt nicht, sagen einhellig die von Heise Online und Golem.de befragen Anwälte, denn immerhin hat VirtualDub die älteren Rechte, und eine Videoschnittsoftware bietet der Raimar auch nicht an, und erst recht keine die Open Source wäre.
Will er etwa gar nur unbedarfte Internetuser abzocken um sich einen Urlaub in der Tschechei zu finanzieren?
Wie auch immer, es ist jedenfalls nicht zu vermuten, daß der Raimar damit viel Geld verdienen wird. Eher ist zu vermuten, daß er über kurz oder lang seine lustigen Briefe an den Falschen schickt und der ihm dann einen teuren Prozeß an den Hals jagt.
Flugmodus? What the fuck?
Da hab ich doch wieder was gelernt.
Der Flugmodus vom Handy heißt mitnichten, daß dem kleinen Knochen dann Flügel wachsen (dafür muß man es vermutlich in Red Bull baden...), und es ist auch nicht dafür da, daß es dann versucht, mit der Flugzeugkanzel Kontakt aufzunehmen.
Nein, damit kann man sein Mobilteflon einfach funktot schalten, Antenne aus und gut.
Warum das Flugmodus heißt ist mir nicht ganz klar, immerhin taugt die Funktion auch, um sich der Dauerüberwachung durch Handynetzbetreiber (und damit möglicherweise auch gegen die des Staates, wenn man denn ein wenig paranoid ist oder ab und an Orte aufsucht, die nur böse Menschen besuchen) zu entziehen.
Außerdem spart das sicher jede Menge Akkulaufzeit - ich kenn das doch, wenn ich mich mal wieder in ein Funkloch wage und der blöde Knochen rödelt fieserweise innerhalb weniger Stunden seinen Akku leer.
Wir merken uns also: Scheiß Name, aber nützliche Funktion dahinter. Denn immerhin kann man trotzdem weiter Musik hören oder Reversi spielen, der Wecker weckt noch und man muß nicht immer wieder seine Geheimzahl eingeben.
Der Flugmodus vom Handy heißt mitnichten, daß dem kleinen Knochen dann Flügel wachsen (dafür muß man es vermutlich in Red Bull baden...), und es ist auch nicht dafür da, daß es dann versucht, mit der Flugzeugkanzel Kontakt aufzunehmen.
Nein, damit kann man sein Mobilteflon einfach funktot schalten, Antenne aus und gut.
Warum das Flugmodus heißt ist mir nicht ganz klar, immerhin taugt die Funktion auch, um sich der Dauerüberwachung durch Handynetzbetreiber (und damit möglicherweise auch gegen die des Staates, wenn man denn ein wenig paranoid ist oder ab und an Orte aufsucht, die nur böse Menschen besuchen) zu entziehen.
Außerdem spart das sicher jede Menge Akkulaufzeit - ich kenn das doch, wenn ich mich mal wieder in ein Funkloch wage und der blöde Knochen rödelt fieserweise innerhalb weniger Stunden seinen Akku leer.
Wir merken uns also: Scheiß Name, aber nützliche Funktion dahinter. Denn immerhin kann man trotzdem weiter Musik hören oder Reversi spielen, der Wecker weckt noch und man muß nicht immer wieder seine Geheimzahl eingeben.
Wenn unsere eigenen Techniker
...schon hingehen und auf nicht unterstützten Plattformen installieren (und dazu auch noch unter einer, wo es bereits Fehler gab) - wie bitteschön soll man dann den Kunden beibringen, daß sie sich bitte an unsere Empfehlungen zu halten haben?
*ggrrr*
*ggrrr*
riekariekarieka
Die Festplatte ist wohl am Arsch.
Gut daß es sich nur um einen Testrechner handelt, Mist, daß ich mittendrin war, den frisch aufzusetzen und er mir genau jetzt sehr gelegen gekommen wäre um etwas nachzustellen.
Na muß ich wohl doch wieder meine VM nehmen...
PS an alle Gourmets hierzulande: Es war keine SATA- Platte
Gut daß es sich nur um einen Testrechner handelt, Mist, daß ich mittendrin war, den frisch aufzusetzen und er mir genau jetzt sehr gelegen gekommen wäre um etwas nachzustellen.
Na muß ich wohl doch wieder meine VM nehmen...
PS an alle Gourmets hierzulande: Es war keine SATA- Platte
Da darf ich mich doch mal anschließen
Benq- Siemens schmeißt ein neues Tussihandy auf den Markt - rosa, mit Hello Kitty bemalt, mit einer Hello Kitty und viel Straßkitsch an der Schnur, und vorbespielt mit Hello Kitty- Spielen, Hello Kitty- Klingeltönen, Hello Kitty- Wallpaper, nur die eingebaute Puderdose hat man nach einschlägigen Versuchen lieber weggelassen.
Das hatte ich vor ein paar Wochen schonmal gelesen und mir damals schon meinen Teil gedacht.
Aber wenn W. D. Roth auf Telepolis einen Artikel schreibt, der meiner Meinung so schön nahe kommt, wollen wir ihn doch auch mal verlinken:
Cat Content
Ich bin ja mal gespannt, ob das ein Erfolg wird oder ob die Dinger in ein paar Monaten mit Prepaid- Karten verschenkt werden dürfen damit sie überhaupt wer nimmt.
Das hatte ich vor ein paar Wochen schonmal gelesen und mir damals schon meinen Teil gedacht.
Aber wenn W. D. Roth auf Telepolis einen Artikel schreibt, der meiner Meinung so schön nahe kommt, wollen wir ihn doch auch mal verlinken:
Cat Content
Ich bin ja mal gespannt, ob das ein Erfolg wird oder ob die Dinger in ein paar Monaten mit Prepaid- Karten verschenkt werden dürfen damit sie überhaupt wer nimmt.
Der Himmel ist schon grau genug 
Deswegen gibts jetzt mal mein Herbstlayout - ohne herbstliche Farben, dafür hälts das Grün noch ein wenig fest. 
Im gleichen Zusammenhang hab ich auch mal die Option, per Klick diverse Styleelemente einzufügen überarbeitet, die man im Comment- Formular sehen kann (rechts neben dem Eingabefenster, so als Hinweis für Blindfische ;o)
Mich würde mal die allgemeine Meinung aller anwesenden Schöngeister interessieren...
PS: Falls irgendwem die Farben ein klitzekleines Wenig bekannt vorkommen: Japp, genau da hab ich mich inspirieren lassen. Allerdings sind sie ein wenig angepaßt worden - die originalen waren denn doch einen Tick zu kräftig für hier.
Im gleichen Zusammenhang hab ich auch mal die Option, per Klick diverse Styleelemente einzufügen überarbeitet, die man im Comment- Formular sehen kann (rechts neben dem Eingabefenster, so als Hinweis für Blindfische ;o)
Mich würde mal die allgemeine Meinung aller anwesenden Schöngeister interessieren...
PS: Falls irgendwem die Farben ein klitzekleines Wenig bekannt vorkommen: Japp, genau da hab ich mich inspirieren lassen. Allerdings sind sie ein wenig angepaßt worden - die originalen waren denn doch einen Tick zu kräftig für hier.
Freitag, 18. August 2006
Schockschwerenot!
Da ist das neue Layout in Spe noch nichtmal vorzeigbar und schon erblicke ich es auf den Seiten der Bloggerkollegen - da wird doch wohl nicht jemand in meinen Sourcen gespioniert haben?
Aber nein, die Lösung ist simpler als gedacht - das Testen scheint sich auf alle Blogs von Blogger.de auszuwirken. Ob das nicht ein wenig eintönig wirkt daß plötzlich alle im gleichen Kleid einherspazieren?
Aber zum Glück gibts den Button 'Stop Testing' und schon sind wir wieder individuell - Glück gehabt!
Aber nein, die Lösung ist simpler als gedacht - das Testen scheint sich auf alle Blogs von Blogger.de auszuwirken. Ob das nicht ein wenig eintönig wirkt daß plötzlich alle im gleichen Kleid einherspazieren?
Aber zum Glück gibts den Button 'Stop Testing' und schon sind wir wieder individuell - Glück gehabt!
Wintereinbruch
Ab heute stell ich die Wasserkiste wieder beiseite.
Stattdessen gibts wieder warme Tees in aller Couleur.
*brr* und morgen istdas Sommerfest die Weihnachtsfeier angesetzt - ich hoffe, man hat an Glühwein ged8.
Stattdessen gibts wieder warme Tees in aller Couleur.
*brr* und morgen ist
Blubb
Der Schutzgeist versinkt im Jobpool - und warum? Weil er derjenige Depp ist, der am längsten die Stellung hält und die lieben Kollegen ohne Tauchgang abgehauen sind.
Na feinstens, und das ausgerechnet von den beiden, die mich heut Mittag durch Löcherindenbauchfragen eh genug von meinen eigentlich Jobs abgehalten haben *grrr*
Naja, jetzt aber ab in den Fireabend...
Na feinstens, und das ausgerechnet von den beiden, die mich heut Mittag durch Löcherindenbauchfragen eh genug von meinen eigentlich Jobs abgehalten haben *grrr*
Naja, jetzt aber ab in den Fireabend...
Mittwoch, 16. August 2006
Und was ist mit Rupert?
Astronomen sind schon ein komisches Volk.
Im letzten Jahrhundert haben sie die Planeten zumindeste noch nach römischen Göttern benannt - aber jetzt?
Xena? Eine Tussi aus einer billigen Fernsehserie? Warscheinlich nur wegen der großen ...Ohren.
Dabei hätte es wirklich bessere Beispiele gegeben, wie zum Beispiel Rupert - so hieß der 10 Planet unseres Sonnensystems bei Douglas Adams. Rupert ist zwar auch kein Gott, aber der Name bringt, zumindest für Kenner des Buches, ein Lächeln auf die Lippen - während die oben genannte billige Fernsehserie höchstens zu Würgegeräuschen führen dürfte.
Achja, ein paar Heilige mit dem Namen gabs auch, auch nicht gerade ein Grund zu lächeln...
Im letzten Jahrhundert haben sie die Planeten zumindeste noch nach römischen Göttern benannt - aber jetzt?
Xena? Eine Tussi aus einer billigen Fernsehserie? Warscheinlich nur wegen der großen ...Ohren.
Dabei hätte es wirklich bessere Beispiele gegeben, wie zum Beispiel Rupert - so hieß der 10 Planet unseres Sonnensystems bei Douglas Adams. Rupert ist zwar auch kein Gott, aber der Name bringt, zumindest für Kenner des Buches, ein Lächeln auf die Lippen - während die oben genannte billige Fernsehserie höchstens zu Würgegeräuschen führen dürfte.
Achja, ein paar Heilige mit dem Namen gabs auch, auch nicht gerade ein Grund zu lächeln...
Merkel so unbeliebt wie Bush?
Zumindest sagt das der Onleinspiegel heute.
Demnach sind nur noch 37% der von RTL befragten Deutschen mit Merkel zufrieden. Ähnliche Werte bekäme Bush auch bei sich daheim.
...wobei ich wetten würde, daß Schorsch Dabbeljuh hierzulande weitaus weniger Prozentpunkte bekäme, und demnach ist 'uns' Angie' eben doch noch beliebter als der Schorsch, zumindest hier.
Demnach sind nur noch 37% der von RTL befragten Deutschen mit Merkel zufrieden. Ähnliche Werte bekäme Bush auch bei sich daheim.
...wobei ich wetten würde, daß Schorsch Dabbeljuh hierzulande weitaus weniger Prozentpunkte bekäme, und demnach ist 'uns' Angie' eben doch noch beliebter als der Schorsch, zumindest hier.
Fortgeschrittenes Grillen für solche die das mondäne Campen schon beherrschen
Nachdem ich gestern bereits meine Gewohnheiten in freiem Felde verraten habe, möchte ich nun auch meine geheimsten Künste des Feuerlegens verraten:
Die Kunst, ein Grillfeuer zu bereiten ist ja nicht jedermanns Sache. Zwar haben viele die praktische Flasche mit Grillanzünder dabei, aber den Umgang damit beherrschen nur die wenigsten. So durfte ich in den letzten Wochen mehrfach beobachten, wie einige Delinquenten ihre Fleisch- oder Wurstwaren entweder direkt über dem noch brennenden Grillanzüder bereiteten, oder gar noch Flüssigkeit in die Glut nachkippten was zu einer besonderen Anreicherung von giftigem Rauch in der Nahrung geführt haben dürfte.
Dabei ist es doch sooo einfach:
- Erst gebe man Kohle oder die Briketts in den Grill,
- staple sie fein säuberlich auf
- dann kippe man die Flüssigkeit darüber, ruhig ein wenig mehr
- und zünde erst dann den ganzen Haufen an
- Je nach Flüssigkeit warte man jetzt einige Minuten bis Stunden (haha...) bis die Flamme erloschen ist und sich nur noch die Glut durch die Kohlen arbeitet
Und jetzt kommt der Clou:
- Man schnappe sich die Luftpumpe und sorge durch erhöhte Sauerstoffzufuhr dafür, daß die Glut sich auf alle Kohlestücke ausbreite - das dauert ca. 5 Minuten
- Dann kann man mittels Grillzange, Felgenschlüssel oder Ähnlichem die glühenden Brocken gleichmäßig im Grill verteilen, das Rost auflegen und mit der Nahrungbereitung beginnen
Wenn man alles richtig gemacht hat, gibt der Grill genug Hitze nach oben ab, um Steaks oder Würste in einer angenehm kurzen Zeitspanne genußvoll zuzubereiten.
Achja: Natürlich eignet sich diese Methode auch um die Glut für eine vegetarische Grillparty anzuheizen, bei der Tofu- und Gemüseteile schmackhaft zubereitet werden.
Die Kunst, ein Grillfeuer zu bereiten ist ja nicht jedermanns Sache. Zwar haben viele die praktische Flasche mit Grillanzünder dabei, aber den Umgang damit beherrschen nur die wenigsten. So durfte ich in den letzten Wochen mehrfach beobachten, wie einige Delinquenten ihre Fleisch- oder Wurstwaren entweder direkt über dem noch brennenden Grillanzüder bereiteten, oder gar noch Flüssigkeit in die Glut nachkippten was zu einer besonderen Anreicherung von giftigem Rauch in der Nahrung geführt haben dürfte.
Dabei ist es doch sooo einfach:
- Erst gebe man Kohle oder die Briketts in den Grill,
- staple sie fein säuberlich auf
- dann kippe man die Flüssigkeit darüber, ruhig ein wenig mehr
- und zünde erst dann den ganzen Haufen an
- Je nach Flüssigkeit warte man jetzt einige Minuten bis Stunden (haha...) bis die Flamme erloschen ist und sich nur noch die Glut durch die Kohlen arbeitet
Und jetzt kommt der Clou:
- Man schnappe sich die Luftpumpe und sorge durch erhöhte Sauerstoffzufuhr dafür, daß die Glut sich auf alle Kohlestücke ausbreite - das dauert ca. 5 Minuten
- Dann kann man mittels Grillzange, Felgenschlüssel oder Ähnlichem die glühenden Brocken gleichmäßig im Grill verteilen, das Rost auflegen und mit der Nahrungbereitung beginnen
Wenn man alles richtig gemacht hat, gibt der Grill genug Hitze nach oben ab, um Steaks oder Würste in einer angenehm kurzen Zeitspanne genußvoll zuzubereiten.
Achja: Natürlich eignet sich diese Methode auch um die Glut für eine vegetarische Grillparty anzuheizen, bei der Tofu- und Gemüseteile schmackhaft zubereitet werden.
Mittwoch, 16. August 2006
Ein musikalisches Wochenende in Thüringen
Blick vom Camping aus in Richtung des Main Circus
Also ab ins Zelt der Breaks 'n Drums und den Sounds von Ex- Prodigy- Mastermind Leeroy Thornhill gelauscht, der ein zwar gemäßigteres, aber trotzdem sehr feines Set zwischen Breakbeats und Drum&Bass ablieferte,begleitet von einem MC und garniert mit vielen Hits seiner frühren Band. Im Anschluß führten mich meine Wege ins DJ- Culture- Zelt eines gewissen Koffeeinplörreherstellers den ich seit seiner Kalorien- und geschmackstechnischen Nullnummer erst recht nicht mehr mag. Aber da dort grade Carl Craig zugange war, blieb ich doch ein wenig. Sounds aus Detroit, Technomusik von einem der sie erfunden hat - wer könnte da vorbeigehen? Anscheinend doch sehr viele, denn das zweitgrößte Zelt bot viel Platz zum Tanzen, aber auch die richtige Stimmung, und so verging die Stunde wie im Flug.
Nicht daß Carl fertig gewesen wäre, aber mich drängte es dann doch zu einem Wechsel - ab zu den Freude am Tanzen- Jungs, denn dort waren inzwischen die Whignomy Brothers zu gange. Gewohnt minimal, aber mit vermehrten Jazzsounds heizten sie einem begeisterten Publikum ein, und ließen auch ihre geile Katze nicht aus.
Szenenwechsel, ab zur Main Stage und dort den Liveact von Ellen Alien und Apparat erleben - Ellen nahm bei einigen Songs selbst das Micro in die Hand, sehr stimmig. Dann noch ein Abstecker bei Villalobos, der mit seinen Sounds gerade die Sonne begrüßte und ab gings richtung Zelt.
Im Traum glaubte ich ja mal, so etwas wie Regen zu vernhmen, aber das war sicher nur eine Illusion...
Der Samstag begann mit einem Liveact von Codec & Flexor - die eine Bühnenshow ablieferten die nach Depeche Mode auf dem Drogentrip ihres Lebens aussah - und spätestens bei 'Time has changed' war die Menge am brodeln.
Dann ein kurzer Abstecker zu Black Strobe, die sich mit Gitarren auf die Bühne stellten - ein ungewohnter Sound, aber nicht schlecht - auch wenn das eine Mehrzahl des Publikums, die sicher nur noch auf Michi Beck warteten, nicht so sah.
Irgendwann waren dann Deichkind dran, die ihren Liveauftritt im Main Circus gaben. Keine Ahnung was ich erwartete, aber schon ein wenig strange die Gruppe - eine Handvoll Hiphop- MCs gibt aber definitiv einen guten Liveact ab und wann hat man schon die Gelegenheit, 'No Limit' oder 'Pump up the Jam' vorgetragen zu bekommen? Also definitiv nicht falsch am Platz und ich habe grade mal das Ende mitbekommen.
Jetzt packte mich aber die tanzlust, also wieder ab ins Zelt der Broken Drums und dort zu DJ ZINC sowie Dynamite getanzt - diesmal wirklicher 100%iger Drum&Bass und entsprechend verausgabt verließ ich das Zelt auch nach einer Stunde wieder. Ich kam grade pünktlich zum Beginn der Masters at Work zurück zum Main Circus und durfte ein grandioses Set der beiden New Yorker erleben die die wuderbare Zusammenstellung an House- Scheiben aus ihren Koffern in atembarubender Geschwindigkeit wechselten - erinnerte mich ein wenig an Bad Boy Bill aber der war ja nicht da...
Jetzt beschlich mich doch ein wenig das Bedürfnis nach Erholung und so machte ich es mir im 1. Clubzelt auf diesen wunderbaren Zirkusrängen bequem und lauschte ein wenig den Klängen von Coldcut.
Doch, hach, im DJ Culture- Zelt der doofen Brausefirma sollte noch ein Erfinder von Techno auflegen: Kevin Saunderson, und so bewegte ich meinen müden hintern nach drüben. Nach ein wenig Wartezeit, die zu versüßen der Engländer Sasha immerhin versucht hat, fuhr Kevin sein imposantes Equipment (1 Noty, 3 TFTs) hoch, und nach seinem imposanten Intro begann er, die Tiefen von Techno auszuloten, trieb die Tänzer mit seinen Sounds a,n die letzten Reserven zu geben - was ich auch sehr gerne tat. Mit seinen Bässen, teilweise von übersteuerter Thunderdome- Qualität, meist aber einfach nur schnell und hart, kam nicht jeder mit, und so war es auch diesmal wieder das leerste Zelt - aber definitiv der DJ der Nacht - was er auch durch seine selbstmitgebrachten, hypnotischen Visuals unterstrich, die die diesmal etwas eintönigen bewegten Bilder die man sonst zu sehen bekam, eindeutig schlugen.
Jetzt hieß es noch ein wenig umschauen und entspannt den Tagesanbruch genießen. Das tat ich bei Ron Albrecht im Muna- Zelt, unter den fiesen Viechern aus 'Findet Nemo', sowie bei den Brandenburg Allstars, bevor ich mich langsam richtung Schlafstätte aufmachte.
Was sehr stark auffiel war, daß diesmal weniger Leute zum Bleiloch gefunden hatten als letztes Jahr - vermutlich eine Folges des Wetters, das in den zwei Wochen davor temperaturmäßig stark abgekühlt hatte. Daß es die SMS und uns Besucher trotzdem nicht im Stick gelassen hat war aber dann doch ein Riesenglücksfall, denn so konnte man sich problemlos bewegen und hatte seinen Spaß.
Mondäner Campingaufenthalt für Fortgeschrittene
Warum nimmt man immer so ein dickes Auto mit sich, wozu kann die ganze Ladefläche nur gut sein?
Was sich bei der Nachtdigital noch als kleines Manko herausstellte, weil ich den ganzen Krempel weit weit schleppen durfte, hat sich auf der SMS mal wirklich als Vorteil herausgestellt.
Neben obligatorischen Sachen wie Zelt, Schlafsack und Klamotten zum Wechseln kann man als Autobesitzer so wunderbare Dinge wie Grill, Kühlbox mit selbstmariniertem Fleisch, Gaskocher, Bodumat, Kaffee und Milch, die große kuschlige Luxusluftmatratze samt Luftpumpe oder einen Pavillion direkt zur Campingstätte transportieren.
Auerdem kann man als Verächter von Chemieklos, Feldduschen und langen Schlangen zum Anstehen auch mal soeben den Samstagnachmittag im Erlebnisbad 10 Käfter weiter verbringen und frisch gewaschen, ausgekackt (The Message is Scheißerei Alder, Guude Haufe...) und erholt zurückkommen - und das alles für eine läppische Campingstrafe von 5€ pro Auto - wo gibts das denn sonst als auf der SMS?
Was sich bei der Nachtdigital noch als kleines Manko herausstellte, weil ich den ganzen Krempel weit weit schleppen durfte, hat sich auf der SMS mal wirklich als Vorteil herausgestellt.
Neben obligatorischen Sachen wie Zelt, Schlafsack und Klamotten zum Wechseln kann man als Autobesitzer so wunderbare Dinge wie Grill, Kühlbox mit selbstmariniertem Fleisch, Gaskocher, Bodumat, Kaffee und Milch, die große kuschlige Luxusluftmatratze samt Luftpumpe oder einen Pavillion direkt zur Campingstätte transportieren.
Auerdem kann man als Verächter von Chemieklos, Feldduschen und langen Schlangen zum Anstehen auch mal soeben den Samstagnachmittag im Erlebnisbad 10 Käfter weiter verbringen und frisch gewaschen, ausgekackt (The Message is Scheißerei Alder, Guude Haufe...) und erholt zurückkommen - und das alles für eine läppische Campingstrafe von 5€ pro Auto - wo gibts das denn sonst als auf der SMS?
PS: Bei diesem Beitrag wurden keine unappetitlichen Ravioli- Dosen erhitzt oder sonstwie gequält.
Bremse kaputt?
Wenn man schon mit dem Rad auf dem Gehweg fährt, sollte man zumindest Rücksicht auf diejenigen nehmen, für die der Gehweg gebaut wurde - nämlich die Fußgänger.
Und nicht, wie die Frau gestern Abend, mit aufgerissenen Augen 'oh ohoh' rufen und sich dann wackelnd zwischen einem geparkten Opel und einem an die Hecke gedrängten Schutzgeist durchquetschen.
Ich bin zu gutmütig....
...immerhin hat sie sich bedankt...
Und nicht, wie die Frau gestern Abend, mit aufgerissenen Augen 'oh ohoh' rufen und sich dann wackelnd zwischen einem geparkten Opel und einem an die Hecke gedrängten Schutzgeist durchquetschen.
Ich bin zu gutmütig....
...immerhin hat sie sich bedankt...
Wenn die Tante im Radio recht hat
kann ich morgen wieder mit dem Rad zur Arbeit - sehr fein. Keine Staus, keine Grünphase wegen einem 40km/h- Schleicher verpassen.
Achja, und nicht auf Radfahrer aufpassen sondern selbst radfahren.
Achja, und nicht auf Radfahrer aufpassen sondern selbst radfahren.
... older stories
