Sonntag, 23. Oktober 2005
 
Clausellinas
Aha, wieder was gelernt.
Das ist also eine neue Sorte Satsumas, und ich war schon am grübeln, ob es sich um eine ganz eigene Mutation Neuzüchtung handelt.

Als die ersten eßbaren Orangenfrüchte des Jahres laß ich die mal gelten, aber gegen Clementinen können sie nicht anstinken.

Mandarinen und Clementinen bei Fruitlife.de
 

 
Kommisar Word
Anscheinend haben es noch nicht alle gelernt: Was man einmal in eine .DOC- Datei reinschreibt, bleibt darin stehen, selbst wenns am Bildschirm nicht mehr angezeigt wird.
Ob die UNO das jetzt auch gelernt hat? Zumindest sollte man es annehmen, nachdem Journalisten im Untersuchungsbericht über den Mordfall am ehemaligen Libanesischen Ministerpräsidenten Hariri (der immerhin schon zur, für nahöstliche Verhältnisse sensationellen, Zedernrevolution geführt hatte) Namen fanden, deren Träger ganz zufällig in einem gewissen Nachbarland hohe politische Ämter bekleiden.
Schon toll, wenn Arbeitserleichtungen wie die Möglichkeit, Dokumente per Email zu verschicken, gleich dazu genutzt werden, sein Hirn abzuschalten und es sich ganz leicht zu machen.
Als reiner Konsumente solcher Nachrichten finde ich es zwar interessant, mitzubekommen, wie Berichte und Studien aufgehübcht werden um den Leser von der Meinung der Autoren zu überzeugen, diejenigen, die Betroffenen dürften das allerdings nicht begrüßen, hängt doch oft genug ihr Job (oder gar Ihr Kopf) daran.
 

 
Leer, weiß, darauf wartend, wieder mit Leben gefüllt zu werden
Jeder Schritt, eigentlich jedes Geräusch, hinterläßt einen Nachhall, ein komisches Geräusch, das mir einflüstert, daß dies nicht mehr mein Zuhause ist.

Nach tagelangem Putzen, Abkleben, Streichen, Nochmalstreichen, Abkleben, Streichen, Abkleben, Streichen und Putzen sieht sie jetzt wieder annähernd so aus wie ich sie bezogen hatte. Die Fenster - scheiß drauf, das kann auch der neue Mieter machen.
Jetzt fehlt eigentlich nur noch, daß ich mit dem Vermieter einmal durchlaufe, mir seinen Segen geben und ihm den Schlüssel überlasse.
Ich frage mich, ob er inzwischen ein Nachfolger hat - aber warscheinlich eher nicht, sonst hätte er schon Druck ausgeübt daß ich mit der Renovierung schneller fertigwerde.

Ein wenig frech fand ich allerdings, daß er es schon gewagt hat, meinen Namen vom Briefkasten abzukratzen - hey, mein Nachsendeantrag läuft erst ab Montag! - was eh recht nutzlos war da er noch keinen neuen aufgeklebt hatte. Aber warscheinlich hat da einfach nur seine zickige Gattin ihre Pseudowut dran ausgelassen, der traue ich solche Unsinnsaktionen auch eher zu.
 
Von: ericpp um 16:11hlive | 0 Kommentare | kommentieren

 
Samstag, 22. Oktober 2005
 
To- Do- List
Küche einweihen (ja, war lecker)
Lampen kaufen
sowas wie schöne Vorhänge finden
Computer aufbauen und den restlichen Schmodder in den Keller bringen (juhu, ich hab nen Keller!)
mich an die rote Lampe im Schlafzimmer gewöhnen
 

 
12 Stunden on line?
Bei jedem anderen Menschen würde ich denken das geht nicht. Aber Ihr traue ich das wirklich zu: daß sie, wegen ganz dringender Downloads, das Modem über Nacht brummen läßt, Geld spielt ja keine Rolle und für DSL war eben einfach noch keine Zeit. (Okay, ein wenig zynisch von mir...)
Das heißt aber auch, daß ich sie nicht erreichen kann, weil ihr Handy defunct ist. Argh! Ich hasse sowas.
 
Von: ericpp um 12:30hlive | 0 Kommentare | kommentieren

 
Samstag, 22. Oktober 2005
 
Belesen
Während meiner Ausbildung zum Kommunikationselektroniker bei einem größeren (haha!) deutschen Telekomikerkonzern - ich fing damit übringens zur besten 'Wie Bitte!?' - Zeit an hatte ich ein kleines Zimmerlein im Kolpinghaus - mitten im Zentrum von Trier.
Neben den Vorzügen einer Einkaufsstraße (samt Dönermännern und Goldenem 'M', man war ja jung) hatte ich es auch nicht weit bis zu Stadtbücherei: die Dietrichstraße hoch, quer über den Hauptmarkt, und auf dem Domplatz dann links, schon war ich da.
Das habe ich natürlich gerne genutzt, und mir die Bettlektüre für so manchen Winterabend besorgt. Richtig entzückt war ich deswegen, als ich letzten Samstag entdeckte, daß die Frankfurter Stadtbücherei ebenfalls wieder in Laufnähe liegt.
Heute habe ich mir schonmal den Ausweis besorgt, und sobald ich 'The Stand' re- liest habe, werde ich mich dort mal umschauen. Der Winter kann kommen.
 
Von: ericpp um 00:59hlive | 0 Kommentare | kommentieren

 
Katastrophenreigen
Amerika leckt sich noch die Wunde, die Kathrina geschlagen hat, da rast schon der nächste Hurrican heran - zur Zeit schleift er die Küsten von Mexico - und es ist zu erwarten, daß die Bilder eines zerstörten Urlaubsparadieses (und von flüchtenden Touristen) auch diesmal wieder die Spendenbereitschaft hochtreiben werden - zumindest mehr, als es den Untergang einer Stadt in den arroganten USA konnte - und hoffentlich auch mehr als im kaputtgebebten Pakistan. Dort sitzen die Leute, zwei Wochen nach dem Beben, immer noch auf den Trümmern ihrer Heimat, warten vergeblich auf Hilfe während sich die Regierung lieber mit dem Nachbarland Indien streitet wie geholfen werden soll.
Mexico und Pakistan - in beiden Ländern wird dringend Hilfe benötigt werden. vielleicht kann sich der ein oder andere Leser ja dazu bewegen, die obligatorische Weihnachtsspende ein paar Wochen früher auf den Weg zu schicken?
Ein Spendenkonto nenne ich einfach mal keine, wer sucht, findet schon das richtige.
 
Von: ericpp um 00:03hworld | 0 Kommentare | kommentieren

 
Argh! Rotlichtzone
Im Ikea sah sie ganz harmlos aus - die orange Papierlaterne.
Nachdem ich sie in meinem Schlafzimmer aufgehängt habe, mußte ich aber feststellen, daß das überhaupt nicht mehr orange ist - und daß das ganze Schlafzimmer nix anderes mehr als rot ist wenn die an ist.

Aber... irgendwie hübch ist es so ja schon.
 

 
Montag, 17. Oktober 2005
 
ES tut gut
wieder an die Weltgeschichte angeschlossen zu sein.

Und jetzt werd ich mich direkt wieder abklemmen, will ja morgen wieder früh raus - hab immerhin noch viel zu tun.