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Donnerstag, 13. Oktober 2005
Unerwartet, aber pünktlich auf die Minute
Als ich heute mittag nach Frankfurt unterwegs war wollte ich eigentlich nur die Schlüssel für meine neue Bleibe abholen, die Maklerin bezahlen (sie hatte drauf bestanden), und nochmal die neue Bleibe besichtigen.
Die Punkte eins und zwei auf der Liste haben einwandfrei geklappt. Zusätzlich hab ich noch so lustige Dinge erfahren wie, daß der gute Teppichhändler im Erdgeschoß zumacht und dafür ein Erotikprovider einziehen wird - das läßt doch auf gute Nachbarschaft hoffen! Solange er sich ruhiv verhält und mir ab und an eine DVD unter der Tür durchschiebt hab ich ja nix dagegen ;-)
Allerdings wurde mir Punkt 3 durchkreutzt. Schuld war eine ganz unerwartete Seite: mein Auto.
Das meinte nämlich schon bei der Anfahrt, rumspinnen zu müssen, setzte sich, meinem Begehr, welchen Gang ich wünsche, entgegen, knarzte laut beim enlegen des Rückwärtsgangs und blieb dann einfach mal stehen - mitten auf der Offenbacher Landstraße.
Neu anlassen?
Fehlanzeige.
Batterie leer?
Ja, so sah es aus.
Also hab mal eben die nächsten nett aussehnden Autofahrer gebeten, mir Starthilfe zu geben. Gut, daß ich die Kabel dafür immer dabei hab.
Natürlich hab ichs dann erstmal geschafft, mittels Verpolen die Batterie meiner Helfer teilzuentladen (und die Kabel zu verglühen - ich bin auch ein Idiot), aber letzten Endes rollte ich wieder. Auf der Rückfahrt stellte ich dann fest, daß sich wohl meine Kupplung kurz vorm Abschied befindet. Gedrückt quietschte das Mistviech ohne End' und die Gänge einzulegen erfoderte einen zuvor nicht gekannten Kraftakt. Letzten Endes war ich also froh, daß ichs bis zu meiner Werkstatt geschafft hatte, wo ich meine Verdacht bestätigt bekam: Es ist die Kupplung. Und Glück im Unglück: Ich bekomme sie bis morgen gemacht, ist doch perfekt!
Der einzige Nachteil: Das ganze kostet natürlich auch wieder Geld. Aber das kann ich wohl nicht verhindern.
Die Punkte eins und zwei auf der Liste haben einwandfrei geklappt. Zusätzlich hab ich noch so lustige Dinge erfahren wie, daß der gute Teppichhändler im Erdgeschoß zumacht und dafür ein Erotikprovider einziehen wird - das läßt doch auf gute Nachbarschaft hoffen! Solange er sich ruhiv verhält und mir ab und an eine DVD unter der Tür durchschiebt hab ich ja nix dagegen ;-)
Allerdings wurde mir Punkt 3 durchkreutzt. Schuld war eine ganz unerwartete Seite: mein Auto.
Das meinte nämlich schon bei der Anfahrt, rumspinnen zu müssen, setzte sich, meinem Begehr, welchen Gang ich wünsche, entgegen, knarzte laut beim enlegen des Rückwärtsgangs und blieb dann einfach mal stehen - mitten auf der Offenbacher Landstraße.
Neu anlassen?
Fehlanzeige.
Batterie leer?
Ja, so sah es aus.
Also hab mal eben die nächsten nett aussehnden Autofahrer gebeten, mir Starthilfe zu geben. Gut, daß ich die Kabel dafür immer dabei hab.
Natürlich hab ichs dann erstmal geschafft, mittels Verpolen die Batterie meiner Helfer teilzuentladen (und die Kabel zu verglühen - ich bin auch ein Idiot), aber letzten Endes rollte ich wieder. Auf der Rückfahrt stellte ich dann fest, daß sich wohl meine Kupplung kurz vorm Abschied befindet. Gedrückt quietschte das Mistviech ohne End' und die Gänge einzulegen erfoderte einen zuvor nicht gekannten Kraftakt. Letzten Endes war ich also froh, daß ichs bis zu meiner Werkstatt geschafft hatte, wo ich meine Verdacht bestätigt bekam: Es ist die Kupplung. Und Glück im Unglück: Ich bekomme sie bis morgen gemacht, ist doch perfekt!
Der einzige Nachteil: Das ganze kostet natürlich auch wieder Geld. Aber das kann ich wohl nicht verhindern.
Donnerstag, 13. Oktober 2005
Diagnose: Extremes Aufmerksamkeitsdefizit
Heilung: No Chance
Heilung: No Chance
Leute, die keine Freunde haben, erkennt man spätestens auf den zweiten Blick. Am letzten Freitag brauchte ich bis zum zweiten. Und das ging so:
M. und meine Wenigkeit waren auf dem Weg vom Broterwerb gen Heimat und fuhren gerade in Mainz ein, Ich als Beifahrer, M. als lenkende Persönlichkeit. An der zweiten Ampel sehe ich was im Augenwinkel, blicke nach rechts und da war er - gestikulierend, daß ich doch die Scheibe herunterkurbeln solle. Ich tue ihm den Gefallen, es könnte ja was am Auto sein.
Mit den bedeutungsschwangeren Worten '40 Euro und 1 Punkt in Flensburg' eröffnete er die Unterhaltung und weidete sich erstmal in meinem fragenden Blick.
'häh?'
'Soviel gibts fürs telefonieren beim Autofahen. Blah blubber blupps blahh....'
Dann war meine Scheibe wieder oben und unser Dialog war zu seinem Monolog geworden. Er glaubte also, meinen Fahrer telefonierend am Steuer gesehen zu haben. Leider keine gute Grundlage für ein interessantes Gespräch. Schade für ihn.
Er sollte sich lieber mal Freunde suchen, und nicht so ein Wixerverhalten an den Tag legen.
M. und meine Wenigkeit waren auf dem Weg vom Broterwerb gen Heimat und fuhren gerade in Mainz ein, Ich als Beifahrer, M. als lenkende Persönlichkeit. An der zweiten Ampel sehe ich was im Augenwinkel, blicke nach rechts und da war er - gestikulierend, daß ich doch die Scheibe herunterkurbeln solle. Ich tue ihm den Gefallen, es könnte ja was am Auto sein.
Mit den bedeutungsschwangeren Worten '40 Euro und 1 Punkt in Flensburg' eröffnete er die Unterhaltung und weidete sich erstmal in meinem fragenden Blick.
'häh?'
'Soviel gibts fürs telefonieren beim Autofahen. Blah blubber blupps blahh....'
Dann war meine Scheibe wieder oben und unser Dialog war zu seinem Monolog geworden. Er glaubte also, meinen Fahrer telefonierend am Steuer gesehen zu haben. Leider keine gute Grundlage für ein interessantes Gespräch. Schade für ihn.
Er sollte sich lieber mal Freunde suchen, und nicht so ein Wixerverhalten an den Tag legen.
Referrer des Tages
Und Google findet mich doch!
Und zwar auf Platz eins für:
google findet mich nichtDa bleiben doch nur zwei Fragen:
- Wer sucht nach sowas
- Und widerspricht es sich nicht, wenn ich bei einer solchen Suche ganz ganz vorne lande?
Gewonheiten
Jetzt fang ich schon an und will eine geschriebene Email vorm Verschicken kopieren um den Text ins Ticketsystem einzufügen.
Wär ja eigentlich eine tolle Sache: Ein Ticketsystem, in dem man seine Freundschaften pflegen, Anrufe vermerken und sich ans Mal- wieder- anrufen erinnernlassen kann.
Und wie im real existierenden Berufsleben werden Freundschaften die man nicht ordentlich pflegt eskaliert - an Mutti, den Dorfpfarrer oder den Psychodoc...
Und ich würde trotzdem wetten, daß ein solches Programm der Renner werden würde.
Wär ja eigentlich eine tolle Sache: Ein Ticketsystem, in dem man seine Freundschaften pflegen, Anrufe vermerken und sich ans Mal- wieder- anrufen erinnernlassen kann.
Und wie im real existierenden Berufsleben werden Freundschaften die man nicht ordentlich pflegt eskaliert - an Mutti, den Dorfpfarrer oder den Psychodoc...
Und ich würde trotzdem wetten, daß ein solches Programm der Renner werden würde.
Schleimschleim
Der Vermieter war grade da und hat den Zweitschlüssel abgeholt - damit Frau Maklerin auch mal tagsüber Interessenten durch die Wohnung führen kann. Sie hätte sich beschwert. Scheiß drauf, ich lauß doch keine Wildfremden in Abwesenheit durch meine Habseligkeiten marschieren.
Noch ein wenig Höflichkeiten ausgetauscht, bin mal gespannt drauf, ob diese Woche noch jemand von den vielen möglichen Nachmietern zu Besucht kommt - oder ob die Beschwerde von Frau W. nur eine Ausrede war.
Gut, daß ich gestern Abend ein wenig Chaos hinterlassen hatte, so konnte ich den Vermieter samt Gattin (die schon ganz besorgt kucken ging, ob ich den Balkon noch drangelassen hab) recht schnell wieder rauskomplimentieren.
Und tschüß, versteh'n Sie sicher, ich hab noch ein wenig zu tun.
Noch ein wenig Höflichkeiten ausgetauscht, bin mal gespannt drauf, ob diese Woche noch jemand von den vielen möglichen Nachmietern zu Besucht kommt - oder ob die Beschwerde von Frau W. nur eine Ausrede war.
Gut, daß ich gestern Abend ein wenig Chaos hinterlassen hatte, so konnte ich den Vermieter samt Gattin (die schon ganz besorgt kucken ging, ob ich den Balkon noch drangelassen hab) recht schnell wieder rauskomplimentieren.
Und tschüß, versteh'n Sie sicher, ich hab noch ein wenig zu tun.
Dienstag, 11. Oktober 2005
Schade
Eigentlich sollte meine Anverwandtschaft mir ja ein wenig länger als nur für den Samstagvormittag beiseite stehen.
Ich hätte es zumindest sehr gern gesehen, wenn sie mir vorher noch die alte Wohnung begossen hätten - oder alternativ die neue.
Schwesterlein hatte mir schon vorher prophezeit, daß sie dafür keine Zeit haben würde. Jetzt sagen mir auch die Brüderlein ab - ich werde also den letzten Tag in der alten Wohnung allein frieren dürfen - schade.
Und wie es mit dem ersten Tag in der neuen aussieht? Da hab ich mich jetzt erstmal gar nicht drum bemüht. Wenn mir keiner Gesellschaft leisten will, verschieb ich den Schlaf einfach um ein paar Stunden und hör mir derweil Roman Flügel an...
Ich hätte es zumindest sehr gern gesehen, wenn sie mir vorher noch die alte Wohnung begossen hätten - oder alternativ die neue.
Schwesterlein hatte mir schon vorher prophezeit, daß sie dafür keine Zeit haben würde. Jetzt sagen mir auch die Brüderlein ab - ich werde also den letzten Tag in der alten Wohnung allein frieren dürfen - schade.
Und wie es mit dem ersten Tag in der neuen aussieht? Da hab ich mich jetzt erstmal gar nicht drum bemüht. Wenn mir keiner Gesellschaft leisten will, verschieb ich den Schlaf einfach um ein paar Stunden und hör mir derweil Roman Flügel an...
Dienstag, 11. Oktober 2005
Fortschritte
So langsam kann man erkennen, daß hier etwas Großes im Gange ist. Zwar stehen fast alle Möbel noch, aber drinnen und darunter sieht es merklich leerer aus. Dafür stapeln sich kaum hebbare Kisten an der Wand.
Der nächste Schritt wird es sein, eine Ecke frei zu machen, was den Abbau eines Regals und das Verschieben des Kühlschranks bedeutet - aber dann hab ich erstmal genug Platz, den ganzen Kram fein säuberlich zu stapeln und brauch trotzdem keine Angst zu haben, mich nicht mehr in den eigenen vier Wänden bewegen zu können.
Noch vier Tage.
Noch zwei solche Abende.
Dann noch zwei ganze Tage die ich nur für die Vorbereitung reserviert habe.
Wenn ich mich nicht zu sehr ablenken lasse, ist das locker zu schaffen.
Vor Allem der Freitag wird interessant. Irgendwann wird das Telefon tot sein, und dann bleibt nur noch eine Beschäftigung.
Natürlich hab ich damit angefangen, meine Bücher zu verpacken, und CDs sind auch nicht ohne, und natürlich hab ich nicht wenige CDs, übrigens eine schwere Geldanlage, muß ich schon sagen ;-)
Das unmöglichste Möbelstück ist auch schon abgebaut: das Vitrinchen, und die Einzelheiten sind in einem Papierberg verpackt, der die Ausmaße der Tagesauflage des Springerkonzerns locker überflügelt...Der nächste Schritt wird es sein, eine Ecke frei zu machen, was den Abbau eines Regals und das Verschieben des Kühlschranks bedeutet - aber dann hab ich erstmal genug Platz, den ganzen Kram fein säuberlich zu stapeln und brauch trotzdem keine Angst zu haben, mich nicht mehr in den eigenen vier Wänden bewegen zu können.
Noch vier Tage.
Noch zwei solche Abende.
Dann noch zwei ganze Tage die ich nur für die Vorbereitung reserviert habe.
Wenn ich mich nicht zu sehr ablenken lasse, ist das locker zu schaffen.
Vor Allem der Freitag wird interessant. Irgendwann wird das Telefon tot sein, und dann bleibt nur noch eine Beschäftigung.
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