Dienstag, 6. April 2021
 
Brückenlockdown? Wohl eher: Krückenlockdown
Der viel zu weiche und daher ewige Lockdown, in dem wir uns seit November befinden, soll jetzt also nicht nur eine Verlängerung erhalten, sondern auch einen neuen Namen.

Nach dem "Lockdown Light" und dem "Lockdown Zero" kommt jetzt also der "Krückenlockdown", der zwar immer noch überall da weh tut, wo es ansonsten Spaß machen könnte. Der aber leider weiterhin von der Großindustrie und sonstigen Gewerbetreibenden ignoriert werden darf, weil man "der Wirtschaft" ja nicht weh tun darf. Also vor Allem derjenigen Wirtschaft die immer noch so freundliche Parteispenden an die Unions- Mafia abdrückt.

Freuen wir uns also schon weiterhin geschlossene Gastronomie und Ausgangssperren zwischen 7 Uhr abends und 7 Uhr morgens- außer man führt einen Unabkömmlichkeitswisch von seinem Arbeitgeber mit sich. sowie auf kommunale Ausgangssperren die sonntags nach dem Kirchgang starten, und einer Testpflicht für die ganze Familie bevor man den Wocheneinkauf starten darf.
Schulbesuche sind natürlich weiterhin erlaubt, irgendwo muß man die Blagen ja parken können, während man dem unvermeidbaren Broterwerb fröhnt.

Ich bin ja weiterhin der Meinung, daß jeder Tag, den ein richtiger Lockdown später kommt, ein Tag zuviel ist. Aber bitte kommt nicht mit so komischen Wortschöpfungen wie "Brückenlockdown" sondern setzt euch erstmal hin, schreibt auf was ihr machen wollt, zeigt das dem Drosten und uns Bürgern bitte ebenfalls. Dann diskutieren wir gemeinsam eine Woche lang, was ihr komplett übersehen habt, und können dann pünktlich ab dem 01.11.2020 das Land runterfahren. Jeder Tag den ihr danach verschlaft, sind ein paar hundert Coronatote mehr die ihr auf dem Gewissen habt.

Echt ey. Kindergarten
 
Von: ericpp um 11:33hkommentieren