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Donnerstag, 8. Februar 2007
Die kuriose Welt des Schutzgeists
Morgensternchen wills wissen: wie kurios ist der Schutzgeist wirklich. Nunja, fangen wir mal an, ranzuklotzen.
Mitleidsbekundungen und Genesungswünsche können gern an der üblichen Stelle (über den Kommentieren- Button) angegeben werden:
Ich rede manchmal mit meinen Pflanzen - beim Gießen, zum Beispiel, oder mit dem Basilikum beim Pflücken - aber auch mit meinem Auto während dem Fahren.
Ich bin begeisterter Sänger - im Auto und in der Badewanne (eben da, wo ich keine Kritik fürchten muß)
Eins meiner Hauptnahrungsmittel ist Obst: morgens ein paar Banänchen oder Tomaten - dafür tret ich dann beim Mittagessen gern ein wenig kürzer. Im Herbst kommts auch schonmal vor, daß ich mich ein Wochenende lang von ein bis zwei Kiste Clementinen ernähre - aber nur wenn sie süß sind und sich leicht schälen lassen.
Und zum Ausgleich für soviel Gesundheit ist mein zweites Hauptnahrungsmittel Süßkram.
Ich bin chronischer Lange- Wach- Bleiber. Je später der Abend desto besser fühle ich mich. Was nicht nur manchmal dazu führen kann, daß ich morgens schlecht rauskomme (dazu weiter unten mehr). An ganz besonders schlimmen Tagen stelle ich um 4 Uhr morgens fest daß es zu spät ist wenn ich noch was vom nächsten Tag haben will - und bleib einfach auf.
Um das Nicht aus dem Bett zu bekommen ein wenig zu verdeutlichen:
Zum Wecken habe ich einen Radiowecker, der morgens gegen 6 anfängt loszuplärren - auf voller Lautstärke versteht sich, na gut, was so ein Radiowecker eben hergibt. Irgendwann bin ich mal wach, hör ein wenig zu, dös wieder weg. Wenn er sich um 8 Uhr selbst abschaltet weiß ich daß es Zeit ist, aufzustehen. Lange Zeit setzte auch noch ein Piepser mit ein - aber gegen den bin ich mittlerweile sowas von unempfindlich, daß ich ihn auch auslassen kann.
Wenn ich dagegen in Gesellschaft bin, entweder weil ich Besuch habe, wo zu Besuch bin oder im Urlaub, mutiere ich zum Frühaufsteher mit allen negativen Eigenschaften wie Teletubby- Verhalten zu nachtschlafener Zeit und ganz schlechtem Humor.
So langsam hatte es ja schon jeder. Wer sich trotzdem berufen fühlt, darf gern zugreifen und mich mit ebenso kuriosen oder gar schlimmerem erfreuen.
Mitleidsbekundungen und Genesungswünsche können gern an der üblichen Stelle (über den Kommentieren- Button) angegeben werden:
Und zum Ausgleich für soviel Gesundheit ist mein zweites Hauptnahrungsmittel Süßkram.
Zum Wecken habe ich einen Radiowecker, der morgens gegen 6 anfängt loszuplärren - auf voller Lautstärke versteht sich, na gut, was so ein Radiowecker eben hergibt. Irgendwann bin ich mal wach, hör ein wenig zu, dös wieder weg. Wenn er sich um 8 Uhr selbst abschaltet weiß ich daß es Zeit ist, aufzustehen. Lange Zeit setzte auch noch ein Piepser mit ein - aber gegen den bin ich mittlerweile sowas von unempfindlich, daß ich ihn auch auslassen kann.
So langsam hatte es ja schon jeder. Wer sich trotzdem berufen fühlt, darf gern zugreifen und mich mit ebenso kuriosen oder gar schlimmerem erfreuen.
Was ein Klotz

Ich glaub, da ist sogar Platz für mehr als 100mal 'Romanus Ite Domum'.
Four red Fruits
Hier riechts grade sehr fruchtig nach allen möglich Waldbeeren.
Schuld ist eine wunderbare Tee- Selection von Twinnings die ich mir vor Kurzem gegönnt habe.
Meistens riechen die Schwarztee- Fruchtmischungen sehr lecker, schmecken dann aber gar nicht.
Gut daß das bei den Twinningern anders ist
Noch leckerer fand ich ja die Grüntee- Selection(u.A. mit Apfel- oder Orangenstückchen), aber da die grade nicht vorrätig war hab ich mal was anderes probiert.
Schuld ist eine wunderbare Tee- Selection von Twinnings die ich mir vor Kurzem gegönnt habe.
Meistens riechen die Schwarztee- Fruchtmischungen sehr lecker, schmecken dann aber gar nicht.
Gut daß das bei den Twinningern anders ist
Noch leckerer fand ich ja die Grüntee- Selection(u.A. mit Apfel- oder Orangenstückchen), aber da die grade nicht vorrätig war hab ich mal was anderes probiert.
Was ich ganz sicher nicht kaufen würde
Eigentlich bin ich am Samstag bei Butler's drüber gefallen. Aber - oh Wunder - sie sind nicht die einzigen. Dieses gar wonderbare Produkt kann man auch woanders bekommen:
Das Liebes- Toilettenpapier
Ja, sie haben Richtig gelesen. Klopapier mit Herzen bedruckt, sicherlich das Ideale Valentinstagsgeschenk. Damit ist die Liebe dann mal wirklich am Arsch.
Das Liebes- Toilettenpapier
Ja, sie haben Richtig gelesen. Klopapier mit Herzen bedruckt, sicherlich das Ideale Valentinstagsgeschenk. Damit ist die Liebe dann mal wirklich am Arsch.
Dienstag, 6. Februar 2007
Einblick

Toll an der Nacht ist auch, daß man in alle Läden reinschauen kann und trotzdem keine Angst haben muß, daß die weibliche Begleitung sich gleich von der Seite löst um ein paar Bankkonten zu plündern.
PS: Der Raum läuft nach hinten nicht schmal zu, aber extra groß ist der Laden auch nicht.
Der Spion der aus der Email kam
Anläßlich des Safer Internet Days der EU und aufgrund eines gestrigen Urteils aus Karlsruhe will ich mir mal die Mühe machen, ein paar Sachen zusammenzuschreiben.
Erstmal ist mir aufgefallen, daß in den Medien kein Zusammenhang hergestellt wird zwischen der sog. 'Onlinedurchsuchung' und den Trojanern, die uns immer wieder per Email ins Haus flattern. Dabei dürfte die Arbeitsweise, wenn es denn schon einen funktionieren 'Bundestrojaner' gibt, nicht viel anders sein: man wird versuchen, diesen möglichst unauffällig auf das Zielsystem zu bringen - entweder durch einen Emailanhang (sehr verdächtig), vermutlich aber wird man versuchen, ihn per USB- Stick oder CD an Verdächtige geben. Funktioniert die Installation, wird das Ding jetzt aber nicht wild beginnen, die Festplatte zu scannen (schon weil zu auffällig), sondern sich wohl eher in den Hintergrund schalten, die Tastatur abhorchen um Chat- und Emailtexte mitzubekommen, den Internetverlauf abzuspeichern, Paßwörter für Webseiten (und das Bankkonto natürlich) abzuhören, und vielleicht noch ins Adreßbuch schauen ob man dort die aktuelle Handynummer von Osama findet. Das Ganze muß natürlich noch regelmäßig über Internet an die Strafverfolgungsbehörden übertragen werden, was vermutlich, um eine Personal Firewall zu umgehen, per Scriptaufruf über den Webbrowser passieren wird. Im Großen und Ganzen wird er also den Großen Lauschangriff auf den heimischen PC ausweiten.
Viel anders geht ein 'Trojaner aus der freien Wirtschaft' auch nicht vor. Er ist an den gleichen Daten interessiert. Da er jedoch mit einer Enttarnung rechnen muß (immerhin wurde er millionenfach ins Netz geschickt), brauch er nicht ganz so sparsam mit den Ressourcen seines Wirts umzugehen. Er kann vorhandene Virenscanner atackieren und lahmlegen und sich in ein Botnetz einreihen, eine 'Zombie- Armee' die seine Beherrscher dafür benutzen, weitere Trojaner zu versenden, Spam zu verschicken oder auch um andere Webseiten (zum Beispiel Antispamseiten) anzugreifen. Der 'Internet Evangelist' Vint Cerf schätzt, daß jeder vierte PC der am Hinternet hängt, Mitglied eines solchen Botnetzes ist - zusammengenommen haben diese Netze eine 'Macht', die auch große Suchmaschinen oder epay in die Knie zwingen können, einzelne Netze tun dies bereits mit kleineren Websites wie Online- Casinos.
Was tut ein Benutzer (oder sollte er tun!), wenn er festställt oder vermutet, daß sein Rechner mit einem solchen Schädling infiziert ist? Genau, er sichert seine Daten, versucht das Ding zu entfernen und wird, wenns nicht anders geht, sein System neu installieren. Im Anschluß wird er sich eventuell nach alternativen Webbrowsern und Email- Software umsehen, die nicht so anfällig ist wie das, was mit dem Betriebssystem mitgeliefert wird. Sobald man sich durch etwas bedroht fühlt, ergreift man Gegenmaßnahmen.
Wie aber geht jemand mit seinem PC um, der sich eh ständig bedroht sehen muß? Wird er jeden Mist anklicken, den man ihm zusteckt? Hat er keine Firewallsoftware? Nutzt er nicht eventuell Browser oder Emailprogramme die ihre Daten verschlüsseln und an Orten ablegen auf die Pappa Staat grad gar nicht vorbereitet ist? Wir sprechen hier im Fall der anvisierten Zielgruppe 'potentieller islamischer Terrorist' immerhin von einer Clientel die bevorzugt jung und männlich ist, sich also technisch gut auskennen dürfte und ohne Geschlechtspartnerin (weil wir heben uns ja für die 77Weintrauben Jungfrauen auf) auch genug Zeit haben dürfte, seinen PC genügend abzuschirmen.
Es geht aber auch anders: Ein potentieller Terrorist oder auch jemand der mit dem Terrorismus sympatisiert kann eine Infektion provozieren und den Trojaner in einen 'Doppelagenten' wandeln. Das ist ganz einfach: Man füttert ihn einfach mit den Informationen, die man ihm geben möchte - richtigen, falschen, ganz egal. Technik unterscheidet nicht zwischen richtiger und falscher Information, das kann sie gar nicht. Sie kann auch niemandem in die Augen schauen um zu sehen ob er die Wahrheit spricht. Neben der ungefährlichen aber ziemlich teuren Vorstellung, daß sich eine Gruppe gelangweilter Jugendlicher aus Spaß zum Staatsfeind Nr. 1 hochstapeln könnte, fallen mir noch ganz andere Szenarien ein: Rechtsradikale können bewußt falsche Informationen über Aufmärsche streuen um dann ungestört am anderen Ende der Stadt ihre braunen Fahnen zu schwenken, und wer sagt, daß die Computer des BKA immun gegen einen Trojanerangriff sind - vor Allem wenn er sich bereits in der eigenen Datenbank befindet?
Erstmal ist mir aufgefallen, daß in den Medien kein Zusammenhang hergestellt wird zwischen der sog. 'Onlinedurchsuchung' und den Trojanern, die uns immer wieder per Email ins Haus flattern. Dabei dürfte die Arbeitsweise, wenn es denn schon einen funktionieren 'Bundestrojaner' gibt, nicht viel anders sein: man wird versuchen, diesen möglichst unauffällig auf das Zielsystem zu bringen - entweder durch einen Emailanhang (sehr verdächtig), vermutlich aber wird man versuchen, ihn per USB- Stick oder CD an Verdächtige geben. Funktioniert die Installation, wird das Ding jetzt aber nicht wild beginnen, die Festplatte zu scannen (schon weil zu auffällig), sondern sich wohl eher in den Hintergrund schalten, die Tastatur abhorchen um Chat- und Emailtexte mitzubekommen, den Internetverlauf abzuspeichern, Paßwörter für Webseiten (und das Bankkonto natürlich) abzuhören, und vielleicht noch ins Adreßbuch schauen ob man dort die aktuelle Handynummer von Osama findet. Das Ganze muß natürlich noch regelmäßig über Internet an die Strafverfolgungsbehörden übertragen werden, was vermutlich, um eine Personal Firewall zu umgehen, per Scriptaufruf über den Webbrowser passieren wird. Im Großen und Ganzen wird er also den Großen Lauschangriff auf den heimischen PC ausweiten.
Viel anders geht ein 'Trojaner aus der freien Wirtschaft' auch nicht vor. Er ist an den gleichen Daten interessiert. Da er jedoch mit einer Enttarnung rechnen muß (immerhin wurde er millionenfach ins Netz geschickt), brauch er nicht ganz so sparsam mit den Ressourcen seines Wirts umzugehen. Er kann vorhandene Virenscanner atackieren und lahmlegen und sich in ein Botnetz einreihen, eine 'Zombie- Armee' die seine Beherrscher dafür benutzen, weitere Trojaner zu versenden, Spam zu verschicken oder auch um andere Webseiten (zum Beispiel Antispamseiten) anzugreifen. Der 'Internet Evangelist' Vint Cerf schätzt, daß jeder vierte PC der am Hinternet hängt, Mitglied eines solchen Botnetzes ist - zusammengenommen haben diese Netze eine 'Macht', die auch große Suchmaschinen oder epay in die Knie zwingen können, einzelne Netze tun dies bereits mit kleineren Websites wie Online- Casinos.
Was tut ein Benutzer (oder sollte er tun!), wenn er festställt oder vermutet, daß sein Rechner mit einem solchen Schädling infiziert ist? Genau, er sichert seine Daten, versucht das Ding zu entfernen und wird, wenns nicht anders geht, sein System neu installieren. Im Anschluß wird er sich eventuell nach alternativen Webbrowsern und Email- Software umsehen, die nicht so anfällig ist wie das, was mit dem Betriebssystem mitgeliefert wird. Sobald man sich durch etwas bedroht fühlt, ergreift man Gegenmaßnahmen.
Wie aber geht jemand mit seinem PC um, der sich eh ständig bedroht sehen muß? Wird er jeden Mist anklicken, den man ihm zusteckt? Hat er keine Firewallsoftware? Nutzt er nicht eventuell Browser oder Emailprogramme die ihre Daten verschlüsseln und an Orten ablegen auf die Pappa Staat grad gar nicht vorbereitet ist? Wir sprechen hier im Fall der anvisierten Zielgruppe 'potentieller islamischer Terrorist' immerhin von einer Clientel die bevorzugt jung und männlich ist, sich also technisch gut auskennen dürfte und ohne Geschlechtspartnerin (weil wir heben uns ja für die 77
Es geht aber auch anders: Ein potentieller Terrorist oder auch jemand der mit dem Terrorismus sympatisiert kann eine Infektion provozieren und den Trojaner in einen 'Doppelagenten' wandeln. Das ist ganz einfach: Man füttert ihn einfach mit den Informationen, die man ihm geben möchte - richtigen, falschen, ganz egal. Technik unterscheidet nicht zwischen richtiger und falscher Information, das kann sie gar nicht. Sie kann auch niemandem in die Augen schauen um zu sehen ob er die Wahrheit spricht. Neben der ungefährlichen aber ziemlich teuren Vorstellung, daß sich eine Gruppe gelangweilter Jugendlicher aus Spaß zum Staatsfeind Nr. 1 hochstapeln könnte, fallen mir noch ganz andere Szenarien ein: Rechtsradikale können bewußt falsche Informationen über Aufmärsche streuen um dann ungestört am anderen Ende der Stadt ihre braunen Fahnen zu schwenken, und wer sagt, daß die Computer des BKA immun gegen einen Trojanerangriff sind - vor Allem wenn er sich bereits in der eigenen Datenbank befindet?
Körperemail? ähm *hust*
Nein, der Schutzgeist vertreibt sich seine Zeit nicht mit schmutzigen Sachen. Eigentlich wollte ich schauen, was mir die Wikipedia an nützlichen Links zu Emails bieten kann, und bin dann wohl beim Artikel zu bemalten Töpfen und anderen Haushaltsgegenständen gelandet.
Wobei es mich dann schon freut, daß Fensteremail keine Technik für den elektronischen Schriftverkehr ist - das riecht nämlich nach einer Technik, die von Spammern sehr schnell ausgenutzt werden würde.
Wobei es mich dann schon freut, daß Fensteremail keine Technik für den elektronischen Schriftverkehr ist - das riecht nämlich nach einer Technik, die von Spammern sehr schnell ausgenutzt werden würde.
Doppelt weltmeisterlich

Paßt grad so schön zur Jahreszeit.
Dienstag, 6. Februar 2007
Es gibt richtig schöne Graffiti

Das hier gehört aber definitiv nicht dazu, ist dafür aber ein sehr gelungenes Beispiel für einen verunglückten Anbiederungsversuch.
Office- Anhänge
Nach Spam dürfte die Flut an witzigen, gut gemeinten oder einfach nur unterhalteden Mails den größten Teil des weltweiten Emailverkehrs ausmachen - schon allein wegen der Größe der Anhänge.
Daß ein Video ein wenig Platz braucht, ist da noch zu verkraften - immerhin kriegt man dafür auch was geboten. Anders sieht es aus, wenn ein simpler Witz (den man meist auch schon vor Jahren irgendwo gelesen hat) liebevoll zu einer 20- seitigen Powerpoint- Präsentation 'aufgewertet' wurde.
Und was ich heute zum ersten Mal hatte, war eine solche Powerpoint- Präsi, eingebettet in ein Word- Dokument.
...dabei wärs doch in einer Excel- Tabelle viel besser untergebracht gewesen...
Daß ein Video ein wenig Platz braucht, ist da noch zu verkraften - immerhin kriegt man dafür auch was geboten. Anders sieht es aus, wenn ein simpler Witz (den man meist auch schon vor Jahren irgendwo gelesen hat) liebevoll zu einer 20- seitigen Powerpoint- Präsentation 'aufgewertet' wurde.
Und was ich heute zum ersten Mal hatte, war eine solche Powerpoint- Präsi, eingebettet in ein Word- Dokument.
...dabei wärs doch in einer Excel- Tabelle viel besser untergebracht gewesen...
Montag, 5. Februar 2007
Im Herzen des Ufos
Jetzt halte ich mich für einen der Welt größen Fans elektronischer Musik, wohne in Frankfurt, und kenn das Cocoon noch nicht von innen. Gut, schuld hat auch der Laden selbst, denn viele der anwesenden Künstler (zum Beispiel den Sven und sein Küken) interessieren mich ja mal die Bohne.
Aber trotzdem wurds doch langsam mal Zeit, die vielgelobte Räulichkeit mal von innen zu sehen. Dazu hatte ich mir, auch wegen S., einen housigen Termin ausgesucht - die Lokalheroen von Envy Music sollten aufspielen - das kann ja nicht so wild sein...
Gut, fangen wir erstmal mit dem Inneren an. Svens Intention soll es ja gewesen sein, daß sich der Besucher wie in einem Ufo fühlt (Jetzt heißt der Bau, der den Cocoon beherbergt ja schon so, aber das war wohl nicht gemeint), und das ist wirklich gut gelungen:
Die Wände, deren Aussehen organischem Gewebe nachempfunen ist (auch wenn sie nur aus Beton sind) umschließen den dreieckigen Hauptclub. Alle Ecken sind abgerundet. In den Wänden sind gepolsterte Nischen zum Ausruhen eingelassen. Der Boden ist durch Stufen unterteilt, es gibt mehrere Podeste für Gogos (und Besucher die sich dafür halten). Die DJ- Kanzel thront wie ein Insektüber der Szenerie und außen gibts eine schöne große Sitzecke wo man die Musik gedämpft hören und trotzdem noch plauschen kann.
Der edlen Ausstattung angemessen sind demnach auch die Preise - was einen besonders ärgert, wenn man statt nem richtigen Bier nur so ein blödes Frauenbier mit Namen 'Gold' in die Hand gedrückt bekommt - vom leckeren koffeeinhaltungen Wasser war auch nichts zu sehen - kann man das ändern?
So, aber wodurch bei mir vor Allem ein gemischter Eindruck zurückgeblieben ist, war die Party selber.
Eigentlich sollte ich es schon gewohnt sein, zu den Senioren auf einer Party zu gehören - aber das da schlug wirklich alles. Wenn ich schätzen darf, hätte ich den Großteil auf unter 20 geschätzt. Dazu waren die Weiblichkeiten auch noch massiv aufgetussit (gibts das Wort? Wenn nicht: Jetzt gibts es) - Schminke bis zur Unkenntlichkeit, der Trend scheint auch wieder zu hochackigen Schuhen zu gehen (incl. Pfennigabsätzen), und Kleidung in allen Schnittrichtungen, aber vor Allem knapp - also muß der Schutzgeist schon mal aufpassen wo er hinschaut, nicht daß man ihn für einen Pädophilen hält. Achja, und wo er hingreift, denn der Laden war sehr schnell voll - sehr voll, wie ich betonen muß.
Die DJs konnten mich leider nicht wirklich überzeugen - die Groove Rebels, eigentlich Helden des Abends, machten einen auf Hitschlampen und spielten mit einem Set auf, zu dem neben einigen wenigen Klassikern der elektronischen Musik größtenteils Rock- und Popsongs enthielt, die nach Schema F angespielt wurden, mit einem Sample über einen Housebeat weitergeführt und dann in den nächsten Popsong übergeleitet wurden - was für die erste Halbe stunde noch witzig war, ging spätestens bei Michael Jackson und den Beastie Boys mal gar nicht mehr. Flucht ins Mikro, Füße hochlegen, später wiederkommen, wo (vermutlich der Dreyer) wieder House auf die Plattenteller brachte - endlich tanzen. Irgendwann zwischen 4 und 5 gabs dann wohl noch einen Wechsel, der sich vor Allem in der Qualität der Übergänge niederschlugen, dafür gabs endlich richtig viel Platz und der Altersschnitt hatte sich auch erhöht - vermutlich taten den Kids die Pumps- geplagen Füße weh. Jetzt konnte man also endlich richtig tanzen - aber dafür machte es definitiv nicht mehr soviel Spaß.
Immerhin konnte ich meine Tanzlust ausleben, aber für meinen nächsten Besuch in diesen Hallen werde ich wohl eher einen Freitag aussuchen - für diese Art von House bin ich wohl definitv zu alt.
Aber trotzdem wurds doch langsam mal Zeit, die vielgelobte Räulichkeit mal von innen zu sehen. Dazu hatte ich mir, auch wegen S., einen housigen Termin ausgesucht - die Lokalheroen von Envy Music sollten aufspielen - das kann ja nicht so wild sein...
Gut, fangen wir erstmal mit dem Inneren an. Svens Intention soll es ja gewesen sein, daß sich der Besucher wie in einem Ufo fühlt (Jetzt heißt der Bau, der den Cocoon beherbergt ja schon so, aber das war wohl nicht gemeint), und das ist wirklich gut gelungen:
Die Wände, deren Aussehen organischem Gewebe nachempfunen ist (auch wenn sie nur aus Beton sind) umschließen den dreieckigen Hauptclub. Alle Ecken sind abgerundet. In den Wänden sind gepolsterte Nischen zum Ausruhen eingelassen. Der Boden ist durch Stufen unterteilt, es gibt mehrere Podeste für Gogos (und Besucher die sich dafür halten). Die DJ- Kanzel thront wie ein Insektüber der Szenerie und außen gibts eine schöne große Sitzecke wo man die Musik gedämpft hören und trotzdem noch plauschen kann.
Der edlen Ausstattung angemessen sind demnach auch die Preise - was einen besonders ärgert, wenn man statt nem richtigen Bier nur so ein blödes Frauenbier mit Namen 'Gold' in die Hand gedrückt bekommt - vom leckeren koffeeinhaltungen Wasser war auch nichts zu sehen - kann man das ändern?
So, aber wodurch bei mir vor Allem ein gemischter Eindruck zurückgeblieben ist, war die Party selber.
Eigentlich sollte ich es schon gewohnt sein, zu den Senioren auf einer Party zu gehören - aber das da schlug wirklich alles. Wenn ich schätzen darf, hätte ich den Großteil auf unter 20 geschätzt. Dazu waren die Weiblichkeiten auch noch massiv aufgetussit (gibts das Wort? Wenn nicht: Jetzt gibts es) - Schminke bis zur Unkenntlichkeit, der Trend scheint auch wieder zu hochackigen Schuhen zu gehen (incl. Pfennigabsätzen), und Kleidung in allen Schnittrichtungen, aber vor Allem knapp - also muß der Schutzgeist schon mal aufpassen wo er hinschaut, nicht daß man ihn für einen Pädophilen hält. Achja, und wo er hingreift, denn der Laden war sehr schnell voll - sehr voll, wie ich betonen muß.
Die DJs konnten mich leider nicht wirklich überzeugen - die Groove Rebels, eigentlich Helden des Abends, machten einen auf Hitschlampen und spielten mit einem Set auf, zu dem neben einigen wenigen Klassikern der elektronischen Musik größtenteils Rock- und Popsongs enthielt, die nach Schema F angespielt wurden, mit einem Sample über einen Housebeat weitergeführt und dann in den nächsten Popsong übergeleitet wurden - was für die erste Halbe stunde noch witzig war, ging spätestens bei Michael Jackson und den Beastie Boys mal gar nicht mehr. Flucht ins Mikro, Füße hochlegen, später wiederkommen, wo (vermutlich der Dreyer) wieder House auf die Plattenteller brachte - endlich tanzen. Irgendwann zwischen 4 und 5 gabs dann wohl noch einen Wechsel, der sich vor Allem in der Qualität der Übergänge niederschlugen, dafür gabs endlich richtig viel Platz und der Altersschnitt hatte sich auch erhöht - vermutlich taten den Kids die Pumps- geplagen Füße weh. Jetzt konnte man also endlich richtig tanzen - aber dafür machte es definitiv nicht mehr soviel Spaß.
Immerhin konnte ich meine Tanzlust ausleben, aber für meinen nächsten Besuch in diesen Hallen werde ich wohl eher einen Freitag aussuchen - für diese Art von House bin ich wohl definitv zu alt.
Who the Fuck is Tom?
Jetzt hab ich mich mal eben bei MySpace angemeldet und hab da schon den ersten Freund: Tom.
Tom? Moment, ich keinn keinen Tom. Raus mit dem Wicht, ich laß mir doch nicht von so ner komischen Website vorschreiben wer meine Freunde sind.
Tom? Moment, ich keinn keinen Tom. Raus mit dem Wicht, ich laß mir doch nicht von so ner komischen Website vorschreiben wer meine Freunde sind.
Erinnerung

Und glaubt mir: Es hat mich viel Mühe gekostet, das schön zu schießen.
Fast wie Geld drucken
Derzeit legt Burger King regelmäßig einen Satz Rabattmarken zu diversen Zeitungen bei. Das ist eine tolle Gelegenheit für Kollegen M. und mich, ab und an mal bei dem Laden vorbeizuschauen und günstig zu speisen.
Dabei bringt Kollege M. aber immer den Gutscheinblock mit, weil ich 'abe ja gar keine Zeitung.
Das müssen die Marketingfuzzis vom BK auch gemerkt haben, und da nicht jeder einen so netten Kollegen M. hat, darf man sich seinen Gutschein jetzt auch online ausdrucken.
Fazit: Ein günstiges Mittagsmahl für S. und mich, weil Kochen war zeitlich leider nicht mehr drin.
Ich find das ja schon sehr kundenfreundlich - aber womit macht der BK dann überhaupt noch Profit wenn jeder mit frisch gedruckten Gutscheinen anwatschelt?
Dabei bringt Kollege M. aber immer den Gutscheinblock mit, weil ich 'abe ja gar keine Zeitung.
Das müssen die Marketingfuzzis vom BK auch gemerkt haben, und da nicht jeder einen so netten Kollegen M. hat, darf man sich seinen Gutschein jetzt auch online ausdrucken.
Fazit: Ein günstiges Mittagsmahl für S. und mich, weil Kochen war zeitlich leider nicht mehr drin.
Ich find das ja schon sehr kundenfreundlich - aber womit macht der BK dann überhaupt noch Profit wenn jeder mit frisch gedruckten Gutscheinen anwatschelt?
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