Freitag, 12. April 2013
 
F#ck Dich, Flashplayer!
Irgendwann in den letzten Tagen hat Adobe - mal wieder - eine neue Version seinen Superduperbunten Werbeträgers Flashplayer - die Version 11.7.700.169 - rausgebracht. Wegen den in den Tagen zuvor entdeckten Sicherheitslücken, wissense.

Jedenfalls kommt man momentan noch schwer drumrum, das Ding zu installieren. Allerdings hab ich mir in der Folge dann auch die Deinstallationsroutine angeschaut und mußte Grausiges feststellen: Hier wird zwar simuliert, daß das Teil auch wieder von der Platte fliegt, wenn man aber im Anschluß den Browser seiner Wahl (also bevorzugt Ie und Firefox, Chrome bringt seine Flashversion eh selbst mit) startet und eine beliebige Seite mit Flash startet, stellt man fest, daß die Grütze immer noch da ist.
Nun habe ich verschiedenes getestet:
- Ein eigener Deinstallationsaufruf mit ein paar Silent- Parametern
- Deinstallation über Systemsteuerung
- Deinstallation über das .MSI von Adobe
Nichts wirkte, der Browser blinkte trotzt eigens deinstalliertem Flash weiter munter vor sich hin.

Was also tun im Fall daß (mal wieder) eine kritisch Lücke bekannt und ausgenutzt wird und der Hersteller nicht schnell genug ausbessern kann.
Für den Fall habe ich mir angeschaut wo die entsprechenden Dateien abgelegt werden, und wurde unter System32\Macromed\Flash fündig.
Hier müssen genau zwei Dateien gelöscht werden:

NPSWF32_11_7_700_169.dll für das Firefox Plugin
Flash32_11_7_700_169.ocx für das IE- Control

Während sich die .DLL für das Füchslein mit einem simplen Löschaufruf entfernen läßt, war die Geschichte bei dem .OCX- Geraffels einen Tick schwerer: Im Laufe der Installation wurden spezielle Rechte gesetzt die jedem Nutzer das Ändern der Attribute verbieten sollen. Da man dummerweise auch als Adminifant zu der Gruppe jeder gehört, mußte ich dieses Recht folglich erstmal entfernen:

Icacls Flash32_11_7_700_169.ocx /reset

Hui, und schon rauscht auch der Del- Aufruf ohne Probleme drüber.

Das ganze werd ich am Montag nochmal gegen 64 Bit gegenchecken - und dann bin ich gerüstet für die nächste Flash- Apoklalypse

PS: Wers nachspielen möchte: Ich habe den Player als .MSI- Datei heruntergeladen. K.A. ob sich auch der normale Installer so verhält. Vermutlich aber ja, da er auch nur ein gewrapptes .MSI sein dürfte.

PPS: So, jetzt nochmal mit dem gewöhnlichen Installer- Programm getestet. Der installiert offenbar einen deinstallierbaren Player. Allerdings läßt der sich nicht automatisch installieren, was ihn leider für meinen Zweck etwas unbrauchbar macht.

Doofes Tool!
 
Von: ericpp um 20:08hjobbing | 0 Kommentare | kommentieren

 
Montag, 25. März 2013
 
Kennen Sie das?
Sie sind auf einer Party, und ständig läuft Ihnen da dieser Typ über die Füße: volltrunken, keine Freunde, aber er meint, Sie blöd anmachen zu müssen weil Sie nüchterner sind als er.
Wir wissen alle, daß in spätestens 2 Stunden entweder irgendwo im Dreck schläft, oder draußen im Regen rumreiern wird, aber bis dahin wird er sein bestes tun, allen Anwesenden die Laune zu verderben.
 
Von: ericpp um 09:34hthoughts | 0 Kommentare | kommentieren

 
Dienstag, 5. März 2013
 
Der Klang der Familie
Der Mauerfall, das Ende der schland- Teilung, Berlin im Ausnahmezustand - und mittendrin dieser neue Sound der wenig später als Techno um die Welt gehen sollte.

Wer - wie ich - ein ganz klein wenig zu jung ist, um damals mit dabeigewesen zu sein, oder der sich allgemein für die Anfänge der elektronsichen Musik hierzulande interessiert, dem sei der 'Klang der Familie' wärmstens empfohlen.


Die beiden Autoren Felix Denk und Sven von Thülen, die ebenfalls nicht mit dabei waren (und zufälligerweise ebenfalls aus dem Schutzgeist- Baujahr stammen, haben aus unzähligen Interviews mit Pionieren und Veteranen der Szene, mit DJs, Clubbegründern und -betreibern, Journalisten aus dem Frontpage- Universum, und allem was an Künstlern drumrum passierte, Interviews geführt, und aus den Ergebnissen eine anschauliche und wunderbare Nacherzählung der ereignisse geschaffen. Zu Wort kommen wirklich nur die Interviewten, und geben so einen sehr schönen Eindruck davon, wie es war, mittendrin zu sein. Im Ufo, im Planet, oder später im Tresor, e-Werk, Eimer oder Tacheles. Und welche Fehler man selbst, oder der erklärte Erzfeind (besonders gern genommen: Westbam, dessen Kommentare im Gegenzug aber auch keine Arroganz vermissen lassen) gemacht hat.

Das Ende der Geschichte bleibt offen, denn schließlich gibt es in Berlin immer noch genug elektronische Clubs - auch wenn die GEMA das gern beenden möchte - allerdings haben sich die meisten Helden von damals entweder zurückgezogen, oder aber geben sich längst damit zufrieden, nicht mehr die ganz große Geige zu spielen.

Der Schutzgeist- Befehl lautet jedenfalls: L E S E N !
 
Von: ericpp um 03:13hread | 0 Kommentare | kommentieren

 
Freitag, 15. Februar 2013
 
Der Lebenslauf von Christian Lindner
Estmal vorweg: Von dem ganzen Volk, das nach Osterwelles Fall in der FDP nach oben getrieben wurde war mir Lindner noch der sympatischste. Das liegt nicht nur daran, daß er ein wenig aussieht wie Barney Stintson, sondern auch daran, daß er als Einziger clever genug war, aus der Bundes- FDP abzutauchen nachdem der kleine Philip Rösler den Absturzstieg der Partei so erfolgreich fortsetzte wie er von sich Guido angefangen wurde.
Nicht daß ich ihn je wählen würden wollen täte, nee das nicht!

Aber offenbar tun auch clever FDP- Chefs manchmal dummer Dinge. So berichtete die Wirtschaftswoche vor Kurzem, daß einige FDP- Mitarbeiter angefangen hätten, den Lebenlauf von Barney Sti Lindner in der Wikipedia aufzuhübchen, und wenn Links zu weniger netten Sachen gingen würden die entsprechenden Zeitungen darum gebeten, diese offlein zu nehmen, weil sonst können die entsprechenden Sachen auch nicht aus wiki gelöscht werden.
Dieser Artikel ist mittlerweile übrigens nicht mehr verfügbar, man kann sich denken warum: die FDP hat nämlich 'freundlich' darum gebeten.

Leider sind Lindner und die FDP nicht die einzigen, die glauben, das was in der Wikipedia steht, müsse der Meinung der eigenen PR- Abteilung entsprechen. Schön hingegen ist wiederum, daß es immer wieder aufmerksame Menschen gibt, denen sowas auffällt.
 
Von: ericpp um 09:41hpolitics | 0 Kommentare | kommentieren

 
Python
...ist eine Programmiersprache für Webentwicklung, und nicht das Eigentum irgeneiner schwindlichen englischen Firma!!!

siehe dazu auch den sehr umfangreichen Eintrag in der Wikipedia zum Thema Python.
 
Von: ericpp um 09:29hnet | 0 Kommentare | kommentieren