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Montag, 21. März 2011
Und jetzt auch die Taliban
Besonders überraschend kommt dieses Statement zwar nicht, aber ein Bißchen Sempf dazu ablassen muß ich trotzdem:
Denn, nachdem sie bereits den Umsturz in Tunesien und in Ägypten verschlafen haben, mit dem Aufstand in Libyen nichts anfangen konnten (obwohl Gaddafi was anderes sagte), und zu den Protesten im Rest der Region erst recht kein klares Statement abzugeben in der Lage waren, kommt nun das erste Mal seit Wochen eine Handfeste Ansage von den Taliban:
Die finden es nämlich ganz dolle schlimm, daß westliche Flugzeuge jetzt Libyen angreifen und dort die ganzen Waffen kaputtmachen, die man erst kurz vorher aus dem Westen gekauft hat.
Ich finde das sehr beunruhigend. Denn die Taliban sitzen schließlich auch in Afghanistan. Was ist, wenn die Taliban jetzt, dank Osterwelle, zur Bundeswehr überlaufen, oder gar die Bundeswehr zu den Taliban. Das gäbe eine ganz neue politische Situation am Hindukusch...
Denn, nachdem sie bereits den Umsturz in Tunesien und in Ägypten verschlafen haben, mit dem Aufstand in Libyen nichts anfangen konnten (obwohl Gaddafi was anderes sagte), und zu den Protesten im Rest der Region erst recht kein klares Statement abzugeben in der Lage waren, kommt nun das erste Mal seit Wochen eine Handfeste Ansage von den Taliban:
Die finden es nämlich ganz dolle schlimm, daß westliche Flugzeuge jetzt Libyen angreifen und dort die ganzen Waffen kaputtmachen, die man erst kurz vorher aus dem Westen gekauft hat.
Ich finde das sehr beunruhigend. Denn die Taliban sitzen schließlich auch in Afghanistan. Was ist, wenn die Taliban jetzt, dank Osterwelle, zur Bundeswehr überlaufen, oder gar die Bundeswehr zu den Taliban. Das gäbe eine ganz neue politische Situation am Hindukusch...
Sonntag, 20. März 2011
Glückwunsch nach Sachsen Anhalt
Keine FDP und keine NPD im Landtag.
Sehr schön.
Sehr schön.
Freitag, 18. März 2011
Zitat: 'and Germany - what a surprise!'
Keine Frage, ein Eingriff in Libyen muß wohlüberlegt sein.
trotzdem finde ich es richtig, dort etwas zu tun, denn was Gaddafi mit der Bevölkerung von Benghasi oder Misurata anstellen wird kann man sich aktuell unter dem Suchbegriff Bahrein ergooglen.
Um so schlimmer finde ich, wie uns dieser Politikerdarsteller von Außenminister grade im Weltsicherheitsrat vertritt.
Der Lohn: Eine Dankesrede vom Libyschen Außenminister, mit einem Lachen garniert. Das kommt wohl davon wenn man von einer Witzfigur repräsentiert wird - man wird mit ihr gleichgesetzt. Und das dann noch mit Geheule um ein paar Soldatenleben begründet.
Ja, Herr Osterwelle!
Nur falls es Ihnen nicht aufgefallen ist: Da unten sterben Menschen, die nur den einen Fehler gemacht haben, daß ihre Meinung äußern zu wollen, und in einem freieren Land leben wollen ohne umziehen zu müssen.
Dummerweise sind nicht alle Leute in diesem Land der Meinung, und die großen, schweren Waffen sind, wie man in den letzten Tagen sehen konnte, leider in den Händen anderer.
Lassen wir diese anderen gewähren, wird die Küste der Kyrenaika bald so leergefegt sein wie Prypjat - und alle die nochmal die Sonne sehen wollen werden das von einem Zeltlager in Italien oder Ägyten tun dürfen.
Es geht hier nicht um eine jahrzehntelange Besatzung wie in Afghanistan oder im Kosovo, sondern darum, einem graden- und gewissenlosen Agressor auf die Finger zu hauen - und das mächtig.
Was danach kommt? Nun, dazu müssen sich diejenigen äußern, die in diesem Land leben. Aber ich glaube nicht, daß sie es begrüßen, wenn wir ihr Land besetzen und unter ihrer Bevölkerung rummorden.
Nachtrag:
Wobei Osterwelles Ansage, daß deutsche Soldaten nicht nach Libyen gehen werden eh eine glatte Lüge ist. Die waren doch schon da! Vor zwei Wochen, als es darum ging, deutsche Staatsbürger Steuerzahler rauszfliegen, mußten deutsche Kampfstiefel bereits den libyschen Wüstensand betreten.
Nachtrag 2:
Gadaffis Pressesprecher erklärt angesichts der Uno- Resolution (der sich Osterwelle enthalten hat, nur um das noch mal klarzustellen) einen Waffenstillstand und erklärt man wolle nurnoch im Stillen weitermorden verhandeln.
Noch besser hätten sie uns echt nicht erklären können, wen sie ernst nehmen und wen nicht.
Nachtrag 3:
Ach! Um unsere Amerikanischen Freunde für den Libyen- Einsatz zu entlasten will Osterwelle jetzt noch mehr Soldaten nach Afghanistan schicken. Was ist das denn bitte für eine kranke Logik? Ich frage mich ja, ob das vorher mit den Amis im Hinterzimmer abgesprochen wurde, oder ob Obama den Guido und sich Angie jetzt einfach nur an den Eiern hat und mal so richtig fest zudrückt...
trotzdem finde ich es richtig, dort etwas zu tun, denn was Gaddafi mit der Bevölkerung von Benghasi oder Misurata anstellen wird kann man sich aktuell unter dem Suchbegriff Bahrein ergooglen.
Um so schlimmer finde ich, wie uns dieser Politikerdarsteller von Außenminister grade im Weltsicherheitsrat vertritt.
Der Lohn: Eine Dankesrede vom Libyschen Außenminister, mit einem Lachen garniert. Das kommt wohl davon wenn man von einer Witzfigur repräsentiert wird - man wird mit ihr gleichgesetzt. Und das dann noch mit Geheule um ein paar Soldatenleben begründet.
Ja, Herr Osterwelle!
Nur falls es Ihnen nicht aufgefallen ist: Da unten sterben Menschen, die nur den einen Fehler gemacht haben, daß ihre Meinung äußern zu wollen, und in einem freieren Land leben wollen ohne umziehen zu müssen.
Dummerweise sind nicht alle Leute in diesem Land der Meinung, und die großen, schweren Waffen sind, wie man in den letzten Tagen sehen konnte, leider in den Händen anderer.
Lassen wir diese anderen gewähren, wird die Küste der Kyrenaika bald so leergefegt sein wie Prypjat - und alle die nochmal die Sonne sehen wollen werden das von einem Zeltlager in Italien oder Ägyten tun dürfen.
Es geht hier nicht um eine jahrzehntelange Besatzung wie in Afghanistan oder im Kosovo, sondern darum, einem graden- und gewissenlosen Agressor auf die Finger zu hauen - und das mächtig.
Was danach kommt? Nun, dazu müssen sich diejenigen äußern, die in diesem Land leben. Aber ich glaube nicht, daß sie es begrüßen, wenn wir ihr Land besetzen und unter ihrer Bevölkerung rummorden.
Nachtrag:
Nachtrag 2:
Gadaffis Pressesprecher erklärt angesichts der Uno- Resolution (der sich Osterwelle enthalten hat, nur um das noch mal klarzustellen) einen Waffenstillstand und erklärt man wolle nur
Noch besser hätten sie uns echt nicht erklären können, wen sie ernst nehmen und wen nicht.
Nachtrag 3:
Ach! Um unsere Amerikanischen Freunde für den Libyen- Einsatz zu entlasten will Osterwelle jetzt noch mehr Soldaten nach Afghanistan schicken. Was ist das denn bitte für eine kranke Logik? Ich frage mich ja, ob das vorher mit den Amis im Hinterzimmer abgesprochen wurde, oder ob Obama den Guido und sich Angie jetzt einfach nur an den Eiern hat und mal so richtig fest zudrückt...
Mittwoch, 16. März 2011
Marathongeist
Gestern war das Wetter so gut, daß ich das erste Mal für dieses Jahr mit Rad zur Arbeit gefahren bin. Achja, und nicht nur das erste Mail in diesem Jahr sondern auch das erste Mail seit dem Umzug.
Entsprechend gilt es jetzt erstmal, die besten Strecken ausfindig zu machen - gar nicht so einfach, wenn die östliche Einflugschneisenbebauen von Fraport (auch 'Offenbach' genannt) zu durchqueren ist. Dazu ist der Weg jetzt auch ein Stück weiter geworden - statt 12 also jetzt ganze 18km.
Und da das noch nicht genug ist, hab ich mich auf dem Rückweg dann auch noch verfahren. Bis ich im Mondschein (und ohne Licht, das sollte ich am Wochenende dann doch mal genauer untersuchen...) den Weg nach heim gefunden hatte, waren weitere 20km auf dem Radcomputer. Nur 4 weniger als die Strecke von diesem antiken Schlachtfeld bis nach Athen.
Für ein wenig Spocht neben dem Broterwerb ist das gar nicht schlecht.
Und bis das Wetter besser wird nehm ich jetzt erstmal wieder mein Auto.
Entsprechend gilt es jetzt erstmal, die besten Strecken ausfindig zu machen - gar nicht so einfach, wenn die östliche Einflugschneisenbebauen von Fraport (auch 'Offenbach' genannt) zu durchqueren ist. Dazu ist der Weg jetzt auch ein Stück weiter geworden - statt 12 also jetzt ganze 18km.
Und da das noch nicht genug ist, hab ich mich auf dem Rückweg dann auch noch verfahren. Bis ich im Mondschein (und ohne Licht, das sollte ich am Wochenende dann doch mal genauer untersuchen...) den Weg nach heim gefunden hatte, waren weitere 20km auf dem Radcomputer. Nur 4 weniger als die Strecke von diesem antiken Schlachtfeld bis nach Athen.
Für ein wenig Spocht neben dem Broterwerb ist das gar nicht schlecht.
Und bis das Wetter besser wird nehm ich jetzt erstmal wieder mein Auto.
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