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Montag, 13. Dezember 2010
Sie machen es wieder...
Manchmal haben sogar die Briten eine tolle Idee. So wie diese hier:
Alle Jahre wieder, pünktlich zu Weihnachten, stand das Geträller eines vom Fernsehen erkorenen Castingopfers auf Platz 1 der britischen Charts. Das lag weniger am Talent des jeweiligen Opfers, sondern daran, daß diese Opfer mainstreamtaugliche Schnulzen singen und die Show halt einfach kurz vor Weihnachten endet.
Stand.
denn letzes Jahr schafften es Freunde von guter Musik, mit Killing in the Name von Rage against the Machine, ein Stück zum Weihnachtshit zu machen, das man nun nicht unbedingt als Schnulze bezeichnen kann, und brachten so auch ein wenig Abwechslung in die Weihnachtsbesinnung*.
Dieses Jahr will eine britische Band mit dem illustren Namen 'Kunt and the Gang' diesen Stunt schaffen, und haben dafür ein Liedlein an den Start gebracht, für das sie auch extra eine Version zu Ehren des Vorsitzenden der britischen Liberaldemokratischen Partei und stellvertretenden Premiers Nick Clegg - das ist der Westerwelle von der Insel - angefertigt haben:
Kunt and the Gang - Use My Arsehole As A C*nt (Nick Clegg Story)
KUNT AND THE GANG | Myspace Music Videos
Also wäre ich Brite - ich würde kaufen...
via Craig
* Eine ähnliche Aktion hatte man in Schland ja auch Ende April versucht. Die Sache ging allerdings in die Hose, und ich vermute mal ganz stark, daß man ein Castingopfer schlecht bekämpfen kann, wenn ein zweites Castingopfer dazu aufruft lieber die Musik von einem dritten Castingopfer zu kaufen...
Nachtrag: Der Onleinspiegel hat von dem o.g. Liedlein noch nichts gehört - dafür aber von mehreren Konkurrenz- Aktionen.
U. A. soll ein Stück der Heavy- Band Pantera den Erfolg von 'Rage' wiederholen, andere wollen ein Lied aus der TrickserieFat Guy Family Guy oben sehen, aber das Rennen könnte ein wahres Avantgarde- Stück machen - denn richtige Musiker haben unter dem Namen Cage against the Machine den Titel 4:33 von John Cage neu eingespielt. Da die Erlöse auch noch wohltätigen Zwecken zugute kommen (u.A. der britischen Tinnitus- Gesellschaft) habe ich grade einen neuen Favoriten.
Go, Brits, Go!
Kennt jemand einen Proxy in UK den man für den Download verwenden könnte? Schließlich soll mein Kauf ja auch korrekt gewertet werden...
Alle Jahre wieder, pünktlich zu Weihnachten, stand das Geträller eines vom Fernsehen erkorenen Castingopfers auf Platz 1 der britischen Charts. Das lag weniger am Talent des jeweiligen Opfers, sondern daran, daß diese Opfer mainstreamtaugliche Schnulzen singen und die Show halt einfach kurz vor Weihnachten endet.
Stand.
denn letzes Jahr schafften es Freunde von guter Musik, mit Killing in the Name von Rage against the Machine, ein Stück zum Weihnachtshit zu machen, das man nun nicht unbedingt als Schnulze bezeichnen kann, und brachten so auch ein wenig Abwechslung in die Weihnachtsbesinnung*.
Dieses Jahr will eine britische Band mit dem illustren Namen 'Kunt and the Gang' diesen Stunt schaffen, und haben dafür ein Liedlein an den Start gebracht, für das sie auch extra eine Version zu Ehren des Vorsitzenden der britischen Liberaldemokratischen Partei und stellvertretenden Premiers Nick Clegg - das ist der Westerwelle von der Insel - angefertigt haben:
Kunt and the Gang - Use My Arsehole As A C*nt (Nick Clegg Story)
KUNT AND THE GANG | Myspace Music Videos
Also wäre ich Brite - ich würde kaufen...
via Craig
* Eine ähnliche Aktion hatte man in Schland ja auch Ende April versucht. Die Sache ging allerdings in die Hose, und ich vermute mal ganz stark, daß man ein Castingopfer schlecht bekämpfen kann, wenn ein zweites Castingopfer dazu aufruft lieber die Musik von einem dritten Castingopfer zu kaufen...
Nachtrag: Der Onleinspiegel hat von dem o.g. Liedlein noch nichts gehört - dafür aber von mehreren Konkurrenz- Aktionen.
U. A. soll ein Stück der Heavy- Band Pantera den Erfolg von 'Rage' wiederholen, andere wollen ein Lied aus der Trickserie
Go, Brits, Go!
Kennt jemand einen Proxy in UK den man für den Download verwenden könnte? Schließlich soll mein Kauf ja auch korrekt gewertet werden...
Jeder 4. Euro
Laut diesen Bericht der Tagessau stammen über fünf Millarden der insgesamt gut zwei Billionen Dollar Schulden, die unsere lieben Krisenländer Griechenland, Irland, Portugal und Spanien aufgehäuft haben, von deutschen Banken.
Wenn sich also irgendwer in den letzten Wochen darüber gewundert hat, warum die Angie ganz vorne mit dabei war und ist wenn es darum geht, diesen Ländern unter die Arme zu greifen, dem kann ich diesen kleinen Tip geben: Es geht gar nicht um Ir- oder Griechenland, und es geht auch nicht um den Euro. Es geht einzig und allein darum, daß Angies Freunde (allen Voran ein namentlich bekannter Schweizer Staatsbürger dem Angie letztes Jahr den 60. Brutzeltag geschmissen hat - und fragense mich nicht, warum der mir als Erstes einfällt, wenn mal wieder die Rede von kriminellen Ausländern ist...) weiter gute Geschäfte machen, und daß deren Bilanzen nicht durch ausbleibende Zinszahlungen oder gar Schuldabschreibungen vom Rand Europas verhagelt wird.
Also zusammengefaßt: Es ist Stufe zwei und drei der Bankenrettung, schön versteckt als Nachbarschaftshilfe, von der aber ironischerweise nicht der Nachbar und auch nicht das eigene Land was hat sondern nur der Aktionkurs von Deuba und Konsorten.
Diese Idee weitergesponnen wird Angie den Euro auch nur so lange am Leben halten wollen, wie man den Nachbarstaaten noch weitere Schulden verkaufen kann. Wenn also irgendwann auch England (schon fast so weit) und Frankreich (dauert noch ein Bißchen) zusammengebrochen sind, kann sich Schland endlich wieder selbstständig machen und dann haben wir alle die Mark wieder zurück.
Wenn sich also irgendwer in den letzten Wochen darüber gewundert hat, warum die Angie ganz vorne mit dabei war und ist wenn es darum geht, diesen Ländern unter die Arme zu greifen, dem kann ich diesen kleinen Tip geben: Es geht gar nicht um Ir- oder Griechenland, und es geht auch nicht um den Euro. Es geht einzig und allein darum, daß Angies Freunde (allen Voran ein namentlich bekannter Schweizer Staatsbürger dem Angie letztes Jahr den 60. Brutzeltag geschmissen hat - und fragense mich nicht, warum der mir als Erstes einfällt, wenn mal wieder die Rede von kriminellen Ausländern ist...) weiter gute Geschäfte machen, und daß deren Bilanzen nicht durch ausbleibende Zinszahlungen oder gar Schuldabschreibungen vom Rand Europas verhagelt wird.
Also zusammengefaßt: Es ist Stufe zwei und drei der Bankenrettung, schön versteckt als Nachbarschaftshilfe, von der aber ironischerweise nicht der Nachbar und auch nicht das eigene Land was hat sondern nur der Aktionkurs von Deuba und Konsorten.
Diese Idee weitergesponnen wird Angie den Euro auch nur so lange am Leben halten wollen, wie man den Nachbarstaaten noch weitere Schulden verkaufen kann. Wenn also irgendwann auch England (schon fast so weit) und Frankreich (dauert noch ein Bißchen) zusammengebrochen sind, kann sich Schland endlich wieder selbstständig machen und dann haben wir alle die Mark wieder zurück.
Sonntag, 12. Dezember 2010
Swinging Vladi kommt nach Düsseldorf
Russland gab heute überraschend seinen Kandidaten für den European Song Contest bekannt. In einem Casting aus tausenden jungen, unverbrauchten Talenten wurde das Überraschungstalent Vladimir ausgewählt, die große Nation aus der Kälte zu vertreten.
In einem spontanen Interview nach der Show gab Vladi bekannt, daß er eigentlich für so einen Scheiß gar keinen Bock habe, aber er tue es halt für sein Land. Viel lieber wäre er nämlich ein Äktschnheld, und aktuell halte er sich als Politiker und Ministerpräsident in einer Bananenrepublik über Wasser...
Der Schutzgeist sagt: Bravo Vladi, Du kannst es schaffen, und die Herzen Europas für dich erobern.
In einem spontanen Interview nach der Show gab Vladi bekannt, daß er eigentlich für so einen Scheiß gar keinen Bock habe, aber er tue es halt für sein Land. Viel lieber wäre er nämlich ein Äktschnheld, und aktuell halte er sich als Politiker und Ministerpräsident in einer Bananenrepublik über Wasser...
Der Schutzgeist sagt: Bravo Vladi, Du kannst es schaffen, und die Herzen Europas für dich erobern.
Freitag, 10. Dezember 2010
Was bisher geschah
Die Julian Assange- Story als kurzweiliger, computeranimierter 'Äktschnfilm':
Sie haben es vielleicht noch nicht mitgekommen
...aber Sie befinden sich aktuell in einem Krisen- wenn nicht gar in einem Kriegsgebiet.
Die Aktuere sind: die Mächtigen der westlichen Welt angeführt von den USA und an ihrer Seite einige der größten global agierenden Unternehmen versus eine unbekannte Zahl anarchistisch gesinnter Freigeister im Internet, unterstützt von der UNO und den Regierungen mehrerer Drittweltländer.
Und das Schlachtfeld ist das Netzwerk über das Sie gerade diese Seite geladen haben. Das Internet.
Nachdem Letztere von zwei Wochen mit dem Befreien von kompromittierenden Dokumenten eine Art 1:0 erziehlten versucht der Gegner durch das Abschalten von Webseiten, das Abschneiden von Geldkanälen (was die erstmal über Monate aufrecht erhalten müssen bevor es wirkt) und durch das Verhaften von Schlüsselpersonen gegenzuschießen.
Jetzt schießt das Internet zurück. Nicht immer mit Erfolg, doch wenn Sie feststellen sollten, daß Ihre Lieblings- Shopping- Seite grade ein klein wenig träge ist, dann muß das nicht mit dem vorweihnachtlichen Ansturm zu tun haben sondern es kann sehr gut sein, daß Sie sich gerade auf einem Terrirtorium bewegen, daß unter Beschuß geraten ist.
sie haben dann die Wahl: Entweder, Sie gehen auf die andere Straßenseite und schauen sich in den Schaufenstern der Konkurrenz um, oder aber Sie drücken ganz wild und häufig F5 - und bringen die Server dadurch erst richtig in die Knie...
Die Aktuere sind: die Mächtigen der westlichen Welt angeführt von den USA und an ihrer Seite einige der größten global agierenden Unternehmen versus eine unbekannte Zahl anarchistisch gesinnter Freigeister im Internet, unterstützt von der UNO und den Regierungen mehrerer Drittweltländer.
Und das Schlachtfeld ist das Netzwerk über das Sie gerade diese Seite geladen haben. Das Internet.
Nachdem Letztere von zwei Wochen mit dem Befreien von kompromittierenden Dokumenten eine Art 1:0 erziehlten versucht der Gegner durch das Abschalten von Webseiten, das Abschneiden von Geldkanälen (was die erstmal über Monate aufrecht erhalten müssen bevor es wirkt) und durch das Verhaften von Schlüsselpersonen gegenzuschießen.
Jetzt schießt das Internet zurück. Nicht immer mit Erfolg, doch wenn Sie feststellen sollten, daß Ihre Lieblings- Shopping- Seite grade ein klein wenig träge ist, dann muß das nicht mit dem vorweihnachtlichen Ansturm zu tun haben sondern es kann sehr gut sein, daß Sie sich gerade auf einem Terrirtorium bewegen, daß unter Beschuß geraten ist.
sie haben dann die Wahl: Entweder, Sie gehen auf die andere Straßenseite und schauen sich in den Schaufenstern der Konkurrenz um, oder aber Sie drücken ganz wild und häufig F5 - und bringen die Server dadurch erst richtig in die Knie...
Freitag, 3. Dezember 2010
Der Drache ist gelandet
Mist, jetzt hab ich zwar ein Foto gemacht, das liegt aber auf dem Handy und ich hab kein Kabel zum Runterziehen dabei. Werd ich wohl nachliefern dürfen...
Nach immerhin 3 Tagen die die Post wohl brauchte, um es über den Airport drüberzuschmeißen ist es endlich angekommen: ein kleines feines Päckchen aus der Sternenschmiede.
Drinnen: Ein Adventskalender. Fürs Flöckchen.
Jetzt war nur noch die Frage: Wie schaffe ich es, den prominent zu plazieren, ohne daß Flöckchen das mitbekommt? Unter dem Vorwand, den schon leicht zerrupften Kalender der letzten Jahre wiederzuverwenden, zog ich mich also erstmal ins
Also mal kurz einen Blick um die Ecke ins Wohnzimmer geworfen: Flöckchen hatte die große blaue Schlummerlampe an, und die schien auch zu wirken - zumindest lag sie gemütlich auf der Couch und hatte die Äuglein zu. Also entschloß ich mich spontan dazu, den Drachen in der Küche aufzubauen. Und schmuggelte ihn dann mal flott durchs Wohnzimmer, in die Küche, auf den Frühstückstisch. Paßt. Dann noch flott Katerchen sein Leckerli gegeben, Licht aus und raus.
Und der Plan ging auf: Heute Morgen erst hat sie ihn gefunden und stand dann freudenstrahlend am Bettchen.
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