Donnerstag, 6. November 2008
 
Amerikanische Wahlcomputer

 

 
Mittwoch, 5. November 2008
 
Ei ist denn schon Weihnachten?
Heut morgen komm ich ganz stolz zur Arbeit.
Den letzte Schützling, das E4300, unterm Arm, bereit in die freie Wildbahn der Kundenumgebung entlassen zu werden.

Und was erwartet mich an meinem Arbeitsplatz? Genau, eine frisch eingetroffene Herde von 3 neuen Schützlingen.

Gut, letzten Endes hab ich dann noch zwei weitere Schützlinge abschließen können, die wegen andere Geschichten im Schranke harrten, und so bin ich immerhin wieder bei Null, aber trotzdem: Es ist halt wieder was zu tun. Wobei eins davon ein schnuckeliger HP 2530 ist. Das macht mir nicht nur den Abschied vom E4300 leichter, der macht sich sicher auch wieder hübch auf dem heimischen Tischlein.
 
Von: ericpp um 18:46hlive | 0 Kommentare | kommentieren

 
Und auf einmal: Ruhe (naja, fast)
Kollege M3 zieht den Stecker von einem Server, der seit Monaten neben seinem Tisch vor sich her tuckert, und ein Riesendruck fällt von meinen Ohren. Klar, der Lärm der telefonierenden, plappernden, klagenden, lachenden Kollegen erfüllt immer noch den Raum. Aber dieses Grundrauschen - mir ist es ja gar nicht mehr aktiv aufgefallen, obwohl es dauerhaft da war - ist weg.

ich glaube, wenn er die Kiste wieder anstöpseln sollte, werde ich ihm mal zeigen müssen, wie schön scharf mein Salatmesser ist...
 

 
Mittwoch, 5. November 2008
 
Latitude E
Vor knapp zwei Monaten hat Dell seine neue Business Notebook- Serie, die Latitude E- Modelle vorgestellt. Die Serie ersetzt die alte D- Reihe, und bringt ein neues Design mit.
Zuerst war ich leicht schockiert. denn die Geräte haben alles Runde der D- Reihe abgelegt und erinnern in ihrer Kantigkeit an Notebook- Modelle aus Mitte bis Ende der 90er - dagegen sind selbst die Thinkpads von Lenovo (ehemals IBM) elegant zu nennen.
Doch das neue Gehäuse hat auch positive Seiten: aus Metall statt Plastik gefertigt, dürfte die Lebensdauer selbst bei wenig liebloser Behandlung stark in die Höhe schnellen, und die klavierlackfreie Oberfläche nimmt Fingerabdrücke auch kaum an - was ich ebenfalls sehr positiv finde.
Trotdem finde ich die 14" und 15"- Modelle - E6400 und E6500 nicht wirklich hübch. Mein eindruck hat sich erst geändert, nachdem ich das 13"- Modell, den 4300 in Händen halten konnte. Der kommt trotz gleicher Gehäuseform um Weiten schnuckeliger daher - da sieht man mal, was die Größe ausmacht. Ich glaub, wenn ich jetzt noch einen 4200 (12") in die Hände bekomme, verliebe ich mich

Achja, auch innenlebentechnisch kann ich nichts Böses sagen. Aber fragt dazu besser nochmal den Onkel von der Computertestabteilung.
 
Von: ericpp um 00:51hscience | 0 Kommentare | kommentieren

 
unterirdisch, aber gut
Die alten Byzantiner haben mitnichten nur in die Höhe gebaut - nein, manche Bauten wurden in der Erde versenkt - und sind nicht weniger schön als die oberirdischen.


Das hier zum Beispiel - die Yerebatan Sarnici - oder ramontischer: Yerebatan Saryi - der versunken Palast. Und wie in einem Palast fühlt man sich wirklich. Eine Halle von der Größe eines Fußballfeldes, mit 8 Meter hohen Säulen, die nur erbaut wurde, um Wasservorräte zu speichern - wohl weniger gegen heiße Sommer sondern um für Belagerungen gerüstet zu sein.

Das Wasser war wohl vor Allem für den Großen Palast der Kaiser gedacht, dessen Reste noch in der Nähe der Blauen Moschee zu sehen sind, die Sultane haben später von hier aus die Gärten des Topkapi Palasts gewässert. Und daß die Zisterne gut gebaut ist, beweist, daß man sogar noch eine mittelgroße Kirche obendrauf pflanzen konnte. Die ist inzwischen aber nicht mehr da, heute erstreckt sich an der Oberfläche 'nur noch' ein Straßenzug.

Und so ganz trocken ist diese Räumlichkeit bis heute nicht. Überall tropft es von der Decke, und nur über großzügig angelegte Stege kann man die Säulen erkunden. Und es lohnt sich: Im knietiefen Wasser tummeln sich Massen von Fischen, neben einer besonders bizarr gestalteten Säule (bei der aber meine Kamera versagte) gibts den obligatorischen Hinweis daß hier eine tolle Stelle wäre, sein Kleingeld zu versenken (wer also knapp bei Kasse ist...) und ganz im hintersten Teil warten dann sogar noch zwei Gorgonenköpfe auf die Besucher. Mehr Bilder gibts wie immer in den Kommentaren.
 

 
Montag, 3. November 2008
 
Späte Genugtuung für die 'Schlangengrube'?
Mit dem Verbraucherschutz in Deutschland ist das ja so eine Sache.
Auf der einen Seite stehen uns Konsumvieh zwar einige rechtliche Mittel zur Verfügung, wenn wir den Eindruck erhalten, zu stark gemolken zu werden.
Auf der Anderen Seite kann der 'Melker' durch allerlei windige Tricks, Abomodelle oder einfach durch die Verlegung seines Firmensitzes nach Norwegen häfig rechtlichen Konsequenzen aus dem Weg gehen - und seine Kunden weiterhin mit schlechtem Service für gutes abspeisen.
Macht man als Nutzer nun seinen Frust öffentlich, sieht sich der 'Melker' nun keineswegs genötigt, versprochenes auch zu liefern - sondern greift - oh verkehrte Welt - selbst zu einem Anwalt, denn schließlich ist sein guter Name in Gefahr.
Trotzdem haben es vor ein paar Jahren einige unermüdliche Streiter geschafft, solche Negativpublicity in einem anonymen Forum zu sammeln, das schnell zur allgemeinen Anlaufstelle für geprellte Kunden wurde - und natürlich auch für Kunden die sich schon vorm Kauf informieren wollten ob der präferierte Händler seriös ist: Snakecity.
Leider gibts diese Seite nicht mehr, denn durch juristischen Hickhack mit einem besonders dreisten Unternehmen (Der Onleinspiegel berichtete besonders unternehmerfreundlich), und letztendlich auch dank innerer Zerfleischung ist die Seite mittlerweile offlein.

Heute gibts bei den Jungs vielleicht nochmal einen Grund, die Sektkorken knallen zu lassen. Denn das Unternehmen, das 2004 den Untergang der Schlangenstadt eingeleitet hatte, hat Insolvenz angemeldet und dürft bald abgewickelt werden. Prost.
 
Von: ericpp um 20:06hnet | 0 Kommentare | kommentieren