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Mittwoch, 5. November 2008
Latitude E
Vor knapp zwei Monaten hat Dell seine neue Business Notebook- Serie, die Latitude E- Modelle vorgestellt. Die Serie ersetzt die alte D- Reihe, und bringt ein neues Design mit.
Zuerst war ich leicht schockiert. denn die Geräte haben alles Runde der D- Reihe abgelegt und erinnern in ihrer Kantigkeit an Notebook- Modelle aus Mitte bis Ende der 90er - dagegen sind selbst die Thinkpads von Lenovo (ehemals IBM) elegant zu nennen.
Doch das neue Gehäuse hat auch positive Seiten: aus Metall statt Plastik gefertigt, dürfte die Lebensdauer selbst bei wenig liebloser Behandlung stark in die Höhe schnellen, und die klavierlackfreie Oberfläche nimmt Fingerabdrücke auch kaum an - was ich ebenfalls sehr positiv finde.
Trotdem finde ich die 14" und 15"- Modelle - E6400 und E6500 nicht wirklich hübch. Mein eindruck hat sich erst geändert, nachdem ich das 13"- Modell, den 4300 in Händen halten konnte. Der kommt trotz gleicher Gehäuseform um Weiten schnuckeliger daher - da sieht man mal, was die Größe ausmacht. Ich glaub, wenn ich jetzt noch einen 4200 (12") in die Hände bekomme, verliebe ich mich
Achja, auch innenlebentechnisch kann ich nichts Böses sagen. Aber fragt dazu besser nochmal den Onkel von der Computertestabteilung.
Zuerst war ich leicht schockiert. denn die Geräte haben alles Runde der D- Reihe abgelegt und erinnern in ihrer Kantigkeit an Notebook- Modelle aus Mitte bis Ende der 90er - dagegen sind selbst die Thinkpads von Lenovo (ehemals IBM) elegant zu nennen.
Doch das neue Gehäuse hat auch positive Seiten: aus Metall statt Plastik gefertigt, dürfte die Lebensdauer selbst bei wenig liebloser Behandlung stark in die Höhe schnellen, und die klavierlackfreie Oberfläche nimmt Fingerabdrücke auch kaum an - was ich ebenfalls sehr positiv finde.
Trotdem finde ich die 14" und 15"- Modelle - E6400 und E6500 nicht wirklich hübch. Mein eindruck hat sich erst geändert, nachdem ich das 13"- Modell, den 4300 in Händen halten konnte. Der kommt trotz gleicher Gehäuseform um Weiten schnuckeliger daher - da sieht man mal, was die Größe ausmacht. Ich glaub, wenn ich jetzt noch einen 4200 (12") in die Hände bekomme, verliebe ich mich
Achja, auch innenlebentechnisch kann ich nichts Böses sagen. Aber fragt dazu besser nochmal den Onkel von der Computertestabteilung.
unterirdisch, aber gut
Die alten Byzantiner haben mitnichten nur in die Höhe gebaut - nein, manche Bauten wurden in der Erde versenkt - und sind nicht weniger schön als die oberirdischen.
Das hier zum Beispiel - die Yerebatan Sarnici - oder ramontischer: Yerebatan Saryi - der versunken Palast. Und wie in einem Palast fühlt man sich wirklich. Eine Halle von der Größe eines Fußballfeldes, mit 8 Meter hohen Säulen, die nur erbaut wurde, um Wasservorräte zu speichern - wohl weniger gegen heiße Sommer sondern um für Belagerungen gerüstet zu sein.
Das Wasser war wohl vor Allem für den Großen Palast der Kaiser gedacht, dessen Reste noch in der Nähe der Blauen Moschee zu sehen sind, die Sultane haben später von hier aus die Gärten des Topkapi Palasts gewässert. Und daß die Zisterne gut gebaut ist, beweist, daß man sogar noch eine mittelgroße Kirche obendrauf pflanzen konnte. Die ist inzwischen aber nicht mehr da, heute erstreckt sich an der Oberfläche 'nur noch' ein Straßenzug.
Und so ganz trocken ist diese Räumlichkeit bis heute nicht. Überall tropft es von der Decke, und nur über großzügig angelegte Stege kann man die Säulen erkunden. Und es lohnt sich: Im knietiefen Wasser tummeln sich Massen von Fischen, neben einer besonders bizarr gestalteten Säule (bei der aber meine Kamera versagte) gibts den obligatorischen Hinweis daß hier eine tolle Stelle wäre, sein Kleingeld zu versenken (wer also knapp bei Kasse ist...) und ganz im hintersten Teil warten dann sogar noch zwei Gorgonenköpfe auf die Besucher. Mehr Bilder gibts wie immer in den Kommentaren.
Das hier zum Beispiel - die Yerebatan Sarnici - oder ramontischer: Yerebatan Saryi - der versunken Palast. Und wie in einem Palast fühlt man sich wirklich. Eine Halle von der Größe eines Fußballfeldes, mit 8 Meter hohen Säulen, die nur erbaut wurde, um Wasservorräte zu speichern - wohl weniger gegen heiße Sommer sondern um für Belagerungen gerüstet zu sein.
Das Wasser war wohl vor Allem für den Großen Palast der Kaiser gedacht, dessen Reste noch in der Nähe der Blauen Moschee zu sehen sind, die Sultane haben später von hier aus die Gärten des Topkapi Palasts gewässert. Und daß die Zisterne gut gebaut ist, beweist, daß man sogar noch eine mittelgroße Kirche obendrauf pflanzen konnte. Die ist inzwischen aber nicht mehr da, heute erstreckt sich an der Oberfläche 'nur noch' ein Straßenzug.
Und so ganz trocken ist diese Räumlichkeit bis heute nicht. Überall tropft es von der Decke, und nur über großzügig angelegte Stege kann man die Säulen erkunden. Und es lohnt sich: Im knietiefen Wasser tummeln sich Massen von Fischen, neben einer besonders bizarr gestalteten Säule (bei der aber meine Kamera versagte) gibts den obligatorischen Hinweis daß hier eine tolle Stelle wäre, sein Kleingeld zu versenken (wer also knapp bei Kasse ist...) und ganz im hintersten Teil warten dann sogar noch zwei Gorgonenköpfe auf die Besucher. Mehr Bilder gibts wie immer in den Kommentaren.
Montag, 3. November 2008
Späte Genugtuung für die 'Schlangengrube'?
Mit dem Verbraucherschutz in Deutschland ist das ja so eine Sache.
Auf der einen Seite stehen uns Konsumvieh zwar einige rechtliche Mittel zur Verfügung, wenn wir den Eindruck erhalten, zu stark gemolken zu werden.
Auf der Anderen Seite kann der 'Melker' durch allerlei windige Tricks, Abomodelle oder einfach durch die Verlegung seines Firmensitzes nach Norwegen häfig rechtlichen Konsequenzen aus dem Weg gehen - und seine Kunden weiterhin mit schlechtem Service für gutes abspeisen.
Macht man als Nutzer nun seinen Frust öffentlich, sieht sich der 'Melker' nun keineswegs genötigt, versprochenes auch zu liefern - sondern greift - oh verkehrte Welt - selbst zu einem Anwalt, denn schließlich ist sein guter Name in Gefahr.
Trotzdem haben es vor ein paar Jahren einige unermüdliche Streiter geschafft, solche Negativpublicity in einem anonymen Forum zu sammeln, das schnell zur allgemeinen Anlaufstelle für geprellte Kunden wurde - und natürlich auch für Kunden die sich schon vorm Kauf informieren wollten ob der präferierte Händler seriös ist: Snakecity.
Leider gibts diese Seite nicht mehr, denn durch juristischen Hickhack mit einem besonders dreisten Unternehmen (Der Onleinspiegel berichtete besonders unternehmerfreundlich), und letztendlich auch dank innerer Zerfleischung ist die Seite mittlerweile offlein.
Heute gibts bei den Jungs vielleicht nochmal einen Grund, die Sektkorken knallen zu lassen. Denn das Unternehmen, das 2004 den Untergang der Schlangenstadt eingeleitet hatte, hat Insolvenz angemeldet und dürft bald abgewickelt werden. Prost.
Auf der einen Seite stehen uns Konsumvieh zwar einige rechtliche Mittel zur Verfügung, wenn wir den Eindruck erhalten, zu stark gemolken zu werden.
Auf der Anderen Seite kann der 'Melker' durch allerlei windige Tricks, Abomodelle oder einfach durch die Verlegung seines Firmensitzes nach Norwegen häfig rechtlichen Konsequenzen aus dem Weg gehen - und seine Kunden weiterhin mit schlechtem Service für gutes abspeisen.
Macht man als Nutzer nun seinen Frust öffentlich, sieht sich der 'Melker' nun keineswegs genötigt, versprochenes auch zu liefern - sondern greift - oh verkehrte Welt - selbst zu einem Anwalt, denn schließlich ist sein guter Name in Gefahr.
Trotzdem haben es vor ein paar Jahren einige unermüdliche Streiter geschafft, solche Negativpublicity in einem anonymen Forum zu sammeln, das schnell zur allgemeinen Anlaufstelle für geprellte Kunden wurde - und natürlich auch für Kunden die sich schon vorm Kauf informieren wollten ob der präferierte Händler seriös ist: Snakecity.
Leider gibts diese Seite nicht mehr, denn durch juristischen Hickhack mit einem besonders dreisten Unternehmen (Der Onleinspiegel berichtete besonders unternehmerfreundlich), und letztendlich auch dank innerer Zerfleischung ist die Seite mittlerweile offlein.
Heute gibts bei den Jungs vielleicht nochmal einen Grund, die Sektkorken knallen zu lassen. Denn das Unternehmen, das 2004 den Untergang der Schlangenstadt eingeleitet hatte, hat Insolvenz angemeldet und dürft bald abgewickelt werden. Prost.
Samstag, 1. November 2008
Die ominöse Ansprache des Herrn H.
Herr H., intern auch Herr Incognito genannt, hat sich eben aufgerafft, um uns armen Frontschweinen für unseren täglichen Einsatz am Kunden zu danken.
Darüber hinaus findet er es ganz toll, daß wir unsere Freizeit (häh?) für diesen heiligen Zweck ofern.
Soviel für heute zum Thema: 'unnötig Atemluft verschwendet'. Wir danken für Ihre Aufmerksamkeit.
Darüber hinaus findet er es ganz toll, daß wir unsere Freizeit (häh?) für diesen heiligen Zweck ofern.
Soviel für heute zum Thema: 'unnötig Atemluft verschwendet'. Wir danken für Ihre Aufmerksamkeit.
Post- Halloween- Feierlichkeit
Als ich noch ein Kind war, sah der 1. November immer wie folgt aus: Früh aus dem Bett gescheucht, in die Sonntagsklamotten gesteckt und ab in die Kaffkirche geschickt werden. Ich glaub im Rahmen des Gottesdienstes gabs auch ne kleine Wanderung auf den Dorffriedhof. Da zu der Zeit niemand eng anverwandtes dort begraben lag, standen mein Bruder und ich halt irgendwo zwischen den in Reih und Glied aufgestellten Gräbern, schauten mal zum Großen Genagelten nach oben, mal auf den Pfarrer der vorne seine Litaneien abhandelte, oder lasen gelangweilt irgendwelche Grabinschriften, die alle das gleiche sagten - geboren irgendwann, später gestorben, still betrauert...
Meistens war es grau, es nieselte und ich glaube, wir hatten nie einen Schirm dabei - was uns die Laune aber auch nicht verbessert hätte.
Irgendwann nachmittags gings dann drei Käffer weiter, Grab vom Opa beehren, und in dem Zuge dann die mütterlicherseitige Verwandtschaft besuchen.
Die Heimfahrt führte dann nochmal am Friedhof vorbei, der in einem Meeer an kleinen roten Lichtern erstrahlte.
Später kamen meine Großeltern auf den Kafffriedhof, ansonsten blieb die Prozedur gleich, bis ich mit fortschreitender Pubertät die Durchsetzungskraft bekam, mir Kirchgänge zu verbitten. Ab da verbrachte ich den Tag einfach im Bett.
Und heute?
Ich halte mich mittlerweile in einem Bundesland auf, in dem dieser Tag kein Feiertag mehr ist, sondern ganz normaler Arbeitstag. eigentlich müßte ich heute schadenfroh über den Rhein in richtung meiner alten Heimat winken, weil ich genauso wie meine Brüderlein im Bett liegen bleiben kann. Aber leider leider geht das nicht: denn genau heute wurde ich von Chefchen zum Arbeiten verdonnert.

Meistens war es grau, es nieselte und ich glaube, wir hatten nie einen Schirm dabei - was uns die Laune aber auch nicht verbessert hätte.
Irgendwann nachmittags gings dann drei Käffer weiter, Grab vom Opa beehren, und in dem Zuge dann die mütterlicherseitige Verwandtschaft besuchen.
Die Heimfahrt führte dann nochmal am Friedhof vorbei, der in einem Meeer an kleinen roten Lichtern erstrahlte.
Später kamen meine Großeltern auf den Kafffriedhof, ansonsten blieb die Prozedur gleich, bis ich mit fortschreitender Pubertät die Durchsetzungskraft bekam, mir Kirchgänge zu verbitten. Ab da verbrachte ich den Tag einfach im Bett.
Und heute?
Ich halte mich mittlerweile in einem Bundesland auf, in dem dieser Tag kein Feiertag mehr ist, sondern ganz normaler Arbeitstag. eigentlich müßte ich heute schadenfroh über den Rhein in richtung meiner alten Heimat winken, weil ich genauso wie meine Brüderlein im Bett liegen bleiben kann. Aber leider leider geht das nicht: denn genau heute wurde ich von Chefchen zum Arbeiten verdonnert.
Dienstag, 28. Oktober 2008
So schön neu!(e Musik)
Der Schutzgeist grooved hier grad im Takt von Peter Fox. Musik die ihm die hochheilige Eminenz der Eindrücke vermittelt hat.
Der (oder eine der) Sänger von Seeed hat ein erstklassiges- Debut- Album auf den Tisch gelegt, das gute Laune macht. Und deswegen gibts das jetzt auch hier:
Der (oder eine der) Sänger von Seeed hat ein erstklassiges- Debut- Album auf den Tisch gelegt, das gute Laune macht. Und deswegen gibts das jetzt auch hier:
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