Montag, 27. Oktober 2008
 
Alles andere als ein Schönheitswettbewerb
...ist der Worst EU Lobbying Award, der jedes Jahr die haarsträubendesten, dümmsten, oder auch frechsten Fälle von Lobbying oder Korruption Interessenkonflikten im Dunstkreis der Brüsseler EU- Politik auszeichnet.

Eigentlich haben sie alle das Prädikat: 'Gehen Sie nicht über Los, ziehen sie nicht xxx tausend Euronen ein' verdient. Aber nur einer kann den Hauptpreis bekommen.

Und wir Internetnutzer dürfen jetzt bestimmen, wem die hohe Ähre gebührt. Deswegen: Mittmachen!

Zu gewinnen gibts nichts, außer ein wenig mehr Information über das, was in unseren Zeitungen immer zu kurz kommt, und natürlich die Hoffnung, daß die Genannten neben dem Preis auch ansonsten ihre Strafe erhalten.
 
Von: ericpp um 21:18hpolitics | 0 Kommentare | kommentieren

 
Mittwoch, 22. Oktober 2008
 
Nacht. Bosporus.



Was ein echter Schutzgeist ist, der läßt sich auch nachts nicht einsperren. Und was man des Nächtens so in Istanbul sehen kann, gibts in den Kommentaren.
 

 
Hehe...
Seine Heiligkeit ist jetzt ebenfalls der Goo- Sucht verfallen....
 
Von: ericpp um 12:53hconspiracy | 0 Kommentare | kommentieren

 
Montag, 20. Oktober 2008
 
Und heute dann auch erfahren, wie die Finanzkrise ausgelöst wurde
Da ist nämlich irgendwer hingegangen und hat das Konto von unserem französischen Freund Sakozy ausgeräumt.
Weg, einfach so.
Und weil da plötzlich soviel Geld fehlte, zog das eine Kettenreaktion nach sich, bis dann auch die Lehmann- Brüderlein umkippten und ein gewisser Josef A. über die Dächer um Frankfurt um Hilfe rief (jaja, inzwischen will ers nicht mehr gewesen sein...)

Und die Moral von der Geschicht'?
Keine Ahnung, vielleicht daß nicht nur die kleinen Deppen Opfer von Onlinebankingbetrug werden?
 
Von: ericpp um 19:28hthoughts | 0 Kommentare | kommentieren

 
Flotte Versprechen
Am Wochenende flatterte mir ein kleiner Werbebrief in die Fingerchen, der für mein gutes Geld ähnlich viele Zinsen versprach wie noch vor Kurzem die isländische Kaupthin.

Nicht von irgendeiner Bank wohlgemerkt, sondern von der hochwohlgeschätzten Ackermann'schen Deubank.

Wäre mir der Aufsichtsratsvorsitzende nicht so grund- unsympathisch, würde ich mir ja fast überlegen, meine paar Kröten für ein Jahr dort zu parken.

Also Deutsche Bank, wie wärs: Schickt diesen arroganten Herren heim, und ich überlegs mir nochmal. Ich würde mich nämlich schämen, wenn ich von dem Zinsen annehmen müßte.
 
Von: ericpp um 18:47hthoughts | 0 Kommentare | kommentieren

 
Dicke- Finger- Tag
Da teste ich jetzt seit Stunden an so ner blöden Grütze rum, nur um am Ende festzustellen, daß ich da einen Buchstabendreher drin hab.
Da kann das ja nicht funzionieren!
 
Von: ericpp um 17:10hlive | 0 Kommentare | kommentieren

 
Sonntag, 19. Oktober 2008
 
Schleimige Angelegenheit
Irgendwann in den 80ern gab es sie sogar mal als Spielzeug zum Anfassen: Schleimbälle (Link zu einem Werbespot oder Foto erwünscht, bitte einfach in die Kommentare posten!). Und es gibt allerlei glibberige Dinge zum Essen - von Wackelpudding über Marmelade bis hin zu Gummibärchen. Da erstere nicht mal mehr durch Google zu finden sind und man mit letzteren nicht unbedingt spielen sollte, haben sich kluge Leute etwas Neues ausgedacht: Ein Computerspiel mit Schleimbällen.

Das hört sich auf den ersten Blick reichlich unspektakulör an, schaut man sich das Spielprinzip aber genauer an, ist man schnell begeistert:
Diese Schleimbälle kleben nämlich aneinander, was sich unter Anderem dazu nutzen läßt, Türme zu bauen. Das sieht ein wenig so aus, wie ein Statikmodell, das der alte Gaudi angefertigt hat um zu testen ob seine Bauten auch halten was er sich von ihnen verspricht - und verhält sich auch ähnlich: Kann das Gerüst die Last nicht mehr tragen, kommt es ins Trudeln und knickt ein - oder Schlimmeres.

Doch 'Tower of Goo' war nur der Anfang. Die Entwickler haben das ursprüngliche Prinzip zu einem abendfüllenden Film Spiel ausgebaut, das für Tage oder Wochen an den PC fesseln kann: World of Goo.

Ging es in obigem Prototyp nur darum, eine bestimmte Höhe zu erreichen, gilt es nun, möglichst viele der schleimigen Bälle zum Levelausgang zu bugsieren. Das erinnert an den Cmputerspiele- Klassiker 'Lemmings', und diese Ähnlichkeit ist zumindest erwünscht. Ähnlich wie die pixeligen Freunde aus Amiga- Tagen sind auch die kleinen Schleimbällchen liebevoll animiert, lassen die Augen kullern, jauchzen wenn man dem Ausgang näher kommt, und schreien um Hilfe, wenn man sie mit dem Mauszeiger packt. Dazu passt die Musik, die, je nach Aufgabenstellung mal dramatisch, mal meditativ daherkommt, und natürlich auch das liebevolle Leveldesign, dessen Zeichnungen zwischen einfach süß bis zum morbiden Stil der Filme von Tim Burton reicht. Und spätestens, wenn eine besonders wackelige Konstruktion in sich zusammenstürzt, stellt sich mehr als ein Schmunzeln ein.

Damit es nicht langweilig wird, gesellen sich in höheren Leveln neue Arten von Schleimern hinzu, die neue Lösungsmöglichkeiten bringen, aber natürlich steigen damit auch die Anforderungen des Leveldesigners. Und um die Motivation nochmal ein wenig zu steigern, darf man mit den im Verlauf des Spiels geretteten kleinen Goos in mit allen anderen Goo- Spielern (derzeit etwas über 16.000) um die Wette bauen. Wer schafft es, den höchsten Turm zu bauen, der nicht einstürzt wenn man den letzten noch übrigen Goo obendraufsetzt?

Das Spielen der - natürlich kostenlosen - Demo kann ich auf jeden Fall nur empfehlen. Sie enthält den kompletten ersten von 5 Levels. Ein sechster Level soll nächstes Jahr noch dazukommen, wenn es Spiel auch offiziell in Europa gibt. Inoffiziell darf man es natürlich heute schon - für den Preis einer Musik- CD - via Paypal erwerben*.

*was ich auch getan habe

So, und letztlich möchte ich noch zwei besonders positive Dinge herausstellen:
- Erstmal gabs beim Bestellen ein Problem. Paypal hatte bestätigt, aber von 2D Boy bekam ich keine Antwort. Gut, kann ja ein wenig dauern, Heute morgen immer noch nichts. Also mal einen kurzen Text ins dafür vorbereitete Formular gehackt und mich drauf vorbereitet, daß ich morgen eine Antwort kriege... Aber nichts da! Keine 5 Minuten (!) später hatte ich eine persönliche Mail von Kyle im Kasten inclusive Downloadlink. Ich meine - wie spät ist es aktuell noch bei denen da drüben?
- Und löblich erwähnen sollte man in Zeiten von Spore natürlich auch die Kopierschutz- Politik von 2D Boy. Die sieht nämlich so aus: Es gibt keine, nur einen Downloadlink. Wer fürchtet, daß das Spiel in ein paar Jahren, wenn Kyle und Ron keine Lust mehr auf Goos haben, wegen fehlerhaftem Schlüssel oder plötzlich fehlendem Server nicht mehr installiert werden kann dessen Furcht sei hiermit genommen - der Kauf ist für immer. Und das ist auch gut so.

Und hier noch ein Trailer - enjoy:


Gefunden habe ich das Spiel übringes dank diesem Artikel bei Telepolis.

Das Erstellen von Screenshots spare ich mir mal, ich glaube, der Trailer sagt mehr als genug aus.
 
Von: ericpp um 15:54hgamez | 0 Kommentare | kommentieren