Sonntag, 16. März 2008
 
Einmal spielen - immer spielen
Das Wetter ist grau, der Lieblingsfußballverein spielt nicht und im Fernsehen läuft auch nur Mist.

Das wär doch genau der richtige Zeitpunkt um mal was Sinnvolles zu tun - zum Beispiel ein Computerspiel auszupacken.

Wer jetzt grade kein tolles Spiel zur Hand hat, braucht trotzdem nicht frustriert zu sein - viele Hersteller stellen Demos online, die man spielen kann.

Mein Tip des Tages lautet: World in Conflict.

Der kalte Krieg ist vorbei? Die Sowjetunion hat sich in Wohlgefallen aufgelöst? In dieser alternativen Geschichte des Jahres 1989 ist alles ganz anders verlaufen, und die Rote Armee hat in einem letzten Aufbäumen versucht, sowohl Europa zu überrennen als auch die USA zu überfallen. In der Kampagne darf man ihnen auch Seiten der USA oder NATO entgegentreten, im Multiplayermodus hat man natürlich auch die Option, die Truppen der UdSSR zu befehligen.

Das Spiel ist Echtzeitstrategie, wie es sie vorher noch nicht gegeben hat. Es gibt keinen Basenbau, sondern man startet direkt in die Schlacht und statt unüberschaubaren Massen an Einheiten befehligt man ein kleines Kontingent und kann nur im Zusammenspiel mit seinem bis zu 8 Spielern umfassenden Team gewinnen. Dabei hat man nicht mal Zugriff auf alle im Spiel verfügbaren Waffen, sondern sucht sich vor Start eine der vier Waffengattungen - Infanterie, Panzer, Unterstützung oder Luftwaffe aus. Was sich hier sehr beschränkt anhört, hat aber den Vorteil, daß man sich komplett auf eine Aufgabe konzentrieren kann, und wenn man seine Aufgabe gut erfüllt, bekommt man für Abschüsse oder eingenommene Kontrollpunkte TA- Punkte gutgeschrieben, für die man sich zusätzliche taktische Hilfen bestellen kann - die starten bei Fallschirmspringen oder eingeflogenen Panzern, gehen über Panzerbrecher oder Laserbomben und enden, wenn man lange genug spart, bei Bombenteppichen oder eine taktischen Atombombe. Letztere mag zwar verlockend sein, aber letzten Endes ist das Spiel schwer zu entscheiden, wenn man sowohl seine Einheiten, als auch die taktischen Schläge gut einsetzen kann - und hier ist nicht immer die größte Waffe die wirkungsvollste.

*

Keine Frage, WiC ist nicht grade unblutig, und die Altersfreigabe erst ab 16 sicher gerechtfertigt, aber dafür macht es sehr viel Spaß, und kann sowohl chronische Shooterspieler als auch Hobbystrategen fesseln.

Und jetzt zurück zur Demo. Die findet man nämlich nicht unter obigem Link, sondern unter dieser Adresse: Filepalanet. Leider kenne ich die genauen Daten nicht, aber laut Website kann man bis ganze 10 Tage unbegrenzt spielen. Danach ist, bei Gefallen, der Kauf der Spielpackung nötig, die einen neuen Schlüssel enthält.

Außer, ja außer, man schafft es, einen solchen Schlüssel zu gewinnen. Denn den verlost der Hersteller Massgate, und zwar nicht nur einmal sondern ganze 5-mal, an jeden der sonntags mit der Domoversion spielt

Na dann, startet den Download, und während die Daten auf die Festplatte kriechen, hier noch ein paar winzigkleine Tips für den unbeleckten Anfänger:
- Bei Anmeldung am Server könnt Ihr Euch eine Klasse aussuchen. Nehmt erstmal die die empfohlen wird, Ihr könnt jederzeit wechseln wenn Ihr merkt, daß andere Einheiten mehr gebraucht werden
- Setzt Euren Startpunkt weit vorne. So seid Ihr schneller im Geschehen = mehr Action, mehr Spaß und mehr Punkte
- Setzt Euren Startpunkt da, wo auch andere starten - am Besten Spieler mit einer anderen Klasse
- Geht ruhig auch mal über die Flanken. Die Mitte des Spielfelds ist meistens hart umkämpft


Und für die verschiedenen Klassen auch noch ein paar hoffentlichnichtumsonst- Tips:
- die Infanteristen haben verschiedene Eigenschaften die sich sehr gut ergänzen. Mischt euer Team, um auf alle Gegner vorbereitet zu sein
- Probiert bei Panzern ruhig die unterschiedlichen Panzertypen aus. Die schweren Panzer sind zwar bei Weiten am besten gepanzert und haben das dickste Rohr, wenn es aber auf Geschwindigkeit ankommt, empfehlen sich auch mal die leichten.
- Chopper- Spieler sollten Flaks meiden wie die Pest. Eine einzelne bekommt Ihr mit etwas Übung zwar leicht kaputt, gegen zwei oder drei habt Ihr keine Chance. Wartet im Hintergrund, bis Eure Panzerspieler zugeschlagen haben, oder sucht Euch ein anderes Ziel
- Wenn Ihr Support seid habt Ihr eine der wichtigsten Rollen im spiel übernommen, wirklich. Schaut bitte nicht auf die dicken Artilleriegeschütze - die sind nur mit viel Übung gut zu bedienen. Greift Euch lieber eine Mischung aus Flak- und Reparaturfahrzeugen und hängt Euch an einen Panzerspieler dran. Diese Kombination ist kaum zu schlagen und gibt Punkte ohne Ende!

So und jetzt viel Spaß beim Spielen!
Und viel Glück beim Gewinnen.

*Grafik shot by mir. Die psychedelischen Farben kommen durch wenige Klicks zustande.
 

 
Freitag, 14. März 2008
 
Sinnloses Wissen
Wie ich ich heute erfahren durfte, soll Artur Fischer seine weltberühmten Dübel unter der Dusche erfunden haben.

Mir ging spontan die Eröffnungsszene von 'American Beauty' durch den Kopf - ja, Lester Burnhams Tageshöhepunkt...
 

 
Die Sprachentwicklungsabteilung des Kollegen M2
...war heute besonders kreativ. So meinte er auf meine Nachfrage, wo eine Email hingangen sei, er habe darüber:

ownership getaked

Kollege HolyNitro und ich haben ihm spontan die Freundschaft und jedwede Kollegialität gekündigt.
 

 
Langzeit...was?


Heute gesehen: Das Fahrzeug einer Handwerkerfirma die 'Langzeitdächer' verkauft. Jetzt frage ich mich: Was sind 'Langzeitdächer'?

Brauchen die besonders lange bis sie fertiggestellt wurden?
 

 
Donnerstag, 13. März 2008
 
Grausame neue Wortschöpfung
Tötet mich, Ihr Bewahrer der einzig wahren deutschen Sprache, denn ich habe grade einen Angli-Eindeutschungszismus geschaffen, bei dem mir selbst übel wird:

genewst

Er soll bedeuten: gerade ein Ereignis als News- Meldung veröffentlicht.

Die grausamen Einzelkomponenten aus denen diese Wortschöpfung besteht, sind:

news: Nachricht(en), Meldung(en)
ge: deutsche Vorsilbe
st: deutsche Wortendung, häufig in Verbindung mit der Vorsilbe 'ge' anzutreffen.

Ich finde sie grausam. Und noch grausamer ist, daß Google mir sagt, daß es schon über 400 Leute gibt, die das vor mir verbrochen haben.
 

 
Gentleman oder Affe?
Aus keinem besondern Anlaß habe ich heute morgen über eine gewisse Angewohnheit mancher 'Weibchen' philosophiert. Und zwar darüber, daß es manchen Damen einfach überpeinlich ist, einen Herren in der Öffentlichkeit einzuladen, sprich: das Geld für ein Getränk oder eine Kinokarte auf den Tisch zu legen.

Dabei hatte ich es in der Vergangenheit durchaus schon mit Vertreterinnen ihres Geschlechts zu tun, die sehr wohl in der Lage und auch willens waren, regelmäßig ihren Obelix Obolus zu gemeinschaftlichen Vergnügungen beizutragen. Um aber den Schein zu wahren, steckten sie mir den mehr oder minder großen Schein vorher heimlich zu so daß es aussah, als käme er aus meiner Tasche.

Ich frage mich dazu folgendes: Was möchten diese Damen damit erreichen?
Geht es darum, ein gewisses Revier abzustecken? 'Seht her ihr Konkurrenztinnen, ich habe den großen Fang gemacht, der ALLES bezahlt!'
Oder schämen sie sich dafür, daß sie selbst über liquide Mittel verfügen?

Ich muß ja zugeben, daß es mir dazu selbst peinlich ist, in diese 'Ernährerrolle' gedrängt zu werden. Und vor Allem frage ich mich dazu regelmäßig, was andere Anwesende wohl denken mögen. Halte die mich wirklich für einen tollen Gentleman, oder doch nur für einen dummen Affen, der sich die Aufmerksamkeit seiner weiblichen Begleitung regelmäßig erkaufen muß damit sie sich nicht einen besseren sucht?
 

 
Dienstag, 11. März 2008
 
Nerviges Vista
Das ist jetzt schon das dritte Mal, daß ich nach Einspielen von irgendnem Update dieses häßliche blaue 'e' in meiner Quicklaunch- Leiste wiederfinde.

Hallo Microsoft? Das Ding wird nicht besser wenn Ihr es mir aufdrängen wollt, ich hab eher den Eindruck ihr wollt hier irgendwen für doof verkaufen.
Einmal löschen sollte wirklich reichen.