Dienstag, 8. Januar 2008
 
Einen Satz heiße Ohren
kann man folgendermaßen erreichen:

Man nehme:
1. Tasse
2. Heiße Flüssigkeit (z.B. Tee, oder auch einfach heißes Wasser)
3. Einen Satz Kopfhörer. Achtung: Hier ist ein nostalgisches Set mit Bügeln und Ohraufsatz, mit denen man wie Mickeymaus aussieht, nötig, Ohrstöpsel gehen leider nicht

Vorgehensweise:
1. Man fülle die Tasse mit der Flüssigkeit
2. Dann warte man, bis der Tee die Tasse erhitzt hat
3. Jetzt kommt der Clou: Man setze der Tasse die Kopfhörer auf
4. Nach zwei Minuten kann man den Kopfhörer abnehmen und sich selbst auf die Ohren sezten.

Viel Vergnügen!
 

 
Lust auf Tetris?

Ich probier mit grade vorzustellen, wieviel Arbeit das gemacht haben mag.

Und natürlich hat der werte Herr Reymond damit nicht aufgehört, sondern direkt auch noch die alten Atari- Klassiker Space Invaders, Pole Position und Pong nachgestellt.

Viel Spaß beim Schauen!
 

 
Montag, 7. Januar 2008
 
Tschechischer Tontechniker Bildtechniker
Warum muß ich bei Tschechen eigentlich immer an diesen uralten Badesalz- Sketch denken?

Whatever, ich find diese Aktion totzdem witzig und hoffe doch, daß die Richter Verstand zeigen und die Jungs von Ztohoven nicht einfahren lassen.
 
Von: ericpp um 17:13hfun | 0 Kommentare | kommentieren

 
Lieber Peter Gauweiler,
Du bist also der Meinung, Deutschland werde in der Münchner U-Bahn, am Berliner Bahnhof Zoo und in der Frankfurter Innenstadt verteidigt.

Ich weiß jetzt nicht, wie gut Dir Letztere bekannt ist, aber ich kann Dir versichern, daß Du dort sicherlich keine bombengegürtelten Taliban antreffen wirst.

Solltest Du jedoch auf den Gedanken verfallen, meiner Heimatstadt einen Besuch abzustatten, bin ich gerne dazu bereit, ein wenig Zeit freizumachen, um Deutschland gegen Dich und Deine Parteifreunde zu verteidigen.
 

 
Montag, 7. Januar 2008
 
Patatas Bravas
Ein Rezept für Patatas Bravas hatte ich schonmal gebracht, da aber alles irgendwann mal seinen Meister findet, findet der geniegte Tapasfreund hier meinen derzeitigen Favoriten:


Was nehmen wir:
400g Kartoffeln, festkochend
2 große Tomaten (oder mehr kleine)
2 rote Zwiebeln
2 Knobizehen
1 Chilischote
6EL Olivenöl
1EL Tomatenmark
3EL Sherry
2EL Zitronensaft
Sowie: Salz, schwarzen Pfeffer und Cayennepfeffer

Aha, und was tun wir nun damit?
Erstmal werden die Kartoffeln und die Chilischote gewaschen und kleingeschippelt. Dann kommen die Tomaten dran. Die brauchen wir nicht zu waschen weil wir die häuten. Dann noch entkernen und ebenfalls kleinschnippeln. Ähnlich ergeht es den Zwiebeln und dem Knobi.
Dann befördern wir einen Topf und eine Pfanne auf den Herd und machen jeweils Öl heiß. Jetzt werfen wir die Kartoffeln in die Pfanne und brutzeln die erstmal 5 Minuten bei voller Hitze, dann drehen wir ein wenig runter und lassen sie schön durchbraten.
Gleichzeitig werfen wir die Zwiebeln in den Topf, lassen sie schön goldig schmoren, werfen dann den Knobi dazu und lassen weiterschmoren. Dann kommen die tomaten, die Chili und der Sherry rein, wir rühren kräftig um und drehen dann auch diese Platte runter - in den nächsten 15 Minuten darf die ganze Chose ein wenig einkochen.
Dann wird die Soße nochmal mit Salz und allen Pfeffern abgeschmeckt, mi Zitronensaft nachgesäuert und dann kommen die Kartoffeln mit in den Topf. Das Ganze wird ordentlich umgerührt, nochmal kurz heißgemacht und dann kommt es am Besten schön heiß auf den Teller.
 
Von: ericpp um 00:21h'bout food | 0 Kommentare | kommentieren

 
Samstag, 5. Januar 2008
 
Aus der Reihe: kuriose Tode
Worauf man so alles stößt, wenn man in der Wikipedia schmökert. Zum Beispiel über den Tod von Francis Bacon, Starjurist, Wegbereiter der modernen Wissenschaft, enger Freund des englischen Königs, mutmaßlicher Ghostwriter Shakespeares und möglicherweise sogar ein Sohn Elisabeths I. Über letztere beiden wird seit 200 Jahren heftigst gestritten.

Zumindest wandelte er im Winter 1626 vergnügt durch den Schnee, als ihm die Idee kam, daß man Fleisch doch mit Eis und Schnee konservieren könne. Flugs bog er in das Haus des nächsten Bauern ein und ließ sich von der Bäuerin ein Hühchen schlachten und rupfen. Er ließ es sich dann nicht nehmen, das Hühnchen eigenständig mit Schnee auszustopfen.
Doch das wurde ihm denn zum Verhängnis. Wie auch immer er es angestellt hatte: Er erkältete sich und zog sich eine Lungenentzüdung zu, an der er 3 Tage später verstarb - nicht ohne das Hühnchen, das an seiner Erkrankung beteiligt war, vorher zu verspeisen.

Was lernen wir daraus?
- Einerseits haben wir es hier durchaus mit einem Erfinder bzw. Ideengeber für den Kühlschrank zu tun,
- der allerdings schmerzlich herausfinden mußte, daß Kälte zwar durchaus in der Lage ist, Fleisch zu konservieren, allerdings nicht das Leben eines alten Mannes.
- Und drittens konnte ihm selbst der köngliche Leibarzt, der das Hühchen beim Stopfen hielt, nicht mehr helfen - was zeigt, wie weit die Medizin damals erst war.

Achja, bevor hier irgendjemand auf die Idee kommt, ihn für den Darwin- Award vorzuschlagen:
- Francis Bacon starb zwar wirklich kinderlos, das ist aber wohl eher seiner offen gelebten Homosexualität geschuldet, immerhin hat er es mit 65 zu einem doch recht beachtlichen Alter geschafft - zumindest für die damalige Zeit (ja, ich weiß, bei Charlie Chaplin hats noch mit 71 funktioniert...)
- Wie wahrscheinlich es zu damaligen Zeit war, sich beim Spielen mit Schnee eine Lungenentzündung zuzuziehen, kann ich leider schwer abschätzen. Allerdings sollten die Leute im 17. Jahrhundert schon einen Tick abgehärteter gewesen sein als heute. Vermutlich hat er also 'nur' sein Alter ein wenig unterschätzt.