Mittwoch, 14. November 2007
 
AIDs- Stiftung unterstützt Kampf gegen Gates in China
Achja, es ist schon herrlich, wenn das Kopfkino verrückt spielt und eine Heise- Meldung einfach mal uminterpretiert.

Und das nur durch das Tauschen von zwei Wörtern. Wer errät, um welche zwei Wörter es geht, gewinnt übrigens ... nichts.
 

 
Vista und Energiesparen
Jetzt hab ich noch ne saudämliche Funktion am neuen Miscrosoft- Betriebssystem gefunden.

Als langjähriger Windowsnutzer kenne ich es so, daß sich Windows merkt, wie ich beim letzten Mal meine Sitzung beendet habe - also ob ich mich abgemeldet habe, herunterfahren wollte oder neustartete.

Da aber nicht nur der Mai alles neu macht sondern Microsoft auch den Drang dazu hat, alles zu verschlechtern, hat man Vista hier doofer gemacht. die Voreinstellung lautet jetzt nach der Neuinstallation immer: 'Energie sparen'

Als Mensch der 1 und 1 zusammenzählen kann weiß ich, daß das kein Herunterfahren ist und somit höchstens gegenüber dem eingeschalteten Rechner Strom spart. Es handelt sich dabei nämlich um eine Art Schlafmodus - alle Programme bleiben geöffnet, allo Ordner etc. Wer Windows kennt weiß, daß das laufzeittechnisch eine Katastrophe ist, weil Windows braucht seinen regelmäßigen Reboot um brauchbar zu laufen.
Außerdem zieht das immer noch jede Menge Saft. Fazit also: das will ich nicht!

Jetzt wäre Microsoft aber nicht Microsoft, wenn man das einfach ändern könnte, zum Beispiel indem man dort nachkuckt, wo es am offensichtlichsten hingehört: in die Systemeinstellungen. Denn natürlich versteckt der Hersteller sowas dort, wo kein vernüftiger Mensch nachschaut: tief in den Eingeweiden irgendwelcher dämlichen Einstellungen, hier: die Energieoptionen. Aber zum Glück konnte ich mithilfe der Suchmaschine meiner Wahl recht schnell eine Anleitung finden die zeigt, wie man diesem Windows beibringt, einen richtigen Shutdown durchzuführen, weil wir wollen ja eine vernünftige Systemperformance haben, wollja!

Ich bin mal gespannt, was ich noch so alles an Bugs und Hindernissen finde....
 

 
Dienstag, 13. November 2007
 
Traumgeschichte
Mit einem Staubsauger kann man Bücher aufsaugen, einfach so. Shhhht, und fort ist eins, in weniger als zwei Sekunden. Ein verdientes Ende zum Beispiel für die Bild- Bibeln. Ich habe aber Angst um mein Bücherregal, das wird nämlich teuer auf Dauer. Aber vielleicht, mit ein Bißchen mehr Übung, ließe sich da auch eine Wette mit machen, 30 Bücher in der Minute wegsauen, beim Gottschalk und, ich sehe mich schon als Fernsehstar und Wettkönig. Physik ist schon toll, in meiner Traumwelt...
 

 
Ein Minderheitenproblem
Als bekennender Linkshänder gehört man ja eh zu einer Minderheit.
Linkshänder, die beharrlich in Windows die Maustasten auf richtig (weil die Maus ja auch in der linken Hand liegt) umstellen, gehören nach meinen Erkenntnissen zu einer nochmals kleineren Minderheit - viele wissen ja nicht mal daß man das kann, andere ignorieren es beflissentlich und riskieren lieber krumme Finger.

Nun habe ich, seit ich vor gut drei Jahren angefangen habe, viel mit Terminal Servern und VMWare zu arbeiten, ein besonders Phänomen festgestellt: Windows gibt die äußerst praktische Funktion, daß die Maustasten vertauscht sind, nicht an diese überaus wichtigen Programme weiter.

Das bedeutete im Endeffekt ein kleines Kuddelmuddel, weil ich mich, je nachdem ob ich jetzt auf einem Terminalserver war oder auf dem lokalen Rechner, mit der Mausklickerei umstellen mußte - und glaubt mir, es ist sehr nervig, im 10- Minuten Takt auf gekreuzte Finger und wieder zurück zu schalten - aber bei Servern ist das leider so eine Sache - ich kann ja nicht einfach Die Maustasten auf links umstellen weil der nächste Kollege der sich da anmeldet, freut sich dann erst richtig scheckig - und am Ende soll ich dann noch Schuld sein, nee nee...

Besser war es zumindest bei VMWare - hier mußte ich 'nur' in jeder VM einzeln umschalten daß ich doch lieber die Tasten vertauscht haben möchte.

Bis ich dann eine neue Maus bekam, eine vom Hersteller mit L wohlgemerkt und oh Wunder: die Treibersoftware dafür tauscht die Tasten wirklich endgültig. Freudig habe ich alle meine VMs zurückgestellt und konnte auch endlich brauchbar auf dem Terminalserver arbeiten.

Und jetzt hab ich Vista. Und die alte Treibersoftware gibts nicht für dieses Betriebssystem. Schlimmer noch: Die neue Treibersoftware unterstützt meine alte Maus nicht. Damit greift Windows auf den Standardtreiber zurück und gibt die Tasten falsch weiter.
Und da ich bei einer Suche im Netz auch nicht schlauer wurde - weder gibt es Forenhinweise die sich darauf beziehen, noch sind alternative Maustreiberprogramme, die es früher zu Amiga- Zeiten und auch heute noch für Mac zuhauf gibt, verfügbar. So muß ich wohl zu Chefchen laufen und ihm mein Anliegen, daß ich dringend eine niegelnagelneue Maus brauche, glaubhaft verklickern.
Aber erstmal bring ich mir so ein Nagetier von zuhause mit - will ja vorher testen, ob des auch korrekt funzt.
 

 
Samstag, 10. November 2007
 
Windmühlenpark
Bei bufflon ging es die Woche um Windräder, was mich daran erinnert hat, daß auf meiner Festplatte ein ganz ähnliches Bildlein schlummert. Nun, hier ist:


So, und jetzt noch eine kleine Geschichte zu diesem Hügel von einem Augenzeugen, einem cold war kid
In den 80ern standen auf diesem Hügel nämlich noch keine Windräder. Das heißt aber nicht, daß sich dort Fuchs und Hase gute Nacht sagen konnten. Die kamen nämlich erst gar nicht da hoch, weil ein 3 Meter hoher Zaun außenrum ging, und das war vermutlich auch besser so. Das Gelände gehörte nämlich zum knapp 20km entfernten US- Militärflughafen und diente als Munitionslager. Man munkelte gar davon, daß dort auch Atombomben gehortet wurden - was ich mal nicht gehofft haben will, weil wenn den Amis mal langweilig wurde, dann schmissen die auch mal ein paar Bomben auf den Hügel, und wenn sie das nicht taten, hielten sie zumindest Ausschau nach Werwölfen, die seltsamerweise immer dann gesichtet wurden, wenn im Marienkapellchen nebenan alle Kerzen erloschen waren.
Doch irgendwann geht jede Ära mal zu Ende, die USA haben ihr Personal Anfang der 90er drastisch reduziert und der Gegend immer mehr den Rücken gekehrt. So wie der nahe Flughafen, mehr oder (zum Glück für dort ansässige Bevölkerung eher) weniger erfolgreich einer zivilen Nutzung zugeführt wurde, so fand auch dieser Hügel eine neue Bestimmung. Neben einer Biogas- Alage und ein paartausend Quadratmetern Solarzellen baut man eben auch Windräder auf, wobei der Park im nächsten Jahr sogar noch durch ein 210m hohes Windrad gekrönt werden soll - das wäre ein neuer Weltrekord.
Was ich beachtlicher finde ist, daß es kaum Gegner gegen diese Anlage gibt. Vielleicht liegt es ja daran, daß die, von diesem Ort früher ausgehende Bedrohung, gebannt ist und die Windräder das sehr gut symbolisieren - so wie bei einem Schwert, daß zum Pfug umgeschmiedet wurde - oder wie bei einer brennenden Kerze in einer Kapelle, die Werwölfe fernhält.
 

 
Freitag, 9. November 2007
 
Bürokratie hoch 10
Gar seltsames geschieht derzeit bei den lieben Kollegen Entwicklern.
Daß sie bis zu den Ohren in Arbeit stecken, weil unsere Software mehr leisten können soll als das kleine Häuflein schaffen kann, ist ja eigentlich schon so, seit ich in der Firma arbeite. Aber das derzeitige Projektmanagement schlägt wirklich alles.

So war es früher kein Problem, den Kollegen ein Problem das man selbst nicht lösen konnte, zu geben. Auch wenn es eine oder zwei Stunden dauerte - sie konnten sich die Zeit im Kalender einteilen und uns somit auch auf den aktuellen Stand bringen.

In letzter zeit ignorieren sie erstmal die erste Email komplett. Auf die zweite Mail folgt dann meistens eine Antwort im Sinne von 'Mach doch nen Bug draus'

Jetzt soll ich also für jede Anfrage, für jede unvollständige Doku etc erstmal aufwändig ein Bugticket eröffnen, damit so ein armer Coder im Keller die Zeit bekommt, darauf auch zu antworten. Wieviel Zeitaufwand das kostet, den Mist zu verwalten, daran denkt natürlich keiner *kpfschüttel*