Montag, 25. Juni 2007
 
Und dann war Strand
Was ist die beste Abkühlung nach einem ganzen Tag Sightseeing? Nun, wenn man dieses Sightseeing an einer Stadt am Mittelmeer gemacht hat eindeutig ein Aufenthalt am Strand, Schuhe aus und die Füße von den anspülenden Wellen umschmeicheln lassen. Dann ein kühles Bier, ein wenig Musik, Blick zur See und die Gedanken treiben lassen:



Im Anschluß könnte man dann noch auf die Idee kommen, Neid- Content per SMS zu verschicken, dabei aber vergessen, daß das Handykonto fast leer ist so daß die neidvollen Antworten leider im Nirvana landen.

Schade, das hätte mir doch genau die richtige Genugtuung gegeben.
 

 
Im Westen nichts neues
Spann den Wagen an, Theo, wir fliehen in den Süden. Der Wind treibt mal wieder Regenwolken übers Land. Da hilft vermutlich nur noch ein Stoßgebet:

Lieber Gott im Himmel Lieber Sven im Cocoon, bitte sorg dafür, daß es am Sonntag wieder schönes Wetter ist, Techno.
 

 
Montag, 25. Juni 2007
 
Aussöhnung mit dem Fest
Heute dann doch noch mal hin. So leicht lasse ich mich denn doch nicht unterkriegen - und außerdem wurde ich lieb gefragt - von Frau Kisuuna.
So dann doch noch ein paarmal die Straße hoch- und runtergelaufen, hier in den Laden rein, da in den Laden rein, nix gekauft, aber das war nicht schlimm. Ah doch, ein Tütlein Mandeln, und die Rest direkt nach dem Kaffeetrinken vergessen (war aber eh fast leer, also was solls)

Dann auf dem Rückweg nochmal in kisuunas Pizzeria vorbeigeschaut und dort zwei Nudelportionen mitgenommen die wir dann auf ihrem Balkon verspeist haben.

Und auf dem Rückweg gen heim gabs dann doch noch das finale Abschlußbier, dort am Kiosk, wo der Besitzer ein wenig aufdringlich wurde und uns nicht ohn Lollie oder zumindest ein paar Gummibärchen für die Kinder (hey, welche Kinder?) gehen lassen wollte.

Abschließend also doch ganz nett.
 
Von: ericpp um 01:22hlive | 0 Kommentare | kommentieren

 
Melancholie
Straßenfest, wieder alleine unterwegs.

Andere Musik, andere Menschen - ganz andere Menschen.
Der Versuch, mich wegzuträumen scheitert, dafür kommt die Erkenntnis, daß die Orga immer noch genauso mistig ist wie letzes Jahr - einen seperaten Stand für die Pfandrückgabe, wer auf die Idee kam gehört gesteinigt.

Versuche, mich immer noch wegzuträumen. Wenn die Musik spielt, artet das Ganze in Gedränge aus weil die Passanten direkt an der Bühne vorbeimüssen - beschissene Orga, die haben seit letztem Jahr nichts dazugelernt.

Die Musik ist aus. Ein Abschlußbier spare ich mir lieber.
 

 
Samstag, 23. Juni 2007
 
Warum immer alles verramschen?
Was macht man als Bekleidungshändler mit Kleidungsstücken, die keiner haben will?
- Man könnte sie wegwerfen - ist in Unternehmerkreisen aber äußerst unbeliebt.
- Man könnte sie auch als Bonus an die Angestellten verteilen - die werden sich vermutlich sehr bedanken.
- Man kann auch immer weiter im Preis runtergehen, bis sie irgendwann dann doch jemand mitnimmt.
- Oder man kann damit seine Hallen ausdekorieren. So zum Beispiel:


Desigual, Rambla de Canaleta irgendwas, Barcelona


Aufgrund der Spiegel an beiden Seitenwänden und an der Decke (das blonde Mädel links im Bild stand in Wirklichkeit direkt rechts von Fotografen) sieht das Bild auf den ersten Blick etwas verwirrend aus. Hier wurden einfach Leinen unter der (verspiegelten) Decke durchgezogen und daran diverse Kleidungsstücke aufgehängt.

Fazit: Das Ganze macht den Eingangsbereich des Ladens - denn darum handelt es sich hier - sehr fröhlich und farbenfroh - und der Eindruck sollte dann auch nicht täuschen, denn die käuflichen Dinge da drinnen waren ebenfalls sehr schön gestaltet.
 

 
Samstag, 23. Juni 2007
 
Alles Fassade!
Wahrzeichen, Dauerbaustelle, Lebenswerk eines Genies...

Die Sagrada Familía ist vieles, aber eines sicher nicht: Auch nur ansatzweise fertig.
Einen Blick nach Innen kann man sich also eigentlich sparen - allerdings muß man da durch, wenn man sich die von Gaudí gestaltete Ostfassade genauer ansehen will. Außerdem gibt es noch die Kellergewölbe, die einen sehr guten Eindruck geben, wie die Kirche - irgendwann mal - fertig aussehen wird. Mir wurde dabei klar, daß sie dann sicher nicht mehr mein Fall sein wird, ist doch der beeindruckende Blick auf Gaudìs Skulpturenmeer jetzt schon an der Grenze dessen, was ich an Verzierung ertragen kann - aber sie soll ja schließlich den Gläubigen gefallen, da brauchen sie wegen ein paar Touris weniger keine Abstriche zu machen.
Die Stadt hat schließlich auch so noch genug schöne Bauten und anderes Sehenswertes zu bieten.

Aber zurück zum Innenraum. Dort hin kommt man nämlich nicht durch das Ostportal, sondern von Westen her, und da erstrahlt sein einigen Jahren ebenfalls eine Skulpturenlandschaft, die sich nicht nur in der Thematik 'leicht' von dem unterscheidet, was Gaudí noch zu Lebzeiten schuf - nein, auch die Umsetzung ist ganz anders und hat es trotzdem in sich!
Die ersten Skizzen, was die Form angeht, stammen noch vom Meister selbst, aber ob er sich das endgültige Werk sooo vorgestellt hat?

Ich fands trotzdem beeindruckend.

Weiter gehts im Innenteil, die schönen Bilder sind viel zu schade, um sie für die Hauptseite zu verschwenden.
 

 
Das Auge des Betrachters


'Blöde Taube, geh runter von meinem Kopp'
'Dir haben sie wohl ins Hirn geschissen! Bete lieber zum Herrn daß er die Viecher wegschickt.'

...waren spontan die Worte, die ich dem armen Päärchen in den Mund legen wollte. Was so ein paar Federviecher ausmachen - da wird ruckzuck aus Hirten die für die Geburt ihres Herrns danken, ein unterdrücktes Volk, das um Erlösung von der Rattenplage betet.

Fazit: Hätte Gaudí Katzenleitern in die Kirchenfassade eingebaut, wäre das sicher nicht passiert.
 

 
Groß-A'Tuin?


Für Fans der Scheibenwelt- Romane hat Gaudí an der Sagrada Familía ein schönes Schmankerl hinterlassen: Die zwei Säulen, die die vom Meister selbst gestaltete Fassade tragen, werden wiederum von je einer Schildkröte gehalten.

Und daran erkennt man das wahre Genie Antoni Gaudís: Als der Scheibenwelt- Autor Terry Pratchett gebohrt wurde, war Gaudí nämlich schon 20 Jahre tot.
 
Von: ericpp um 03:38hlive | 0 Kommentare | kommentieren