Samstag, 2. September 2006
 
Ausflugstipp
Es ist das mit Sicherheit größte Volksfest der Region: Jedes Jahr, auf den Dreh vom August zum September findet in Bernkastel- Kues das Weinfest der Mittelmosel statt. Die Winzer der umliegenden Ortschaften bieten ihren Wein an, verköstigen mit Ziwebelkuchen, und auch Schwenkbraten sind massig zu finden.
Man trifft alte Freunde und Bekannte die aus den entferntesten Regionen der Zivilisation anreisen - von der tiefsten Eifel bis zur Grenze zum Saarland. Eigentlich ist die malerische Altstadt von Bernkastel total überlaufen und auf der Treppe, die von der Moselbrücke zum Kueser Moselufer führt, werden sich wieder die Passanten stauen weils die Stadt sicher auch dieses Jahr nicht hinbekommen wird, die Leute mit ein paar attraktiven Ständen umzuleiten.

Und kaum wirds dunkel steigt das große Feuerwerk - das übrigens daran schuld ist, daß mich Feuerwerke in anderen Städten ziemlich kalt lassen. Nicht daß hier unbedingt die größten und buntesten Böller verschossen werden - das nicht, auch wenn die Stadt klotzt wie nur einmal im Jahr. Aber man nutzt einfach die natürlichen Gegebenheiten optimal aus. Der eine Abschußplatz für die Raketen ist die Burg Landshut, direkt (wirklich! direkt) über der Stadt, der zweite ist das gegenüberliegende Moselufer die sich mit Raketensalven abwechseln, bis nach dem größten, lautesten und hellsten Böller von allen der Wasserfall auf der Burg gestartet wird.

Tja, dieses Jahr bin ich mal wieder verhindert. Aber wer heut Abend noch nichts vor hat, dem kann ich dieses Fest nur empfehlen - und ich, vielleicht schaff ich es ja nächstes Jahr mal wieder hin...
 

 
Samstag, 2. September 2006
 
Und noch ein Regentanz
Wenn Sven zum Tanz im Freien lädt - so sagen es die Legenden - nehmen die Regenwolken Reißaus.
Das könnte für Sonntag ein wenig knapp werden, denn eine Wetterlage die einen ganzen Sommermonat versaut hat, läßt sich doch wohl schwerlich von einem einzelnen Musiker vertreiben.
Aber bleiben wir optimistisch, die Karten haben wir eh schon gekauft, also gehts auch hin. Und Spaß werden wir dann schon haben - hat ja auch in Sachsen geklappt.
 

 
Post aus Schweden
...und das genau zur richtigen Zeit, setzt doch aufgrund des Wetters so langsam der - im Sommer suspendierte - Nestbautrieb wieder ein. Und so ein Schutzgeist gibt sich ja nicht mit Strohhalmen und Lehmklümpchen zufrieden - nein, da muß schon was Handfestes her, denn auch wenn die Grundausstattung da ist, so fehlt es doch noch an schmückenden Detaíls - Schutzgeister sind ja auch wählerisch.
Wobei - ob wir da ausgerechnet beim Schweden fündig werden? Immerhin hat er jetzt ein Stück im Angebot, daß meinem bereits im Februar erstandenen Eßtisch recht ähnlich sieht...

Immerhin für ein paar Anregungen ist das Büchlein gut.
 

 
Kurzzeitgedächtnis
Kollege M2 am Telefon:
Hallo Herr Braun - Wie ist Ihr Name?
 

 
Tee Huhn mit Chili- Geschmack
Nein, Kollegin K. - das was da riecht ist meine Suppe.
 
Von: ericpp um 15:03hlive | 0 Kommentare | kommentieren

 
NRW will Computer hacken dürfen
Was manche Bundesstaaten in ihre Polizeigesetze schreiben ist ja schon nicht mehr schön ( vgl. Armes Hessen - armes Deutschland - ach Mist, ich bin ja inzwischen auch in Hessen...)

Aber es geht ja noch doller. Das vom Gentechnikfreund Jürgen 'Kinder statt Inder' Rüttgers regierte NRW erdreistet sich, seine Polizisten zu Hackern zu machen - sie sollen nämlich auf dem Computer von Verdächtigen Emails lesen dürfen - und das auch ohne einen Hausdurchsuchungsbefehl - was rein rechtlich nicht nur einem Hausfriedensbruch gleichkommt sondern auch andere Probleme aufwirft:

Was passiert, wenn die Polizei jetzt zwar Mails lesen darf, aber keine geiegnetet Technik bereitgestellt wird, um diesem Begeher auch auf angemessene Weise nachzukommen? Wird dann 'irgendwas' auf den Rechner des Delinquenten geschickt? Auch auf die Gefahr hin, daß das Stück Software auffällt und der Überwachte vorgewarnt wird?
Was tut man als angehender Terrorist in dem Fall? Fingiert man einen falschen Alarm und läßt Polizeihundertschaften vergeblich die Kölner Innenstadt stürmen während die wahre Bombe gleichzeit in Düsseldorf hochgeht? Löscht man einfach nur die Festplatte mit allen ach so dollen 'Beweisen'? Oder könnte man gar ein Virus zurückschicken und dadurch V- Männer des Verfassungsschutzes aufdecken?
Wir wissen es nicht, aber es ist in jedem Fall ein Spiel mit dem Feuer...
Und demnach einfach mal wieder ein Fall hierfür
 
Von: ericpp um 14:29hpolitics | 0 Kommentare | kommentieren

 
Mittwoch, 30. August 2006
 
Dumme Sicherheitsfachleute
Hier ist Dein Schild möchte man sagen, wenn ein Polzeibeamter wegen eines herrenlosen Koffers eine ganze Innenstadt lahmlegt.

Da der Beamte das aber wohl kaum verstehen würde, oder sogar vermuten würde, daß man ihn beleiden will (dabei will man nur ehrlich sein...), tun das leider die Wenigsten.
Aber diese Wenigsten machen das zumindest direkt offiziell und rufen dazu auf, Knadidaten für den Stupid Security Award zu nominieren.
Wenn also der Wolfgang und der Ingo weiter lustige Forderungen stellen, wissen wir, wie wir diese auch entsprechend würdigen können:

Gesucht für den Stupid Security Award auf Telepolis

Edit: Wie es eben so läuft dauert es auch nicht lange und schon stehen die ersten Bewerber auf der Matte. Es geht um die seit Langem geplante Antiterrordatei, die wohl keine Datei bleiben wird, sondern wohl ein richtig fettes Rechenzentrum mit leistungsfähigem DBS in Anspruch nehmen wird, wenn es nach manchen Politikern geht. Zum Beispiel nach Dieter Wiefelspütz - irgenjemand hat zwar über ihn in der Wikipedia geschrieben, daß er ganz vernünftige Ansichten hätte was Datenschutz angeht, aber das war wohl mal. So will er zum Beispiel Daten über sexuelle Auffälligkeiten aufnehmen. Nun weiß ich ja nicht, welche Art von Terroristen Herr Wiefelspütz im Visier hat, aber meines Wissens nach sind weder Pädophile noch Vergewaltiger in besonderem Maße auffällig geworden was Terrorismus angeht - wenn er dagegen Heterosexualität als besonderes Merkmal von Terroristen ansieht, dann wirds höchste Zeit, ihm eins auf die Mütze zu geben, aber richtig.
Aber da gibts ja auch dem Dieter seinen Freund den Wolfgang Bosbach. Der Wolfgang will, daß Einreisende aus Problemstaaten wie Bayern oder den Vereinigten Staaten von Nordamerika Fingerabdrücke abgenommen bekommen wenn sie bei uns einreißen - ist ja klar, weil wenn sich so ein Bayer in einem Zug in die Luft sprengt, dann wollen dessen Angehörige schließlich sicher gehen, daß es auch wirklich ihr Familienmitglied war und so muß also auch jeder einzeln herumliegender Finger identifizierbar sein. Das findet der Wolfgang toll, zwar hilft es nicht, Terroranschläge zu verhindern aber das macht ja nix. Weil wenn nix mehr passiert, kann der Wolfgang ja auch nicht mehr neue Daten für die Antiterrordatei fordern.

Übrigens sollte man sich nicht dadurch irritieren lassen, wenn sich der Dieter und der Wolfgang streiten und der Wolfgang den Dieter eine rote Socke nennt. In Wahrheit sind die beiden nämlich gute Freund und den Streit machen die nur zur Show - sie wollen nämlich in Wirklichkeit das Gleiche, nur ob wir das auch wollen, das sollten wir uns genau überlegen.
 
Von: ericpp um 17:34hpolitics | 0 Kommentare | kommentieren

 
Montag, 28. August 2006
 
Noch einmal in Erinnerung schwelgen
...mich zurückträumen ins tiefste Sachsen. In ein Zelt voller fröhlicher Menschen, draußen tobt der Regen, aber es ist egal was draußen ist denn drinnen ist die Party des Jahres.

Hach, ich werd auch langsam zu einem Fan von U2be - nicht unbedingt weil man da auch den allerletzten Jamba- Werbespot nochmal kucken kann, aber die Möglichkeit, kleine Erinnerungsfetzen zu betrachten, die irgenein Handybesitzer aufgzeichnet hat der am gleichen Ort zur gleichen Party war wie ich - das hat schon was.

Also hier und jetzt ein paar kleine Ausschnitte der letzte Nachtdigital

Und aufs nächste Jahr, da freu ich mich doch jetzt schon.
 

 
AOL ist böse
Wobei, weniger der Onlinedienst als deren Software - hat zumindest jetzt eine Anti- Badware- Koalition herausgefunden.
Außer, daß es für mich neu ist, daß es so eine Koalition überhaupt gibt, kann ich den guten Leuten aus eigener leidvoller Erfahrung (und ich hatte es nur mit der 6.0er Software zu tun) nur Recht geben.
Aber zum Glück hat man heutzutag die Wahl, die Installation solcher Computerbremsen zu vermeiden und seine Internetverbindung - so wie es bei T- Online übrigens schon immer ging - mit den Bordmitteln seines favorisierten Betriebssystems oder aber mit einem Internetrouter einzurichten.
 
Von: ericpp um 23:31hnet | 0 Kommentare | kommentieren

 
Früh morgens,
der Radiowecker dudelt los, aber statt mich sanft aus dem Land der Träume zu holen, reißt er mich gradewegs in die harte Realität.

Der Grund: Statt Musik werde ich mit Interferenzengerausche und -geknacke beschallt. Auf aufgerichtet, das Ding versucht einzurichten - aber keine Chance - da zog wohl wieder mal ein Unwetter über uns weg.
Also wieder hingelegt und versucht, neben der Kakophonie noch ein wenig Radio zu hören. Aha, Schulferien zu Ende sehr fein. Als dann noch ein Schüler erzählt, daß er sich das Radio extra so einstellt, daß es furchtbar knackt kann ich mich vor Freude gar nicht mehr halten. Irgendwann wird der Empfang wieder besser, ich wäre am Liebsten weggeschlummert doch jetzt war wirklich Aufstehenszeit.
 

 
Sauerei
Nicht mal mehr nen Koffer kann man irgendwo stehenlassen.
 
Von: ericpp um 18:05hpolitics | 0 Kommentare | kommentieren