Donnerstag, 3. August 2006
 
Nach
...91km, jede Mengel Nieselregen, zwei richtigen Regenschauern, viel viel Anstrengung und einem Bad später sind Claudine und ich doch ganz froh drüber uns heut aus der Tür gewagt zu haben.
Ich hab zwar, wie es ausschaut, keine Freunde mehr auf dem Olymp sitzen, aber wie man sieht, komme ich auch ganz gut ohne zurecht.
 
Von: ericpp um 00:58hactivity | 0 Kommentare | kommentieren

 
Mittwoch, 2. August 2006
 
Hessen mit Migrationshintergrund
Frankfurt rühmt sich ja, Menschen aus fast allen Nationen dieser Erde zu beheimaten. Aber nicht nur Menschen finden sich hier, sondern, wie man sehr gut sehen kann, auch Tiere der wiederkäuenden Art:
Hiebei handelt es sich um zwei angehörige eines Clans Schottischer Hochlandrinder, der in der großen Völkerwanderung von keinahnunggehzufuß an Lauf der Nidda angesiedelt wurde und seitdem hier heimisch geworden ist.

Dabei haben sie aber ihre Traditionen bewahrt und lassen den Bauer an Sonn- und Feiertagen nur zum Melken an sich heran, wenn er auch einen Kilt mit nordschottischem Tartan trägt - denn die Schotten aus dem Süden gelten schon lange als verweichlicht und solch edler Tiere nicht würdig.
Das finden auch die jungen Schotten ganz toll, wie man auf diesem Bild sehr gut erkennen kann.

PS: Wer sich wundert, warum die Sonne auf diesem Bild so doll knallt: Das habe ich Mitte Julei afgenommen, als das Wetter noch schön war.
 

 
Lieber Wettergott
(der von Christen auch gerne als 'Petrus' bezeichnet wird)

Das war ja wohl mal Mist mit der Abkühlung. Mußt Du es denn immer so übertreiben? Ich beschwere mich ja gar nicht darüber, daß Du uns die letzten Wochen so gegrillt hat, aber pünktlich zu meinem Urlaubsantritt mit so einem Schmuddelwetter aufzufahren find ich ja mal gar nicht nett.
Können wir uns nicht zumindest auf die goldene Mitte einigen? Ich fand es am Sonntag schön, tagsüber Sonne und abends eine kräftige Abkühlung. Wegen mir kannst Du auch mittags abkühlen und abends wieder sonnen - aber den ganzen Tag über mit grauen Wolken drohen als habe ich gesündigt - das ist ja mal ganz schlechter Stil.

Mit freundlichen Grüßen,

Dein Noch- Freund, der Schutzgeist
 

 
Hochverrat
Ich hab schon lange keine Bücher mehr gebracht. Doch da ich grade wieder ein sehr gutes hinter mir hab werd ich das hier einfach mal weiterempfehlen:

Tod und Teufel von Frank Schätzing
Köln im Mittelalter, genauer gesagt: im Jahre 1260. Der Dombaumeister stürzt zu Tode. Ein Unfall wie zwei Zeugen bereitwillig erzählen können. Doch dann kommen Gerüchte auf, daß ein Herumtreiber dazu eine ganz andere Geschichte erzählen kann, weitere Menschen sterben und langsam enthüllt sich ein Komplott...

Viel mehr zur Story will ich hier nicht verraten. Das Buch liest sich einfach herrlich. Frank schafft es, durch geschickten Einstreuen von Anekdoten und historischem Hintergrundwissen eine dichte Atmosphäre zu schaffen und das Köln von einst wieder zu Leben zu erwecken.
Auch wenn die Hintergründe des Mordes recht schnell klar sein dürften, da man als Leser auch dem Mörder über die Schulter (und ins Herz) blicken darf, hält die Spannung bis zur letzten Seite an.

Mein Dank, daß ich das Buch überhaupt angefangen habe, geht an Frau Okavanga, die es mir wärmstens empfohlen hatte. Und jetzt bin ich überzeugt: Der gute Mann hat auch vor dem Schwarm bereits gute Bücher geschrieben.
 

 
Dienstag, 1. August 2006
 
Grad gar keine Lust
Da ist jemand sauer auf mich, und auch wenn ich nicht ganz unschuldig bin haben wir beide unseren Teil dazu beigetragen.

Jetzt war ich es, der unbedingt hinwollte, der es dann schlecht fand (und das war es auch), der ja eigentlich alles schlecht findet (und das sogar ausspricht, wie böse).
Wo ist mein Erdloch? Ich sollte mich vergraben, damit ich nicht immer wieder anderen Menschen wehtun kann.
 

 
Ein Polizei- Smart
...war leider das Einzige, was sich aus den Träumen dieser Nacht gerettet hat - da muß er mir aber mehrfach über den Weg gerollt sein.

Ich stells mir lustig vor, wenn die Beamten darin einen Verdächtigen abführen müssen - Klettert der dann ja beim Beifahrer auf den Schoß oder wird er in den nichtmal für eine Bierkiste ausreichenden Kofferrraum gesperrt?

Aber vielleicht liegt das ja auch im Ermessen der Beamten? Junge hübche Ladendiebinnen dürfen auf den Schoß des Beamten und ihre Strafe schonmal 'abarbeiten', der Rest kommt nach hinten.
 
Von: ericpp um 13:36hthoughts | 0 Kommentare | kommentieren

 
Montag, 31. Juli 2006
 
Ein Regenmärchen
Das schreibe ich nur, um gewisse Damen, an denen der Niederschlag schon wieder vorbeigegangen ist, neidisch zu machen:

Ich lag heut Abend um 18:00 Uhr so schön am Badestrand (Langener Waldsee, viel Platz, offenbar hatten viele mit Regen gerechnet und sind gar nicht erst erschienen) als die Sonne, die den Nachmitag über meine Pelz gewärmt hatte verschwand und der Himmel dunkler und dunkler wurde.
Ganz gemütlich wechselte ich meine Badeshorts gegen Push-Up- Höschen und Radlershirt, packte meine Siebensachen zusammen und begab mich zu meiner Claudine. Die hatte sich mittlerweile von der moderat schnellen Anfahrt erholt und brannte richtig auf eine stürmische Heimfahrt.
Die wurde es dann auch, und so brausten wir schnell wie noch nie über die Waldwege. Als wir die halbe Strecke hinter uns hatten, setzte die Abkühlung von oben ein und so kam es daß wir im feinsten Regen unser trautes Heim erreichten.
Fazit des Tages: Knapp 40 Kilometer gefahren (dank der Tatsache, daß meine Orientierung im Wald ein wenig nachläßt), das aber immerhin mit einer rekordverdächtigen Durchschnittsgeschwindigkeit von 22km/h und gut erholt bin ich auch nocht.
 

 
Ist Euch schonmal aufgefallen...
daß Antville (also die Software, die hinter blogger.de steckt) einen Beitrag nicht unter 'Letzte Änderungen' hochschiebt, wenn man nur ein, zwei Rechtschreibfehler korrigiert?
Wenn man größere Änderungen macht, schiebt er ihn aber, ganz richtig übrigens, nach oben.

Das find ich ganz schön clever (und mußte es deswegen loswerden)
 
Von: ericpp um 00:06hthoughts | 0 Kommentare | kommentieren