Samstag, 16. Juli 2005
 
Schlechte Witze - von unseren Steuern bezahlt
Das BSI - eine ehemalige Abteilung der Organisation Gehlen (Heute auch Bundesnachrichtendienst oder BND genannt), ist eigentlich dafur da, die Sicherheit im IT- Bereich zu fördern. So gehen auch einige recht interessante Projekte (Beispiel) auf das Konto dieser Behörde.
Womit sich die Herrn aber gar nicht auszukennen scheinen, ist das Urheberrecht. Natürlich kann es auch sein, daß die guten Kerls einfach bestochen wurden und absichtlich Desinformation betreiben, aber ich glaub ja noch an das Gute im Menschen:

Auf der Propaganda- Webseite bsi-fuer-buerger wird zumindest mächtig die Trommel im Sinne der Tonträgermafia gerührt und massig Fehlinformation verbreitet. Ein tolles Beispiel, wie sich Steuergelder für die Interessen von Wirtschaftsunternehmen zweckentfremden lassen.
Noch schlimmer: Die Seite scheint auch an der Verschwörung zur Verbreitung des Deppenapostrophs beteiligt zu sein - und ist damit mitschuld an der Verblödung unserer Kinder.

BSI und Kompetenz? Fehlanzeige - Eine Aktion von Fabian Keil

Da ist es doch Zeit, ein kleines Wahlversprechen:
Sollte sich ein Politiker bereiterklären, diesen Mist zu korrigieren, am Besten noch in diesem Sommer '05, könnte das die Wahrscheinlichkeit, daß ich es im Herbst schaffe, doch noch ein gültiges Kreuzchen zu machen, ein wenig erhöhen.

Aufmerksam geworden durch leteil
 
Von: ericpp um 01:38hpolitics | 0 Kommentare | kommentieren

 
Todessehnsucht
kann ich hier bei meinen Fliegen diagnostizieren - starke Todessehnsucht.
Nachdem mir aufgefallen ist, daß der Deckenfluter bei offenem Fenster die Viecher massenhaft anlockt, hab ich ihn ausgeblasen. Jetzt stürmen sie alle zum einzigen illuminierten Objekt - meinem Monitor.
Okay, ich werde morgen nicht umhin können, ihn zu putzen, aber das ist es mir wert. Jedesmal diese Genugtuung wenn mein Finger eins dieser Dinger plattmacht, bevor sie mich aussaugen oder durch ihr Gesumme meine Nachtruhe stören können...
Ich bin nur froh, daß Fliegen noch keine Sprengstoffe mischen können - da haben sie wohl evolutionär versagt - Drecksdinger!
 

 
Das Ende des Kaninchenbaus
Psychonauten aller Länder stehen vor einem Nachschubproblem. Bis vor Kurzem konnte man über Onlineshops diverse Chemikalien 'für Studienzwecke' ordern - Ein klein wenig an der chemischen Zusammenstellung gedreht und das Ergebnis war nicht mehr verboten weil der Staat nicht schnell genug mit dem Verbieten hinterherkam - allerdings war die Wirkung der Substanzen ebenfalls etwas anders, was dann auch zum Dahinscheiden von einigen der engagierten Forscher führte - Selbstversuche bergen eben immer ein gewisses Risiko.
Damit ist jetzt Schluß, die amerikanischen Prohibitionsbehörden haben die meisten/großen Seiten bereits dichtgemacht, zerren die Betreiber vor den Kadi.
Inzwischen gehts auch schon der Kundschaft an den Kragen, wie auf unserer benachbarten Insel wo gleich 22 'Sammelbesteller' angeklagt wurde.
Keine bewußtseinsverändernden Substanzen mehr per Post auf Telepolis
 

 
Mittwoch, 13. Juli 2005
 
Himbeeren
schmecken übrigens leckerer, wenn man sie an einem heißen Tag an einem Marktstand kauft. Vielleicht sind die ja auch einfach nur leckerer - von denen die ich heut Morgen im Supermarkt erworben hatte war ich zumindest seh schnell enttäuscht...
 

 
Krak krak
Mit einem unschönen Geräusch verabscheidete sich gerade mein kleiner feiner Mixer. Er hinterließ einen halbfertigen Pudding und einen sehr hungrigen Joghurt.
Hätte schlimmer kommen können - Pizzateig kommt man mit einem Quirl nämlich weitaus schlechter bei. So gings dann doch bald zum Leichenschmaus. Ruhe sanft, Mixer.
 

 
Mittwoch, 13. Juli 2005
 
Herrenunterwäsche
...kann sehr grausam sein.
 
Von: ericpp um 01:10h

 
Wenn zwei sich streiten
kann sich ein Dritter freuen - in diesem Fall ist es der Onlein- Ableger vom Spiegel, der sich zusammen mit seinen werten Lesern zum Zaungast des Streites Tonträgerindustrie gegen Heise- Verlag macht.
Auf der einen Seite gut, daß auch ein Massenbelustigungsblatt dieses gar nicht mehr witzige Thema aufgreift und die Lobbyvereinigung der Musikmafia IFPI sowie deren Haus- und Hofhund -Anwalt in das schlechte Licht rückt, das sie verdienen.
Auf der anderen Seite ist dieser Artikel aber auch wieder so unverbindlich zurückhaltend formuliert, daß der Augsteinverlag keine Angst vor unrechtlichen Konsequenzen haben braucht.
 
Von: ericpp um 23:59hnet | 0 Kommentare | kommentieren

 
Was Obst und guter Wein gemeinsam haben
Beides muß immer noch Ewigkeiten reifen bis es seinen Geschmack voll entfalten kann.
Die Melone vom letzten Freitag war erst heute wonderlecker - was natürlich eine kleine Tortur für mich Ungeduldsbolzen darstellt. Ich weiß doch selten, was ich am nächsten Tag möchte, geschweige denn, was in 5 Tagen gut für mich ist...
 

 
Welch Kakophonie
Heut gabs Feueralarm in der Firma - nix Großartiges, die Feuermelder Heulten, wir alle raus vor die Tür, gewartet bis die Feuerwehr da war und feststellen durfte daß es nur ein Fehlalarm war - im Ganzen knapp 10 Minuten.
Allerdings wußte ich offenbar nicht, welch grausame Geräusche es auf diese Welt geben kann. Ein einzelner Feuermelder hört sich mit seinem penetranten Diiduu ja schon schlimm genug an. Auf dem Weg nach draußen kam ich aber über den Flur (mindestens 3) und durchs Treppenhaus (mehr als 3 von den Dingern) Und im Team sind die sowas von unerträglich - kurzzeitig nahm ich an, da hätte jemand einen Tinnitus auf volle Lautstärke gedreht - warscheinlich hätte sogar der gute alte Ludwig van B. vor Schmerz aufgeschrieben - nur ich tapferes Kerlchen konnte mich beherrschen.
Aber ich war froh, als ich die 4 Stockwerke Höhenunterschied überwunden hatte und endlich im Innenhof stand.
 
Von: ericpp um 21:12hlive | 0 Kommentare | kommentieren

 
Dienstag, 12. Juli 2005
 
Small small word
Da geh ich mal eben zur Tankstelle mir ein kleines Feierabendgetränk kaufen - und wer wird da grade als Kassierererin angelernt?
Vor knapp zwei Jahren war K. öfter in meiner Begleitung anzutreffen - beim Feiern, bei Freunden, beim Sonnen. Sie durfte, als sie Streß mit ihrer Mutter hatte, knapp 2 Wochen bei mir wohnen (achsu, und essen natürlich auch...), nur irgendwann tat sie was alle taten die ich über C. kennengelernt hatte - sie wurde mächtig zickig und dann fiel es mir auch nicht mehr schwer sie zu vergessen.
Immerhin blieb chewie, den ich nur dank ihr kennenlernte, zurück - als Freund, Kochgeselle, Feiergenosse, Hotel in Berlin und und und...
Sie tat sie als kennt sie mich nicht - find ich sehr interessant.