Mittwoch, 10. Februar 2021
 
Bhakti Bhakti... da war doch was...
Wo ich grade über den Heiligen Mann der Pro- Corona- Fraktion bloggte mußte ich darüber grübeln, wo ich den Namen Bhakti in den letzten Tagen noch vernommen hatte.

Und in der Tat ist es noch gar nicht so lange her. Gestern Abend wurde auf One die Folge "Dämonen im Punjab" meiner Lieblingsarzserie "Dr Who" ausgestrahlt.

Und ebendort - die Folge spielt in Indien, was aus unserer Warte ja nicht allzuweit von Thailand entfernt ist - läuft ein heiliger Mann nahmens Bhakti umher. Bevor er ermordet wird weil jemand die Hochzeit seines Bruders verhindern will. Klappt natürlich nicht, dafür sorgt der/die von Jodie Whittacker dargestellte Doktor. Trotzdem hat die Folge kein wirkliches Happy End. Nicht nur, weil Bhakti das Zeitliche segnen muß, aber damit fing das Unglück quasi an.
 
Von: ericpp um 16:05hmovie | 0 Kommentare | kommentieren

 
Finde eigentlich nur ich das komisch
...daß ein thailänder Staatsbürger bei uns an der Spitze derjenigen steht die behaupten, Schland sei eine Diktatur?

Nun gut, man kann ihm natürlich zugutehalten, daß er hier in Schland lebt, und das Land seines Passes nur aus dem Urlaub kennt. Zudem gehört er als Diploatensprößling eher zur privillegierten Schicht. Aber trotzdem müßte er doch auch mitbekommen, was dort drüben abgeht, seit Papa König nicht mehr ist und Söhnchen übernommen hat. Wobei ja auch Papa nicht ganz unbeleckt war und mehrere Militärcoups abgesegnet hat.

Dabei hätte er doch die perfekten Bedingungen, um sowohl die thailändische als auch die (wenn man es denn so nennen mag) deutsche Diktatur zu kritisieren. Er könnte sie ja sogar miteinander vergleichen. eventuell findet er sogar Dinge, die in Thailand nicht staatlich sanktioniert sind, bei uns aber schon. Ich hab mal gehört, in Südostasien pflegt man einen etwas freizügigeren Umgang mit Swastiken, was aber auch damit zu tun hat, daß die in Thailand halt nicht das Symbol sind für einen idelogisch stinkenden Güllehaufen.

Möglicherweise - man wird es ja noch sagen dürfen - hängt das aber auch damit zusammen, daß er kein Buch übers Thailändische Militär und dessen Verhältnis zu Korruption geschrieben hat, und das gern hunderttausendfach verkaufen will. Ich meine, ich will ihm ja wirklich keine wirtschaftlichen Interessen oder gar Habgier unterstellen, aber der Gedanke drängt sich nunmal wirklich auf.

Vielleicht liest das ja der ein oder andere Sucharit- Fanboy oder Bhakti- Anhänger (Bhakti Bhakti Krishna, da gab es mal ein Lied zu. Aber ich schweife ab) und kann mich darüber aufklären?
 
Von: ericpp um 14:12hthoughts | 0 Kommentare | kommentieren

 
Sonntag, 7. Februar 2021
 
Da ist der WDR einmal investigativ tätig
...und dann löschen sie es, weil irgendein Wasserkopf in der Verwaltung das als "habe keinen Newswert" deklariert. Allein der Anglizismus läßt einen schon die Zehnägel hochrollen.

Lieber WDR- Wasserkopf: Die Kategorie, die du suchtest heißt nicht "nicht newswert" sondern "könnte die Bevölerkung verunsichern". Frei nach Schäuble. Oder war der Herr Dummes- yeah?

Letzten Endes muß man euch aber fast schon danken Denn durch euer erst berichtenswert finden, dann depublizieren habt ihr den Spruch von eurem NRW- Oberindianer erst richtig bekannt gemacht. Der einen Wald vorm Abbrennen gerettet hat um ihn dann abzuholzen und ein rieisiges Loch an der Stelle zu graben. Brandschutz a la Laschet, quasi. Ähnlich effektiv wie der Corona- Schutzmaßnahmen der NRW- Landesregierung. Ich mag den Söder ja auch nicht haben, aber als Kanzl0r ist der gegen dich ein wahrer Lichtblick, Herr Armin.

ABer die Maus ist trotzdem gut. Kommt halt aktuell viel zu selten.
 
Von: ericpp um 13:39hthoughts | 0 Kommentare | kommentieren

 
Montag, 1. Februar 2021
 
Die Zivilisation ist auf dem Rückzug
Manchmal sind die kleinen Dinge, die einem eine größere Änderung erst so wirklich spürbar machen.

Da der Schutzgeist nun seit bald 10 Monaten vom Homeoffice aus werkelt und der weiteste Ausflug in den letzten Monaten der zum örtlichen Supermarkt war, ist das was die Pandemie (und die Gegenmaßnahmen dagegen) anrichtet, nicht ganz so dicht auf die Pelle gerückt wie den vielen vielen Menschen, die täglich ihre Haut riskieren müssen.

Jetzt kam ihm am Wochenende die Idee, das Kochen doch mal für einen Tag ausfallen zu lassen, und den Nachwuchs mit einer Juniortüte zu überraschen. Praktischerweise befindet sich ja ein McDoof im örtlichen Gewerbegebiet. Nicht weit weg vom Supermarkt. Also quasi am Weg. Befand, wie er feststellen durfte. Denn bereits als er sein Auto mit vollem Kofferraum endlich auf den Parkplatz des Fastfoodtempels lenkte fiel ihm gähnend leere Leere auf demselbigen auf. Dann die gähnende Leere auf der Fassade, die gähnende Leere im Innenraum sowie dieselbige in der Küche. Gähnend. Leer. Ausgeräumt. Die goldene Möwe abmontiert und nach Hassenichtjesehn verbracht. Was noch im Sommer ein Ort der Verheißung ob des sensationell unspektakulären Essens und des Extraspielzeugs gewesen ward in eine Ödnis der Verwahrlosung verwandelt. Man konnte quasi bereits den Rost vom Blechdach rieseln hören.

Nun ist das Rhein- Main- Gebiet ja nicht gerade arm an goldmövigen Schnellfresstempeln, und natürlich habe ich mich, wo doch einmal der Hunger geweckt war, nicht davon abhalten lassen, einfach den nächstgelegensten hinter der Frankfurter Stadtgrenze anzufahren. Aber trotzdem fand ich, ist das ein blödes Gefühl. Das Ding war ja nicht einfach verlassen und abgesperrt. Die haben alles mitgenommen. Irgendwo in Deutschland gibt es jetzt also ein Lagerhalle, in dem die goldene Möwe, die Kinderrutsche, die Sitzbänke und das Edelstahlgetrümmer von unserem McDoof- Vermutlich einträchtig mit vielen weiteren Ausstattungen von McDoofs all across Schland vor sich hingammeln und auf eine coronafreie Zeit warten.

Ein Jahr, mindestens, vielleicht sogar noch viel länger, wird es diese Butze und deren Konkurrenzveranstaltungen nicht mehr in unserer schönen kleinen Stadt geben. Und wer weiß? Vielleicht ist das ja nur der erste Schritt, und McDoof wird durch etwas noch Gruseligeres ersetzt. Eine Veganerbutze möglicherweise. Wo das Spielzeug endgültig wichtiger wird als die höchstens ideologisch verklärten Eltern mundenden Speisen. Und wenn usere Kids dereins groß sein werden, wird man über den amerikanischsten aller Freßtempel so sprechen wie wir in unserer Jugend über Wienerwald. Hat das Ding, wo die Alten mal hingingen als sie noch nicht als und schwabbelig waren. Und was halt mal lustig ist zum probieren. Aber die haben halt nie so coole Spielsachen gemacht wie die Kichererbse, und dann kam auch noch Corona dazu....
 
Von: ericpp um 17:07hthoughts | 0 Kommentare | kommentieren

 
Donnerstag, 28. Januar 2021
 
Also nein, liebe Tagessau
Vor einigen Monaten habe ich noch über das Redesign vom Onleinspiegel geschimpft. Aber ihr setzt dem Faß echt die Krone auf.

Was sollen bitteschön diese übergroßen Symbolbilder? Zur Information tragen sie leider nicht bei.

Dafür muß ich jetzt viel mehr scrollen, um einen Nachrichtenüberblick zu erhalten.

Könnt ihr, bittebitte Stylesheets anbieten? Dann können diejenigen die wollen ja weiterhin euer neues Design genießen. Ich für meinen Teil hätte aber viel lieber eine kompate Liste mit möglichst vielen Informationen und wenig Scrolling. Dafür dürfen die Bilder gern auf der Startseite gerne auf Briefmarkengröße geschrumpft werden. Sollte mich eines davon wirklich interessieren, dann kann ich es immer noch vergößern.
 
Von: ericpp um 10:47hthoughts | 0 Kommentare | kommentieren