Dienstag, 12. März 2019
 
Schrödingers Grenze
So langsam eiert mich das Getue im die britisch- irische Grenze und den Backstop richtiggehend an.

Dabei bin ich eindeutig auf Seiten derjenigen, die keine Grenze auf der grünen Insel haben wollen. Keine rote Grenze, keine grüne Grenze, keine harte Grenze und auch keine weiche. Diese Grenze ist zwar nicht allein Schuld am (Nord-) Irlandkonflikt. Aber ihre Existenz oder Wiedereinführung wird die Versöhnung zwischen den Bevölkerungsgruppen in Nordirland zurückwerfen.

Am Besten wäre es natürlich weiterhin, auch das Grenzziehen um die größte der Britischen Inseln abzuwenden, aber offenbar gibt es da eine Mehrheit die dafür ist. Im Gegensatz zur Irland, wo man darunter leiden wird.

Trotzdem gibt es offenbar in London genug Spinner, die dort eine harte Grenze haben wollen. Zwar nicht heute, aber dann doch bald. Und während ich bisher schadenfroh dabei zukucken konnte, wie diese Spinner den Austritt effektiv blockierten, hat Juncker was ganz doofes gemacht: Er lenkt bei genau dieser Frage ein und vertragt die Klärung der Grenzfrage auf irgenwann nach nach dem Brexit.

Hallo Jean-Claude? Noch alles da im Oberstübchen? Willst Du hier wieder ein ewiges Pöstchen als Irland- Verhandler für irgendeinen EVP- Sesselpupser sichern? Natürlich gehört diese wichtige Frage jetzt und vor dem Austritt verbindlich erklärt. Ansonsten können die Inseläffchen uns in jeder bescheuerten Verhandlung bis zum St. Nimmerleinstag damit bedrohnen, diese Grenze zuzumachen wenn wir nicht hier oder da entgegenkommen. Was für die EU nur jeweils ein kleiner Finger ist, heißt dann für alle Bewohner Irlands wieder ein wochenlanger Krimi und elendes Bangen und Hoffen daß es so eine Einigung geben werde.
Und wieder heißt es nun zu hoffen und bangen, daß die größten Spinner auf dem Inselchen in ihrem Wahn Schlimmes anzurichten das Schlimmste verhindern. Liebe Briten, wollt Ihr diese schreckliche Frau nicht verrenten? Wir versprechen auch, daß wir das Gleiche mit dem Juncker tun.
 
Von: ericpp um 12:04hthoughts | 0 Kommentare | kommentieren

 
Donnerstag, 14. Februar 2019
 
Tetris Battle Royale
Daß Nintendo immer mal wieder für eine Überraschung gut ist, sollte allgemein bekannt sein.

Aber hiermit hat wohl kaum jemand gerechnet: Ein Battle Royale- Ableger des bekannten Steinchenspiels. Dabei liegt die idee schon fast nah. Konnte man doch schon in den frühen 90ern mit bis zu 4 Gameboys gegeneinander antreten - zumindest dann, wenn man genug Gegner fand. Der Schutzgeist war leider außen vor, da es seinen Geschwistern nie im Leben eingefallen wäre, gegen den Amiga- eprobten großen Bruder in diesem Spiel anzutreten.

Jetzt also die Erweiterung auf knapp 100 - genauer gesagt 99 Spieler. 99 wohl deswegen, weil sich so die Bildschirme der anderen 98 Spieler (7x7x2) sehr gut links und rechts von dem des Spielers verteilen lassen. Denn so wie im Gameboy- Klassiker darf man auch bei der neuen Variante durch Atacken dafür sorgen, daß die Gegner Steine hinzubekommen. Und so wahlweise einen anderen Spieler der kurz davor steht in den spielerischen Exitus befördern. Oder sich für eine vorher eingesteckte Atacke bedanken.
Gewinnen tut, ganz nach Sitte des Genres, der Spieler der am Ende noch übrig ist.

Perfekt wäre Tetris 99 übrigens, wenn man sich splitscreenlike mit mehreren Freunden an der Switch versammeln, und somit auch im Team gegen "die Welt" antreten könnte. Die Idee ist auf jeden Fall ausbaubar.

 
Von: ericpp um 17:11hgamez | 0 Kommentare | kommentieren

 
Donnerstag, 7. Februar 2019
 
Der Diesel ist der E.T. der 2010er- Jahre
Wenn die Amis etwas nicht mehr haben wollen und es gern kostengünstig entsorgen möchten, gibt es eine ganz tolle Lösung: man karrt es einfach in die Mojave- Wüste.

So machte es Anfang der 1980er die Computerspielefirma Atari, als sie ihren Bestand an unverkauften Videospielen (u.A. E.T.) loswerden wollte, und so macht es wohl auch grade die deutsche Autoindustrie mit ihren für den US- Markt hergestellten und später zurückgerufenen Drecksdieseln.

Das Resultat darf man sich im NatGeo- Bild des Jahres 2018 anschauen. Und warscheinlich ist es sogar besser für die Umwelt, wenn die einfach ungenutzt vor sich hinrosten.
 

 
Mittwoch, 6. Februar 2019
 
Jetzt auch noch die Frauen vom Junior- Chef
Daß katholische Priester sich an Apples ranmachen was nicht bei drei auf den Bäumen ist, und vor allem gern kleine Jungs mißbrauchen, ist mittlerweile allseits bekannt.
Neu hingegen ist die Verkündung von San Francisco, daß sich die Priester auch an Frauen ranmachen. Und zwar nicht an irgendwelche Frauen, sondern an den Bestand, der extra für Jesus Christus in haremsähnlichen Einrichtungen gehalten wird.
An den Aussagen von Gottes höchstem Stellvertreter auf Erden darf man übrigens nicht zweifeln. Denn er ist unfehlbar.
Welch grausamer Frevel. Da wird der Junior sicher mehr als ärgerlich sein, daß seine Bräute bereits pre- Mortem angesprochen werden. Immerhin ist das einzig sein Privileg.
Man darf jetzt sehr gespannt sein, wie der gehörnte Gekreuzigte reagieren wird. Sein Daddy hat ja schon aus nichtigeren Gründen ganze Städte genuked.
GO Jesus Go! Und zeig diesen liderlichen Frevlern. Daß du nicht nur eine Figur aus einem antiken Märchenbuch bist.