Mittwoch, 21. Mai 2014
 
Ich hab mal wieder gemerkt, warum man heutzutage kein Winzip mehr verwenden sollte
Nicht für mich selbst sondern für meinen Job hab ich mir eben die neue Winzip- Version 18.5 angeschaut - die Version gibts aktuell nur in englisch, und man muß schon ein paar kleinere Verrenkungen anstellen um überhaupt auf die englische Seite dieses Softwareherstellers zu kommen, aber das nur am Rande.

Jedenfalls lade ich mir erstmal den offiziell angebotenen Installer herunter, nur um festzustellen daß es, Mist, mal wieder so ein 800kB- Krüppel ist, der alles bei der Installation runterlädt.

Ein Trick, an den kompletten Installer zu kommen, besteht darin, den Krüppelinstaller zu starten und dann mal zu schauen, was der im Temp- Verzeichnis so ablegt. Doch dabei hatte ich meine Rechnung wohl ohne den Parasiten gemacht. Lädt mir dieser Installer dann doch tätsächlich die veraltete 18.0er- Version herunter - in deutsch. Schlimmer noch: Ungefragt installiert es im Hintergrund dann auch noch einen Werbetrojaner namens Speedial, der sich in sämtlichen Webbrowsern einnistet. Okay, also Rolle rückwärts, Deinstallation angestoßen, und dann mal Tante Goo bemüht.

Und oh Wunder, es gibt eine von der Startseite aus nicht verlinkte Seite für alternative Downloads. Und die enthält dann neben einigen .exe- Installern auch die nackischen MSI- Dateien so wie man sie im Firmenumfeld gerne haben möchte - ohne Werbetrojaner und installiert sich in eben der Sprache die man sich explizit ausgesucht hat.

Das ist eh was was ich schon seit Längerem festgestellt habe: Wenn es irgendwo mehrere Downloads gibt, dann nehmt im Zweifelsfalls den im MSI- Format! Die Datei läßt sich unter Windows genauso einfach ausführen wie eine EXE, denn das ist das Dateiformat des Windows Installers.
Da MSIs aber speziell für die Verteilung in Unternehmen bereitgestellt werden (grade Großunternehmen bestehen da gern drauf), enthalten sie in der Regel alle Bestandteile die das Programm für die Installation braucht, aber komische Werbezugaben werden weggelassen. Folglich genau das Richtige wenn man sich einen USB- Stick pflegt um Freunden und Bekannten schnell bei PC- Problemen helfen zu können.

Und für den Firmeneinsatz sind die natürlich auch sehr praktisch.
 
Von: ericpp um 17:56hjobbing | 0 Kommentare | kommentieren

 
Und willkommen an einen neuen Spammer: Tchibo
Wie üblich über den Schweizer Wixerverein.
 
Von: ericpp um 09:51hnerv | 0 Kommentare | kommentieren

 
weiterhin Spam von der Targobank
erbärmlicher Verein.
 
Von: ericpp um 09:46hnerv | 0 Kommentare | kommentieren

 
Mittwoch, 14. Mai 2014
 
Spam von der FAZ und Skoda
Diese Schweizer Wixer werden immer penetranter.
 
Von: ericpp um 14:00hnerv | 0 Kommentare | kommentieren

 
Mittwoch, 7. Mai 2014
 
3 Wikinger für den Preis von nix
Mal kurz vorweg: Ich bin kein großer Fan von Blizzard. Zwar habe ich sowohl Star- als auch Warcraft gespielt, aber Wow war mir mit seinem Fantasyszenario, dem Onlinezwang und dem Preismodell von Vollpreis + Abogebühr absolut unsympatisch.
Auch SC2 habe ich mir gespart, und das Monster- Totklickspiel Diablo in all seinen Iterationen ist mir auch am Anus vorbeigestiefelt.

Trotzdem halte ich die Jungs jetzt nicht für Dilettanten, die meisten ihrer Titel sind halt einfach nichts für mich, und außerdem haben sie einen koticken - sorry, das Wortspiel mußte ich bringen - Chef.

Jetzt hat Blizzard mit The Lost Wikings eins seiner Frühwerke ausgegraben und stellt es über sein Battlenet kostenlos zum Download bereit. Natürlich ist diese Perle für ein Abspielen in DosBox optimiert, so daß man den Titel auch problemlos auf aktuellen Rechnern laufen lassen kann.
Das findet der Schutzgeist sehr löblich, auch wenn die Jungs von Blizzard bei Weitem nicht die Ersten sind die das tun. So gibt es schon seit ewig die ersten beiden GTA- Teile von Rockstar zum Kostenloshaben, und selbst die absoluten Schaben unter den Spieleentwicklern - EA - haben einige ihrer Perlen - nämlich die ersten drei Teile von C&C schon verschenkt.

Es gehört bei Spieleherstellern mittlerweile also fast schon zur guten Tradition, alte Titel zu verschenken. Schön wäre es, wenn sich die Tonträgerindustrie daran mal ein Beispiel nehmen würde.

via Heise
 
Von: ericpp um 09:31hgamez | 0 Kommentare | kommentieren

 
Dienstag, 6. Mai 2014
 
Alle Jahre wieder...
Eigentlich halte ich Windows Update ja für ein prima Tool.
Man kann zeitnah und mit wenigen Klicks alle frisch veröffentlichten Patches für sein jeweiliges Windows- Betriebssystem (neuer als XP) installieren. Aber was ich nicht verstehe:

Warum will mir dieses Tool alle paar Wochen Dreckssoftware wie "Bing Desktop" unterschieben?
Damit grenzt es schon an den Tatbestand von Adware, und das obwohl ich für Windows incl. Updatefunktion sogar Geld bezahlt habe.

Liebe Microsofties, stellt das bitte ab!

Wenn ich mir das Teil installiert habe, dann begrüße ich es natürlich, wenn ich auch Updates dafür bekomme. Aber als Nichtuser will es natürlich auch nicht von Hinten reingeschoben bekommen.
Schließlich liefert ihr mir auch keine aktuelle Version von Word aus weil ich das ja auch nicht installiert habe - obwohl Euer Update- Dienst das mittlerweile kann.