Montag, 27. Juli 2009
 
Dieses Lied ist nicht für alle da
Eine (mehr oder weniger) bekannte Berliner Band, die einst mit Liedern wie Engel bekannt wurde, macht auf Madonna.
Da ist also durch 'Zufall' ein neues Lied ins Internet geleaked, und sofort schaltet man die Anwälte ein. Nicht etwa gegen die Seite die das Video zeigt, oder gegen den Hansel der es hochgeladen hat - nein, die Webseiten die darüber berichten sollen büßen.
Was soll der Unsinn fragt sich da der Schutzgeist. Und dann hat er ein wenig recherchiert.

Das erschütternde Ergebnis lautet: Weil das Lied so scheiße ist, warum sonst?

Glauben sie nicht? Nun, dann hören Sie doch selbst rein. Ich finde, der neuen Stil hat rein gar nichts. Sind die Jungs zurück zu den Schlagerwurzeln ihrer Mütter? Auch textlich enttäuscht der Titel auf voller Linie.
Wenn das die Welt zu früh erfährt wird natürlich niemand mehr das neue Album kaufen....
 

 
Juhu!
CDU und FDP planen eine Mondmission.

Das finde ich sehr gut. Wenn die alle da oben sind, können hier vielleicht endlich mal fähige und vernünftige Menschen übernehmen.


Frau von der Laien: Bitte lassen Sie sich auch hochschießen. Nach meiner Kenntis gibt es auf dem Mond bisher weder Gesetze gegen Kinderpornos noch Internetzensur. sie können hier etwas wirklich Gutes tun, und wir alle wissen doch, wie pervers der Mann im Mond ist - darüber singen doch sogar schon Sächsische Chorknaben.
 

 
Donnerstag, 23. Juli 2009
 
Uschi kommt zu spät
Das Internet ist ein grausamer, böser Ort. Vor Allem natürlich für Politikerinnen, die gelogen haben - nicht nur einmal gelogen, sondern am Stück, und dabei dann auch noch erwischt wurden.
Denn im Internet kann bekanntlich jeder darüber schreiben, daß diese fiktive Politikerin, nennen wir sie einfach mal: 'Uschi' - gelogen hat. Nicht nur heute oder morgen wie in einer Zeitung oder in der B*ld (nein, B*ld ist keine Zeitung!), sondern auch noch übermorgen, in vier Wochen oder dann wenn mal wieder gewählt wird.

Das ist natürlich doof für Politikerinnen, die gerne wieder gewählt werden wollen - egal ob sie nur weiter rumlügen möchten weil sie sonst nichts können, oder weil sie auch richtige Arbeit vor sich haben.

Jedenfalls scheint das unserer fiktiven Politikerin namensch Uschi mächtig zu stinken, denn außer daß sie beim Lügen erwischt wurde, hat sie auch auf anderen Feldern richtig doll versagt: Die Bevölkerung vermehrt sich nicht mehr, obwohl sie das versprochen hat, Kinder werden immer noch geschändet, obwohl das keiner mehr sehen kann (wobei das mit dem nicht sehen können ja auch nicht immer funktioniert), und im Internet mag sie niemand mehr - weniger weil sie gelogen sondern vielmehr wofür sie gelogen hat.

Deswegen kommt sie jetzt auf eine ganz neue Idee: Es wäre doch viel schöner, wenn einfach alle mal nett zueinander wären - auch im Internet, nein Quatsch: Besonders im Internet, und ganz besonders natürlich die Leute im Internet zu Uschi.

Dabei hätte sie doch eigentlich nur mal die Google- Suchergebnisse nach Nettiquette ausdrucken müssen um zu merken, daß es sowas schon längst gibt. Der Gedanke, daß man auch im Internet nett zueinander sein solle, ist nämlich schon den ersten Nutzern des Usenet vor knapp 30 Jahren gekommen. Und auch wenn er sicher von manchen Usern nicht so praktiziert wird wie es nötig wäre, hat sich die Nettiquette doch weitgehend durchgesetzt. Allerdings bedeutet Höflichkeit noch lange nicht, daß man nicht erzählen darf, daß Uschi gelogen hat.

Und wenn Uschi immer so spät kommt, möchte ich ja nicht mit Herrn von der Leyen tauschen...

Okay, das möchte ich eh nicht, aber es ist noch ein Grund mehr.

Edith: Sehr schön, die Piraten kennen ebenfalls die Netiquette und legen sie der Uschi wärmstens ans Herz.
 
Von: ericpp um 13:26hthoughts | 0 Kommentare | kommentieren

 
Mittwoch, 22. Juli 2009
 
Wir marschieren in den Cyberwar
Mahmudinedschad wirft es westlichen Staaten ja schon in aller Öffentlichkeit vor: Die Proteste im Iran seien aus dem Ausland gesteuert, und so ganzu von der Hand zu weisen ist ein - zumindest ansatzweise vorhandener - ausländischer Einfluß auch nicht gerade...

Zumindest unsere Regierung scheint da aber noch ziemlich hinterher zu sein. Und das möchte die Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik gerne ändern.
Nicht nur will man sich gern an Aufständen gegen unliebsame Regime beteiligen, nein, auch Spionage soll so - kostengünstig und risikolos - durchgeführt werden.

Aber damit nicht genug, denn natürlich könnten böse Regime, oder andere Gruppierungen (Kinderschänder, Raubkrepierer, etc...) auf die Idee kommen, den Spieß umzudrehen und gegen unsere Regierung mobil machen. Das müsse man natürlich verhindern, indem man auf Facebook etc... die politische Diskussion an sich ziehe.

Leider steht der Text nicht online, aber die NRhZ hat die Kernpunkte der Forderungen rausgeschrieben.

Ich persönlich frage mich ja, für wie blöd, sie die Internetuser halten. Die haben das Internet noch nicht weit genug verstanden als daß sie es lesen könnten ohne sich vorher die Texte auszudrucken, aber wollen es schon zur Propagandaschleuder umfunktionieren. Jungs, schaut Euch doch einfach mal an, wie es Vodafone oder der Bahn grade geht. Das Internet ist kein Berg der das was man ihm zuruft als wunderschönes Echo zurückgibt. Man könnte ihn eher mit einem Wald vergleichen. Mit viel Dickicht, Gefahren und Fallen. Und das was man hineinruft kommt zurück, aber häufig auf eine ganz andere Art als man es erwartet hat - vor Allem wenn man mit Lügen und Manipulationen arbeitet, die aus der Welt von Zeitung und Fernsehen übernommen wurden.
 

 
Sit In
Sommerzeit ist Chill- Zeit.

Ab mit der Decke und mit guten Freunden in den Park oder direkt in die freie Natur, um dort einen entspannten Nachmittag zu verbringen.

Doch was spricht eigentlich dagegen, diesen Nachmittag dort zu verbringen, wo man auch wohnt, sprich: in der Stadt?
Schließlich gibt es auch hier genug Plätze, die darauf warten mit Leben gefüllt zu werden.

Genau das hat der Schutzgeist am Samstag vor: die Decke dort auszubreiten, wo die Passanten normalerweise nur vorbeihasten, und dabei mit Gleichgesinnten ein wenig öffentlichen Raum kreativ und farbenfroh in Besitz zu nehmen und zu nutzen.

Wie das aussehen wird?
Nun, er wird sich einen Kob packen, dort hinein kommen was zu naschen, was zu trinken sowie seine große rote Decke, und die wird er am Samstag um 15:00 am Opernplatz ausbreiten, und damit er da nicht so allein rumsitzt, hofft er auf gutes Wetter und ein paar Leute die sich ihm anschließen werden - keine Bange, ein paar gibt es schon. Aber wer noch nicht hat und gerne noch möchte, darf sich gernstens anschließen.

Let's chill!
 
Von: ericpp um 13:53hactivity | 0 Kommentare | kommentieren

 
Montag, 20. Juli 2009
 
Best Geldautomat in Town
Auch eine interessante Möglichkeit: Dummerweise sieht ja jeder Geldautomat auf diesem Planeten anders aus. Statt aber das Aussenden der stählernen Geldspender anzugleichen, hat sich eine südafrikanische Bank etwas ganz Neues einfallen lassen: Stellt so ein Glücksspielautomat fest, daß jemand an ihm rumschraubt, dann sprüht er einfach wild mit Pfefferspray um sich. Eine kostenlose Caipiscindosis für den erlebnishungrigen Kleinkriminellen - oder aber auch für den Automatentechniker, der ja schon aus beruflichen Gründen häufiger mal auf die Idee kommt, sein Werkzeug anzulegen.

Ich find die Idee gar nicht so schlecht. Wenn mir jetzt die Currywurst zu läppsch ist, kann ich einfach zum nächsten Geldautomaten flitzen. Ich hoffe, die führen das auch bald in Schland ein.
Und mögliche Kartenautomatenmanipulateure kann man künftig auch sehr einfach erkennen: an der schmucken Michael- Jackson- Gedächtnis- Atemschutzmaske...
 
Von: ericpp um 17:24hfun | 0 Kommentare | kommentieren

 
Ach ja, Melt war ja auch noch
Und ich war nicht dabei.
Naja, passiert halt. Und 25k Leute sind meiner Meinung nach auch ein Bißchen viel für die Halbinsel, da muß ich nicht auch noch bei sein.

Immerhin ist da nix weggebrochen, das Wasser was drumrumliegt war ja früher auch ein Braunkohleloch...
 
Von: ericpp um 16:01hthoughts | 0 Kommentare | kommentieren