Dienstag, 27. Mai 2008
 
Kleines Begrüßungsgeschenk
Da hat sich aber hoffentlich jemand gefreut.
Ich finde das ja ne großartige Idee. Und wenn das Schule macht, könnte das den Tourismus ganz schön ankurbeln.

Man stelle sich nur vor, die Zöllner in Bogotá verstecken in jedem siebsten Ei Koffer ein Tütchen Koks, in Kingston oder Amsterdam gibts was zu rauchen, und in etwas restriktiveren Ländern gibts halt noch eine alkoholische Spezialität. Und selbst arabische Länder müssen nicht ganz außen vor bleiben - immerhin wächst dort unten Weihrauch.

Dann steigt man doch auch viel lieber ins Flugzeug wenn man weiß, daß die erste Nacht schonmal gesichert ist.
 

 
Montag, 26. Mai 2008
 
Daten über Uhrzeit, Länge und Teilnehmer von Telefongesprächen
...hat die Telekom also gesammelt. Von Managern, Aufsichtsräten und Journalisten.

Weil da angeblich irgendwer immer wieder Geheimnisse ausgeplauder hätte, böse Geheimnisse wohl, die eigentlich keiner wissen sollte.

Jetzt frage ich mich natürlich weniger, warum eine Firma die zu einem Großteil dem Staat - also eigentlich ja uns allen - gehört, so viele Geheimnisse haben muß, und ich frage mich auch nicht warum sie nicht, wie jede andere Firma mit Aufsichtsrat auch, mit konventionellen Methoden auf die Suche gegangen ist.

Was ich mich aber frage ist: Warum findet DObermann diese Machenschaften erst jetzt heraus? Kann es vielleicht daran liegen, daß sie auf diese Speicherung gar nicht mehr angewiesen sind, weil sie ja jetzt eh passiert? Stichwort: Vorratsdatenspeicherung? Sollte man irgendwelche Telefondaten brauchen, sind sie eh gespeichert, und es möge mir bitte keiner erzählen daß es nicht möglich ist, diese auch abzurufen.

Ein paar Monaten Zeit hatten sie ja jetzt auch, so daß man sicher sein kann daß alle Daten, die wichtige Personen in der Konzernführung über Gebühr belasten würden, entsorgt sind. Da kann man jetzt den bereinigten Ordner ganz brav zur nächsten Pozileidienststelle tragen, Besserung geloben und irgendwo in der dritten Reihe einen Affen über die Klinge springen lassen.

Zumindest eines finde ich absolut scheinheilig: Die Versicherung von Obermann, daß mit ganz ganz großer Sicherheit nur das aufgezeichnet worden sei, was inzwischen eh festgehalten wird. Damit kann er sich offensichtlich prima den Rücken freihalten. Denn von Seiten der Bundesregierung hört man interessanterweise kaum Kritik - nur die zweite oder dritte Reihe der Politprominenz versucht sich mit ein wenig angedeutetem Aktionismus ins Licht zu setzen.

Mal abwarten, wie das versanden wird....
 
Von: ericpp um 18:24hpolitics | 0 Kommentare | kommentieren

 
Sonntag, 25. Mai 2008
 
I can't live without music
An dieser Stelle geht mein Dank aus an die No Angels die den wundervollen Beweis dafür erbracht haben, daß Deutschland keinen Ralf Siegel braucht, um auf dem letzten Platz zu landen.
 

 
Samstag, 24. Mai 2008
 
Jerusaleming
Einer der Sketche bei RTL Samstag Nacht die definitiv zu kurz waren, war 'Far Out - The hottest Trends in Town'.

Mirco Nontschew und Tommy Krappweis präsentieren in einem wilden Stilmix aus Wayne's World und VIVA- Ruckelkamera irrsinnige Trendsportarten, meist aus den USA, aber auch aus anderen Ländern.

Zu Beginn prügeln sie sich ein wenig, das Ende ihrer Show erleben sie meistens nur noch in Einzelteilen.

Ganz exemplarisch kommt hier der Beitrag 'Extreme Jerusaleming' - und es geht natürlich alles andere als jeruhsam zu. Terroooooor!


Daß das Konzept, einen banalen Vorgang zur Extremsportart zu erklären, immer noch funktioniert, zeigt Prinzessin Liza III. momentan in Djingolesien mit einem Extreeem Houserunning- Spot, den sie aus der Bullipara.de ausgegraben hat.

Mehr Far Out- Spots gibts, mit den richtigen Suchbegriffen, bei U2B.
 
Von: ericpp um 15:43hfun | 0 Kommentare | kommentieren

 
Vergiß Dein Handtuch nicht!
Douglas Adams war ein ganz Großer, ach was soll ich sagen, der Größte, der Tollste, der Beste, und Bücher schreiben konnte er auch noch.

Erst seit es seine Anhalter- Bücher gibt wissen wir, daß die Erde doch eigentlich von Mäusen regiert wird, und daß manchmal nicht nur Häuser sondern sogar ganze Planeten für Umgehungsstraßen geräumt werden müssen.
Von den vielen neuen Ansätzen für die Wissenschaft, wie die Unwahrscheinlichkeitsrechnung, oder die Entdeckung des Prinzips der PAL- Felder wollen wir erst gar nicht reden. Ohne sie wäre Leben auf diesem Planeten vielleicht gar nicht mehr möglich, aber zumindest sähe es ganz ander aus.

Doch leider, leider weilt Douglas nicht mehr unter uns. Für einen wahren Fan ist das jedoch kein Grund zu verzagen. Denn er weiß: Solange er ein Handtuch dabei hat, ist er eigentlich für alles gerüstet.
Und so solltet Ihr morgen ein wenig darauf achten, wer alles ein Handtuch mit sich führt. Denn morgen ist der Towel Day, der international anerkannte Gedenktag für Douglas Adams.

Und solltet Ihr morgen rein zufällig mit Handtuch in Frankfurt unterwegs sein und ein wenig Gesellschaft brauchen können, dann schaut gegen 3 Uhr nachmittags mal an der Konsti vorbei.
 
Von: ericpp um 15:24houtside | 0 Kommentare | kommentieren