Mittwoch, 3. August 2005
 
So kann man auch nen Abend verbringen
Wie war das Erik?
Einen Multifunktionsdruckerscannerdingenskirchens an einen Printserver anschließen - das dauert doch sicher nicht lange.
2 Stunden später war ich dann wirklich schlauer: Es geht gar nicht. Weil die dinger alle ein so verkümmertes Protokoll sprechen, das nicht übers Netzwerk übertragen werden kann - zumindest nicht durch einen normalen Printserver.
Einen Printserver vom Hersteller gäbs zwar, aber für den Preis kann man sich direkt nen separaten Drucker kaufen. Schade und Mistisch aber auch :-(
 
Von: ericpp um 23:25hjobbing | 0 Kommentare | kommentieren

 
Mittwoch, 3. August 2005
 
Bye bye
Wie verabschiedet man jemanden den man eigentlich gar nicht kennt?

Na egal, versuchen wirs:

Wie ich in meiner gnadenlosen Verblendung erst jetzt mitbekommen habe, existieren die Glasworte, alias Siebensternenschuhe, Heimat der Desperate Blogwives nicht mehr.

amiel, da ich hoffe und befürchte, daß Du eher hier vorbeischaust als auf der Hilfeseite von blogger.de, möcht ich Dir hiermit alles Gute wünschen.
Vielleicht läßt Du dich ja ab und an noch als Stimme aus dem Off blicken.
 

 
Mein Hans - Dein Hans
Kanada und Dänemark, zwei Länder die wirklich genug Eis und Schnee jenseits des Polarkreises besitzen, streiten sich um einen kleinen Felsbrocken mitten in der Nordwestpassage - die Insel Hans.
Haben beide Länder in der Vergangenheit schon die ein oder andere Abordnung zum Flaggenhissen und Alkohlabladen vorbeigeschickt, so gehts jetzt ans Eingemachte: der Kampf ist ins Internet ausgebüchst.
Sowohl die dänische Regierung als auch Kanadische Patrioten schalten bezahlte Suchergebnisse bei Google um ihren Anspruch deutlich zu machen.
Natürlich gehts hier nicht nur um einen kleinen Affenfelsen sondern ums Eingemachte: Aufgrund der Klimaerwärmung hoggen beide Staaten, in spätestens 20 Jahren ein tropische Feriencamp auf Hans aufmachen zu können - eine wahre Goldgrube - auch wenn es beim heutigen Blick auf den vereisten Stein schwerfällt, sich das vorzustellen.
Streit um Hans beim Onlein- Spiegel
Viel Streß für einen kleinen Felsen auf Telepolis


Löffeln wir doch mal ein Häage Dasz drauf!
mit viel viel Ahornsirup.
 
Von: ericpp um 23:49hpolitics | 0 Kommentare | kommentieren

 
Nur eine Illusion
Wasser von oben?
Nein, das kann nicht sein. Es ist Sommer, es ist warm, heiß sogar. Hah! Wär doch gelacht, wenn es heute regnen würde.
Also nehm ich mir ein Wassereis und lutsch es gemütlich auf dem Weg zum Auto. Die paar Spritzer von oben - keine Ahnung, wer seinen Rasensprenkler so früh am Morgen einschaltet - aber es ist schön erfrischend.
Komisch, auf der Autobahn scheint jemand ne Schlacht mit Wasserbomben veranstaltet zu haben - alles ist naß. Und die Leute fahren als würde es zum ersten Mal seit Wochen regnen.
Die haben sicher alle nen Hitzeschaden *arghs* und ich komm zu spät zur Arbeit.
Trotzdem schön, so viel Sommer...
 

 
Montag, 1. August 2005
 
Merke!
Tandoori braucht Joghurt.
Massala ebenfalls.

Gut daß die Mama Sita noch ein lecker Seasoning Mix vom letzten Mal dagelassen hatte...
 

 
Über den Fluß
Im kleinen Städtchen mit 'I' war am Sonntag Kirmes - oder sowas ähnliches: Marktstände, Autoscooter, Karussels, ein Bierzelt.
Besser gesagt nicht in dem kleinen Städtchen mit 'I', sondern direkt am Fluß - was Claudine und mir den Weg schon ein wenig erschwerte. Aber was solls? Wir hatten uns grade 20km gegen den Wind durchgekämpft. Noch 200m bis zur Fähre, und dann ginge es mit dem Wind zurück.
So konnte ich einem genüßlichen Weizensaft auch gut widerstehen (Ich hatte erst 7km früher eines in weitaus angenehmerer Athmosphäre und schlug mich zum Flußufer durch.
Da kam sie denn auch zwischen den Inseln hervor und hielt auf das Ufer zu. Wir gingen an Bord, zahlten den Fährmann aus und ließen uns übersetzen. Bei einem Blick zurück wünschte ich mir kurz, Aliens würden über die rheinhessischen Hügel steigen und die Kirmes vor der kleinen Stadt mit 'I' platt machen - aber vielleicht ist es auch besser so, daß sie überlebt haben.
In 'O-W' wurden wir wieder aufs feste Land entlassen - nicht bevor wir nicht allen anderen Radwanderern den Vortritt gelassen hatten um sie in den nächsten 5 Minuten wieder hinter uns zu lassen.
Jaaa, Rückenwind, im Spurt gings zurück - flußaufwärts.
 
Von: ericpp um 22:05hactivity | 0 Kommentare | kommentieren

 
Aua...
Für alle die glauben, Claudine und meine Wenigkeit wären ruhiger geworden, muß ich eine schlechte Nachricht auf den Weg schicken: falsch geglaubt!
Nein, wir sind noch aktiv. Nachdem ein Vorgeplänkel am Mittwoch mehr als gut tat, haben wir uns am Samstag natürlich wieder auf die Piste begeben. Vorbei am leckerlecker Asialaden, dann mit den frisch gemachten Einkäufen eine grooße Runde am Rhein entlang.
Als ich abends daheim ankam, stellte ich fest, daß mein Gesäß wohl wieder mehr verträgt - 55km und ich war noch fit. Da ließen sich die Götter dich sicher noch herausfordern. Also bewegten wir uns am Sonntag nochmal rheinauf / rheinab. Das Fazit spür ich jetzt. Es hat nämlich ausgereicht, das Sitzfleisch ist abgeschabt - aber da wächst mir bis zum Herbst sicher noch Hornhaut ;-)
 
Von: ericpp um 21:57hactivity | 0 Kommentare | kommentieren

 
Samstag, 30. Juli 2005
 
Wie verlorene Kinder zu Mördern werden [könnten]
Terrorismus gibt es schon seit einigen Jahren - auch wenn die Amis der Meinung sein mögen, daß das erst vor vier Jahren angefangen hat.
Und auch Scharfmacher, die feigen Säue die die Kinder anderer Menschen in den Tod schicken (damit meine ich ausnahmsweise nicht Schorsch Bush, auch wenn es sich so anhören mag) sind seit Jahren aktiv.
So gab es Mitte der 90er bereits Attentäter in Frankreich. Und zufälligerweise haben die bereits Spuren hinterlassen, denen man folgen kann - von einer trostlosen Kindheit, bis sie sich in Hoffnungslosigkeit verlieren und Fanatiker zurückkommen die nichts zu verlieren haben.
Da ist es kein Wunder, daß sich ausgerechnet 2 französische Forscher schon seit Jahren mit der Herkunft, dem Werdegang und dem Abstieg junger Männer zum Fanatismus und Terrorismus beschäftigen. Menschen die von einer globalen Weltgemeinschaft (unter ihrem Gott) träumen und noch nichtmal richtige Freunde haben - geschweige den daß ihnen die eigene Familie noch über den Weg traut.
Dummerweise lebte ein großer Teil dieser Knallköpfe lange unter uns, wie uns die FAZ gerne verrät.