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Samstag, 25. Juni 2005
Wahlprogramm 2005
So, was gefällt mir denn alles nicht bei den Drohungen Versprechen der zur Verfügung stehenden Wahlalternativen?
Oder machen wirs doch andersrum. Was würde ich mir denn für ein Programm wünschen? Was sollte die Politik anpacken, welche angestaubten Regelungen gehören in meinen Augen abgeschafft oder an die heutigen Gegebenheiten angepaßt und wo hilft es nur noch, alles mit dem Tranchiermesser zu durchschneiden und neu anzufangen?
Leider glaub ich nicht, daß es eine Regierung geben wird, die das obengeschriebene ernsthaft anfassen wird. Einfach weil es zuviele Interessengruppen gibt, die etwas dagegenhaben: die Wirtschaft und ihre Lobbyvereinigungen, Rentner und Kirche, Unsere NATO- Freunde and so on.
Dieser Text ist noch nicht fertig. Ich werde/will ihn im Laufe der nächsten Wochen ausbauen.
Oder machen wirs doch andersrum. Was würde ich mir denn für ein Programm wünschen? Was sollte die Politik anpacken, welche angestaubten Regelungen gehören in meinen Augen abgeschafft oder an die heutigen Gegebenheiten angepaßt und wo hilft es nur noch, alles mit dem Tranchiermesser zu durchschneiden und neu anzufangen?
Hier also mein Wunschparteienbundestagswahlprogramm:
(Dann klappts auch mit dem Kanzlerkandidaten)- Fangen wir doch mal mit dem sog. Ehegattensplitting an. Ein Relikt aus der Zeit vor dem Pillenklick als es mit der Ehe und dem darin praktizierten Geschlechtsverkehr fast von selbst zur Vermehrung kam.
Splitting sollte es nur noch für Eltern geben, für die, die auch Ausgaben haben die dem Staat später mal zugute kommen. Die mehr eingenommenen Steuern kann man gut brauchen, zum Beispiel um die Unis weiter gebührenfrei zu halten damit der gezeugte Nachwuchs zu mehr als zu Hilfsarbeiterjobs taugt - Mehr Geld sparen kann man aber bei den Sozialversicherungen. Aber nicht der Staat sollte sparen, sondern der Bürger. Bei den heutigen Belastungen hat doch keiner mehr Lust arbeiten zu gehen. Und damit die Renten erhalten bleiben können, reicht schon fast aus, die anderen Mehrbelastungen, die zu Lasten der jungen Bevölkerung gehen, abzubauen:
- Der Zwang für normale Angestellte und Arbeiter, in eine überteuerte Krankekasse einzuzahlen, währen wirklich gutverdiehnende sich problemlos privat versichern können, ist nicht einmal ansatzweise gerecht sondern einfach nur Hohn.
Hier gehört eine einheitliche Regelung her. Entweder eine Bürgerversicherung in die alle einzahlen oder aber absolute Wahlfreiheit.
Eine niedrigere Krankenversicherung spart auch der Wirtschaft Geld, und das sogar ohne daß sich Schröder und Konsorten ernsthaft verrenken müßten.
Und bevor einer mit Kindern kommt - für die soll der Staat aufkommen, besser als den Eltern erst Geld zu überweisen und es ihnen dann wieder durch alle möglichen Steuern wieder abzunehmen - Die Krankenkassen dienen derzeit als Quersubvention für die Pharmaindustrie - das hat Kohl gut eingerichtet. Hier werden eindeutige Grenzen für Medikamente gebraucht, und um die Qualität der Behandlungen wieder zu steigern muß mehr Geld an die Ärzte und sostiges Personal gehen die die Arbeit machen (und derzeit wirklich arm dran sind) und nicht an die Aktionäre von Bayer oder Pfitzer
- Ersatzlose Abschaffung von Wehr- und Ersatzdienst
Die etablierten Parteien wissen, warum sie das nicht durchsetzen - denn die Krankenhäuser und Altersheime können angeblich (ja, ihr Drecksäcke ich bezweifle das) nur noch wegen Zivis günstig arbeiten. Daß Zivi- Stellen einfach nur anspruchslose Handlangerjobs sind die man durch engagierte richtige Kräfte locker ersetzen könnte anstatt jungen Männern ein Jahr ihres Lebens zu klauen will man nicht erzählen - sonst müßte man sich ja neue Lügen ausdenken um davon abzulenken was wirklich schief läuft.
Angriffskriege sind laut Grundgesetz nicht erlaubt. Trotzdem war Rot/Grün bei zwei Angriffskriegen mit dabei: Serbien - einer NATO- Mission um ein Land von Konsumverweigerern zu unterwergen und Afghanistan - das nur von einem Terrorregime an ein anderes übergeben wurde. Trotzdem ist Schröder so stolz auf sich, daß er den Angriffskrieg auf den Irak nicht mitgespielt hat - also nichtmal konsequent der Gute. - In die Energiepolitik muß mehr investiert werden. Mehr in die Erforschung von Umweltfreundlicher Stromgewinnung, Mehr in die Erforschung von alternativen Antiebsformen. Es kann nicht sein, daß Atomkraftwerke nur am Saft bleiben weil eine Angie der Meinung ist das sei billiger. Wir haben in der umweltfreundlichen Energiegewinnung einen Technologievorsprung und der gehört ausgebaut und auf benachbarte Sektoren (erwählte ich irgendwo Antriebsformen) ausgeweitet. Das bringt mehr, als nen blöden Zug nach China oder England zu verkaufen.
- Unternehmen müssen nach Umsatz besteuert werden.
Dank kreativer Buchhaltung schaffen es immer mehr Unternehmen, dem Finanzamt einen Erlös in den roten Zahlen hinzulegen - während sie gleichzeit ihren Aktionären immer höhere Quartalsgewinne melden können. Je größer ein Unternehmen desto mehr Möglichkeiten gibt es dazu und desto kreativer stellt sich deren Buchhaltung an um das zu erreichen. Das führt dazu, daß vor Allem kleine und Mittelständische Unternehmen (neben den Konsumenten, remember Mehrwertsteuer) die Steuerlast in Deutschland tragen.
Unternehmen die in Deutschland ihr Geld verdiehnen müssen auch hier Steuern zahlen. Und dürfen nicht stattdessen hingehen und obendrauf noch für die Schaffung von 20 Callcenter- Arbeitsplätzen Millionenförderungen kassieren
Leider glaub ich nicht, daß es eine Regierung geben wird, die das obengeschriebene ernsthaft anfassen wird. Einfach weil es zuviele Interessengruppen gibt, die etwas dagegenhaben: die Wirtschaft und ihre Lobbyvereinigungen, Rentner und Kirche, Unsere NATO- Freunde and so on.
Dieser Text ist noch nicht fertig. Ich werde/will ihn im Laufe der nächsten Wochen ausbauen.
Freitag, 24. Juni 2005
Warum mach ich eigentlich ICQ an?
Ist doch eh nie jemand da. Warum hab ich mir das Drecksdingen überhaut installiert?
Donnerstag, 23. Juni 2005
Wenn Ka und Traktor
...sich treffen, dann leidet der Ka und ich hab keinen Besuch am Wochenend.
Meensch Brüderlein, hast Du denn keine anderen Hobbies!
Meensch Brüderlein, hast Du denn keine anderen Hobbies!
Und nun das Review
Jepp, so sieht Literaturverfilmung aus.
Im Vorfeld hatte ich mir ja schon leichte Sorgen gemacht, ob der Film der gedruckten Vorlage halbwegs gerecht wird oder doch eher fürs Kinderprogramm von SuperRTL geeignet sein wird - bei Disney weiß man sowas im Vorfeld ja nie...
Aber schließlich gabs den Anhalter, bzw. die ersten zwei Bücher ja auch zuerst als Film/Serie - und da die auch heute noch sehenswert ist, könnte man davon ausgehen, daß die Regisseusen sich diese zu Herzen nehmen.
Da sich ein Film nie 100% an ein Buch halten kann, fang ich erst gar nicht damit an, dran rumzunörgeln, denn natürlich fehlte viel, und zum Teil wurden auch ein paar Elemente hin- und hergeschoben. Wichtig ist: Es kam am Ende eine flüssige Story heraus die dem Sinne Douglas Adams entsprochen haben mag (soweit ich das beurteilen kann)
Freunde der alten Serie brauchen sich keine großen Sorgen zu machen, daß dem Anhalter jetzt der gleiche kommerzielle Aufwasch droht wie der Sage um den Röchler und seine Familie. Der Anhalter war schon immer Trash im positiven Sinne und da hält auch der neue Film mit. Aber erstmal gaanz zum Anfang: Um den Zuschauer nicht allzusehr zu erschrecken (und weil alles andere ganz doof gekommen wäre), fängt die Story genauso 80er- Like in einem windschiefen Fertighaus an, wie die alte Serie - die Abreißkolonne, die Bagger, und auch die Kneipe scheint vom gleichen Setdesigner zu stammen. Low Budget? Sicher nicht, aber man hat sich Effekte gespart wo sie eh nur gestört hätten. Doch spätestens beim Auftauchen der Vogonen ist die Vertrautheit vorbei. Denn bei allem was fliegt, haben sich die Designer ausgetobt und Objekte geschaffen, die jeder Physik trotzdend durchs Weltall fliegen.
Die Vogonische Bauflotte besteht aus häßlichen Metallquadern die ganz und gar nicht gelb aber trotzdem häßlich sind, die Herz aus Gold ist ein riesiger Golfball mit einem gigantischen Anus, und selbst die Atomraketen von Magratea sind knubbelig designt. Den Vogel abgeschossen hat man aber bei Marvin, der als kleine pummelige Gestalt mit einem viel zu großen Kopf daherkommt und so automatisch in die traurigstmögliche Position zurückfällt. Damit wären wir auch schon bei den Charakteren. Marvin ist Marvin, Eddie der Schiffscomputer ist Eddie der Schiffscomputer, Arthur darf unter seinem Morgenmantel einen Pyjama tragen, und Ford Prefect ist schwarz - was ja auch irgendwie der Coolness- Logik der letzten zwei Jahrzehnte entspricht. Dafür ist Zaphod Beeblebrox dann auch wieder zu peinlich warum er blond sein darf und seinen zweiten Kopf etwas dezenter angebracht hat als früher - dafür aber umso schockierender. Dafür ist Trillian leicht enttäuschend. War sie in der alten Serie als absolute Zicken-Schlampe etwas übercharakterisiert, mimt sie diesmal zu sehr auf liebes Mädchen das für all das doch gar nicht kann - ein wenig tougher hätte sie sich schon geben können - siehe auch den Schluß.
Humma Kavula kennt man dagegen gar nicht aus den Büchern. Der frischgebackene Widersacher Zaphods und Hohepriester des großen grünen Arklanfalls hats aber faustdick hinter den Ohren und verhift den Helden letztendlich dazu, vor Deepthought zu stehen - die dann allerdings grad keine Zeit für eine Audienz hat.
Natürlich gibts auch ein Wiedersehen mit Slartibartfaß, der, daherstotternd, eine sehr tolle Verkörperung des eigenbrötlerischen Künstlers abgibt, auch wenn er es nicht lassen kann, Arthur an die Mäuse zu verkaufen. Und wie er dem entgeht, dafür müßt ihr dann schon den Film ankucken. Und die Vogonen? Die sind finster, bürokratisch, lesen Gedichte vor und hauen mit Vorliebe Krebse mit dem Hammer platt.
Letztendlich ist das Einzige was die Amis versaut haben, das Ende. Hier hat wohl die Kitschabteiulng zugeschlagen und einen romantischen Schluß durchgesetzt, der einfach nicht paßt - Die Serie lebt davon, daß Arthur Trillian nicht zu nahe kommen kann, und Zaphod mit diesem plumpen Angie- Klon abzulenken wäre bei einem echten Beeblebrox ein Schuß ins Wasser gewesen.
Aber letztendlich: sehenswert!
Und für die nächsten 4 Jahre wünsch ich mir ebensogute Verfilmungen der restlichen Bücher.
Im Vorfeld hatte ich mir ja schon leichte Sorgen gemacht, ob der Film der gedruckten Vorlage halbwegs gerecht wird oder doch eher fürs Kinderprogramm von SuperRTL geeignet sein wird - bei Disney weiß man sowas im Vorfeld ja nie...
Aber schließlich gabs den Anhalter, bzw. die ersten zwei Bücher ja auch zuerst als Film/Serie - und da die auch heute noch sehenswert ist, könnte man davon ausgehen, daß die Regisseusen sich diese zu Herzen nehmen.
Da sich ein Film nie 100% an ein Buch halten kann, fang ich erst gar nicht damit an, dran rumzunörgeln, denn natürlich fehlte viel, und zum Teil wurden auch ein paar Elemente hin- und hergeschoben. Wichtig ist: Es kam am Ende eine flüssige Story heraus die dem Sinne Douglas Adams entsprochen haben mag (soweit ich das beurteilen kann)
Freunde der alten Serie brauchen sich keine großen Sorgen zu machen, daß dem Anhalter jetzt der gleiche kommerzielle Aufwasch droht wie der Sage um den Röchler und seine Familie. Der Anhalter war schon immer Trash im positiven Sinne und da hält auch der neue Film mit. Aber erstmal gaanz zum Anfang: Um den Zuschauer nicht allzusehr zu erschrecken (und weil alles andere ganz doof gekommen wäre), fängt die Story genauso 80er- Like in einem windschiefen Fertighaus an, wie die alte Serie - die Abreißkolonne, die Bagger, und auch die Kneipe scheint vom gleichen Setdesigner zu stammen. Low Budget? Sicher nicht, aber man hat sich Effekte gespart wo sie eh nur gestört hätten. Doch spätestens beim Auftauchen der Vogonen ist die Vertrautheit vorbei. Denn bei allem was fliegt, haben sich die Designer ausgetobt und Objekte geschaffen, die jeder Physik trotzdend durchs Weltall fliegen.
Die Vogonische Bauflotte besteht aus häßlichen Metallquadern die ganz und gar nicht gelb aber trotzdem häßlich sind, die Herz aus Gold ist ein riesiger Golfball mit einem gigantischen Anus, und selbst die Atomraketen von Magratea sind knubbelig designt. Den Vogel abgeschossen hat man aber bei Marvin, der als kleine pummelige Gestalt mit einem viel zu großen Kopf daherkommt und so automatisch in die traurigstmögliche Position zurückfällt. Damit wären wir auch schon bei den Charakteren. Marvin ist Marvin, Eddie der Schiffscomputer ist Eddie der Schiffscomputer, Arthur darf unter seinem Morgenmantel einen Pyjama tragen, und Ford Prefect ist schwarz - was ja auch irgendwie der Coolness- Logik der letzten zwei Jahrzehnte entspricht. Dafür ist Zaphod Beeblebrox dann auch wieder zu peinlich warum er blond sein darf und seinen zweiten Kopf etwas dezenter angebracht hat als früher - dafür aber umso schockierender. Dafür ist Trillian leicht enttäuschend. War sie in der alten Serie als absolute Zicken-Schlampe etwas übercharakterisiert, mimt sie diesmal zu sehr auf liebes Mädchen das für all das doch gar nicht kann - ein wenig tougher hätte sie sich schon geben können - siehe auch den Schluß.
Humma Kavula kennt man dagegen gar nicht aus den Büchern. Der frischgebackene Widersacher Zaphods und Hohepriester des großen grünen Arklanfalls hats aber faustdick hinter den Ohren und verhift den Helden letztendlich dazu, vor Deepthought zu stehen - die dann allerdings grad keine Zeit für eine Audienz hat.
Natürlich gibts auch ein Wiedersehen mit Slartibartfaß, der, daherstotternd, eine sehr tolle Verkörperung des eigenbrötlerischen Künstlers abgibt, auch wenn er es nicht lassen kann, Arthur an die Mäuse zu verkaufen. Und wie er dem entgeht, dafür müßt ihr dann schon den Film ankucken. Und die Vogonen? Die sind finster, bürokratisch, lesen Gedichte vor und hauen mit Vorliebe Krebse mit dem Hammer platt.
Letztendlich ist das Einzige was die Amis versaut haben, das Ende. Hier hat wohl die Kitschabteiulng zugeschlagen und einen romantischen Schluß durchgesetzt, der einfach nicht paßt - Die Serie lebt davon, daß Arthur Trillian nicht zu nahe kommen kann, und Zaphod mit diesem plumpen Angie- Klon abzulenken wäre bei einem echten Beeblebrox ein Schuß ins Wasser gewesen.
Aber letztendlich: sehenswert!
Und für die nächsten 4 Jahre wünsch ich mir ebensogute Verfilmungen der restlichen Bücher.
Qual statt Wahl
Am 01.07.2005, so hat es Gerhard Schröder angekündigt, wird er den Versuch unternehmen, durch das Stellen der sog. Vertrauensfrage das Grundgesetz zu brechen und das Parlament auflösen zu lassen - Das hat Hilter anno Dazumal auch so lange getrieben bis er das Wahlergebnis hatte das er wollte.
Aber Schröder machts ja anderes. Und statt weiterzuverbrechen oder für den von ihm verbrochenen Müll gradezustehen tritt er also lieber den geordneten Rückzug an und hinterläßt die von ihm verbrochenen Trümmer einer Angie die schon mit dem Hammer wartet um das kaputtzuschlagen was noch ein wenig heil aussieht.
Und das Schlimmste am fehlenden Angebot der Wahlanternativen ist, daß die Rotsocken und Schwarzköppe annehmen, daß, wer nicht wählen geht, ihrem Treiben zustimmt. Gibt es eine Alternative? Außer vielleicht die APPD, wenn die in diesem Jahr denn wieder antreten sollte?
Eine Möglichkeit gibts noch, sowohl zu Wahl zu gehen und trotzdem nicht den Wahldrohungen irgendeines Kanzlerkadidaten zustimmen zu müssen - und zwar nennt die sich ungültig wählen. Das sollen 2002 bereits 900.000 Leute gemacht haben und ich würde meine Socken verwetten, daß sich diese Zahl 2005 bei Weitem toppen läßt.
Wer die hohle, trockene Luft hinter den verbreiteten Reden riechen kann aber nicht ganz tatenlos zusehen möchte, kann sich hier informieren:
Nicht wählen oder direkt wählen Artikel auf Telepolis
ungueltigwaehler.de Forum und Plattform für Ungültigwähler
Irgendwann wenn ich viel Zeit hab, werd ich mal zusammenschreiben, wie ein Wahlprogramm aussehen sollte, daß meine Stimme verdiehnen könnte.
Aber Schröder machts ja anderes. Und statt weiterzuverbrechen oder für den von ihm verbrochenen Müll gradezustehen tritt er also lieber den geordneten Rückzug an und hinterläßt die von ihm verbrochenen Trümmer einer Angie die schon mit dem Hammer wartet um das kaputtzuschlagen was noch ein wenig heil aussieht.
Und das Schlimmste am fehlenden Angebot der Wahlanternativen ist, daß die Rotsocken und Schwarzköppe annehmen, daß, wer nicht wählen geht, ihrem Treiben zustimmt. Gibt es eine Alternative? Außer vielleicht die APPD, wenn die in diesem Jahr denn wieder antreten sollte?
Eine Möglichkeit gibts noch, sowohl zu Wahl zu gehen und trotzdem nicht den Wahldrohungen irgendeines Kanzlerkadidaten zustimmen zu müssen - und zwar nennt die sich ungültig wählen. Das sollen 2002 bereits 900.000 Leute gemacht haben und ich würde meine Socken verwetten, daß sich diese Zahl 2005 bei Weitem toppen läßt.
Wer die hohle, trockene Luft hinter den verbreiteten Reden riechen kann aber nicht ganz tatenlos zusehen möchte, kann sich hier informieren:
Nicht wählen oder direkt wählen Artikel auf Telepolis
ungueltigwaehler.de Forum und Plattform für Ungültigwähler
Irgendwann wenn ich viel Zeit hab, werd ich mal zusammenschreiben, wie ein Wahlprogramm aussehen sollte, daß meine Stimme verdiehnen könnte.
Dienstag, 21. Juni 2005
Don't Panic
Jetzt gehts ab ins Kino - den Anhalter kucken.
Review gibts, wenn ich nett bin, morgen.
Review gibts, wenn ich nett bin, morgen.
Morgens
Morgens bin ich immer ganz leicht unfit. So auch heute. Gegen 10 vor quäl ich mich aus den Federn, schleiche ins Bad, wasche mich, setze die dezenten Sehhilfen ein, zücke den Rasierer, schleich um viertel nach zurück - noch 5 Minuten, weil um 20 nach holt mich der Kollege ab.
Nur dummerweise erst um 20 nach 7 und so hab ich mir grad mal ne Stunde Auszeit spendiert. Naja, bissi Tee, bissi surfen, dann geht das schon vorbei.
Nur dummerweise erst um 20 nach 7 und so hab ich mir grad mal ne Stunde Auszeit spendiert. Naja, bissi Tee, bissi surfen, dann geht das schon vorbei.
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