Donnerstag, 25. November 2004
 
US- Autos überwachen ihre Fahrer
Laut dem Darmstädter Echo haben die US- Autohersteller in ihre Karren Fahrtenschreiber eingebaut die alles mitloggen was der Fahrer so den lieben langen Tag machen.
Interesse an den Daten besteht zuhauf - so könnte sich der Hersteller von Produkthaftungsansprächen befreien wenn er diese Logs auswertet. Aber auch die Werbeindustrie scheint interessiert, kann man damit doch jeden einzelnen Bürger Schritt für Schritt verfolgen.
Und last but not least könnte auch die Schnittlochgarde (außen grün...) solche Daten sehr schön finden, ließe sich doch jede GEschwindigkeitsüberschreitung der letzten Monate innerhalb von zwei Minuten auslesen - sicher sehr profitabel...
Links:
Amis schnüffeln mal wieder auf Heise
Auohersteller unter Verdacht beim Darmstädter Echo
Der hessische Datenschutzbeauftragte der die Sache derzeit untersucht und das ganze dann im hessischen Landtag vorlegen will
 
Von: ericpp um 16:27hpolitics | 0 Kommentare | kommentieren

 
Dienstag, 23. November 2004
 
Test
Danke an die spirit und an den maxhonk dafür, Interesse an diesem Test erweckt zu haben:
Take the quiz: "What kind of eyes do you have?"

Mysterous/Hidden
Your eyes are mysterour or hidden. You never like to go out and meet new people. You never trust anyone untill you have know them for years. you never talk to your parents about anything at all, and you neve tell your friends everything that you should. They say they care about you, but you think they just want something from you. Sooner or latter in life you know you will find that one true friend.
Wobei ich die Vermutung habe, daß der Test in der Absicht erstellt wurd daß ihn nur Leute mit Schaden machen - na sei's drum!
 
Von: ericpp um 01:11hme | 0 Kommentare | kommentieren

 
Dienstag, 23. November 2004
 
Briefwechsel "nicht abzocken lassen"
Da ich heute das Thema mal wieder hatte, gibts obendrauf noch einen kleinen Schriftwechsel zwischen einem selbstständigen (Gewerbetreibenden) und seinem Landtagsabgeordneten.

Sinn und Zweck der Übung war es, dem (CDU-) Politiker klar zu machen, daß die Erhebung einer Internet- Gebühr sehr viele Selbstständige treffen wird, nämlich alle jene, die sich keinen Fernseher ins Büro stellen weil sie ja arbeiten wollen.
Anwort des Politikers: die 200 €€ im Jahr werden Ihnen schon nicht weh tun...

Autsch, sag ich da nur
Inzwischen ist man wirklich soweit, Ehrlichkeit nicht nur zu bestrafen sondern auch noch auszulachen.

Hier gehts zum ganzen Text: realitätsferne Politiker
 
Von: ericpp um 00:54habGEZocke | 0 Kommentare | kommentieren

 
Wo Steuern fürs Internet verboten sind
Eigentlich ist es ja nur eine UNO- Vorgabe, der die USA hiermit nachkommen. Aber immerhin tun sie es!

Verbot für Internetsteuer wird verlängert


Wie sagt man da? Merkt euch das, liebe GEZ und böse Ministerpräsidenten!
 

 
Samstag, 20. November 2004
 
Ausmisten
Mal wieder so eine Aktion die mir total entgangen ist, sich aber sehr interessant anhört: Bookcrossing
Man nehme ein Buch, registriere es online, vesehe es mit einem einmaligen Code und setze in der Wildnis, d.h. irgendwo wo ein interessierter Zeitgenosse es finden kann, aus.
Der Finder kann dann die Webseite von Bookcrossing aufrufen, den Code eingeben und eine Bewertung für das Buch abgeben.

Ich finde, das ist eine geniale Idee, um mit Buchfreunden bekannt zu werden. Auch wenn wohl kaum jemand seine absoluten Schätze in der Wildnis aussetzen wird ist sowas sicher gut um Kontakte zu knüpfen. Außerdem tut man was gutes, wenn man Bücher die man nicht mehr braucht, anderen zur Verfügung stellt - und hat außerdem mehr Platz für neue Bücher

Ich wollt doch eh mal aufräumen und da ich ein paar Bücher hab die ich sicher nicht mehr lesen werde, mir aber zu schade für Tonne oder Container sind wäre das ne erstklassige Möglichkeit sie mit gutem Gewissen loszuwerden.

Achja:
Die Bookcrossing- Website
Und drauf gestoßen hat mich Das Krümel
 

 
merken!
Phlow - laut Selbstdefinition ein Magazin für Musik und Netzkultur

sieht von den Themen her interessant aus, das Design ist mir zwar was zu bunt aber zum Gück nicht unübersichtlich.
 
Von: ericpp um 02:26hnet | 0 Kommentare | kommentieren

 
Schönes Bespiel für den Patentwahn
Von Geschäftsmethoden über eine 2- Zeilen- Formel bis hin zu billigsten Werbegags - In den USA kann man sich bekanntlich alles patentieren lassen.

Vor allem im Bereich der IT hat das bereits zu schlimmen Auswüchsen geführt. Ein besonders tolles Beispiel dafür hat gerade Scott McNealy, Chef der Java- Erfinder Sun Microsystems aufgeführt. Sun mußte vor Kurzem 92 Millionen $$ an Kodak abdrücken weil die Fotofirma sich Patente von irgendner Klitsche eingekauft hat und eine moderne Programmiersprache auf Methoden die in diesen Patenten umschrieben bzw. angedeutet werden nicht verzichten kann.

Sun plant nun, sich mit ebenfalls mit größeren Inverstitionen eine Masse von Patenten anzuschaffen (Sprich: jeden Mist der den eigenen Leuten durch den Kopf geht direkt schriftlich und rechtlich zu fixieren) um beim nächsten Rechtsstreit einen Tauschhandel anbieten zu könne.

Die Anwälte wirds freuen, bedeutet doch jeder Rechtsstreit mehr Arbeit. Entwickler von System die eventuell mit denen von Sun konkurrieren (z.B. Linux, BSE, Mac OS...) jedoch könnten ebenso ins Visier geraten, sollten sie denn erfolgreicher als Suns Solaris sein.
Mit ähnlichen Methoden arbeitet leider auch Microsoft die in den vergangen Jahren bereits Unmengen an Rechten auf Methoden gesammelt haben und denen man bereits in naher Zukunft auch zutraut, diese gegen unliebsame Konkurrenten auszuspielen.

Noch würden solche Taktiken nur in den USA Erfolg haben, denn Trivialpatente wie sie übern Teich Gang und Gäbe sind werden hier in Europa zwar bereits von inkompetenten Beamten erteilt, sind aber rechtlich noch nicht durchzusetzen.
Ändern könnte sich das, wenn die EU im nächsten Jahr die neue Patentschutzrichtlinie durchwinkt, denn dann ständen nicht nur Microsofts Hunnenheeren Anwaltsarmeen die beiden lukrativsten Märkte der Welt offen und mit einer Klage könnten ganze Firmen in den Ruin getrieben werden und sogar große Konzerne ins Straucheln gebracht oder um Milliardenbeträge erpreßt werden.
Die Sorge von Sun kann man bei diesem Hintergrund schon verstehen. Aber warum diese Firma nicht lieber in Lobbyarbeit investiert um diesem Wahnsinn auf gesetzlichem Wege ein Ende zu setzen anstatt die Beschäftigung von nicht gerade billigen und nach wirtschaftlichen Grundsätzen absolut unproduktiven Anwälten auszubauen ist mir dabei ein Rätsel.....
Sun rüstet auf auf Heise
Petition gegen Software- und Trivialpatente damit das oben Beschriebene nicht schon in 12 Monaten Realität wird
 
Von: ericpp um 01:30hpolitics | 0 Kommentare | kommentieren