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Mittwoch, 2. Februar 2011
Strike!
Wikileaks wurde für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen.
Sehr schön, hoffen wir mal, daß sich irgendeine hohe amerikanische Stelle entblödet, dazu eine Stellungnahme abzugeben.
Popcorn bitte!
Sehr schön, hoffen wir mal, daß sich irgendeine hohe amerikanische Stelle entblödet, dazu eine Stellungnahme abzugeben.
Popcorn bitte!
Noch besser wäre es natürlich gewesen, den in Folterhaft Einzelhaft sitzenden Whistleblower Bradley Manning nicht nur zu nominieren, sondern ihm auch den Preis zu vergeben - auch auf das Risiko hin, daß dann wieder nur ein leerer Stuhl rumsteht - aber hey, immerhin ein Anfang.
*LOL*
Dirk Niebel ist im Irak so beliebt, daß man ihn gar nicht wieder weglassen wollte.
Aber halt! Sie wissen vermutlich gar nicht wer Dirk Niebel ist? Nun, ich verrate es Ihnen: Der Gute ist Mitglied der deutschen Splitter- und Klientelpartei FDP und in dieser Funktion sogar deutscher Entwicklungshilfeminister. Ist Ihnen entgangen? Nun, den Irakern ja auch.
Jedenfalls haben die seinen Weiterflug verhindert, weil er nicht genug Kleingeld für die Landegebühr dabei hatte, und da kann ja schließlich jeder kommen und behaupten, er sei deutscher Minister...
Nach zwei Stunden Wartezeit legte Dirk dann die geforderte Gebühr in Cash auf den Tisch und durfte - leider - weiterfliegen.
Schade aber auch. Ich wette, die im Irak können mehr mit so einem Niebel anfangen als wir hierzulande.
Aber halt! Sie wissen vermutlich gar nicht wer Dirk Niebel ist? Nun, ich verrate es Ihnen: Der Gute ist Mitglied der deutschen Splitter- und Klientelpartei FDP und in dieser Funktion sogar deutscher Entwicklungshilfeminister. Ist Ihnen entgangen? Nun, den Irakern ja auch.
Jedenfalls haben die seinen Weiterflug verhindert, weil er nicht genug Kleingeld für die Landegebühr dabei hatte, und da kann ja schließlich jeder kommen und behaupten, er sei deutscher Minister...
Nach zwei Stunden Wartezeit legte Dirk dann die geforderte Gebühr in Cash auf den Tisch und durfte - leider - weiterfliegen.
Schade aber auch. Ich wette, die im Irak können mehr mit so einem Niebel anfangen als wir hierzulande.
Dienstag, 1. Februar 2011
Die Prostituierte die das Leben ist
Am Sonntag haben die Frau Kisuuna und meine Wenigkeit Spring Awakening gesehen - die Vertonung des 18hundertgehzufuß- Theaterstücks FrühlingsErwachen.
Zum Glück läuft eine sehr gute Fassung im English Theater. Mit eine fantaschen Kulisse und einem absulut rockenden Cast - Standing Ovations bis die Finger schmerzten - muß man mehr sagen?
Bei der Suche nach einem passenden Video bin ich dann über das hier gefallen. Gut, es ist nicht die englische Fassung, aber was Choreographie und Talent der Schauspieler angeht kommt es an das heran was wir sehen durften. Und ich glaube, Frau Kisuuna würde sofort Tickets kaufen, wenn die Jungs hier in der Nähe wären. Da bin ich mir recht sicher:
Zum Glück läuft eine sehr gute Fassung im English Theater. Mit eine fantaschen Kulisse und einem absulut rockenden Cast - Standing Ovations bis die Finger schmerzten - muß man mehr sagen?
Bei der Suche nach einem passenden Video bin ich dann über das hier gefallen. Gut, es ist nicht die englische Fassung, aber was Choreographie und Talent der Schauspieler angeht kommt es an das heran was wir sehen durften. Und ich glaube, Frau Kisuuna würde sofort Tickets kaufen, wenn die Jungs hier in der Nähe wären. Da bin ich mir recht sicher:
Montag, 31. Januar 2011
Berechtigtes Zittern in Tel Aviv
Während der gesamte Nahe Osten für das Ägytische Volk und gegen Mubarak Däumchen drückt...
Der gesamte Nahe Osten? Nein, ein kleines Land verschickt einfrig Depetschen in die Welt, man möge sich doch an der Kritik an Präsident Mubarak zurückhalten. Dieses Land ist - ausgerechnet: - Israel.
Wovor Israel zittert wird einem sehr schnell klar, wenn man sich anschaut, warum Mubarak so ein guter Freund von uns Westlern, aber natürlich ganz besonders der USA und von Israel ist: Der Gute wurde in den letzten Jahrzehnten massiv von Amerika aus gesponsort. Ja, und was macht man wohl als Diktator wenn man unerwartete Geldgeschenke bekommt? Genau, man geht einkaufen - unter Anderem auch in Deutschland...
Der gesamte Nahe Osten? Nein, ein kleines Land verschickt einfrig Depetschen in die Welt, man möge sich doch an der Kritik an Präsident Mubarak zurückhalten. Dieses Land ist - ausgerechnet: - Israel.
Wovor Israel zittert wird einem sehr schnell klar, wenn man sich anschaut, warum Mubarak so ein guter Freund von uns Westlern, aber natürlich ganz besonders der USA und von Israel ist: Der Gute wurde in den letzten Jahrzehnten massiv von Amerika aus gesponsort. Ja, und was macht man wohl als Diktator wenn man unerwartete Geldgeschenke bekommt? Genau, man geht einkaufen - unter Anderem auch in Deutschland...
Mittwoch, 26. Januar 2011
Domino- Effekt
Erinnert sich noch wer an den zweiten Grund, warum die Amis den dritten Irakkrieg geführt hatten?
Neue Regierungen für Nahost?
Ja, der Irak sollte ein Dominostein sein, der die Diktaturen Arabiens umkippen und der Region ganz viele den USA freundlich gesinnte, und ein kleines Bißchen demokratische Regierungen bringen sollte.
Nunja, wir wissen, wie das ausgegangen ist.
So wie es halt meistens ausgeht, wenn man versucht, von oben etwas Gutes zu bringen. Und das auch noch nur vorgeblich...
Und jetzt das. Austand in Tunesien, Massendemonstrationen in Algerien, Ägypten - ja vor Allem im amerikafreundlichen Ägypten scheint ein Dominostein eingeschlagen zu sein, den man vor vier Wochen in dieser Weltgegend nicht für möglich gehalten hätte. Und selbst der Möchtegernkalif Gadaffi zittert in Tripolis um seine Macht - und sicher nicht ganz unbegründet, denn wenn man von Tunis nach Karo fahren will, kommt man an Lybien schlecht vorbei.
Wie es weitergeht darf man jedenfalls mit Spannung und ein wenig Hoffnung beobachten. Ein wenig mehr politische Mitbestimmung und Wohlstand - schließlich ging es auch darum bei dieser Revolution - südlich vom Mittelmeer würde auch uns Europäern gut tun.
Neue Regierungen für Nahost?
Ja, der Irak sollte ein Dominostein sein, der die Diktaturen Arabiens umkippen und der Region ganz viele den USA freundlich gesinnte, und ein kleines Bißchen demokratische Regierungen bringen sollte.
Nunja, wir wissen, wie das ausgegangen ist.
So wie es halt meistens ausgeht, wenn man versucht, von oben etwas Gutes zu bringen. Und das auch noch nur vorgeblich...
Und jetzt das. Austand in Tunesien, Massendemonstrationen in Algerien, Ägypten - ja vor Allem im amerikafreundlichen Ägypten scheint ein Dominostein eingeschlagen zu sein, den man vor vier Wochen in dieser Weltgegend nicht für möglich gehalten hätte. Und selbst der Möchtegernkalif Gadaffi zittert in Tripolis um seine Macht - und sicher nicht ganz unbegründet, denn wenn man von Tunis nach Karo fahren will, kommt man an Lybien schlecht vorbei.
Wie es weitergeht darf man jedenfalls mit Spannung und ein wenig Hoffnung beobachten. Ein wenig mehr politische Mitbestimmung und Wohlstand - schließlich ging es auch darum bei dieser Revolution - südlich vom Mittelmeer würde auch uns Europäern gut tun.
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