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Dienstag, 27. Juli 2010
Sauber, liebe CDU
Was macht man als Politiker mit einem Polizeichef der unliebsame Entscheidungen trifft? Genau, man sägt ihn ab. So geschehen mit dem Dortmunder Polizeichef Thomas Wenner, der am 19. Januar 2009 die fürs letzte Jahr geplante Parade einfach absagte.
Seinen Job durfte er nicht mehr lange behalten.
Als sein Amtskollege in Duisburg, Rolf Cebin, kurz darauf die gleichen Bedenken anbrachte, handelte die Duisburger CDU schnell: Der Dusiburger Bundestagsabgeordnete Thomas Mahlberg schreibt knapp drei Wochen später, am 9. Februar einen offenen Brief an den Innenminister von NRW, Duisburg doch von dieser schweren Bürde zu befreien.
Und jetzt lasse man sich die Aussage vom Adolf S. vom letzten Sonntag nochmal durch den Kopf gehen, er habe nichts von Sicherheitsbedenken gehört. Hallo Adi? Du hattest einen Polizeichef, der diese Sicherheitsbedenken so laut herausgebrüllt hat daß die bis Düsseldorf durchgeklungen sind. Und Du Hempel willst nichts davon gehört haben?
Rolf Cebin ist im Mai 2010 in Rente gegangen, also vor knapp 2 Monaten. Offiziell hat weder die Duisburger CDU noch die grade ausscheidende Rüttgers- Regierung was damit zu tun.
via fefe und sz.
Seinen Job durfte er nicht mehr lange behalten.
Als sein Amtskollege in Duisburg, Rolf Cebin, kurz darauf die gleichen Bedenken anbrachte, handelte die Duisburger CDU schnell: Der Dusiburger Bundestagsabgeordnete Thomas Mahlberg schreibt knapp drei Wochen später, am 9. Februar einen offenen Brief an den Innenminister von NRW, Duisburg doch von dieser schweren Bürde zu befreien.
Und jetzt lasse man sich die Aussage vom Adolf S. vom letzten Sonntag nochmal durch den Kopf gehen, er habe nichts von Sicherheitsbedenken gehört. Hallo Adi? Du hattest einen Polizeichef, der diese Sicherheitsbedenken so laut herausgebrüllt hat daß die bis Düsseldorf durchgeklungen sind. Und Du Hempel willst nichts davon gehört haben?
Rolf Cebin ist im Mai 2010 in Rente gegangen, also vor knapp 2 Monaten. Offiziell hat weder die Duisburger CDU noch die grade ausscheidende Rüttgers- Regierung was damit zu tun.
via fefe und sz.
Sonntag, 25. Juli 2010
Ein Ende mit Schrecken
Für mich als alten Technofan war die Loveparade schon lange eher Schrecken ohne Ende denn ernstzunehmende Veranstaltung, und die Hoffnung, daß irgendwann einfach keiner mehr hingeht erfüllte sich auch bis heute nicht. Aber daß diese Veranstaltung einmal so enden würde - weitab seiner Ursprünge, auf einer Industriebrache, und mit 19 Toten und mehreren 100 Verletzten, das würde ich nichtmal dem dem Frühlingsfest der Volksmusik wünschen.
Nachdem ich gestern von dem Unglück las, habe ich mir erstmal das Gelände auf Google Maps angesehen. Danach verstand ich gut genug...
Ich habe häufig genug in Menschenaufläufen gestanden, wenn auch in weit kleineren. Die Vorfreude auf die Musik, die Party, eventuell auch schon ein wenig Alkohol im Voraus, und dann plötzlich geht es nicht weiter? Natürlich drängelt man da, schiebt den Vordermann weiter, wenn auch nur ein paar Zentimeter. Auch wenn es nichts bringt: Der Mensch ist nunmal ein Ungeduldstier. Unverantwortlich daher von Seiten der Ordnungskräfte, diesen Strom plötzlich abzuriegeln, ohne Ausweichroute, aufgestaut dieser Betonröhre, und es kommen immer mehr Menschen hinzu.
Nein, hier hat nicht ein Mensch versagt, hier hat so ziemlich jeder versagt, der seine Finger im Spiel hatte. Und auf fehlendes Geld oder die angebliche Kompetenz anderer zu verweisen macht es nicht besser.
Dabei lag die Lösung doch eigentlich so nah, obwohl sie bereits 41 Jahre alt ist. Damals, auch den Äckern von woodstock hatte man die Wahl, den Besuchern eine gute Party zu bieten, oder einen Zaun zu bauen. Aber ein Zaun bringt ja Kontrolle, und die Macht über Leben und Tod zu entscheiden. Nun, von dieser Macht wird Euch so schnell keiner freisprechen.
Nachdem ich gestern von dem Unglück las, habe ich mir erstmal das Gelände auf Google Maps angesehen. Danach verstand ich gut genug...
Ich habe häufig genug in Menschenaufläufen gestanden, wenn auch in weit kleineren. Die Vorfreude auf die Musik, die Party, eventuell auch schon ein wenig Alkohol im Voraus, und dann plötzlich geht es nicht weiter? Natürlich drängelt man da, schiebt den Vordermann weiter, wenn auch nur ein paar Zentimeter. Auch wenn es nichts bringt: Der Mensch ist nunmal ein Ungeduldstier. Unverantwortlich daher von Seiten der Ordnungskräfte, diesen Strom plötzlich abzuriegeln, ohne Ausweichroute, aufgestaut dieser Betonröhre, und es kommen immer mehr Menschen hinzu.
Nein, hier hat nicht ein Mensch versagt, hier hat so ziemlich jeder versagt, der seine Finger im Spiel hatte. Und auf fehlendes Geld oder die angebliche Kompetenz anderer zu verweisen macht es nicht besser.
Dabei lag die Lösung doch eigentlich so nah, obwohl sie bereits 41 Jahre alt ist. Damals, auch den Äckern von woodstock hatte man die Wahl, den Besuchern eine gute Party zu bieten, oder einen Zaun zu bauen. Aber ein Zaun bringt ja Kontrolle, und die Macht über Leben und Tod zu entscheiden. Nun, von dieser Macht wird Euch so schnell keiner freisprechen.
Samstag, 24. Juli 2010
Willkommen bei facebook
Das neueste Video aus der Feder von Alexander Lehmann.
Sehr fein gemacht. Und nachdem ich vor einigen Tagen selbst mal versucht hab, mich durch das Datenschutzeinstellungsungetüm dieser Seite zu wühlen kann ich bestätigen, daß das nicht so einfach ist.
PS: Den Schutzgeist braucht Ihr auf der Seite nicht zu suchen, er nutzt nämlich ein Pseudonym

Freitag, 23. Juli 2010
Personal Jesus
Manchmal kann ja sogar ein Schutzgeist lernfähig sein.
Zum Beispiel in Form der Erkenntnis, daß Depeche Mode eine ganze Reihe an guten Liedern geschrieben hat.
Nur, und da kann ich mir einfach nicht helfen: Die hören sich erst dann auch richtig gut an, wenn sie wer anders singt.
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