Mittwoch, 2. Oktober 2019
Ein guter Tag für Deutschland
Juhu, wir werden demnächst den ersten Saarländer ins All schießen.
Dann bleiben nur noch 999999 über, die folgen müssen, und man kann diesen Landstrich endlich ordentlich renaturieren.
Ich schlage hiermit vor, die Annegretel als nächstes hochzuschicken. Dann kann sie im Kuiper- Gürtel ein wenig Bundeskanzler spielen. Da ist sie sicherlich beliebter als hierzulande.
Ich schlage hiermit vor, die Annegretel als nächstes hochzuschicken. Dann kann sie im Kuiper- Gürtel ein wenig Bundeskanzler spielen. Da ist sie sicherlich beliebter als hierzulande.
Mittwoch, 8. Mai 2019
Harry, hol schon mal den Wagen
Wer außer mir mag sich noch aus der Spekuliererei um den neuen Prinzennahmen heraushalten?
Dienstag, 16. April 2019
Quasimodo ist obdachlos
Nicht genug damit, daß die Bauarbeiter, ihn im letzten Dreivierteljahr immer viel zu früh aus dem Bett geschmissen haben durch ihren Lärm. Nein! Jetzt hat auch noch einer vergessen, den Bunsenbrenner zum Feierabend hin abzustellen, und in der Folge ist seine geräumige 6240m²- Penthousewohnung komplett eingeäschert worden.
Familie de Notre Dame sucht nun für eine Übergangszeit von ca. 20 Jahren eine neue Bleibe. Quasimodo erklärte am frühen Dienstmorgen der Presse, daß er gern bereit ist sich einzuschränken. Wichtiger sei ihm ein nicht allzulanger Arbeitsweg, und daß sein neuer Vermieter keine Vorurteile gegenüber Behinderten oder Roma habe.
Familie de Notre Dame sucht nun für eine Übergangszeit von ca. 20 Jahren eine neue Bleibe. Quasimodo erklärte am frühen Dienstmorgen der Presse, daß er gern bereit ist sich einzuschränken. Wichtiger sei ihm ein nicht allzulanger Arbeitsweg, und daß sein neuer Vermieter keine Vorurteile gegenüber Behinderten oder Roma habe.
Dienstag, 12. März 2019
Schrödingers Grenze
So langsam eiert mich das Getue im die britisch- irische Grenze und den Backstop richtiggehend an.
Dabei bin ich eindeutig auf Seiten derjenigen, die keine Grenze auf der grünen Insel haben wollen. Keine rote Grenze, keine grüne Grenze, keine harte Grenze und auch keine weiche. Diese Grenze ist zwar nicht allein Schuld am (Nord-) Irlandkonflikt. Aber ihre Existenz oder Wiedereinführung wird die Versöhnung zwischen den Bevölkerungsgruppen in Nordirland zurückwerfen.
Am Besten wäre es natürlich weiterhin, auch das Grenzziehen um die größte der Britischen Inseln abzuwenden, aber offenbar gibt es da eine Mehrheit die dafür ist. Im Gegensatz zur Irland, wo man darunter leiden wird.
Trotzdem gibt es offenbar in London genug Spinner, die dort eine harte Grenze haben wollen. Zwar nicht heute, aber dann doch bald. Und während ich bisher schadenfroh dabei zukucken konnte, wie diese Spinner den Austritt effektiv blockierten, hat Juncker was ganz doofes gemacht: Er lenkt bei genau dieser Frage ein und vertragt die Klärung der Grenzfrage auf irgenwann nach nach dem Brexit.
Hallo Jean-Claude? Noch alles da im Oberstübchen? Willst Du hier wieder ein ewiges Pöstchen als Irland- Verhandler für irgendeinen EVP- Sesselpupser sichern? Natürlich gehört diese wichtige Frage jetzt und vor dem Austritt verbindlich erklärt. Ansonsten können die Inseläffchen uns in jeder bescheuerten Verhandlung bis zum St. Nimmerleinstag damit bedrohnen, diese Grenze zuzumachen wenn wir nicht hier oder da entgegenkommen. Was für die EU nur jeweils ein kleiner Finger ist, heißt dann für alle Bewohner Irlands wieder ein wochenlanger Krimi und elendes Bangen und Hoffen daß es so eine Einigung geben werde.
Und wieder heißt es nun zu hoffen und bangen, daß die größten Spinner auf dem Inselchen in ihrem Wahn Schlimmes anzurichten das Schlimmste verhindern. Liebe Briten, wollt Ihr diese schreckliche Frau nicht verrenten? Wir versprechen auch, daß wir das Gleiche mit dem Juncker tun.
Dabei bin ich eindeutig auf Seiten derjenigen, die keine Grenze auf der grünen Insel haben wollen. Keine rote Grenze, keine grüne Grenze, keine harte Grenze und auch keine weiche. Diese Grenze ist zwar nicht allein Schuld am (Nord-) Irlandkonflikt. Aber ihre Existenz oder Wiedereinführung wird die Versöhnung zwischen den Bevölkerungsgruppen in Nordirland zurückwerfen.
Am Besten wäre es natürlich weiterhin, auch das Grenzziehen um die größte der Britischen Inseln abzuwenden, aber offenbar gibt es da eine Mehrheit die dafür ist. Im Gegensatz zur Irland, wo man darunter leiden wird.
Trotzdem gibt es offenbar in London genug Spinner, die dort eine harte Grenze haben wollen. Zwar nicht heute, aber dann doch bald. Und während ich bisher schadenfroh dabei zukucken konnte, wie diese Spinner den Austritt effektiv blockierten, hat Juncker was ganz doofes gemacht: Er lenkt bei genau dieser Frage ein und vertragt die Klärung der Grenzfrage auf irgenwann nach nach dem Brexit.
Hallo Jean-Claude? Noch alles da im Oberstübchen? Willst Du hier wieder ein ewiges Pöstchen als Irland- Verhandler für irgendeinen EVP- Sesselpupser sichern? Natürlich gehört diese wichtige Frage jetzt und vor dem Austritt verbindlich erklärt. Ansonsten können die Inseläffchen uns in jeder bescheuerten Verhandlung bis zum St. Nimmerleinstag damit bedrohnen, diese Grenze zuzumachen wenn wir nicht hier oder da entgegenkommen. Was für die EU nur jeweils ein kleiner Finger ist, heißt dann für alle Bewohner Irlands wieder ein wochenlanger Krimi und elendes Bangen und Hoffen daß es so eine Einigung geben werde.
Und wieder heißt es nun zu hoffen und bangen, daß die größten Spinner auf dem Inselchen in ihrem Wahn Schlimmes anzurichten das Schlimmste verhindern. Liebe Briten, wollt Ihr diese schreckliche Frau nicht verrenten? Wir versprechen auch, daß wir das Gleiche mit dem Juncker tun.
Samstag, 8. Dezember 2018
Wenn so was einmal passiert
...könnte man das ja als Zufall abtun.
Aber wenn es das zweite Mal in Folge passiert, daß die große alte Adenauerpartei CDU eine Frau an die Spitze wählt - ja das muß dann wohl der Niedergang der alten weißen Männer sein.
Und jetzt alle im Chor: Hilfe, die Welt geht unter!!11drölf

Haben wir uns wieder beruhigt?
Denn ich persönlich mache mir ja mehr Sorgen darum, das es sich bei Frau AKK um eine Saarländerin handelt. Dabei ist das französische Anhängsel doch schon massiv überrepräsentiert in der aktuellen Bundesregierung:
Eine Winzprovinz mit nichtmal einer Million Einwohnern schickt gleich zwei Minister nach Berlin: Wirtschaftsminister Altmaier und Justizminister Maas. Dagegen stinkt selbst Bayern ab. Denn aus dem Weißworschtland kommen zwar gleich dreieinhalb Minister, aber die vertreten immerhin 13 Millionen Bürger.
Und jetzt übernehmen sie im Staatsstreich auch noch die Kanzlerinnenpartei, und womöglich in absehbarer Zeit gar noch den Thron? Das erste Saarländische Gewächs im höchsten Amt seit dem Abtritt von Erich Honnecker?
Immerhin bleibt uns allen noch ein kleines Trostpflaster: Kulinarisch geht es ab jetzt bergauf. Flitt und Lyoner sind weit leckerer als Saumagen oder Uckermärker Steckrübeneintopf.
Mahlzeit!
Aber wenn es das zweite Mal in Folge passiert, daß die große alte Adenauerpartei CDU eine Frau an die Spitze wählt - ja das muß dann wohl der Niedergang der alten weißen Männer sein.
Und jetzt alle im Chor: Hilfe, die Welt geht unter!!11drölf
Haben wir uns wieder beruhigt?
Denn ich persönlich mache mir ja mehr Sorgen darum, das es sich bei Frau AKK um eine Saarländerin handelt. Dabei ist das französische Anhängsel doch schon massiv überrepräsentiert in der aktuellen Bundesregierung:
Eine Winzprovinz mit nichtmal einer Million Einwohnern schickt gleich zwei Minister nach Berlin: Wirtschaftsminister Altmaier und Justizminister Maas. Dagegen stinkt selbst Bayern ab. Denn aus dem Weißworschtland kommen zwar gleich dreieinhalb Minister, aber die vertreten immerhin 13 Millionen Bürger.
Und jetzt übernehmen sie im Staatsstreich auch noch die Kanzlerinnenpartei, und womöglich in absehbarer Zeit gar noch den Thron? Das erste Saarländische Gewächs im höchsten Amt seit dem Abtritt von Erich Honnecker?
Immerhin bleibt uns allen noch ein kleines Trostpflaster: Kulinarisch geht es ab jetzt bergauf. Flitt und Lyoner sind weit leckerer als Saumagen oder Uckermärker Steckrübeneintopf.
Mahlzeit!
Mittwoch, 5. Dezember 2018
Was ist Plumento- foods?
Vom Namen her erinnert das ja an die gleichnamige Pferderasse - also eine sehr erdige Angelegenheit, aber immerhin stubenrein.
Allerdings machen die so komische Sachen wie Nudeln aus Insektenkonzentrat. Wiso überhaupt Insekten in Nudeln reinsollen ist mir hier noch ein kleines Rätsel. Statt daß sie mal was Sinnvolles auf den Markt bringen wie Heuschrecken im Speckmantel oder so. Aber gut.
Allerdings machen die so komische Sachen wie Nudeln aus Insektenkonzentrat. Wiso überhaupt Insekten in Nudeln reinsollen ist mir hier noch ein kleines Rätsel. Statt daß sie mal was Sinnvolles auf den Markt bringen wie Heuschrecken im Speckmantel oder so. Aber gut.
Freitag, 16. November 2018
Der neue Verfassungsschutzchef
...erweist sich übrigens gerade als ein ebensolcher Hohlroller wie sein hochgeehrter Vorgänger.
Weil sie offensichtlich nicht in der Lage sind, die Daten die ihnen von allen Seiten her zugetragen werden, wollen die Inlandsspionage noch mehr Informationen haben, und am Liebsten Verschlüsselung verbieten sowie auf Zuruf alle Daten aus Webforen zugeschickt bekommen - vermutlich als einschreiben per Schneckenpost?
Umgekehrt wird ein Schuh draus: Beschränkt Euch auf die Daten, die ihr wirklich benötigt, und die Euch rechtlich zustehen. Stellt den Austausch mit überseeischen Diensten ein die Euch eh nicht ernst nehmen. Die freigewordenen Mitarbeiter könnt Ihr dann zur manuellen Sichtung von Daten verwenden. Und reduziert Euren V- Mann- Bestand. Viel von dem Terrorismus den Ihr "verhindert", entsteht doch nur dadurch, daß Ihr vorher Leute dafür bezahlt, eine extremisistsche Gruppe weiter zu radikalisieren und zu zu Straftaten anzustifen. Amri und der NSU gehen schon auf Eure Kosten.
Aber eigentlich sind alle diese Überlegungen eh wertlos. Denn dieser Verein ist ein Fisch, der nicht mehr nur vom Kopf her stinkt, sondern ganz und gar verdorben ist. Wegwerfen, bzw. auflösen bitte! Samt BND und den Länderverfassungsschützen. Und dann mit demokratisch gesinntem Personal ohne einschlägige Vorbelastung einen oder zwei Dienste mit eingeschränkten Befugnissen und deutlich reduziertem Personal neu aufbauen.
Und den ersten ersten, der dann wieder ankommt und die Aushöhlung von Bürgerrechten fordert, sofort in die Wüste schicken.
Weil sie offensichtlich nicht in der Lage sind, die Daten die ihnen von allen Seiten her zugetragen werden, wollen die Inlandsspionage noch mehr Informationen haben, und am Liebsten Verschlüsselung verbieten sowie auf Zuruf alle Daten aus Webforen zugeschickt bekommen - vermutlich als einschreiben per Schneckenpost?
Umgekehrt wird ein Schuh draus: Beschränkt Euch auf die Daten, die ihr wirklich benötigt, und die Euch rechtlich zustehen. Stellt den Austausch mit überseeischen Diensten ein die Euch eh nicht ernst nehmen. Die freigewordenen Mitarbeiter könnt Ihr dann zur manuellen Sichtung von Daten verwenden. Und reduziert Euren V- Mann- Bestand. Viel von dem Terrorismus den Ihr "verhindert", entsteht doch nur dadurch, daß Ihr vorher Leute dafür bezahlt, eine extremisistsche Gruppe weiter zu radikalisieren und zu zu Straftaten anzustifen. Amri und der NSU gehen schon auf Eure Kosten.
Aber eigentlich sind alle diese Überlegungen eh wertlos. Denn dieser Verein ist ein Fisch, der nicht mehr nur vom Kopf her stinkt, sondern ganz und gar verdorben ist. Wegwerfen, bzw. auflösen bitte! Samt BND und den Länderverfassungsschützen. Und dann mit demokratisch gesinntem Personal ohne einschlägige Vorbelastung einen oder zwei Dienste mit eingeschränkten Befugnissen und deutlich reduziertem Personal neu aufbauen.
Und den ersten ersten, der dann wieder ankommt und die Aushöhlung von Bürgerrechten fordert, sofort in die Wüste schicken.
Freitag, 9. November 2018
Ein "Trauermarsch für die Toten von Politik"
...ausgerechnet am 9. November.
...ausgerechnet in der ehemaligen Reichshauptstadt Berlin.
Gut, Bedenken der Stadtverwaltung, weil diese Veranstaltung ausgerechnet von rechten Kräften angemeldet wurde, kann ich ja noch nachvollziehen.
Aber worin besteht das Problem, sich dieser Veranstaltung anzuschließen, und auf die Toten des 9. November 1938 hiunzuweisen. Oder auf die vielen Tausend Mittelmeertoten?
Geschätzte 250 Neonazis, von denen am Ende dann doch wieder nur 20 kommen, sollte man doch locker übertönen können. Und da das Motto der Veranstaltung getroffen wird, und man natürlich friedlich bleibt, düfte weder der Anmelder noch die Ordnungsorgane etwas dagegen haben, wenn man sich auch als Menschenfreund anschließt.
Natürlich sollte man die größeren Plakate am Start haben.
...ausgerechnet in der ehemaligen Reichshauptstadt Berlin.
Gut, Bedenken der Stadtverwaltung, weil diese Veranstaltung ausgerechnet von rechten Kräften angemeldet wurde, kann ich ja noch nachvollziehen.
Aber worin besteht das Problem, sich dieser Veranstaltung anzuschließen, und auf die Toten des 9. November 1938 hiunzuweisen. Oder auf die vielen Tausend Mittelmeertoten?
Geschätzte 250 Neonazis, von denen am Ende dann doch wieder nur 20 kommen, sollte man doch locker übertönen können. Und da das Motto der Veranstaltung getroffen wird, und man natürlich friedlich bleibt, düfte weder der Anmelder noch die Ordnungsorgane etwas dagegen haben, wenn man sich auch als Menschenfreund anschließt.
Natürlich sollte man die größeren Plakate am Start haben.
Freitag, 2. November 2018
Der Merz- Zug
Gestern beim Onleinspiegel gesehen:
Eine Karikator mit dem beliebten Lobbykraten Friedrich Merz in einer Lokomotive, unterschrieben mit "Der Merz- Zug rollt!"
Und ja: die Parallelen sind da. Plötzlich wird da einer hochgespült, aus den Untiefen der Verbannung. Der eine aus Europanien, der andere aus Transatlantis. Und da kaum bekannt ist, was er in den letzten Jahren so getrieben hat, wird er zur Wunderhoffnung hochgejazzt. Bei Schulz zeigte sich - leicht überraschend - daß er komplett ohne neue Konzepte antrat, ja nicht einmal das Überdenken der alten bekamen sein Wahlkampfteam und er hin. Und so ging nach wenigen Metern die Kohle aus und der Zug endete erbärmlich im Gleisbett. Am Ende sollte Scholz statt Schulz zum Vizekanzler gekrönt werden, weil er sich erfolgreich bei derAufstandsbekämfung Demonstrationsniederschlagung in Hamburg beteiligte - in Auftrag der gebürtigen Hamburgerin Merkel und im Auftrag der Transatlantiker.
Und jetzt also der Zug aus dem Sauerland. Ebenfalls ohne neue Konzepte, dafür aber mit dem Versprechen, viele alte Konzepte, die schon in der ausgehenden Kohl- Ära antiquiert waren, wieder auszubuddeln so wie die Apatschen den Klappstuhl. Was irgendwie auch paßt, hatte doch Merz so wie ein Klappstuhl freiwillig Platz gemacht, als Merkel nach der Macht griff, und jetzt wo die Sonne in Form von freiwerdenden Parteiposten wieder hervorkommt, wird auch er wieder hervorgeholt aus dem dunklen Keller Lobbystan.
Ich bin mal gespannt, wie weit dieser Klappstuhl kommt. Schafft er es an die CDU- Spitze und darf er nochmal Parteichef spielen, und so am Übergang von Merkel zum nächsten großen Vorsiztenden ein wenig Chef sein so wie er es zwischen Geldkofferehrenwort- Kohl und Merkel tat? Oder landet auch er im Gleisbett der verlorenen Hoffnungen und darf zu Füßen eines Konkurrenten dahinkriechen?
Daß Merz einmal Kanzler werden würde, darum jedenfalls mache ich mir - momentan - überhaupt keine Sorgen. Sein Job wird es sein, gegen die Wand zur Rechten zu kämpfen, und der blaunen wie der gelben Pest Stimmen abzujagen. Das wird ekelhaft und schmutzig werden, es wird langwierig werden, es wird nervig werden. Aber es wird keine Probleme lösen.
Eine Karikator mit dem beliebten Lobbykraten Friedrich Merz in einer Lokomotive, unterschrieben mit "Der Merz- Zug rollt!"
Und ja: die Parallelen sind da. Plötzlich wird da einer hochgespült, aus den Untiefen der Verbannung. Der eine aus Europanien, der andere aus Transatlantis. Und da kaum bekannt ist, was er in den letzten Jahren so getrieben hat, wird er zur Wunderhoffnung hochgejazzt. Bei Schulz zeigte sich - leicht überraschend - daß er komplett ohne neue Konzepte antrat, ja nicht einmal das Überdenken der alten bekamen sein Wahlkampfteam und er hin. Und so ging nach wenigen Metern die Kohle aus und der Zug endete erbärmlich im Gleisbett. Am Ende sollte Scholz statt Schulz zum Vizekanzler gekrönt werden, weil er sich erfolgreich bei der
Und jetzt also der Zug aus dem Sauerland. Ebenfalls ohne neue Konzepte, dafür aber mit dem Versprechen, viele alte Konzepte, die schon in der ausgehenden Kohl- Ära antiquiert waren, wieder auszubuddeln so wie die Apatschen den Klappstuhl. Was irgendwie auch paßt, hatte doch Merz so wie ein Klappstuhl freiwillig Platz gemacht, als Merkel nach der Macht griff, und jetzt wo die Sonne in Form von freiwerdenden Parteiposten wieder hervorkommt, wird auch er wieder hervorgeholt aus dem dunklen Keller Lobbystan.
Ich bin mal gespannt, wie weit dieser Klappstuhl kommt. Schafft er es an die CDU- Spitze und darf er nochmal Parteichef spielen, und so am Übergang von Merkel zum nächsten großen Vorsiztenden ein wenig Chef sein so wie er es zwischen Geldkofferehrenwort- Kohl und Merkel tat? Oder landet auch er im Gleisbett der verlorenen Hoffnungen und darf zu Füßen eines Konkurrenten dahinkriechen?
Daß Merz einmal Kanzler werden würde, darum jedenfalls mache ich mir - momentan - überhaupt keine Sorgen. Sein Job wird es sein, gegen die Wand zur Rechten zu kämpfen, und der blaunen wie der gelben Pest Stimmen abzujagen. Das wird ekelhaft und schmutzig werden, es wird langwierig werden, es wird nervig werden. Aber es wird keine Probleme lösen.
Dienstag, 30. Oktober 2018
Google und Facebook
...geben sich grade die größte Mühe, und erklären ihren doofen Usern in Plakatkampagnen, daß die doch selbst schuld dran sind, wenn sie nervige Werbung aufgedrückt bekommen, oder wenn das Saufbild von letzter Woche beim Chef auf dem Schreibtisch landet.
In gewisser Weise haben sie sogar Recht. Denn wer sich freiwillig die Dienste dieser beiden Schweinekonzerne antut, kommt nicht drumherum, auch ihre Schattenseiten zu genießen.
Aus meiner Sicht heraus haben sie aber auch Unrecht. denn wenn diese Firmen mit vernüftig vorkonfigurierten Profilen starten würden, und die Einstellungen besser zu finden und gar verständlicher sortiert wären, würden 95% der Facebook- "Unfälle" gar nicht passieren. Aber leider wollen diese Konzerne gar nicht die besten Dienste für ihre User bereitstellen, sondern die bestmögliche Dienstleistung für ihre Werbekunden. Und dazu gehören nunmal User, die sich wie ein Scheunentor jeden Werbemist reinfahren lassen. Bon Appetit!
In gewisser Weise haben sie sogar Recht. Denn wer sich freiwillig die Dienste dieser beiden Schweinekonzerne antut, kommt nicht drumherum, auch ihre Schattenseiten zu genießen.
Aus meiner Sicht heraus haben sie aber auch Unrecht. denn wenn diese Firmen mit vernüftig vorkonfigurierten Profilen starten würden, und die Einstellungen besser zu finden und gar verständlicher sortiert wären, würden 95% der Facebook- "Unfälle" gar nicht passieren. Aber leider wollen diese Konzerne gar nicht die besten Dienste für ihre User bereitstellen, sondern die bestmögliche Dienstleistung für ihre Werbekunden. Und dazu gehören nunmal User, die sich wie ein Scheunentor jeden Werbemist reinfahren lassen. Bon Appetit!
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