Montag, 13. September 2010
 
Suppenhuhn
Gestern war verkaufsoffen - Stadtteilsonntag nennt es sich schönfärberisch, wo doch jeder weiß, daß der Großteil der potentiellen Kundschaft eh nur in die Innenstadt oder ins vorgelagerte Einkaufscenter fährt.
Um doch ein wenig was vom Umsatzkuchen abzubekommen legten sich die lokalen Verkäufer und Läden halt was ins Zeug: Musik vor die Tür, Auslagen daneben, Sonderrabatte - halt die ganze Palette.

Flöckchen und der Schutzgeist bekamen davon leider nur wenig mit weil anderweitig unterwegs. Erst am frühen Abend stiefelten sie die Berger Straße aufwärts, um der hessischen Fusion Cuisine zu frönen. Auf dem weg dorthin schauten sie dann auch mal hierrein und dortvorbei. Auf dem Bornheimer Marktplatz war die Musik dann zugegebenermaßen etwas lauter, aber noch lauter war die Frau die aus dem zweiten Stock herunterbrüllte es sei jetzt nach sieben (wohl das Ende von verkaufsoffen) und da unten solle man jetzt gefälligst den Stecker ziehen. Im nächsten Satz drohte sie dann schon mit grünweißem Spaßmobil.

Im Vorbeigehen schaute ich auf meine Armbanduhr - es war wirklich punkt sieben. Und drumherum mehrere vollbesetzte Lokale...
 
Von: ericpp um 16:23hthoughts | 0 Kommentare | kommentieren

 
Sonntag, 25. Juli 2010
 
Ein Ende mit Schrecken
Für mich als alten Technofan war die Loveparade schon lange eher Schrecken ohne Ende denn ernstzunehmende Veranstaltung, und die Hoffnung, daß irgendwann einfach keiner mehr hingeht erfüllte sich auch bis heute nicht. Aber daß diese Veranstaltung einmal so enden würde - weitab seiner Ursprünge, auf einer Industriebrache, und mit 19 Toten und mehreren 100 Verletzten, das würde ich nichtmal dem dem Frühlingsfest der Volksmusik wünschen.

Nachdem ich gestern von dem Unglück las, habe ich mir erstmal das Gelände auf Google Maps angesehen. Danach verstand ich gut genug...

Ich habe häufig genug in Menschenaufläufen gestanden, wenn auch in weit kleineren. Die Vorfreude auf die Musik, die Party, eventuell auch schon ein wenig Alkohol im Voraus, und dann plötzlich geht es nicht weiter? Natürlich drängelt man da, schiebt den Vordermann weiter, wenn auch nur ein paar Zentimeter. Auch wenn es nichts bringt: Der Mensch ist nunmal ein Ungeduldstier. Unverantwortlich daher von Seiten der Ordnungskräfte, diesen Strom plötzlich abzuriegeln, ohne Ausweichroute, aufgestaut dieser Betonröhre, und es kommen immer mehr Menschen hinzu.

Nein, hier hat nicht ein Mensch versagt, hier hat so ziemlich jeder versagt, der seine Finger im Spiel hatte. Und auf fehlendes Geld oder die angebliche Kompetenz anderer zu verweisen macht es nicht besser.
Dabei lag die Lösung doch eigentlich so nah, obwohl sie bereits 41 Jahre alt ist. Damals, auch den Äckern von woodstock hatte man die Wahl, den Besuchern eine gute Party zu bieten, oder einen Zaun zu bauen. Aber ein Zaun bringt ja Kontrolle, und die Macht über Leben und Tod zu entscheiden. Nun, von dieser Macht wird Euch so schnell keiner freisprechen.
 

 
Donnerstag, 8. Juli 2010
 
Autsch...
Entweder hat Betty Wuff hier grad einen ganz schweren Krampf im Arm, oder sie ist mal eben 70 Jahre zu spät dran...
 
Von: ericpp um 19:48hthoughts | 0 Kommentare | kommentieren

 
Mittwoch, 30. Juni 2010
 
Wird Willy Wuff der neue Bundespräsident?
Die Spannung steigt, und ich finde keine Nachrichtenseite die einen brauchbaren Liveticker anbietet. Jungs, das ist echt mal schwach, bei WM- Spielen habt Ihr das doch oft genug geübt. Naja, heißt es halt ab und an F5 drücken und damit auch die Werbung nachladen...
 

 
Dienstag, 15. Juni 2010
 
Stopschilder für Arme
Ob es daran liegt daß sie im gleichen Kabinett sitzen?
Oder färbt gar langsam das Unvermögen ihrer Vorgängerin ab?
Vielleicht ist es auch einfach nur eine Berufskrankheit: Je weniger ein Politiker von dem versteht, worüber er entscheidet, desto weniger kann er später schließlich in die Verantwortung genommen werden.

In dem Sinne war Uschi sicher eine Fehlbesetzung fürs Familienministerium (immerhin hat sie selber eine) - was vielleicht auch ein Grund dafür war, daß sie sich ins Internetz einmischen wollte. Aber mittlerweile hat sie durch ihre Verförderung zur Arbeitsministerin einen Posten gefunden, wo sie ihre Unfähigkeit vollstens ausspielen kann.

Und jetzt von Uschi zu Sabine Leutheuser- Schnarrenberger. Um die war es bisher erstaunlich ruhig, gut sie sieht auch keinen Grund, gegen Abmahnmißbrauch vorzugehen, aber zumindest tat sie bisher auch nix schlimmes, außer sich vom Ratziger beschimpfen lassen. Als sie noch in der Opposition war hat sie sogar gegen die Vorratsdatenspeicherung geklagt, und durfte dieses Gesetz vor wenigen Monaten als Justizministern zurückziehen.

Aber Intelligenz von Politikern ist bekanntlich endlich, und die von Sabine scheint mittlerweile erreicht zu sein - wie ich aus ihrer aktuellen Verlautbarung schließe.

So fordert sie, daß angebliche Raubkrepierer künftig ein Hinweisschild angezeigt bekommen sollen, damit sie sich ihr übles Tun nochmal überlegen mögen. Liebe Sabine, wie stellst Du Dir bitte ein solches Schild vor?
Klingelt dann eine halbe Stunde nach Start eines Musikdownloads ein Polizist an meiner Tür, hält mir so ein Schild vor die Nase und läßt mich das Gesehene quittieren?
Oder willst Du dafür den Bundestrojaner einsetzen?

Wie wäre es stattdessen damit, diese Hinweise da zu verbieten wo sie heute existieren und nicht die bösen Raubkrepierer ärgern sondern die ehrlichen Kunden? Auf Kauf- DVDs nämlich!
 
Von: ericpp um 20:58hthoughts | 0 Kommentare | kommentieren

 
Montag, 31. Mai 2010
 
Und tschüss
...sagt Horst. Die Wahrheit bleibt wohl weiterhin etwas was nur kleine Kinder sagen dürfen und der Kaiser läuft immer noch nackisch durch die Straßen, denn alles andere schadet seinem hohen Amt.
 
Von: ericpp um 16:57hthoughts | 0 Kommentare | kommentieren

 
Freitag, 28. Mai 2010
 
Mal eine ganz ketzerische Überlegung
Durch Kochs Abgang wird ja an allen Ecken und Enden das Ende des Andenpakts (eine Art Toskana- Fraktion, nur halt in der CDU) beschworen.

Heißt das, daß dann auch die ganzen peruanischen Flötenspieler wieder nachhause müssen und endlich wieder Ruhe in unseren Fußgängerzonen herrscht?
 

 
*LOL* Werbung und Realität
Daß der Kundensupport bei dem großen Internetprovider mit der Rechenaufgabe nicht ganz so dolle ist, wie es der Onkel Marcell mit breitem Westerwälder Akzent erzählt, ist mir als früherer Kunde noch in Erfahrung - wobei ich auch nur einmal auf den tschechischen Support angewiesen war, und die Kündigung ging, trotz der mir etwas spanisch vorkommenden Prozedur auch güt über die Bühne - jedenfalls probieren die Jungs vom c't- Fernsehmagazin mal aus wie es ausschaut wenn man nicht wartet bis Marcell vorbeikommt sondern einfach selbst nach Montabaur fährt.
Mal kucken, ob der Marcell dann auch noch so direkt und gradeaus sprechen kann wie im Fernsehen, oder ob er dann um diverse Hürden und Sprechverbote herumwinden muß.
 
Von: ericpp um 13:19hthoughts | 0 Kommentare | kommentieren

 
Mittwoch, 26. Mai 2010
 
Ich fühl mich grad so nackt
... kein Auto mehr, seit eben.

Und der Zustand wird noch bis Freitagmorgen anhalten. *schnüff*
 
Von: ericpp um 23:35hthoughts | 0 Kommentare | kommentieren

 
Dienstag, 25. Mai 2010
 
Klimawandel paradox
Ich hab in drei Tagen in Östdeutschland mehr Farbe bekommen als in 10 Tagen Italien...