Mittwoch, 1. Dezember 2010
 
1 Milliarde Euro
Jetzt hat des Heinerle seinen Schlichtungsvorschlag öffentlich gemacht und schon geht die Rechnerei los.

Der Onleinspiegel nennt direkt mal die stolze Summe von einer Milliarde Öre, die ein stressgetesteter Bahnhof mehr kosten würde als das was aktuell unter die Erde soll.

Aber machen wir uns doch nichts vor. Genauso wie man bereits 2002 wußte, daß das Projekt nicht mit 2 Milliarden zu stemmen sein würde, ist den Bahnverantwortlichen auch längst klar, daß diese Milliarde investiert werden muß, will man den Bahnhof sinnvoll betreiben.

Nur läßt sich natürlich viel einfacher verhandeln, wenn über der Erde kein Bahnhof mehr, und untendrunter grade mal die Bauruine von einem steht, und deswegen hätten sie es halt gerne bis nach dem Bau aufgeschoben.

In dem Sinne sehe ich es schonmal als Fortschritt an, daß sich derjenige, der den Bau jetzt immer noch durchwinken will, diese Milliarde auch noch an die Stirn pappen kann - aber da hängen ja erst vier rum...
 
Von: ericpp um 19:03hthoughts | 0 Kommentare | kommentieren

 
Montag, 22. November 2010
 
Der Herr de Maiziere
...wundert sich doch allen Erstes, daß die Medien Terrorpanik schüren.

Dabei hat er doch letzte Woche selbst mit dem Mist angefangen.
 
Von: ericpp um 13:52hthoughts | 0 Kommentare | kommentieren

 
Freitag, 19. November 2010
 
Deutschland suchte den Super- Esel
Vor ein paar Tagen wurd noch doll über ihn berichtet: Hermann, der tolle neue Superesel der 'schlandischen Kundustruppen.
Eigentlich wurde angeschafft, um den Soldaten ihr schweres Marschgepäck nachzutragen. Doch was ein echter Esel ist, läßt sich sowas natürlich nicht gefallen. Denn statt nachzutragen blieb Hermann einfach an der nächsten Pfütze stehen und war nicht zum Weitergehen zu bewegen.
Wenn der Esel nicht nachtragt, dachten sich die deutschen Jungs, kann man ja selbst nachtragend sein, und so wurde Hermann auf dem nächsten Markt wieder verscherbelt.

Tja, Pech gehabt, und für Hermann beginnt jetzt die Sorge ob sein Besitzer ihn nicht meistbietend an die nächsten Taliban- Vertreter verkauft. Deutscher Lieblingsesel am Dönerspieß - das wär schließlich genau die richtige Botschaft, die wir gern zum ersten Advent hören würden...
 
Von: ericpp um 16:36hworld | 0 Kommentare | kommentieren

 
Donnerstag, 18. November 2010
 
Danke, Ihr deutschen Spießer
Jetzt ist Google Maps also online, und was darf man sehen?

Genau: Nahezu jede Straße, beinahe jedes Bild wird irgendwo durch einen unsinnigen Pixelhaufen - genannt 'Unkenntlichmachung' - verschandelt.

Das habt Ihr also davon, daß Ihr Euren ungemähten Rasen nicht dem Internetz präsentieren wolltet: Jetzt sehen die deutschen Innenstädte wieder aus wie anno 45 - überall klotzen Lücken aus den Häuserreihen wie bei einem schlecht gepflegten Gebiß.

Besonders bizarr bei meiner ersten Stichprobe fand ich übrigens die Umgebung der Synagoge im Frankfurter Baumweg. Die zeigt sich stolz im Netz - während sich die beiden Nachbarhäuser verschämt wegducken - aber das paßt zu dem Gebäude. Es wurde nämlich genau deshalb zur Synagoge weil es anno '45 noch stand...