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Montag, 4. Juni 2007
Eine etwas andere Wallfahrt - Pt6
Aus einer kleinen SMS- Schlacht mit Frau Morgenstern und einem Fitzelchen zuviel Zeit entwickelte sich eine etwas längere Geschichte über eine Rom- Reise und den Abenteuern die zwei wohlbekannte Blogger auf dieser erleben durften.
Frau M. und Herr S. haben ihre ganz besondere Art mit Gott zu reden. Nicht daß Gott etwas dagegen zu haben scheint, aber zumindest die italienische Polizei scheint das ganz und gar nicht zu mögen und verfolgt sie bis unter den letzten Olivenbaum in der Toskana.
[Zum Anfang der Geschichte]

Das Gefängnis ist ein trister grauer Bau. Der Flur ist mit hellgrünen Kacheln gefliest, an den Wänden sind überall braune Flecken, die von Folterszenen berichten. Frau M. sitzt einsam in ihrer Zelle und trauert ihrer Handtasche hinterher in der noch ein Tafel Schokolade versteckt ist.
'Den Wärter, der die anpackt, den werde ich...'
Auf dem Flur ertönen Schritte, dann steht ihr Wärter vor ihr, diesmal deutlich freundlicher: 'Signore S. bittet Sie, mitzukommen'
'Oh wie lustig,' dachte Frau M. 'hier gibt es also auch einen Kommissar der S. heißt.'
Sie stand auf und folgte dem Wärter durch den Flur, doch statt in Richtung der Vernehmungszimmer die sie schon zu gut kannte, bog der Wärter ab in Richtung der Männerzellen. Frau M. hörte tief in ihrem Hinterkopf ein lautes Klicken als ihr die Erkenntnis kam. Zwei Minuten später waren sie wieder vereint.
'Was man mit Geld alles erreichen kann. Rauslassen wollte er uns zwar nicht, aber schau mal. Ich habe ein wunderbar großes Doppelbett, einen Korb voll Früchte, und ich hab fürs Frühstück Nutella bestellt.'
'Kannst Du mir auch meine Handtasche besorgen?' kam die zaghafte Frage von Frau M. und als Herr S. zögerte setzte sie einen drauf: 'da hab ich noch Schokolade drin'
Fünf Minuten später teilten sie sich die Schokolade und richteten sich für die Nacht ein.
'Es sieht nicht gut aus für mich' sprach Herr S.. Einbruch, tätlicher Angriff auf einen Geistlichen sowie das Betreten einer Kirche in Shorts - das könnte mir lebenslänglich einbringen. Außerdem wollen sie meine Kontaktpersonen im Vatikan herausfinden.'
'Das ist noch gar nichts. Stell Dir vor. Mir werfen sie vor, ich hätte satanistische Symbole bei mir getragen.'
'Du und satanistisch?'
'Ja, ganz schlimm. Weißt Du warum? Winnie Puh ist in Italien verboten. Was ist das für ein grausames Land!'
'Das ist wirklich herzlos. Wir sollten Amnesty kontaktieren'
'Laß mich bitte nicht allein.'
'Keine Bange, ich habe noch ein paar Asse im Ärmel. Aber erstmal machen wir es uns gemütlich. Wozu hab ich sonst die Wärter bestochen. Ich hoffe Du beißt nicht? Weil irgendwie müssen wir uns dieses Bett wohl heut Nacht teilen'
'Ich beiße höchstens in die Schokolade' Frau M. stutzte 'Du hast sie doch nicht schon alle gegessen? Ah, da ist ja noch ein Stück. Ich muß Dich aber warnen: Schnarchen, Bettdecke klauen oder Hauen gibts nicht. Und wenn ich unruhig schlafe brauch ich sehr viel Platz. Willst Du Dich nicht lieber direkt mit der Couch... mit dem Fußboden anfreunden?'
Der Streit wurde durch einen mächtigen Bada- Boom unterbrochen, die Deckenlampe schwang hin und her, und eine riesige Staubwolke schob sich durch den Gefängnisflur. Vermummte Gestalten sprangen, mit Gewehr im Anschlag, durch den Flur. Herr S. schrie eine von ihnen an: 'Hey, macht doch nicht so nen Krach! Ich hatte eigentlich eine diskretere Aktion bestellt'
'Ey was geht, alda!' brüllte ihn eine der vermummten Gestalten an 'Wir sind nicht wegen Dich da. Weißt Du, wo die den sich Abdul hingetan haben ey?'
'Abdul? Der Langweiler der nicht pokern wollte? Den hab ich in den Westflügel verlegen lassen' Da ganz durch, dann die dritte Tür rechts.'
Die Gestalten sprangen den gewiesenen Weg. Nachdem sie die dritte Tür rechts aufgerissen hatten erklang plötzlich Automatikfeuer. Dann war Ruhe. Die Beamten der benachbarten Polizeikaserne hatten ihren Job getan. Und Abdul würde seine nächste Befreiungsaktion auch in einer etwas diskreteren Form bestellen.
...
[Zum siebten Teil]
Frau M. und Herr S. haben ihre ganz besondere Art mit Gott zu reden. Nicht daß Gott etwas dagegen zu haben scheint, aber zumindest die italienische Polizei scheint das ganz und gar nicht zu mögen und verfolgt sie bis unter den letzten Olivenbaum in der Toskana.
[Zum Anfang der Geschichte]

Das Gefängnis ist ein trister grauer Bau. Der Flur ist mit hellgrünen Kacheln gefliest, an den Wänden sind überall braune Flecken, die von Folterszenen berichten. Frau M. sitzt einsam in ihrer Zelle und trauert ihrer Handtasche hinterher in der noch ein Tafel Schokolade versteckt ist.
'Den Wärter, der die anpackt, den werde ich...'
Auf dem Flur ertönen Schritte, dann steht ihr Wärter vor ihr, diesmal deutlich freundlicher: 'Signore S. bittet Sie, mitzukommen'
'Oh wie lustig,' dachte Frau M. 'hier gibt es also auch einen Kommissar der S. heißt.'
Sie stand auf und folgte dem Wärter durch den Flur, doch statt in Richtung der Vernehmungszimmer die sie schon zu gut kannte, bog der Wärter ab in Richtung der Männerzellen. Frau M. hörte tief in ihrem Hinterkopf ein lautes Klicken als ihr die Erkenntnis kam. Zwei Minuten später waren sie wieder vereint.
'Was man mit Geld alles erreichen kann. Rauslassen wollte er uns zwar nicht, aber schau mal. Ich habe ein wunderbar großes Doppelbett, einen Korb voll Früchte, und ich hab fürs Frühstück Nutella bestellt.'
'Kannst Du mir auch meine Handtasche besorgen?' kam die zaghafte Frage von Frau M. und als Herr S. zögerte setzte sie einen drauf: 'da hab ich noch Schokolade drin'
Fünf Minuten später teilten sie sich die Schokolade und richteten sich für die Nacht ein.
'Es sieht nicht gut aus für mich' sprach Herr S.. Einbruch, tätlicher Angriff auf einen Geistlichen sowie das Betreten einer Kirche in Shorts - das könnte mir lebenslänglich einbringen. Außerdem wollen sie meine Kontaktpersonen im Vatikan herausfinden.'
'Das ist noch gar nichts. Stell Dir vor. Mir werfen sie vor, ich hätte satanistische Symbole bei mir getragen.'
'Du und satanistisch?'
'Ja, ganz schlimm. Weißt Du warum? Winnie Puh ist in Italien verboten. Was ist das für ein grausames Land!'
'Das ist wirklich herzlos. Wir sollten Amnesty kontaktieren'
'Laß mich bitte nicht allein.'
'Keine Bange, ich habe noch ein paar Asse im Ärmel. Aber erstmal machen wir es uns gemütlich. Wozu hab ich sonst die Wärter bestochen. Ich hoffe Du beißt nicht? Weil irgendwie müssen wir uns dieses Bett wohl heut Nacht teilen'
'Ich beiße höchstens in die Schokolade' Frau M. stutzte 'Du hast sie doch nicht schon alle gegessen? Ah, da ist ja noch ein Stück. Ich muß Dich aber warnen: Schnarchen, Bettdecke klauen oder Hauen gibts nicht. Und wenn ich unruhig schlafe brauch ich sehr viel Platz. Willst Du Dich nicht lieber direkt mit der Couch... mit dem Fußboden anfreunden?'
Der Streit wurde durch einen mächtigen Bada- Boom unterbrochen, die Deckenlampe schwang hin und her, und eine riesige Staubwolke schob sich durch den Gefängnisflur. Vermummte Gestalten sprangen, mit Gewehr im Anschlag, durch den Flur. Herr S. schrie eine von ihnen an: 'Hey, macht doch nicht so nen Krach! Ich hatte eigentlich eine diskretere Aktion bestellt'
'Ey was geht, alda!' brüllte ihn eine der vermummten Gestalten an 'Wir sind nicht wegen Dich da. Weißt Du, wo die den sich Abdul hingetan haben ey?'
'Abdul? Der Langweiler der nicht pokern wollte? Den hab ich in den Westflügel verlegen lassen' Da ganz durch, dann die dritte Tür rechts.'
Die Gestalten sprangen den gewiesenen Weg. Nachdem sie die dritte Tür rechts aufgerissen hatten erklang plötzlich Automatikfeuer. Dann war Ruhe. Die Beamten der benachbarten Polizeikaserne hatten ihren Job getan. Und Abdul würde seine nächste Befreiungsaktion auch in einer etwas diskreteren Form bestellen.
...
[Zum siebten Teil]
Alle Orte, Personen und Handlungen dieser Geschichte sind natürlich frei erfunden, und ebenso natürlich kam beim Schreiben dieses Textes kein Lan zuschaden. Darüberhinaus gibt es weder eine Stadt Rom, noch gibt es eine Frühstückscreme namens 'Nutella', Leonrdo di Caprio ist in keinem seiner Filme gestorben, und sollte an irgendeiner Stelle dieser Geschichte Blut fließen, dann war es natürlich wahlweise Ketchup oder Erdbeersirup. Helikopter hören sich für Frauenohren übrigens genauso an wie Vespas oder Traktoren, und die Mutti von Herrn S. wird auch nicht sauer, weil er keine Ansichtskarten schickt (das tut er nämlich laufend nicht). Sollten Sie gerne einmal im Doppelbett in einem Italienischen Gefängnis übernachten wollen, dann wenden Sie sich bitte vertrauensvoll an Ihr örtliches Reisebüro.
Achja: Das wunderschöne Bild im Titel verletzt natürlich keine Urheberrechte.
Achja: Das wunderschöne Bild im Titel verletzt natürlich keine Urheberrechte.
3 Gigabyte in 2 Stunden
Bit Torrent in Zusammenarbeit mit einer flotten DSL- Leitung ist schon phantastisch.
Wenn genug Quellen zur Verfügung stehen auf jeden Fall. So war meine persönliche Kopie von Fedora 7 bereits nach zwei Minuten auf dem vollen Downloadanschlag von sechshundertsoviel kBit und das gesamte Image in weniger als 2 Stunden auf meiner Platte. Ich kann mich daran erinnern, daß die Vorgängerversion noch eine Nacht lang brauchte.
Damit auch andere diese wunderbare Erfahrung machen können, laß ich meinen Torrent natürlich noch ein wenig laufen.
Und jetzt brauch ich eigentlich nur noch einen verregneten Abend um meinem Noty auch das Fedora beizubringen.
Wenn genug Quellen zur Verfügung stehen auf jeden Fall. So war meine persönliche Kopie von Fedora 7 bereits nach zwei Minuten auf dem vollen Downloadanschlag von sechshundertsoviel kBit und das gesamte Image in weniger als 2 Stunden auf meiner Platte. Ich kann mich daran erinnern, daß die Vorgängerversion noch eine Nacht lang brauchte.
Damit auch andere diese wunderbare Erfahrung machen können, laß ich meinen Torrent natürlich noch ein wenig laufen.
Und jetzt brauch ich eigentlich nur noch einen verregneten Abend um meinem Noty auch das Fedora beizubringen.
Sollte man sich eigentlich Gedanken machen
...wenn man am Obststand - mit tuffiger Stimme - die besonders tollen Spargel und Gurken ans Herz gelegt bekommt?
Naja, vielleicht lag es daran, daß ich großzügigst bei den Champignons zugelangt hatte.
Naja, vielleicht lag es daran, daß ich großzügigst bei den Champignons zugelangt hatte.
Sonntag, 3. Juni 2007
Eine etwas andere Wallfahrt - Pt5
Aus einer kleinen SMS- Schlacht mit Frau Morgenstern und einem Fitzelchen zuviel Zeit entwickelte sich eine etwas längere Geschichte über eine Rom- Reise und den Abenteuern die zwei wohlbekannte Blogger auf dieser erleben durften.
Nachdem sie einen alten Mann in Rom vermöbelt haben sind die zwei gemeingefährlichen Terroristen auf der Flucht. Doch es handelt sich nicht um irgendwelche Terroristen sondern um Frau M. und Herrn S. - und in Wirklichkeit gehts auch gar nicht mehr um den alten Mann in Rom, dem die Tracht Prügel sicher gut getan hat sondern um etwas viel Schlimmeres. Werden sie die Flucht ins Ausland schaffen?
[Zum Anfang der Geschichte]

Irgendwo in der Toskana: Es ist früher Nachmittag. Die italienische Sonne brennt sich gnadenlos in die wunderschöne Landschaft ein. In dem Dorf auf dem Hügel da muß irgendwo Muriel Baumeister wohnen, ganz sicher. Unter einem knorrigen alten Olivenbaum, der einsam zwei Hügel weiter thront, schlafen zwei wohlbekannte Gestalten. Ein alter Bauer, der ein einschlägiges Etablissement* in Rom besucht hatte, war so nett, sie ein Stück weit mitzunehmen. Als der Morgen graute, sind sie dann zu Fuß weiter. Jetzt schlafen sie aus. Aufgrund der Eile hatten sie leider keine Zeit, sich eine unauffällige Verkleidung zuzulegen. Und so sind sie aufgrund ihrer schwarzen Rollkragenpullover und der Skimützen leider sehr schnell als Terroristen zu erkennen. Darauf kam auch der alte Bauer, als er ca. genau jetzt wach wurde. Und da ihm eh grad langweilig war, rief er mal eben seinen Kumpel Commisare Emilio an um ein wenig zu plaudern:
'Ciao Emilio. Mir ist heut Nacht was ganz lustiges passiert'
'Warst Du wieder im Puff Giuseppe?'
'Das auch Emilio, aber ich wollte etwas anderes erzählen. Hast Du ein wenig Zeit?'
'Heute nicht. Wir suchen zwei gemeingefährliche Terroristen die in Rom ihr Unwesen treiben. Ganz schlimme Sache, ich mags gar nicht erzählen'
'Ach Ihr sucht Terroristen? Ich hätte da zwei abzugeben. Die versuchten sich als Schwedische Touristen auszugeben, aber ihr Akzent war eindeutig deutsch. Schau doch mal unter dem alten Olivenbaum nach - da treiben sich diese Teutonen doch immer gerne rum.'
Frau M. wurde durch ein leises Dröhnen wach - Etwas irritiert blickte sie um sich. Als sie ihre Gedanken sortiert hatte, begann ein Lächeln ihre Lippen zu umspielen. Sie hatten es wirklich getan! Das Dröhnen wurde lauter, und Frau M. fiel auf, daß da etwas nicht stimmte. Es war keine Vespa, und auch kein Traktor, was sich aus mindestens drei Richtungen auf sie zubewegte. Sie versuchte, Herrn S. der sich noch völlig arglos im Schlaf wiegte, zu wecken.
'Noch fünf Minuten, Mama.' murmelte er.
'Jetzt versteh ich auch, warum der Kerl zwei Wecker braucht' fluchte Frau M. Dann entschied sie sich, aufzustehen, wodurch sein Kopf, der die ganze Zeit in ihrem Schoß lag, in Bewegung kam und unsanft die Bekanntschaft mit dem Erdboden machte.
'Deine Mama ist grad nicht da, und ich hab entschieden, daß wir keine 5 Minuten mehr haben.'
Womit sie Recht hatte. Es waren insgesamt vier Helikopter, von denen einer bereits nah genug war, daß man dem Piloten zuwinken konnten, und kein Platz zum Verstecken in der Nähe. Sie ergaben sich in ihr Schicksal und warteten geduldig, daß sich die ersten Polizisten abseilten und sie in Gewahrsam nahmen.
...
[Zum sechsten Teil]
Nachdem sie einen alten Mann in Rom vermöbelt haben sind die zwei gemeingefährlichen Terroristen auf der Flucht. Doch es handelt sich nicht um irgendwelche Terroristen sondern um Frau M. und Herrn S. - und in Wirklichkeit gehts auch gar nicht mehr um den alten Mann in Rom, dem die Tracht Prügel sicher gut getan hat sondern um etwas viel Schlimmeres. Werden sie die Flucht ins Ausland schaffen?
[Zum Anfang der Geschichte]

Irgendwo in der Toskana: Es ist früher Nachmittag. Die italienische Sonne brennt sich gnadenlos in die wunderschöne Landschaft ein. In dem Dorf auf dem Hügel da muß irgendwo Muriel Baumeister wohnen, ganz sicher. Unter einem knorrigen alten Olivenbaum, der einsam zwei Hügel weiter thront, schlafen zwei wohlbekannte Gestalten. Ein alter Bauer, der ein einschlägiges Etablissement* in Rom besucht hatte, war so nett, sie ein Stück weit mitzunehmen. Als der Morgen graute, sind sie dann zu Fuß weiter. Jetzt schlafen sie aus. Aufgrund der Eile hatten sie leider keine Zeit, sich eine unauffällige Verkleidung zuzulegen. Und so sind sie aufgrund ihrer schwarzen Rollkragenpullover und der Skimützen leider sehr schnell als Terroristen zu erkennen. Darauf kam auch der alte Bauer, als er ca. genau jetzt wach wurde. Und da ihm eh grad langweilig war, rief er mal eben seinen Kumpel Commisare Emilio an um ein wenig zu plaudern:
'Ciao Emilio. Mir ist heut Nacht was ganz lustiges passiert'
'Warst Du wieder im Puff Giuseppe?'
'Das auch Emilio, aber ich wollte etwas anderes erzählen. Hast Du ein wenig Zeit?'
'Heute nicht. Wir suchen zwei gemeingefährliche Terroristen die in Rom ihr Unwesen treiben. Ganz schlimme Sache, ich mags gar nicht erzählen'
'Ach Ihr sucht Terroristen? Ich hätte da zwei abzugeben. Die versuchten sich als Schwedische Touristen auszugeben, aber ihr Akzent war eindeutig deutsch. Schau doch mal unter dem alten Olivenbaum nach - da treiben sich diese Teutonen doch immer gerne rum.'
Frau M. wurde durch ein leises Dröhnen wach - Etwas irritiert blickte sie um sich. Als sie ihre Gedanken sortiert hatte, begann ein Lächeln ihre Lippen zu umspielen. Sie hatten es wirklich getan! Das Dröhnen wurde lauter, und Frau M. fiel auf, daß da etwas nicht stimmte. Es war keine Vespa, und auch kein Traktor, was sich aus mindestens drei Richtungen auf sie zubewegte. Sie versuchte, Herrn S. der sich noch völlig arglos im Schlaf wiegte, zu wecken.
'Noch fünf Minuten, Mama.' murmelte er.
'Jetzt versteh ich auch, warum der Kerl zwei Wecker braucht' fluchte Frau M. Dann entschied sie sich, aufzustehen, wodurch sein Kopf, der die ganze Zeit in ihrem Schoß lag, in Bewegung kam und unsanft die Bekanntschaft mit dem Erdboden machte.
'Deine Mama ist grad nicht da, und ich hab entschieden, daß wir keine 5 Minuten mehr haben.'
Womit sie Recht hatte. Es waren insgesamt vier Helikopter, von denen einer bereits nah genug war, daß man dem Piloten zuwinken konnten, und kein Platz zum Verstecken in der Nähe. Sie ergaben sich in ihr Schicksal und warteten geduldig, daß sich die ersten Polizisten abseilten und sie in Gewahrsam nahmen.
...
[Zum sechsten Teil]
Alle Orte, Personen und Handlungen dieser Geschichte sind natürlich frei erfunden. Insbesondere gibt es weder eine Stadt Rom, noch gibt es eine Frühstückscreme namens 'Nutella', Leonrdo di Caprio ist in keinem seiner Filme gestorben, und sollte an irgendeiner Stelle dieser Geschichte Blut fließen, dann war es natürlich wahlweise Ketchup oder Erdbeersirup. Helokopter hören sich für Frauenohren übrigens genauso an wie Vespas oder Traktoren. Darüber hinaus wird die Mutti von Herrn S. auch nicht sauer, weil er keine Ansichtskarten schickt (das tut er nämlich laufend nicht) und durch das wunderschöne Bild im Titel verletze ich auch keine Urheberrechte.
*Hinweis an Frau Bona: Natürlich habe ich das Etablissement nur für Sie eingefügt. Nee Scherz, der Text war schon fertig. aber ich hätte es getan wenns nicht schon dringestanden hätte.
Hallo Regen- Deutschland
Ich wollte Euch nur mal grad mitteilen, daß das einzige Wolkenloch des Tages beständig über Frankfurt hing und uns einen schönen lauschigen sonnigen Tage beschert hat.
Ätsch!
Ätsch!
Samstag, 2. Juni 2007
Eine etwas andere Wallfahrt - Pt4
Aus einer kleinen SMS- Schlacht mit Frau Morgenstern und einem Fitzelchen zuviel Zeit entwickelte sich eine etwas längere Geschichte über eine Rom- Reise und den Abenteuern die zwei wohlbekannte Blogger auf dieser erleben durften.
Frau M. und Herr S. sind in eine jahrhundertealte Festung eingestiegen, um einen gewissen Joseph R. zu vermöbeln. Das muß sein, denn Joseph soll DEM DA OBEN endlich mal beibringen, daß das mit den Geschwistern keine gute Idee war. Mit der Hilfe von Leonardo und viel viel Nutella wollen sie es schaffen.
[Zum Anfang der Geschichte]

Frau M. und Herr S. fanden sich in den Gassen der Vatikanfestung wieder.
'Hier lang, ich kenne den Weg' zischte Herr S.
Plötzlich standen sie vor einem Briefkasten.
'Ah, den habe ich gesucht. Mutti ist sauer wenn sie keine Ansichtskarte bekommt'
'Können wir jetzt endlich?'
Sie packten die mitgebrachten Baseballschläger aus und näherten sich einer besonders dunklen Seitengassen. Die Gasse endete vor einer Tür, die offen stand. Zwei Stockwerke höher war der Flur erleuchtet.
'Kannst Du Dich an die Szenen aus diesen Schwarzweißfilmen erinnern, in denen Don Camillo dem bösen Bürgermeister Rizinusöl ins Essen gemacht hat?' Fragte Herr S.
'Du meinst die, wo der Typ dann die ganze Nacht auf der Klosettschüssel verbrachte?'
'Genau die. Und Du weißt, wo der Koch arbeitete, der vorgestern beim Pokern dabei war und so hoch verloren hat? Ein kleiner Tip: die zweite Tür von rechts ist die Privattoilette des unheiligen Vaters'
'Uiuiuiui, das hast Du aber fein gemacht'
'Dann mal auf!'
Mit einem lauten Krachen fiel die Tür in den Raum, der Insasse zog sein purpurfarbenes Designerhöschen hoch und begann zu schimpfen wie ein Rohrspatz.
Im Chor sprachen Frau M. und Herr S.:
'Joseph - oder sollten wir lieber Benedikt sagen? Das bringt Dir nichts. Keiner der Dich hören kann mag Dich. Außerdem geht es gar nicht um Dich. Du sollst nur Deinem Chef etwas ausrichten. Nämlich daß das mit den Geschwistern eine absolute Scheißidee war.'
Am nächsten Morgen titelten alle Zeitungen etwas in der Art wie:
'Papst wurde von zwei Wahnsinnigen vermöbelt, Täter sind auf der Flucht und gemeingefährlich'
Im Text konnte man lesen, daß wie durch ein Wunder keine schweren Verletzungen festzustellen waren, auch wenn Herr Ratzinger das ein oder andere Hämatom vorzuweisen hatte und, noch nicht vernehmungsfähig, unablässig den einen Satz vor sich hinbrabbelte: 'Ich muß ihn dazu bringen daß er das mit den Geschwistern abstellt, sonst kommen sie wieder'
Als hätte sie einen Hinweis erhalten, hatte die Polizei bereits am frühen Morgen das Hotelzimmer von Frau M. und Herrn S. gefunden und durchsucht. Sie wurde fündig, und sie fand nicht nur Waffen...
...
[Zum fünften Teil]
Frau M. und Herr S. sind in eine jahrhundertealte Festung eingestiegen, um einen gewissen Joseph R. zu vermöbeln. Das muß sein, denn Joseph soll DEM DA OBEN endlich mal beibringen, daß das mit den Geschwistern keine gute Idee war. Mit der Hilfe von Leonardo und viel viel Nutella wollen sie es schaffen.
[Zum Anfang der Geschichte]

Frau M. und Herr S. fanden sich in den Gassen der Vatikanfestung wieder.
'Hier lang, ich kenne den Weg' zischte Herr S.
Plötzlich standen sie vor einem Briefkasten.
'Ah, den habe ich gesucht. Mutti ist sauer wenn sie keine Ansichtskarte bekommt'
'Können wir jetzt endlich?'
Sie packten die mitgebrachten Baseballschläger aus und näherten sich einer besonders dunklen Seitengassen. Die Gasse endete vor einer Tür, die offen stand. Zwei Stockwerke höher war der Flur erleuchtet.
'Kannst Du Dich an die Szenen aus diesen Schwarzweißfilmen erinnern, in denen Don Camillo dem bösen Bürgermeister Rizinusöl ins Essen gemacht hat?' Fragte Herr S.
'Du meinst die, wo der Typ dann die ganze Nacht auf der Klosettschüssel verbrachte?'
'Genau die. Und Du weißt, wo der Koch arbeitete, der vorgestern beim Pokern dabei war und so hoch verloren hat? Ein kleiner Tip: die zweite Tür von rechts ist die Privattoilette des unheiligen Vaters'
'Uiuiuiui, das hast Du aber fein gemacht'
'Dann mal auf!'
Mit einem lauten Krachen fiel die Tür in den Raum, der Insasse zog sein purpurfarbenes Designerhöschen hoch und begann zu schimpfen wie ein Rohrspatz.
Im Chor sprachen Frau M. und Herr S.:
'Joseph - oder sollten wir lieber Benedikt sagen? Das bringt Dir nichts. Keiner der Dich hören kann mag Dich. Außerdem geht es gar nicht um Dich. Du sollst nur Deinem Chef etwas ausrichten. Nämlich daß das mit den Geschwistern eine absolute Scheißidee war.'
Am nächsten Morgen titelten alle Zeitungen etwas in der Art wie:
'Papst wurde von zwei Wahnsinnigen vermöbelt, Täter sind auf der Flucht und gemeingefährlich'
Im Text konnte man lesen, daß wie durch ein Wunder keine schweren Verletzungen festzustellen waren, auch wenn Herr Ratzinger das ein oder andere Hämatom vorzuweisen hatte und, noch nicht vernehmungsfähig, unablässig den einen Satz vor sich hinbrabbelte: 'Ich muß ihn dazu bringen daß er das mit den Geschwistern abstellt, sonst kommen sie wieder'
Als hätte sie einen Hinweis erhalten, hatte die Polizei bereits am frühen Morgen das Hotelzimmer von Frau M. und Herrn S. gefunden und durchsucht. Sie wurde fündig, und sie fand nicht nur Waffen...
...
[Zum fünften Teil]
Alle Orte, Personen und Handlungen dieser Geschichte sind natürlich frei erfunden. Insbesondere gibt es weder eine Stadt Rom, noch gibt es eine Frühstückscreme namens 'Nutella', Leonrdo di Caprio ist in keinem seiner Filme gestorben, und sollte an irgendeiner Stelle dieser Geschichte Blut fließen, dann war es natürlich wahlweise Ketchup oder Erdbeersirup. Darüber hinaus wird die Mutti von Herrn S. auch nicht sauer, weil er keine Ansichtskarten schickt (das tut er nämlich laufend nicht) und durch das wunderschöne Bild im Titel verletze ich auch keine Urheberrechte.
Freitag, 1. Juni 2007
Eine etwas andere Wallfahrt - Pt3
Aus einer kleinen SMS- Schlacht mit Frau Morgenstern und einem Fitzelchen zuviel Zeit entwickelte sich eine etwas längere Geschichte über eine Rom- Reise und den Abenteuern die zwei wohlbekannte Blogger auf dieser erleben durften.
Ein gewisser Joseph R. soll vermöbelt werden. doch das stellt sich als schwerer raus als gedacht - denn er hatte sich in einer jahrhundertealten Festung mitten in der Millionenstadt Rom verschanzt. Ob Herr S.' alter Kumpel Silvio da weiterhelfen kann?
[Zum Anfang der Geschichte]

Es war tiefe Nacht, alles still und friedlich. Doch durch das Da Vinci- Museum am Tiberufer schlichen noch zwei nachtschwarze Schatten. Sie schlichen hierhin, schlichen dorthin und blieben schließlich vor eine Vitrine mit der Aufschrift: 'Leonardos Armbrust' stehen.
'Hat der die eigentlich vor oder nach 'Titanic' gemacht?' zischte eine Stimme die man Herrn S. hätte zuordnen können.
'Das muß viel später gewesen sein, weil in 'The Beach' hatte er sie auch noch nicht dabei' kam die Antwort vom zweiten Schatten.
'Na auch egal. Gib mal den Diamantring her den ich heut Mittag für Dich geklaut hatte'
'Nur wenn ich ihn auch wieder zurückkriege. Versprochen?'
'Versprochen'
Es war ein ohrenbetäubendes Quietschen zu hören.
Dann war wieder Ruhe. Die Vitrine war leer.
Zwei Stunden später konnte man die beiden gleichen Schatten auf den Zinnen der Engelsburg flanieren sehen.
'Hier wärs doch schön.' hörte man wiederum die Stimme, die man Herrn S. zuordnen könnte.
'Au ja - Du schießt, Du hast ja auch schon mehr in Quake geübt.'
'Aber da schießt man doch nicht mit der Armbrust. Wäre das eine Railgun...'
'Trotzdem - DU machst das!'
Der höflichen Bitte sich nicht weiter widersetzend, holte Dunkle Figur Nummer 1 die Armbrust wieder hervor, die wir schon aus dem Museum kennen, legte an, und mit einem lauten Zischen schießt ein Bolzen in richtung des gegenüberliegenden Hügels.
Ein zweites Zischen kam von Dunkler Figur Nummer 2: 'Sehr gut gemacht. Und beim nächsten Mal machst du vielleicht auch mal die Kordel dran!'
'Upps, ja mach ich'
Noch ein Zischen erfolgte, und der nächste Bolzen flog los - doch leider zu hoch und so wickelten sich Bolzen und Schnur um das Kuppekreuz von St. Peter.
'Gaaanz ruhig, das macht gar nichts. Ich weiß doch, daß Du nichts kannst und hab extra ein paar Kordeln und Bolzen mehr mitgebracht.'
'Das wäre doch nicht nötig gewesen.'
'Beweise!'
Der dritte Bolzen grub sich tief in einen Fensterrahmen des Apostolischen Palastes ein und die beiden dunklen Figuren befestigten das Seil an der Schnur und begannen, es über den Fluß zu ziehen. Keine Stunde später war die Seilbahn betriebsbereit. Herr S. hängte den ersten Griff ein.
'Du fährst zuerst. Du bist leichter. Falls das Seil reißen sollte, bring es allein für uns zu Ende'
'Und falls das Seil schon bei mir reißt, kann ich direkt zum Oberboß gehen, Du Witzbold.'
Sollte ein nächtlicher Spaziergänger am Tiber unterwegs gewesen sein und sollte er nach oben geblickt haben, so konnte er zwei große dunkle Schatten über sich hinweggleiten sehen, die, kaum daß sie die Mauern des Vatikan überflogen hatten, verschwunden waren.
...
[Zum vierten Teil]
Ein gewisser Joseph R. soll vermöbelt werden. doch das stellt sich als schwerer raus als gedacht - denn er hatte sich in einer jahrhundertealten Festung mitten in der Millionenstadt Rom verschanzt. Ob Herr S.' alter Kumpel Silvio da weiterhelfen kann?
[Zum Anfang der Geschichte]

Es war tiefe Nacht, alles still und friedlich. Doch durch das Da Vinci- Museum am Tiberufer schlichen noch zwei nachtschwarze Schatten. Sie schlichen hierhin, schlichen dorthin und blieben schließlich vor eine Vitrine mit der Aufschrift: 'Leonardos Armbrust' stehen.
'Hat der die eigentlich vor oder nach 'Titanic' gemacht?' zischte eine Stimme die man Herrn S. hätte zuordnen können.
'Das muß viel später gewesen sein, weil in 'The Beach' hatte er sie auch noch nicht dabei' kam die Antwort vom zweiten Schatten.
'Na auch egal. Gib mal den Diamantring her den ich heut Mittag für Dich geklaut hatte'
'Nur wenn ich ihn auch wieder zurückkriege. Versprochen?'
'Versprochen'
Es war ein ohrenbetäubendes Quietschen zu hören.
Dann war wieder Ruhe. Die Vitrine war leer.
Zwei Stunden später konnte man die beiden gleichen Schatten auf den Zinnen der Engelsburg flanieren sehen.
'Hier wärs doch schön.' hörte man wiederum die Stimme, die man Herrn S. zuordnen könnte.
'Au ja - Du schießt, Du hast ja auch schon mehr in Quake geübt.'
'Aber da schießt man doch nicht mit der Armbrust. Wäre das eine Railgun...'
'Trotzdem - DU machst das!'
Der höflichen Bitte sich nicht weiter widersetzend, holte Dunkle Figur Nummer 1 die Armbrust wieder hervor, die wir schon aus dem Museum kennen, legte an, und mit einem lauten Zischen schießt ein Bolzen in richtung des gegenüberliegenden Hügels.
Ein zweites Zischen kam von Dunkler Figur Nummer 2: 'Sehr gut gemacht. Und beim nächsten Mal machst du vielleicht auch mal die Kordel dran!'
'Upps, ja mach ich'
Noch ein Zischen erfolgte, und der nächste Bolzen flog los - doch leider zu hoch und so wickelten sich Bolzen und Schnur um das Kuppekreuz von St. Peter.
'Gaaanz ruhig, das macht gar nichts. Ich weiß doch, daß Du nichts kannst und hab extra ein paar Kordeln und Bolzen mehr mitgebracht.'
'Das wäre doch nicht nötig gewesen.'
'Beweise!'
Der dritte Bolzen grub sich tief in einen Fensterrahmen des Apostolischen Palastes ein und die beiden dunklen Figuren befestigten das Seil an der Schnur und begannen, es über den Fluß zu ziehen. Keine Stunde später war die Seilbahn betriebsbereit. Herr S. hängte den ersten Griff ein.
'Du fährst zuerst. Du bist leichter. Falls das Seil reißen sollte, bring es allein für uns zu Ende'
'Und falls das Seil schon bei mir reißt, kann ich direkt zum Oberboß gehen, Du Witzbold.'
Sollte ein nächtlicher Spaziergänger am Tiber unterwegs gewesen sein und sollte er nach oben geblickt haben, so konnte er zwei große dunkle Schatten über sich hinweggleiten sehen, die, kaum daß sie die Mauern des Vatikan überflogen hatten, verschwunden waren.
...
[Zum vierten Teil]
Alle Orte, Personen und Handlungen dieser Geschichte sind natürlich frei erfunden. Insbesondere gibt es weder eine Stadt Rom, noch gibt es eine Frühstückscreme namens 'Nutella', Leonrdo di Caprio ist in keinem seiner Filme gestorben, und sollte an irgendeiner Stelle dieser Geschichte Blut fließen, dann war es natürlich wahlweise Ketchup oder Erdbeersirup. Und durch das schöne Bild im Titel verletze ich auch keine Urheberrechte.
Guten Morgen
*äugleinreib*
Mal wieder ein Schützling fertig, wenn er sich doch auch so doll mit Linux vertragen würde wie ich.
Es gibt also eine Fortsetzung...
Mal wieder ein Schützling fertig, wenn er sich doch auch so doll mit Linux vertragen würde wie ich.
Es gibt also eine Fortsetzung...
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